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30.07.07

Rezept: Senfdip

Senfdip

Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Dips zum Grillen. Dieses Mal haben wir dieses als Senfsauce bezeichnete Rezept ausgetestet. Ich finde, es harmoniert wunderbar mit gegrilltem Fisch oder Geflügel, bei Rind- oder Schweinefleisch passt es zu einer schärferen Paprikamarinade. Mengenmäßig habe ich das Rezept halbiert, da es bei mir für eine kleine Salatschüssel voll reichte, was ich etwas zu viel fand, da ich gerne verschiedene Saucen pro Abend genieße.

Zutaten

Für 1 Dipschälchen

  • 3 EL Crème fraîche
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1 EL Honig
  • 1 EL grober Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Orangensaft

Zubereitung

  1. Alles in eine Schüssel geben und gut verrühren, ggf. mit einer der Zutaten abschmecken.

Zubereitungszeit: unter 5 Minuten

Schwierigkeit: kinderleicht

Quelle: Living At Home, 6/07, S. 130

29.07.07

Rezept: Beerenpudding

Beerenpudding

Garten-Koch-Event: RaspberryZu unserem Gartenfest habe ich neben einem Senfdip dieses Dessert vorbereitet. Es ist superfruchtig! Ich habe neben Himbeeren auch noch Blaubeeren, Johannisbeeren und Brombeeren verwendet. Die Fruchtigkeit wird noch durch die Puddingmasse unterstützt. Die Grundlage bildet hier Johannisbeernektar mit Zitronenlimonade, gefestigt durch Gelatine. Dazu wurde Schlagsahne gereicht, wobei ich mir auch Vanilleeis gut vorstellen könnte. Insgesamt ein superleckeres Dessert, das nach Sommer schmeckt! Hier also mein Beitrag.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 300 g gemischte Beeren (hier Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren)
  • 6 Blatt weiße Gelatine
  • 200 ml schwarzer Johannisbeernektar
  • 4 EL Zucker
  • 400 ml Zitronenlimonade
  • 1 Becher Schlagsahne

Zubereitung

  1. Die Beeren waschen, verlesen und in eine Schüssel oder Auflaufform geben.
  2. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  3. Johannisbeernektar mit dem Zucker erwärmen, dann die Gelatine darin unter Rühren auflösen.
  4. Die Zitronenlimonade portionsweise unterrühren, über die Beeren geben.
  5. Im Kühlschrank mindestens 3 (bei mir 4) Stunden kalt stellen.
  6. Die Sahne schlagen und dazu servieren.

Zubereitungzsiet: etwa 30 Minuten + Kühlzeit 3-4 Stunden

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und trinken für jeden Tag, 7/07, S. 102

28.07.07

Rezept: Salat mit Wassermelone und Feta

Salat mit Wassermelone und Feta

Wir hatten mit Freunden ein wunderschönes Picknick organisiert. Neben meinem Schwäbischen Wurstsalat hatte ich dieses Rezept ausgesucht. Im Foto auf einer Platte angerichtet wirkt es optisch natürlich besser, als hier in der Schüssel, aber geschmacklich bombastisch! Die Frische der Wassermelone harmonierte wunderbar mit der Würze des Fetas. Nur die vorgeschlagene Endivie hatte ich durch Kopfsalat ersetzt, da keine Endivie auf dem Markt zu bekommen war. Da auch die kernlose Wassermelone aus war, durfte ich ein wenig Kerne pulen. "Nachkochen" empfohlen!

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 1 kleiner Kopfsalat (oder 1/2 Endivie)
  • etwa 900 g Wassermelone
  • 1 rote Zwiebel
  • 100 g Feta
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Salat waschen und in mundgerechte Stücke zupfen, in Schüssel oder auf Platte geben.
  2. Die Wassermelone zunächst von der Schale schneiden und erneut mundgerecht in Stücke schneiden (nicht zu klein, sonst gibt es Mus).
  3. Die Zwiebel schälen und würfeln oder in dünne Streifen schneiden.
  4. Den Feta ebenfalls würfeln, alles miteinander mischen.
  5. Die Zitrone auspressen, mit dem Olivenöl verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen, über den Salat träufeln.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Cookie, S. 36

26.07.07

Rezept: Apfel-Curry-Dip

Apfel-Curry-Dip

Diesen Dip haben wir zu Putenfleisch getestet. Eigentlich für das Fondue gedacht, harmoniert er auch wunderbar mit gegrilltem Geflügel, zu dem anderen Fleisch fand ich ihn persönlich nicht ganz so perfekt. Dafür superschnell zubereitet.

