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31.08.07

Rezept: Bohnen-Hack-Kartoffel-Auflauf

Bohnen-Hack-Kartoffel-Auflauf

Meine Bohnen tragen dieses Jahr extrem spät, doch dafür reichlich. Für unsere erste Ernte hatte ich bei ihr dafür dieses Rezept entdeckt. Das klang so verführerisch, das musste ich ausprobieren. Da mir die Kartoffeln nicht ganz reichten, habe ich diese in der anderen Hälfte der Auflaufform durch Gnocci ersezt, was auch einen interessanten Geschmack gab. Bei mir fielen nur die Tomaten weg, da ich keine mehr am Strauch hatte. Aus einer angefangenen Dose Tomaten wurde so eine Tomatensauce, die um das Hackfleisch herum war. Zusätzlich habe ich gehacktes Bohnenkraut zum Aromatisieren verwendet, was den Bohnen-Touch noch etwas verstärkte. Ich habe auch alles etwas geschichtet in die Form gelegt. Insgesamt ein superleckerer Auflauf, der sehr zu empfehlen ist.

Zutaten

Für 4 Personen (reichlich bemessen)

  • 500 g Kartoffeln oder alternativ Gnocci
  • ca 750 g grüne Bohnen
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Bohnenkraut
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1/2 Dose Tomaten
  • 200 g Feta
  • 100 g Schlagsahne

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln kochen.
  2. Die Bohnen putzen, im Schnellkochtopf mit 1 Stengel Bohnenkraut 5 Minuten auf dem 2. Ring kochen.
  3. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, dann das Hack zugeben und krümelig anbraten. Dosentomaten zugeben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
  4. Die Kartoffeln abschrecken, pellen, in dicke Scheiben schneiden.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Hackfleisch, Bohnen und Tomaten in eine große Auflaufform schichten, 1 Stengel Bohnenkraut abzupfen und darüber streuen.
  7. Feta darüber zerbröseln, Schlagsahne darüber gießen, alles nochmals mit Salz und Pfeffer bestreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 40 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 40 MInuten Kochzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: hier

29.08.07

Rezept: Kartoffel-Zucchini-Gratin

Kartoffel-Zucchini-Gratin

Meine Zucchinipflanzen im Garten tragen immer noch wie verrückt. Also wurde die nächste Ernte in diesem leckeren Gratin verarbeitet. Glücklich, wer noch gekochte Kartoffeln vom Vortag übrig hat, die können hier nämlich perfekt resteverwertet werden. Bei uns gab es für anwesende Männer noch ein kräutermariniertes Schweinesteak dazu, aber auch als vegetarisches Hauptgericht superlecker! Ich habe nur die Mengen etwas modifiziert bei doch sehr reichlicher Berechnung pro Person.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 800 g Zucchini
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 ml Schlagsahne
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 150 g Emmentaler gerieben

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, kochen, so dass sie noch Biss haben, pellen und etwas auskühlen lassen.
  2. Zucchini waschen, Enden abschneiden, gemeinsam mit Kartoffeln in Scheiben schneiden.
  3. Kartoffeln und Zucchinischeiben in eine Auflaufform schichten.
  4. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Knoblauch schälen und fein hacken, zur Sahne geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant würzen.
  6. Die Sahne über die Kartoffel-Zucchinischeiben geben, mit Käse bestreuen.
  7. Zunächst abgedeckt auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen, dann nochmals 5 Minuten Farbe nehmen lassen.

Zubereitungszeit: ohne Kartoffeln kochen etwa 20 Minuten Arbeits- + 25-30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Nudeln und Aufläufe, S. 80

Kochbuch: Dr. Oetker - Nudeln und Aufläufe

Dr. Oetker - Nudeln und AufläufeDieses Kochbuch ist mal wieder klassisch Dr. Oetker. Die Rezepte sind überwiegend Hausmannskost, superlecker aber eher weniger ausgefallen. Die Rezepte sind nach der Nebenzutat gegliedert. Zunächst finden sich Rezepte mit Fisch und Meeresfrüchten, mit Fleisch, mit Gemüse und zuletzt Aufläufe mit Kartoffeln. Außer beim letzten Kapitel sind die Nudel- und Auflaufrezepte gemischt. Da es noch ein Kartoffel- und Gratin-Buch aus der gleichen Reihe gibt, ergänzt dieses Kapitel zwar das Buch sehr nett, hat man beide, sucht man diese Rezepte eher im anderen Buch. Die Rezepte sind bei der Menge pro Portion sehr reichlich bemessen. Leider schwankt die Personenzahl zwischen den einzelnen Rezepten.

Die vorhandenen Fotos sind großformatig und machen Appetit auf mehr. Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand und die Arbeitsanleitung nach Zwischenschritten untergliedert und gut nachvollziehbar beschrieben. Ofentemperaturen und Backzeiten sind in einem separaten Abschnitt deutlich zu erkennen. Insgesamt ist dieses Buch eine schöne Anschaffung für den Hobbykoch. Wer schon viele Kochbücher besitzt, wird wohl nicht so viel neues finden.

Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich, kann auch bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

26.08.07

Rezept: Käsekuchen

Käsekuchen

Dieses Käsekuchenrezept ist mittlerweile einer meiner Klassiker. Denn ich liebe diesen Kuchen zu sehr. Im Laufe der Zeit habe ich mein eigenes Belagrezept entwickelt, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Supersimpel und doch genial lecker und extrem gelingsicher! Wichtig ist nur beim Backen darauf zu achten, dass auch die Mitte gebräunt, auf gleichem Niveau wie der restliche Belag ist und Risse entwickelt. Dann ist der Kuchen perfekt!