Zutaten

Für 1 Schälchen

  • 1/2 säuerlicher Apfel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 125 g Salatmayonnaise
  • 2 TL Currypulver

Zubereitung

  1. Den Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und grob raspeln, in eine Schüssel geben.
  2. Zwiebel schälen und fein hacken, zugeben.
  3. Alles mit Salatmayonnaise und Curry verrühren.

Zubereitungszeit: fertig in 10 Minuten

Schwierigkeit: superleicht

Quelle: GU Küchenbibliothek - Fondue, S. 24

25.07.07

Rezept: Tomatentarte mit Rucola

Stück Tomatentarte mit Rucola

Blog-Event XXVI: TomatenIch stelle hier eine superleckere Sommertarte vor. Als Boden habe ich Blätterteig verwendet. Im Belag findet sich neben Tomaten 2 Bund Rucola sowie Kräuterfrischkäse, Parmesan und Eier. Insgesamt ein herrlicher würziger und dabei doch leichter Sommergenuss. Sie schmeckt warm und kalt, ich bevorzuge allerdings die warme Variante. Dazu passt am besten ein gut gekühlter Weißwein, ich würde einen Soave empfehlen. Die meiste Arbeit hat man beim Putzen des Rucola. Ich kann diese Tarte wirklich nur wärmstens empfehlen. Laut Rezept sollten die Tomaten nicht gehäutet werden, was nicht sonderlich störte. Aber wenn man entsprechende Gäste hat, würde ich das als Änderung empfehlen.

Zutaten

Für eine 28 cm Tarteform

  • 300 g Blätterteig
  • 500 g Tomaten
  • 2 Bund Rucola
  • 350 g Kräuterfrischkäse
  • 50 g Schlagsahne
  • 3 Eier (M)
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Pinienkerne
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Die Form fetten, den Blätterteig übereinander legen und so ausrollen, dass man damit die Form auslegen kann.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen. Dann entweder halbiert lassen oder in Schnitze schneiden. Gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  4. Den Rucola waschen, Stiele entfernen und grob hacken, um die Tomaten herum verteilen.
  5. Den Kräuterfrischkäse mit der Sahne und den Eiern verquirlen.
  6. Parmesan reiben, untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen, die Eiermischung um die Tomaten herum gießen.
  7. Im vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen, dann die Pinienkerne darüber streuen und weitere 20 Minuten backen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach GU - Tomaten, S. 41

Kochbuch: GU - Tomaten

GU - Tomaten Der Untertitel dieses Buches heisst die rote Versuchung, was den Inhalt komplett auf den Kern trifft. Denn hier findet sich alles rund um die Tomate. Neben einer Tomatenkunde finden sich Infos zu bereits verarbeiteten Tomatenprodukten (passierte, getrocknete,...). Neben kleinen raschen Rezepten (zum Beispiel Tomatensauce 4x anders) sind die eigentlichen Rezepte gegliedert nach Saucen und Suppen, Salaten und Vorspeisen, vegetarischen Hauptspeisen sowie Tomaten als Beilage zu Fleisch und Fisch. Die Rezepte variieren dabei von bodenständig (Tomaten-Fisch-Suppe) bis extravagant (Tomatensülzchen). Hier ist im Vorteil, wer eigene Tomaten im Garten hat, denn vieles lebt von der Intensität der verwendeten Tomaten.

Bei den Rezepten teilen sich jeweils 2 eine Seite mit großformatigen und ansprechenden Fotos. Die Rezepte sind durch eine gut gegliederte Zutatenliste sowie eine gut nachvollziehbare Arbeitsanleitung auch für ungeübte Hobbyköche gut nachvollziehbar. Allerdings benötigen sie doch oftmals etwas mehr Zeit oder entsprechendes Küchenequipment (Förmchen für Sülzen, Mixer oder Pürierstab), was man aber bei einer gewissen Liebe fürs Kochen ohnehin bald sein eigen nennt.