Zutaten

Für eine 28-cm-Springform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter (kalt)
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Biozitrone

Für den Belag:

  • 6 Eier (M)
  • 750 g Quark
  • 150 g Zucker
  • Abrieb 1/2 Biozitrone

Zubereitung

  1. Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und abreiben, die eine Hälfte für den Teig, die andere für den Belag verwenden.
  2. Für den Teig den Abrieb der Zitronenschale mit allen anderen Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze schalten.
  4. Für den Belag die Eier trennen, aus dem Eiweiß Eischnee schlagen.
  5. Die Eigelbe mit dem Zucker, der anderen Hälfte des Zitroneabriebes sowie dem Quark verrühren, den Eischnee unterheben.
  6. Die Form fetten, 2/3 des Teiges auf dem Boden ausrollen, aus dem Rest einen hohen Rand formen, die Quarkmasse einfüllen. (wer den Boden extrem kross möchte, sollte ihn 10 Minuten blindbacken)
  7. Auf der 2. Schiene von unten 60-70 Minuten backen bis die Oberfläche gleichmäßig gebräunt und von Rissen durchzogen ist.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit 25 Minuten + 60 Minuten Ruhe- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: funktioniert immer

Quelle: aus diversesten Rezepten zusammengestellt

24.08.07

Rezept: Saltimbocca alla romana

Saltimbocca alla romana

Der beste aller Ehemänner wollte mich mal wieder verwöhnen und hatte kleine Kalbsschnitzel für Saltimbocca gekauft. Die wurden natürlich umgehend zubereitet. Was soll man zu so einem Klassiker noch sagen? Empfehlen kann ich dieses Rezept auf jeden Fall, denn es ist mal wieder genial lecker! Im Rezept war eine Weißweinsauce enthalten, die perfekt harmonierte. Wir haben nur die Saucenmenge etwas erhöht.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 4 dünne Scheiben zarte Kalbsschnitzel (insg. 250 g)
  • 4 Scheiben roher Schinken (Parmaschinken)
  • 4 Salbeiblätter
  • Holzspiesschen (Zahnstocher)
  • 3-4 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 125 ml Weißwein

Zubereitung

  1. Die Kalbsschnitzel zwischen Frischhaltefolie legen und mit der glatten Seite des Fleischklopfers plattieren.
  2. Jeweils 1 Scheibe Schinken und 1 Salbeiblatt auf ein Schnitzel legen und mit einem Holzspiesschen feststecken.
  3. 2 EL Butter in der Pfanne zerlassen, das Fleisch von jeder Seite 2 Minuten braten, dabei mit wenig Salz und Pfeffer würzen, warm stellen.
  4. Weißwein ablöschen und aufkochen lassen, 1-2 EL kalte Butter mit dem Schneebesen unterschlagen.
  5. Rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 25 Minuten

Schwierigkeit: eifnach

Quelle: GU - Die echte italienische Küche, S. 192

Dazu schmeckt: Frisches Weißbrot

23.08.07

Rezept: Gratinierter Seelachs auf Paprika-Tomaten-Bett

Gratinierter Seelachs auf Paprika-Tomaten-Bett

Dieses Rezept ist ein Klassiker bei mir, den es schon viel zu lange nicht mehr gab. Denn alleine der Titel verspricht vollmundiges - und hält, was er verspricht. Dabei ist die Zubereitung relativ unkompliziert und schnell. Wichtig ist mal wieder die Qualität der Zutaten. Da die Tomaten irgendwie nicht so lecker waren, wie sie aussahen, habe ich lieber Dosentomaten verwendet und den Weißwein weggelassen. Trotz mehreren Versuchen kann ich hier von Tiefkühlfisch nur abraten, das schmeckt einfach immer seltsam. Lieber frischen Fisch nehmen und ein genial leckeres Fischgericht genießen.

Zusätzlich ist dies mein Beitrag zum Garten-Koch-Event Paprika.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 800 g Seelachs´
  • 2 EL Zitronensaft
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 500 g Fleischtomaten
  • je 2 rote und grüne Paprikaschoten
  • 1 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Weißwein
  • 1 Bund Dill
  • 300 g Saure Sahne

Zubereitung

  1. Den Fisch abspülen, trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Fleischtomaten kreuzweise einschneiden und mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und in Scheiben schneiden.Tomaten in eine Auflaufform einschichten, salzen und pfeffern (alternativ eine Dose Tomaten in eine Auflaufform geben und die Tomaten gabelgerecht zerkleinern).
  3. Die Paprika waschen, halbieren, Kerne entfernen und in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
  4. Butter in einer Pfanne zerlassen, Knoblauch und Paprika darin andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, mit Weißwein ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln lassen (Wein weglassen, wenn mit Dosentomaten gearbeitet wird!)
  5. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Den Dill waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  7. Paprika auf den Tomaten verteilen, Fisch darauf legen. Saure Sahne mit Salz, Pfeffer und Dill verrühren und auf den Fisch streichen.
  8. Im vorgezeizten Ofen etwa 20 Minuten garen.

Zubereitungszeit: 20-30 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach, mit Dosentomaten kinderleicht

Quelle: GU Küchenbibliothek - Aufläufe und Gratins, S. 87

22.08.07

Rezept: Kräuterquarkquiche

Kräuterquarkquiche

Wir hatten letzte Woche netten Besuch eingeladen. Bei dem wärmeren Wetter habe ich dann meinen Kühlschrankinhalt (600 g Kräuterquark) in diese leckere, leichte Quiche verwandelt. Dazu habe ich dann noch frische Kräuter aus dem Beet genommen, wodurch es herrlich aromatisch war! Dazu schmeckt dann ein Blatt- oder Tomatensalat wunderbar und man hat ein superleckeres vegetarisches Sommergericht.

Zutaten

Für eine Quiche-Form von 28 cm

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 große Prise Salz

Für den Belag:

  • 600 g Kräuterquark (es geht auch normaler, dann mehr Kräuter)
  • 1 großes Bündel Kräuter (bei mir Oregano, Estragon, Schnittlauch, Petersilie)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen (wer mag)
  • 3 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer, Rosenpaprika

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 MInuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für den Belag den Kräuterquark in eine Schüssel geben.
  3. Kräuter waschen und trockenschütteln, relativ grob hacken, zugeben.
  4. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, das weiße fein hacken. Knoblauchzehen schälen und fein hacken (müssen aber nicht sein!).
  5. Eier zugeben, mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika pikant würzen.
  6. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Die Form fetten, den Teig darin auslegen, Belag darauf streichen.
  8. Auf mittlerer Schiene bei 200°C etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Ruhe- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Quiches, S. 51

21.08.07

Rezept: Crêpes mit Spiegelei und Spinat

Crêpes mit Spiegelei und Spinat

Mal wieder Crêpes: Dieses Mal mit Spiegelei und Spinat. Das Grundrezept für die Crêpes (eigentlich sind es ja Galettes) ist der gleiche wie für die Crêpes mit Pilzfüllung und so könnte man relativ unkompliziert mehrere Crêpes fabrizieren. Dieser hier ist einer meiner Favoriten! Ich mag die Kombination von Spinat und Spiegelei, die im Crêpes gleich noch mal raffinierter und mal wieder genial lecker schmeckt.

Zutaten

Für 4 als Imbiss oder 2 zum Sattessen

Für den Teig

  • 2 EL Öl
  • 2 Eier (M)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 l Sprudel
  • 125 g Mehl

Für den Belag

  • 1 kg Spinat (oder etwa 700 g TK Blattspinat)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • EL Olivenöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat (frisch gerieben)
  • geriebener Käse (am besten Parmesan, hier Emmentaler) nach Belieben
  • 4 Eier (M)
  • 2 EL Butter

Zubereitung

  1. Für den Teig zunächst alle flüssigen Zutaten verquirlen. Dann das Mehl dazusieben und unterrühren. Der Teig ist sehr dünnflüssig. Dann für mind. 1 Stunde kühl stellen.
  2. Den Spinat waschen, kurz garen lassen. Gut abtropfen lassen und grob hacken.
  3. Die Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  4. Olivenöl in einem Topf warm werden lassen, Zwiebel und Knoblauch glasig andünsten und den Spinat zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  5. Die Crêpes-Pfanne warm werden lassen, die Crêpes portionsweise ausbacken und warm stellen.
  6. In einer 2. Pfanne die Butter zerlassen und 4 Spiegeleier braten.
  7. Dann auf je einen Crêpes etwas Spinat und ein Spiegelei geben, Parmesan darüber streuen und zusammenklappen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit (unterbrochen) etwa 45 Minuten + Kühlzeit 1 Stunde

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Waffeln backen, S. 56

Genussblogs-Award 2007

hauptlogo.gifIch wurde von den Organisatoren gefragt, ob ich nicht Lust habe, bei dem ersten Genussblogs-Award in der Jury zu sitzen. Das war für mich superreizvoll und ich habe gerne ja gesagt. Also darf ich noch etwas mehr als sonst surfen und mit andere Blogs anschauen. Mal gespannt, was ich da so alles entdecke! Ich freue mich auf spannende Wochen!

20.08.07

Rezept: Quarkschmarrn

Quarkschmarrn

Dieser Schmarrn ist durch den Quark sommerlich leicht, auch nicht zu süß, da der Teig ohne Zucker auskommt. Dadurch harmoniert er ganz wunderbar mit jeder Art Kompott, die dazu gereicht wird. Oder einfach nur mit Zimt-Zucker bestreut genießen. Rosinen-Allergiker können sich freuen, da er komplett ohne auskommt! Leider ist das Foto noch dunkler, als er tatsächlich war!

Zutaten

Für 3-4 zum Sattessen (je nach Beilage)

  • 3 Eier (M)
  • 4 EL Mehl (Typ 405)
  • 400 g Quark
  • 1 Prise Salz
  • Fett für die Pfanne

Zubereitung

  1. Die Eier trennen, aus dem Eiweiß Eischnee schlagen.
  2. Zu den Eigelben das Mehl sieben, mit dem Quark und dem Salz verrühren, den Eischnee unterheben.
  3. Die Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen, den Teig portionsweise hineingeben. Sobald er von der Unterseite etwas gebräunt ist, wenden, mit Gabeln zerreißen.
  4. Auf einer Platte angerichtet servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Süße Mahlzeiten, S. 100

17.08.07

Rezept: Eierschecke

Eierschecke

Den Kuchen habe ich am Wochenende gebacken. Der Hefeteig ist superlocker und durch das Bestreichen mit der flüssigen Butter bekommt er nochmals einen Geschmackskick. Dann die Rumrosinen mit den Mandelblättchen und dem Vanillepudding mit Quark - der Kuchen ist einfach ein Gedicht! Einfach mal wieder genial lecker und für jeden Nachmittags-Kaffee-Klatsch zum empfehlen! Der Rest (ein Blechkuchen ist doch eine Menge) schmeckte auch am Folgetag noch frisch.