Ich kann die Rezepte in diesem Buch wirklich empfehlen. Da es schon wieder etwas älter ist, gibt es in wenigen Buchläden noch Restexemplare, bei Amazon werden noch Restexemplare gehandelt, wobei ich die Preise extrem fair finde.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

24.07.07

Rezept: Basilikumfisch mit Auberginen

Basilikumfisch mit Auberginen

Ich hatte Heißhunger auf Fisch. Bei meinem Fischstand gab es Dorschfilet im Angebot. Da ich das Rezept schon lange mal testen wollte, wurde es gleich umgesetzt. Die Panade gewinnt gewaltig durch das frische Basilikum! Allerdings habe ich ein wenig überlesen, dass getrocknete Tomaten gehackt in die Panade sollen. Also haben wir sie extra dazu gegessen, was auch lecker war, ohne war der Fisch aber auch lecker.

Zutaten

Für 2 Personen

Für das Gemüse:

  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große oder 2 kleine Auberginen (so um 400 g)
  • Olivenöl
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 150 ml Weißwein
  • 1 TL Gemüsebrühenpulver
  • 1-2 EL Saure Sahne

Für den Fisch mit Panade:

  • 2 Fischfilets (hier Dorsch, sonst Kabeljau, Seelachs)
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 7 EL Paniermehl
  • 20 Basilikumblättchen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Ei (M)
  • 4 EL Mehl
  • 1/2 Zitrone
  • Öl für die Pfanne

Zubereitung:

  1. Für das Gemüse die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Aubergine waschen und würfeln.
  2. Olivenöl erhitzen, erst Schalotten und Knoblauch anbraten, dann Auberginen zufügen, alles unter gelegentlichem Wenden anbraten.
  3. Mit Weißwein ablöschen, mit Gemüsebrühenpulver würzen, Kräuter der Provence zugeben und bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
  4. Für den Fisch in der Zwischenzeit die Basilikumblättchen (einige für die Deko aufheben) waschen und in Streifen schneiden. (Tomaten eigentlich auch in Streifen schneiden), alles mit den Semmelbröseln mischen.
  5. Ei verqirlen und Mehl auf einem Teller bereit stellen. Öl in einer zweiten Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen.
  6. Die Fischfilets abspülen, trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln, mit Salz und Pfeffer bestreuen.
  7. Die Fischfilets erst im Mehl, dann im Ei und zuletzt in dem Paniermehl wenden und im Öl von jeder Seite etwa 4 Minuten anbraten.
  8. Das Gemüse mit Saurer Sahne, Salz und Pfeffer abschmecken (im Rezept steht Honig, konnten wir uns nicht vorstellen).
  9. Fisch mit Gemüse und Basilikumblättchen servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 35 MInuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU einfach clever - Fisch und Meeresfrüchte, S. 73

22.07.07

Rezept: Milchwecken

Milchwecken

Das gab es bei uns heut zum Frühstück. Ich habe mal wieder meiner Schlafstörung gefrönt. Also habe ich dieses Rezept ausprobiert. Denn anders als bei meinen sonst üblichen Frühstücksgebäcken kommt hier nur Mehl, Hefe und Milch in den Teig. Insgesamt ist er herrlich mild und extrem locker. Wichtig sind hier die Ruhezeiten! Dafür entlohnt einen dann ein fürstlicher Frühstücksgenuss!