Zutaten

Für 1 Blech

Für den Teig:

  • 400 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Würfel Hefe
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Magerquark

Für den Belag:

  • 50 g Butter
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 100 g Rumrosinen
  • 1 Päckchen Vanille-Pudding-Pulver zum Kochen (für 500 ml Milch)
  • 500 ml Milch
  • 4 Eier (M)
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 250 g Magerquark

Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung hinein drücken, Salz an den Rand geben.
  2. Hefe in die Vertiefung bröseln, mit Milch aufgießen und verquirlen, Zucker darüber streuen.
  3. Sobald der Vorteig etwas geht mit dem Ei und dem Magerquark rasch zu einem glatten Teig verkneten und mit einem Tuch abgedeckt an einen warmen Ort stellen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Das Blech einfetten, den Teig darauf ausrollen. Die Butter schmelzen und den Teig damit bestreichen, Mandeln und Rumrosinen darauf verteilen und abgedeckt nochmals etwa 20 Minuten gehen lassen.
  5. Von der Milch 3 EL abmessen, das Puddingpulver damit verquirlen, die Milch aufkochen, Puddingpulver unterrühren, unter gelegentlichem Rühren auskühlen lassen.
  6. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Die Eier trennen, Eigelb mit Butter, Zucker verquirlen, Magerquark unterrrühren, den Pudding löffelweise unterrühren.
  8. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, unter die Puddingmasse heben, auf dem Teig verteilen.
  9. Auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten backen, auskühlen lassen.
  10. Wer mag bestreut den Kuchen noch dick mit Puderzucker bestäuben, was mir zu süß wäre.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit 50 Minuten, Ruhezeit etwa 40 Minuten, Backzeit 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - LIeblingskuchen - einfach gut, S. 48

15.08.07

Rezept: Auberginensalat mit Rucola

Auberginensalat mit Rucola

Dieser Salat ist superlecker bei heißem Wetter. Kombiniert mit Ciabatta ersetzt er eine komplette Mahlzeit. Lauwarm serviert schmeckt er mir am besten. Nur die im Rezept vorgeschlagenen Chilischoten haben wir ausgelassen, da ich momentan nicht so für scharf bin. Mit etwa 25 Minuten Arbeitszeit ist er auch alltagstauglich.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 3 Auberginen (etwa 750 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Chilischoten (wer mag)
  • 8 EL Olivenöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Rucola
  • 2 EL Aceto balsamico
  • 2 EL Aceto balsamico bianco
  • 3-4 EL eingelegte Kapern

Zubereitung

  1. Die Auberginen waschen, putzen und in ca 2-3 cm große Würfel schneiden, mit Salz bestreuen und etwas ziehen lassen. Mit einem Küchenkrepp abtupfen.
  2. Knoblauch schälen, fein hacken, ggf. Chili waschen, halbieren, Kerne entfernen und in Ringe schneiden.
  3. Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen und die Auberginen unter Wenden bei starker Hitze (7/9) anbraten. Knoblauch und Chili kurz vor Ende mitanbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, beiseite stellen.
  4. Den Rucola waschen, große Stiele entfernen, ggf. noch sehr grob hacken.
  5. Für das Dressing beide Essigsorten mit dem restlichen Olivenöl verqurirlen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Auberginen mit Rucola auf Tellern anrichten, mit dem Dressing beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 MInuten + 10 Minuten Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Rucola, S. 20

Dazu schmeckt: Ciabatta

Kochbuch: Rucola

RucolaDieses Buch besitze ich auch schon wieder einige Jahre (weswegen es auch im Handel vergriffen ist). Hier dreht sich alles um den Rucola oder altdeutsch Rauke, wie es hier genannt wurde. Denn dieses Kraut lässt sich nicht nur zu Salaten, Suppen oder vegetarischen Hauptgerichten verwandeln, es harmoniert auch wunderbar mit Fleisch und Fisch. Auf insgesamt 96 Seiten findet jeder ein Rezept, das ihm/ ihr schmeckt. Abgerundet wird das Buch durch eine Einleitung über Küchentechnik sowie ideale Begleiter. Die Rezepte selbst sind jeweils auf einer eigenen Seite dargestellt mit großfomatigem, schönen Foto. Die Zutatenliste ist übersichtlich, die Arbeitsanleitung detailliert und nach wichtigen Schritten gegliedert.

Einzig für mich zu kritisieren wäre die von Rezept zu Rezept schwankende Personenzahl. Ansonsten findet man hier altbewährte und neue Rezepte, die sowohl dem Anfänger als auch dem Hobbykoch sicher Spass machen werden. Insgesamt sind die Rezepte eher einfach nachzukochen. Ein Buch für tolle Sommerküche!

Leider ist das Buch nicht mehr im Handel erhältich, eine Neuauflage hatte ich bislang auch noch nicht entdeckt. Einzelne Restexemplare werden noch gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

14.08.07

Rezept: kalte Zucchinisuppe

kalte Zucchinisuppe

Ich hatte noch eine Riesen-Zucchini an meiner Pflanze. Die habe ich in eine kalte Zucchinisuppe verwandelt. Ich habe den Zucchini-Anteil deutlich erhöht, denn obwohl superöko und wirklich geschmacksintensive Garten-Zucchini war die zunächst gar nicht rauszuschmecken. Angeblich ist das Rezept auch warm zu genießen, mit jedem Grad kühler, wurde es auch leckerer. Meine Empfehlung: am Tag vorher vorbereiten und aus dem Kühlschrank genießen, dann ein toller Genuss. Im Foto nicht ganz so grün, da ich dieses Jahr nur gelbe Zucchinis besitze.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 600 g Zucchini (lt. Rezept 300 g)
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Butter
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 150 g Mascarpone
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Worcestersauce
  • 1/2 Bund Basilikum

Zubereitung

  1. Die Zucchini waschen, 1 Ende stutzen, grob raspeln und 2. Ende entsorgen. Die Schalotten schälen und hacken.
  2. Butter in einem großen Topf zerlassen und die Schalotte darin anschwitzen. Sobald die glasig ist, die Zucchini zugeben. Alles unter Rühren anbraten und auf mittlerer Hitze etwa 10 Minuten dünsten.
  3. Die Mascarpone unterrühren und mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren.
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen.
  5. MIt Worcester-Sauce (wenig!), Zitronensaft (eher wenig anfangen und nachgeben), Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Kühl stellen.
  7. Vor dem Servieren den Basilikum waschen und trockenschütteln, etwas für die Deko übrig behalten, die Blätter abzupfen und in Streifen schneiden.
  8. Evtl. mit einem Klacks Sahne servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten + Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach der alten Auflage von GU - Auberginen und Zucchini, S. 28 (auch bei Amazon bestellbar).