Zutaten

Für 10 Stück

  • 500 g Mehl Typ 405
  • 250 ml warme Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • Sesamsamen, grobes Salz oder Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Vertiefung eindrücken, die Hefe in die Vertiefung bröseln.
  2. Mit warmer Milch begießen und gemeinsam mit dem Zucker zu einem Vorteig mischen. Mit Mehl bestäuben. Salz an den Rand des Mehles geben.
  3. Mit einem Küchentuch abgedeckt an einen warmen Ort stellen, bis sich Risse im Mehl bilden (etwa 20 Minuten).
  4. Den Schüsselinhalt zu einem glatten Teig verkneten und mti dem Handtuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  5. Den Teig in 10 Stücke teilen, diese in kleine Schnecken, Zöpfe, Knoten oder Achter drehen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  6. Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teilchen nochmals 10 Minuten mit Handtuch bedeckt gehen lassen.
  7. Das Eigelb verquirlen und die Milchwecken damit bestreichen. Nach Belieben bestreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten backen. Noch warm servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 45 Minuten, Ruhezeit etwa 60 Minuten, Backzeit 20 Minuten

Schwierigkeit: kunstvolles flechten (ich werde noch Anleitungen bloggen)

Quelle: Teubner - Das grosse Teuner Backbuch, S. 286

21.07.07

Rezept: Wachteleier mit Putenfleisch umhüllt

Wachteleier mit Putenfleisch umhüllt

Wir hatten Wachteleier entdeckt und wollten die unbedingt mal testen. Da kam uns dieses Rezept für eine kleine Vorspeise gerade recht. Es überzeugte durch einen herrlich leichten Geschmack. Es hätte auch noch etwas mehr Rucola sein dürfen (harmonierte wunderbar), aber da war trotz fleißigen Gießens noch nicht viel gewachsen.

Zutaten

Für 4 als Vorspeise

  • 12 kleine Wachteleier
  • 300 g Putenhackfleisch
  • 1 cm Ingwer
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • 1 TL Senf mittelscharf
  • 30 g Mehl
  • 1 Ei (M)
  • 50 g Semmelbrösel
  • Öl für die Pfanne

Zubereitung

  1. Die Eier in einen Topf mit kaltem Wasser geben und unter Umrühren in etwa 3 MInuten hart kochen. Abschrecken und pellen.
  2. Das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Den Ingwer schälen und dazu reiben oder ganz fein hacken.
  3. Den Schnittlauch waschen, trockenschütteln, fein hacken und zugeben. Senf zugeben und zu einem glatten Teig mischen. Jedes Ei in Mehl wenden, dann in Hackfleisch hüllen.
  4. Das Hühnerei verquirlen. Semmelbrösel auf einen Teller streuen, Öl in der Pfanne erhitzen.
  5. Die Bällchen jeweils erst im Ei, dann in Semmelbröseln wenden, im Öl ausbacken (mittlere Hitze, öfter drehen).
  6. Wer mag auf Rucola servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: hier

19.07.07

Rezept: Pfefferkirschen

Pfefferkirschen

Wir wollten mal wieder experimentieren. Diese Kirschen werden als Beilage zu Fleisch empfohlen, insbesondere zu Wild kann ich mir das extrem gut vorstellen. Sie müssen insgesamt 1 Woche mit den Gewürzen kühl gestellt werden, ehe sie abschließend eingekocht werden. Auch als raffiniertes kulinarisches Mitbringsel nicht zu verachten.

Zutaten

Für 3-4 Gläser à 200 ml

  • 1 kg Sauerkirschen
  • 4 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 10 g eingelegter grüner Pfeffer
  • 5 g rosa Pfeffer
  • 500 ml Rotweinessig
  • 500 g Einmachzucker 1:1

Zubereitung

  1. Die Kirschen waschen, entsteinen, wer will, halbieren.
  2. Die Gewürze in ein Säckchen geben und verschließen.
  3. Den Essig in einem Topf langsam erhitzen und den Zucker darin auflösen.
  4. Die Kirschen und das Gewürzsäckchen zugeben und mit einem Tuch abgedeckt 1 Woche kühl stellen.
  5. Das Gewürzsäckchen entfernen, die Kirschen herausheben und gut abtropfen lassen.
  6. Den Essigsud nochmals aufkochen und sirupartig einköcheln lassen. Die Kirschen zugeben und kurz kochen lassen.
  7. In die vorbereiteten Gläser füllen, gut verschließen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeitszeit (mit Kirschentsteiner) + 1 Woche Kühlzeit + 30 MInuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co, S. 122

Rezept: eingelegte Sauerkirschen

eingelegte Sauerkirschen

Wir hatten noch restliche Sauerkirschen, die wir Ende letzter Woche in Gläser eingelegt haben. Also haben wir die einfach mit ein wenig Zucker und dem restlichen Einmachzucker in Gläser eingekocht. So haben wir einen kleinen Vorrat an eigenen Kirschen für das restliche Jahr.