13.08.07

Rezept: Schweinsöhrchen mit Parmesan

Schweinsöhrchen mit Parmesan

Zu einem schönen Film eine leckere Knabberei: geht ganz fix zum Selberbacken. Dieses Mal ist fast alles fertig eingekauft und wird nur veredelt: genial lecker! Blätterteig wird mit frisch geriebenem Parmesan, italienischen Kräutern sowie Salz und Pfeffer bestreut.

Zutaten

Für etwa 25 Stück

  • 270 g Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • ca 50 g Parmesan
  • Gewürze: Italienische Kräuter, Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Blätterteig auslegen, Parmesan fein reiben.
  2. Den Blätterteig mit 2/3 des Parmesan sowie italienischen Kräutern, Salz und Pfeffer bestreuen.
  3. Von der längeren Seite her beide Seiten bis zur Mitte umfalten, wieder bestreuen mit der Hälfte des verbliebenen Parmesans sowie Kräuter und Gewürzen, nochmals einschlagen, wieder bestreuen. Jetzt eine Hälfte auf die andere klappen, Ergebnis ist ein langer Schlauch (ich hätte Fotos machen sollen - wichtig ist, dass die lange Seite lang bleibt!)
  4. Den Teigschlauch längs in etwa 1/2 cm breite Streifen schneiden. Backblech mit Backpapier auslegen und die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben mit Abstand darauf legen.
  5. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen, auf mittlerer Schiene etwa 15-20 Minuten backen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 10 Minuten + Backzeit 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: vor Jahren, als die Chips aus waren, kreiert.

12.08.07

Rezept: Schweinemedaillons mit Aprikosen und Pfifferlingen

Schweinemedaillons mit Aprikosen und Pfifferlingen

Letzte Woche kochte Tim Mälzer dieses Hauptgericht, dem ich einfach nicht widerstehen konnte. Zwar ist die Aprikosenzeit bei uns fast vorbei, dafür bekommt man schon herrliche Pfifferlinge. Also wurde gestern eingekauft und heute losgeköchelt. Ein umwerfenderGenuss, denn das Fleisch harmoniert wunderbar mit dem Pfifferlingsaroma, die Aprikosen geben nochmal eine feine Süße und Frucht mit. Dazu servierte ich Kartoffeln, die waren aber fast nicht nötig.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 150 g Aprikosen (3 Stück)
  • 180 g Pfifferlinge
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Öl
  • 250 g Schweinemedaillons
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehe
  • 10 g Butter
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Die Aprikosen waschen, trocknen, halbieren und entkernen. Die Pfifferlinge putzen. Schalotte schälen und fein hacken.
  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, ungeschälte Knoblauchzehen und Rosmarinzeig einlegen, die Schweinemedaillons von jeder Seite 2-4 Minuten (je nach Dicke) anbraten, salzen unf pfeffern.
  3. 1 Minute vor Ende der Bratzeit die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten einlegen und mitbraten. Alles herausnehmen und warm stellen.
  4. Butter in der Pfanne zerlassen, die Schalottenwürfel anschwitzen, dann die Pfifferlinge zugeben und 3 Minuten braten. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten (hängt stark vom Putzbedarf der Pfifferinge ab)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Tim Mälzer bei Vox

10.08.07

Rezept: Rindsrouladen all´italiana

Rindsrouladen all´italiana

Bei unserem Metzger gab es Rinderrouladenfleisch im Angebot. Das sah so verlockend aus, das mussten wir einfach mitnehmen. Aber jetzt im Sommer den Klassiker - nicht wirklich. Da bietet dieses Rezept eine echte Alternative. Denn hier werden die Rouladen mit Pesto und Sardellenpaste aromatisiert und mit Artischockenherzen sowie luftgetrocknetem Schinken gefüllt. Dazu haben wir (total unitalienisch) Spätzle gemacht. Die harmonierten perfekt. Bandnudeln wären sicher eine gute Alternative.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 8 eingelegte Artischockenherzen
  • 4 Scheiben Rindsroulade (à 150 g)
  • Salz, Pfeffer
  • 4 TL Sardellenpaste
  • 2 EL Pesto
  • 100 g luftgetrockneter Schinken
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Möhre
  • 500 g Tomaten
  • 1 Biozitrone
  • 1 TL Mehl
  • 2 EL Tomatenmark (3-fach konzentriert)
  • 250 ml Rotwein
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Oregano (oder 3 TL getrocknet)

Zubereitung

  1. Frühlingszwiebeln waschen, trockenschütteln, in Ringe schneiden. Die Hälfte der geschnittenen Frühlingszwiebeln in 2 EL Olivenöl anbraten, beiseite stellen.
  2. Die Rouladen zwischen Frischhaltefolie legen und mit einem Fleischklopfer oder einer Pfanne etwas flach klopfen.
  3. Die Rouladen mit Salz und Pfeffer bestreuen, mit Sardellenpaste und Pesto bestreichen und mit Schinken belegen. Die angebratenen Frühlingszwiebeln darauf verteilen.
  4. Die Artischockenherzen halbieren und auf die Rouladen legen.
  5. Rouladen einrollen und mit einer Rouladennadel feststecken.
  6. Knoblauch und Möhre schälen und relativ fein würfeln. Oregano waschen und grob hacken.
  7. Tomaten waschen, Strunk entfernen, grob würfeln, Zitrone waschen und abreiben.
  8. Restliches Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen, Rouladen anbraten, restlichen Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Möhre zugeben und anbraten, Mehl darüber stäuben, mit braten.
  9. Das Tomatenmark kurz mitanrösten, dann mit Rotwein ablöschen, Gewürze zugeben.
  10. Deckel drauf und für 1 Stunde bei schwacher Hitze schmoren.
  11. Sauce abschmecken, ggf. mit 3-fach konzentriertem Tomatenmark abbinden.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 60 Minuten + 60 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: etwas aufwendiger, aber gut nachkochbar

Quelle: GU - Biofleisch, S. 54

Kochbuch: GU - Biofleisch

GU - BiofleischHier stelle ich ein Buch vor, das sich nur um Fleisch bester Qualität dreht. Denn mit Biofleisch kann und darf man natürlich genießen, wie der Untertitel verspricht. So gibt es auch eine sehr umfangreiche Einführung in die Besonderheit der biologischen Tierhaltung sowie zu jedem Tier mindestens eine Doppelseite mit den Besonderheiten des entsprechenden Tieres und welches Fleischstück wo im Tier sitzt. Auch wird bei den entsprechnenden Stellen gleich vermerkt für welche Art der Verwendung (Schmoren, Kurzbraten,...) dieses Stück besonders geeignet ist. Abgerundet wird die ausführliche Einführung (insgesamt 33 Seiten) durch Tipps zu verschiedenen Garmethoden und Lagerung. Die Rezepte selbst sind nach Gelegenheiten sortiert: Snacks & Suppen gefolgt von mit Nudeln, Reis & Kartoffeln, Schnell aus der Pfanne, Im Topf geschmort und zuletzt Etwas Großes aus dem Ofen.

Da es sich hier um Biofleisch aus artergerechter Tierhaltung dreht, liegt der Schwerpunkt der Rezepte auf Schwein, Rind und Kalb, aber auch Rezepte für Huhn bzw. Pute sind enthalten. Die Rezepte sind überwiegend für 4 Personen angegeben. Die Zutatenliste ist übersichtlich und die Arbeitsanleitung gut nachvollziehbar und nach Zwischenschritten untergliedert. Bei jedem Rezept ist eine ungefähre Zeitangabe enthalten sowie Nährwerte pro Portion. Zusätzlich ist jedes Rezept mit einem appetitanregenden Foto versehen. Oftmals gibt es noch Tipps zur Zubereitung, Infos warum gerade diese Garmethode oder Variationsideen, was das Buch nochmals abrundet. Schön finde ich, dass sich nicht nur klassische Fleischrezepte finden, sondern auch etliche raffinierte Varianten. Insgesamt richtet sich das Buch an einen interessierten Hobbykoch, der allerdings nicht viel Kocherfahrung mitbringen muss, um die Rezepte nachkochen.

Das Buch ist leider auch schon wieder älter und im Handel vergriffen. Bei Amazon werden gebrauchte Exemplare noch gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

8.08.07

Rezept: Aprikosenkuchen

Aprikosenkuchen

Ich hatte auf dem Markt superaromatische Aprikosen gekauft. Die habe ich zu diesen genial leckeren Kuchen verwendet. Er ist relativ schnell in der Vorbereitung aber so aromatisch und schmeckt dabei auch noch sehr leicht. Da blieb fast kein Krümel übrig. Wer Aprikosen hat und ein Rezept sucht: dieses hier ist bombastisch! Ich habe allerdings auf den vorgeschlagene Aprikotur oder das Bestreuen mit Puderzucker verzichtet. Es war auch so schon herrlich fruchtig und mit noch mehr Zucker definitiv zu süß. Aber bei etwas unreifem Obst sicher eine gute Idee.

Zutaten

Für eine 28-cm-Tarte-Form

Für den Teig:

  • 300 g Mehl Typ 405
  • 200 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (M)
  • 1 große Prise Salz

Für den Belag:

  • 650 g Aprikosen
  • 1 Ei
  • 100 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 30 g grob gehackte Mandeln

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank etwa 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für den Belag die Aprikosen waschen, trocknen, halbieren und entkernen.
  4. Die Form fetten, den Teig darauf ausrollen, mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten bedeckt etwa 15 Minuten blind backen.
  5. Die Sahne mit dem Ei und dem Zucker verquirlen.
  6. Backpapier samt Hülsenfrüchten entfernen, Hitze auf 190°C Ober-/Unterhitze reduzieren. Die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten sehr dicht auf dem Kuchen verteilen. Den Guß darüber gießen.
  7. Auf mittlerer Schiene im Ofen für weitere 20 Minuten backen, dann die Mandeln darüber streuen und nochmals 10 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 10 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Ruhe- + 20 Minuten Arbeits- + 30 MInuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: wenig variiert nach Teubner - Das grosse Teubner-Backbuch, S. 139

6.08.07

Rezept: Penne mit Tomaten-Auberginen-Sauce und Mozzarella

Penne mit Tomaten-Auberginen-Sauce und Mozzarella

Wir hatten Freunde eingeladen, die sich ein gemüsiges Gericht wünschten. Also gab es diese Pasta-Variante von Jamie Oliver. Die Sauce ist recht simpel, der Auberginen-Geschmack kommt herrlich durch. Um das Rezept abzurunden ist hier wirklich die Chilischote wichtig. Ansonsten ein wunderbares, genial leckeres Sommer-Pasta-Essen.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 feste Aubergine
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen (große)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Dose Eiertomaten (richtig gute!)
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • Meersalz, Pfeffer schwarz aus der Mühe
  • 2 frische Chilischoten
  • 1 Bund Basilikum
  • 4 EL Sahne
  • 500 g Pasta (Rigatoni oder Penne)
  • 200 g Kuhmilch-Mozzarella
  • Parmesan nach Belieben