Zutaten

Für 4 1/2 Gläser à 720 ml

  • 3 kg Sauerkirschen
  • 300-500 g Zucker (je nach Geschmack, davon 100 g EInmachzucker)

Zubereitung

  1. Kirschen waschen und entsteinen.
  2. Die Kirschen mit dem Zucker mischen und etwa 2 Stunden abgedeckt stehen lassen.
  3. Alles aufkochen, noch kochend in Gläser füllen und verschließen, auf dem Deckel etwa 10 Minuten stehen lassen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 45 Minuten + 2 Stunden Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: meine Mum

18.07.07

Rezept: Gurken-Garnelen-Salat

Gurken-Garnelen-Salat

Momentan bin ich irgendwie auf dem Garnelen-Trip. Dieses Mal wurde ich nach langem Arbeitstag mit diesem Salat verwöhnt. Er ist bei dem heißen Wetter sehr erfrischend, die Marinde aus dem Ahornsirup gibt noch mal eine interessante Süße, dazu dann frischer Dill - perfekt!

Zutaten

Für 4 Personen als kleiner Snack

  • 1 Salatgurke
  • 200 g Garnelen (küchenfertig, gekocht)
  • 1 EL Weißweinessig
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1-2 TL Ahornsirup
  • 4 EL Keimöl
  • Salz
  • 1 Bund Dill

Zubereitung

  1. Die Gurke waschen oder schälen, längs vierteln, Kerne herauskratzen und würfeln.
  2. Gurke mit den Garnelen in eine Schüssel geben und vorsichtig mischen.
  3. Aus dem Weißweinessig mit Zitronensaft, 1 TL Ahornsirup, Öl ein Dressing mischen, mit Salz und Ahornsirup abschmecken, unter die Gurken mischen und etwa 5 Minuten ziehen lassen.
  4. Den Dill waschen, trockenschütteln, etwas für die Deko behalten und den Rest hacken, unter den Salat mischen.
  5. MIt Dill dekoriert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Bunte Salate, S. 16

Kochbuch: GU - Bunte Salate

GU - Bunte SalateSalate haben irgendwie immer Saison. Dieses schon etwas ältere Büchlein (es wurde 1996 herausgegeben) zeigt eine große Vielfalt. Der Schwerpunkt liegt auf Variationen von Blattsalaten. Dabei sind die Kombinationen eher klassisch. Doch wer noch eher wenig Erfahrung hat, der findet hier sicherlich die eine oder andere nette Idee. Toll finde ich die unterschiedlichen Dressings, die mehr bieten als die typischen Vinaigrette-Variationen. Einige Highlights mit etwas ausgefallenen Ideen finden sich allerdings auch. Abgerundet wird es durch einige Rezepte für Obstsalat.

Insgesamt richtet sich das Buch eher an den unerfahreneren Hobbykoch, da auch beim Salatwaschen oder Formen von Melonenkugeln Zwischenschritte mit Foto bebildert sind.

Das Buch ist nicht mehr im Handel erhältlich, ist aber gebraucht wirklich günstig zu haben, unter anderem auch bei Amazon.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

17.07.07

Drink: Planters Cocktail

Planters CocktailHier mal ein etwas säuerlicherer Drink, der perfekt zu dem heißen Wetter passt. Wenn auch von den Zutaten her verwandt mit Planter`s Punch, so schmeckt er doch deutlich anders. Durch den relativ höheren Anteil an Zitronensaft und den fehlenden Sirup schmeckt er sehr erfrischend. Die Männer bei uns ziehen diese Variante deutlich vor.

Vom Mixen her ist er sehr einfach und gelingt auch sicher. Durch die wenigen benötigten Zutaten kann er auch von Einsteigern, die noch wenige Utensilien im Haus haben, gemixt werden. Wer keine Cocktailschale hat, nimmt ein Aperitif-Glas, das passt von der Größe auch.

Zutaten

Für 1 Cocktailschale

  • 4 EL Crushed Ice
  • 3 cl brauner Rum
  • 3 cl Orangensaft
  • 1 cl Zitronensaft

To Do

  1. Das Crushed Ice in den Mixer füllen, alle Zutaten hineingießen.
  2. Für etwa 10 Sekunden kräfig shaken.
  3. Durch ein Sieb in die Cocktailschale gießen.

Quelle: GU - Cocktail Basics, S. 54

15.07.07

Rezept: Kopfsalat mit Kräutervinaigrette

Kopfsalat mit Kräutervinaigrette

Im Restaurant liebt man diese tollen gemischten Salate, hier mal ein Rezept, das ruckzuck fertig ist und die Figur verwöhnt!

Zutaten

Für 2 Personen

Für den Salat

  • 1/2 kleiner Kopfsalat
  • 1 Tomate
  • 125 g Mozzarella
  • 1 Frühlingszwiebel

Für die Vinaigrette

  • 3 EL Weißweinessig
  • 1 TL Honig
  • 1 TL scharfer Senf
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Bund gemischte Kräuter nach Belieben (hier Schnittlauch, Petersilie und Basilikum)
  • 6 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Den Salat waschen, in gabelgerechte Stücke pflücken und trockenschleudern. Tomate schälen, Strunk entfernen und würfeln.
  2. Den Mozzarella ebenfalls würfeln.
  3. Die Frühlingszwiebel waschen und in Ringe schneiden, alles in einer Schüssel mischen.
  4. Für die Vinaigrette den Essig mit Honig und Senf verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken, untermischen. Unter Rühren das Öl einfließen lassen.
  5. Dressing über den Salat geben und rasch servieren.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dressing variiert nach GU - Saucen und Dips, S. 79

sehr lecker dazu: eine gebratene Hähnchenbrust

12.07.07

Rezept: Brezenknödel

Brezenknödel

Wir hatten noch altbackene Brezeln übrig. Die haben wir nach einem Rezept von Schuhbeck zu genial leckeren Knödeln verarbeitet. Das ging überraschend schnell. Wir werden wohl mal wieder zu viele Brezeln einkaufen. Denn die Knödel passen perfekt zu Braten jeder Art.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 125 g Brezel oder Laugenstange, mind. vom Vortag)
  • 125 ml Milch
  • 1 Ei
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 1/2 EL Öl
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Außerdem: Frischhalte- und Alufolie

Zubereitung

  1. Die Brezeln vom Salz befreien und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Milch aufkochen, vom Herd nehmen, das Ei verquirlen und unterrühren.
  3. Die Eiermilch mit Salz, Pfeffer und wenig Muskat würzen, Laugenwürfel untermischen, ohne sie zu sehr zu zerdrücken.
  4. Die Zwiebel schälen und fein hacken, im Öl glasig anbraten.
  5. Petersilie waschen und trockenschütteln, fein hacken. Petersilie und Zwiebel zu der Knödelmasse geben und untermischen.
  6. 2 große reißfeste Bögen Alufolie auf der Arbeitsplatte auslegen und mt Frischhaltefolie bedecken. Die Knödelmasse darauf verteilen und mit feuchten Händen zu Würsten von 5 cm Durchmesser formen. Die Frischhaltefoliefest darum wickeln, dann mit der Alufolie fest verschließen, die Enden eindrehen, damit gleichmäßig dicke Rollen entstehen.
  7. In einem großen Topf Wasser zum Sieden bringen und die Knödel darin bei leicht siedendem Wasser in 30 Minuten garen.
  8. Mit dem Schaumlöffel herausheben, von Folie befreien und in Scheiben geschnitten servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 MInuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfacher mit Übung.