Zubereitung

  1. Die Aubergine waschen, beide Enden abschneiden und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, die Auberginenwürfel darin unter Rühren goldgelb anbraten.
  3. Knoblauch und Zwiebel schälen, fein hacken und zur Aubergine geben, alles gut andünsten.
  4. Dosentomaten und Essig zugeben und unter Rühren köcheln lassen, salzen und pfeffern.
  5. Chilischoten waschen, fein hacken (gerne Kerne vorher entfernen) und zugeben.
  6. Basilikum waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und Stiele fein hacken, in die Sauce geben. Die Blätter waschen und beiseite stellen. Die Sauce 15 Minuten köcheln lassen.
  7. Salzwasser aufsetzen und die Pasta al dente kochen, abgießen, wenig Kochwasser auffangen, wieder zu den Nudeln geben.
  8. Mozzarella zerpflücken. Die Sauce zu den Nudeln geben.
  9. Basilikum und Mozzarella unterheben und rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Jamie Oliver - Essen ist fertig, S. 208

Kochbuch: Jamie Oliver - Essen ist fertig

Jamie Oliver - Essen ist fertigAuch ich habe mittlerweile ein Jamie Oliver-Kochbuch. Ich habe mich ja lange gegen den Hype gewehrt. Außerdem leide ich noch heute unter den Aversionen gegen die englische Küche, die ich mir im Rahmen eines Schüleraustausches zugezogen hatte. Doch die Rezepte überzeugen tatsächlich. In diesem Buch werden oft Hauptzutaten vorgestellt (wie zum Beispiel Spinat) und diese dann auf verschiedene Arten zubereitet (bei Spinat gedämpft, sahnig, indisch). Dabei wird eine große Bandbreite der Küche abgedeckt. Hier finden sich wirklcih für jede Gelegenheit die passenden Rezepte, denn auch der Untertitel verspricht die besten Rezepte für jeden Tag. Das wird auch eingehalten, denn die Rezepte sind überwiegend alltagstauglich. Insgesmat ist das ein Buch, das ich sicherlich öfter verwenden werde.

Ich bin ja ein Foto-Kocher, da ist das Buch leider etwas sparsam. Dafür sind die vorhandenen Fotos wirklich wunderschön gelungen und können auch von normalen (Hobby-)Köchen reproduziert werden. Wenn ein Foto dabei ist, wird das Rezept insgesamt meist auf einer Doppelseite dargestellt. Die Zutatenliste ist 2-spaltig gehalten (was bei mir auch schon mal zu überlesen führt), aber in der Reihenfolge des jeweils benötigten. Dafür ist die Arbeitsanleitung sehr detailliert beschrieben.

Insgesamt ein Buch, das ich jedem nur empfehlen kann. Es ist momentan im Handel oder bei Amazon bestelltbar.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

5.08.07

Rezept: Tomaten-Schafskäse-Pfännchen

Tomaten-Schafskäse-Pfännchen

Blog-Event XXVI: TomatenHier mal ein vegetarisches Grillgericht: Auf eine schnell gebastelte Pfanne aus Alufolie werden Tomatenscheiben mit Fetascheiben geschichtet, mit Petersilie bestreut und etwa 15 Minuten gegrillt, bis der Feta leicht schmilzt, dann mit Olivenöl und Salz und Pfeffer gewürzt. Superlecker und ein toller Zwischengang! Leider hatte ich keine Biozitrone mehr, so dass der vorgeschlagene Zitronenabrieb entfallen musste.

Da es auch so schön zum noch laufenden Blog-Event XXVI Tomate passt, gleich noch ein Beitrag außer Konkurrenz. Mein eigentlicher Beitrag ist meine Tomatentarte mit Rucola.

Zutaten

Als Beilage für 4 Personen

  • 4 große Tomaten
  • 200 g Schafskäse
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Alufolie

Zubereitung

  1. Die Tomaten waschen, trockentupfen, in Strunk herausschneiden und in Scheiben schneiden.
  2. Schafskäse ebenfalls in Scheiben schneiden.
  3. Aus der Alufolie jeweils große Bögen heraustrennen, doppelt nehmen (oder extra reißfeste), daraus Schalen basteln, Ecken sorgfältig einknicken.
  4. Mit Olivenöl auspinseln, Tomaten und Schafskäse einschichten.
  5. Petersilie waschen und trockenschütteln, hacken und darüber streuen.
  6. Direkt über der Glut etwa 15 Minuten grillen, bis der Schafskäse leicht schmilzt.
  7. Mit Olivenöl betreufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten mit Schale basteln + 15 Minuten grillen

Schwiergkeit: recht einfach

Quelle: Dr. Oetker - Grillen, S. 79

4.08.07

Rezept: Zucchini-Hack-Pfanne

Zucchini-Hack-Pfanne

Meine Zucchini-Pflanzen tragen dieses Jahr erst spät, dafür aber reichlich. Gestern habe ich daraus ein schnelles Mittagessen gezaubert. Es ist bei dem wieder warmen Wetter herrlich leicht.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 mittelgroße Zuchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl für die Pfanne
  • 150 g Hackfleisch gemischt
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 100 ml Weißwein
  • 1 EL 3x-fach konzentriertes Tomatenmark
  • Kräuter nach Belieben (bei mir nur Oregano)

Zubereitung

  1. Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken.
  2. Das Öl in der Pfanne erwärmen, erst Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. Mit Salz; Pfeffer und Paprikapulver würzen.
  3. Die Zucchini zugeben und unter gelegentlichem Wenden mitbraten.
  4. Mit Weißwein ablöschen, kurz aufkochen, ggf. mit dem Tomatenmark abbinden.
  5. Kräuter waschen, trockenschütteln und hacken, zugeben.
  6. Alles nochmals abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: 15 MInuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Garten- + Kühlschrankinhalt

Dazu schmeckt: Reis oder Ciabatta

2.08.07

Rezept: Joghurtkuchen mit Beeren

Stück Joghurtkuchen mit Beeren

Hier stelle ich meinen Sommerkuchen des Jahres vor: In einen durch Joghurt (Buttermilch geht auch) sehr leichten Rührteig werden gemischte Beeren eingestreut, das Ganze mit Mandelblättchen bestreut und im Ofen gebacken. Ein sommerlicher Kuchengenuss!