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 316

11.07.07

Rezept: Prinz-Eugen-Torte

Prinz-Eugen-Torte

Wir haben immer noch Sauerkirschen auf unserem Baum. Daraus haben wir für eine Studienfreundin, die am Wochenende zu Besuch kam, eine Torte gebacken. Die Basis bildet ein Rührteig. Der wird etwas ausgekratzt und das dann fein zerkrümelt. Die Kirschen werden entsteint und mit Speisestärke eingedickt. Dazu dann noch eine Haube aus Sahne, in die die Krümel untergehoben werden. Insgesamt genial lecker und sehr zu empfehlen!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Rührteig:

  • 150 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier (M)
  • 2 EL Kakao
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 g Mandeln

Für die Füllung

  • 700 g Sauerkirschen (frisch oder 1 Glas à 700 g)
  • 40 g Zucker (nur bei frischen Kirschen!)
  • 30 g Speisestärke (bei frischen Kirschen 50 g)
  • 400 g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnsteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Kakaopulver
  • 1/2 TL Zimtpulver

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für den Teig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier trennen, Eiklar zu Eischnee schlagen. Die Eigelbe zur Butter rühren.
  3. Mehl mit Kakao, Backpulver und Mandeln mischen und portionsweise unterrühren, den Eischnee unterheben.
  4. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Teig darauf verstreichen.
  5. Bei 200°C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten(lt. Rezept 40) backen. Dann aus der Springform lösen und auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen.
  6. In der Zwischenzeit für den Belag die Kirschen waschen und entsteinen, mit Zucker mischen und etwa 15 Minuten stehen lassen (bei Kirschen aus dem Glas entfällt dieser Punkt). Von den Kirschen 12 schöne aussuchen und beiseite stellen. 3 EL Kirschsaft abmessen und in eine kleine Schüssel geben.
  7. Speisestärke mit dem Kirschsaft anrühren.
  8. Die Kirschen aufkochen. Speisestärke unter Rühren einrühren und erkalten lassen.
  9. Bei dem Boden einen 1cm dicken außen Rand stehen lassen, den Boden innen etwa zur Hälfte aushöhlen, den Teig fein zerbröseln.
  10. Eine Pfanne aufstellen und 2/3 der Brösel unter Rühren ohne Fett etwas anrösten, dann die restlichen Brösel untermischen und erkalten lassen.
  11. Die Kirschmasse auf dem ausgehöhlten Boden verteilen.
  12. Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker schlagen, die Brösel unterheben.
  13. Sahne auf der Torte verstreichen, dabei den Rand frei lassen. Mit Kakao und Zimt bestreuen. Die beiseite gestellten Kirschen in kleine Stücke schneiden und auf der Torte verteilen.
  14. Torte mind. 3 Stunden kühl stellen.

Zubereitungszeit: ca. 75 Minuten Arbeits- (mit Entsteinen), 40 Minuten Back- + 3,5 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: GU - Tortenzauber einfach köstlich, S. 10

So dann die Torte im Ganzen:

Prinz-Eugen-Torte

10.07.07

Rezept: Pizza Hawaii

Pizza Hawaii

Blog-Event XXV - American CookingPassend zum American-Cooking-Festival haben wir Pizza Hawaii American Style mit extra dickem Boden gemacht. Denn irgendwie musste ich ja mal die Pizzastufe meines Ofens so richtig ausnutzen! Dadurch wird der Boden noch etwas krosser. Das ist bei italienischer Pizza zwar noch wichtiger als bei der amerikanischen, aber auch dort nicht verkehrt.

Die Pizza war superlecker aber auch extrem mächtig, so dass wir zu viert an den zwei Pizzen echt zu kämpfen hatten. Übrig blieb aber nichts! Aber irgendwie hat der Blitz meiner Kamera etwas gesponnen, die Farben stimmen nicht wirklich mit dem Original überein. Das Beste war ohnehin der Duft aus dem Backofen! Hier also mein Beitrag.