Zutaten

Für 1 Blech

  • 500 g gemischte Beeren (hier Stachelbeeren, schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren)
  • 3 Eier (M)
  • 275 g Joghurt (oder Buttermilch)
  • 50 ml Sprudel (wer Buttermlich nimmt, lässt den weg!)
  • 350 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Mandelblättchen
  • 50 g Hagelzucker (alternativ normaler Zucker)

Zubereitung

  1. Die Beeren waschen und verlesen, auf einem Sieb abtrocknen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Eier mit dem Joghurt und dem Sprudel (alternativ der Buttermilch) verrühren.
  4. Mehl mit Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen und gut mit der Eiermasse verrühren.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf gießen und etwas glatt streichen, die Beeren gleichmäßig darauf verteilen, mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen.
  6. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 MInuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Obstkuchen, S. 23

So der Anblick vor dem Backen:

Joghurtkuchen mit Beeren vor dem Backen

So der Anblick nach dem Backen:

Joghurtkuchen mit Beeren

Backbuch: GU - Obstkuchen

GU - ObstkuchenIm Sommer haben Obstkuchen Hochsaison. Denn diese Kuchen leben von der Frische des Produktes. Nach einer recht kurzen Einführung in die Besonderheit der verschiedenen Teigsorten gibt es eine kleine aber extrem nützliche Pannenrettungsliste (Boden soll nicht wieder durchfeuchten, Sahne wird nicht steif, Obst ist unreif,...). Nach einer weiteren kurzen Obstkunde inkl Besonderheiten beim Backen folgen die eigentlichen Rezepte: Klassiker mit Pfiff, Fruchtiges vom Blech, Obstkuchen aus der Form, Südfrüchte und Exoten sowie Teilchen & Co. Hier findet man sicherlich für das entsprechende Obst ein passendes Rezept.

Jeweils 2 Rezepte teilen sich hierbei eine Seite, jeweils mit Foto, übersichtlicher Zutatenliste , die allerdings nicht nach Boden und Belag getrennt ist. Dafür ist die Arbeitsanleitung wieder gut verständlich und untergliedert geschrieben. Ofentemperaturen sind allerdings im Fließtext enthalten. Arbeits-, Back- und Kühlzeiten sind allerdings separat angegeben ebenso wie eine Kalorienangabe pro Stück. Im Anhang findet man nach Monaten sortiert die dann gebräuchlichen Obstsorten sowie Kuchenrezepte des Monats jeweils mit Seitenverweis.

Das Buch macht dem Untertitel von kirschvergnügt bis apfelfroh wirklich alle Ehre, denn hier habe ich noch zu jedem Obst eine gute Idee gefunden. Leider ist das Buch auch schon wieder vergriffen, allerdings werden bei Amazon noch Restexemplare gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

1.08.07

Rezept: Blaubeer-Risotto

Blaubeer-Risotto

Als ich meinem Mann dieses Rezept vorschlug, war er direkt skeptisch, da er es sich gar nicht vorstellen konnte. Doch als er es dann auf dem Tisch sah und probierte war er begeistert, denn die leichte Süße der Blaubeeren, die ja auch noch etwas herb im Beigeschmack sind kombinierte wunderbar mit dem sanften Risotto und der Würze der angebratenen Garnelen. Ich habe die Zubereitung etwas abgewandelt und anders als vorgeschlagen auch etwas Parmesan verwendet und die Blaubeeren nicht 5 Minuten mitgekocht sondern nur kurz untergehoben und rasch serviert. Das reichte aber völlig aus, um sie warm werden zu lassen. Bei längerem Kochen wären sie mir sicher zermust. Wer Blaubeeren bekommt, sollte dieses Rezept testen: es ist einfach genial lecker!!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 600 ml Gemüsefond (lt. Rezept Gemüsebrühe)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 200 g Risotto-Reis (hier Arborio)
  • 100 ml Weißwein
  • 8 TK-Garnelen
  • 1 Zwieg Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl
  • 125 g Blaubeeren
  • 1 EL Butter
  • 3 EL Parmesan frisch gerieben

Zubereitung

  1. Den Gemüsefond in einem Topf erwärmen.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Butter in einem extra Topf zerlassen, die Zwiebel mit Knoblauch darin anschwitzen, Reis zugeben und glasig andünsten.
  4. Mit Weißwein ablöschen und einköcheln lassen, dann schöpfkellenweise den Gemüsefond zugeben und unter Rühren einköcheln lassen (immer auf kleiner Flamme (4/9).
  5. Die Garnelen in der Zwischenzeit auftauen lassen und bis zum Schwanz (wenn da noch Schale - dranlassen, sieht hübscher aus) hälftig einschneiden.
  6. Rosmarinnadeln vom Zweig streifen und grob hacken. Knoblauch schälen und vierteln.
  7. Kurz vor Ende der Garzeit des Risottos Öl in einer Pfanne erhitzen, Rosmarin und Knblauch hineingeben, darin die Garnelen kurz anbraten, warm stellen.
  8. Die Blaubeeren waschen, abtropfen lassen.
  9. Sobald das Risotto sämig ist, die Butter und den geriebenen Parmesan unterheben, vom Herd nehmen, Blaubeeren unterheben. Mit den gebratenen Garnelen servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 40 MInuten

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: Essen und Trinken für jeden Tag 7/07, S. 58