Zutaten

Für 4 Personen

Für den Teig:

  • 500 g Mehl Typ 405
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/8 l warmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 6 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Für den Belag:

  • 4 EL Tomatenmark 3x-fach konzentriert
  • 1 große Dose Pizzatomaten
  • 1/2 Ananas
  • 200 g Kochschinken
  • 400 g Mozzarella
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, italienische Kräuter

Zubereitung

  1. Für den Boden das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Vertiefung hineindrücken, Wasser hineingießen, Hefe hineinbröseln, mit Zucker verrühren und mit abgedecktem Tuch etwa 15 Minuten stehen lassen. Dann das Olivenöl und das Salz zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.
  2. Den Teig mit einem Tuch abdecken und erneut an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. Für den Belag die Ananas schälen, vierteln, Strunk herausschneiden und Fruchtfleisch würfeln. Den Schinken in Stücke, Mozarella in Scheiben schneiden.
  4. Den Ofen auf 190°C Pizzastufe (ja, das hat mein neuer Herd!!) oder 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Pizzaformen à 28-30 cm mit je der Hälfte des Teiges belegen. MIt dem konzentrierten Tomatenmark bestreichen, dann die Pizzatomaten gerecht verteilen, ggf. noch etwas zerkleinern, mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
  5. Den Kochschinken, die Ananas und den Mozarella auf dem Boden verteilen.
  6. Auf unterer Schiene etwa 25 Minuten goldbraun backen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 30 Minuten + Wartezeit 45 Minuten + Backzeit 25 MInuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: italienisches Rezept für Boden von Bekannter meiner Mutter, auf american umgestylt.

9.07.07

Rezept: Tofu mit Paprika aus dem Wok

Tofu mit Paprika aus dem Wok

Ein Freund wollte mal Wok kochen testen. Uns lachte dafür dieses Rezept an. Durch das Marinieren erhält der Tofu nochmals eine angenehme Schärfe, die gut mit dem kurz angebratenen Gemüse harmoniert. Dazu gab es dann Thai-Reis, was eine perfekte Mahlzeit abrundete.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Biolimette
  • 1 kleine, rote Chilischote
  • 1/2 TL grob geschroteten Pfeffer
  • 3 EL Sojasauce
  • 400 g Tofu
  • je 1 gelbe und grüne Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 6 EL Sojaöl
  • 2 EL Mehl
  • Salz

Zubereitung

  1. Die Limetten waschen und abtrocknen. Bei einer die Schale abreiben, halbieren und den Saft auspressen.
  2. Die Chilischote längs aufschneiden, Kerne entfernen und in Streifen schneiden, zu der Limettenschale und Saft geben (Hände waschen oder Handschuhe nehmen!). Alles mit Pfeffer und Sojasauce verquirlen.
  3. Den Tofu abspülen und würfeln, in die Marinade legen und etwa 1 Stunde marinieren.
  4. Die Paprikaschoten waschen, halbieren, Kerne entfernen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und würfeln.
  5. Die Tofuwürfel aus der Marinade nehmen und abtrocknen (Marinade aufheben!)Tofuwürfel in Mehl wenden.
  6. Das Öl im Wok erhitzen, das Gemüse kurz darin anschwitzen, herausnehmen und warm stellen. Den Tofu knusprig anbraten, Gemüse und Marinade zufügen und kurz durchschwenken. Mit Salz abschmecken.
  7. Die übrige Limette in Spalten schneiden und dazu servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Marinierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Falken - Wok vegetarisch und leicht, S. 27

Kochbuch: Falken - Wok vegetarisch und leicht

Falken - Wok vegetarisch und leichtDieses Buch hatte ich schon, als ich noch eine Pfanne als Wok-Ersatz verwenden musste (mit einem echten Wok gelingt es leichter und besser). Die Rezepte sind nicht nur alle vegetarisch, sondern auch mal wirklich Wok-Gerichte, wie man sie auch bei einem asiatischen Imbiss finden kann. Dabei sind die Rezepte durchgehend für 4 Personen berechnet. Jedes Rezept ist auf einer eigenen Seite übersichtlich dargestellt. Die Fotos sind wirlich gelungen, aber eher klein gehalten. Die Zutatenliste wirkt etwas gedrängt mit auch mehreren Zutaten pro Zeile, dafür ist die Arbeitsanleitung sehr ausführlich beschrieben. Häufig ist auch gleich noch eine Variationsidee angegeben. Hilfreich ist eine kleine Merkliste am Rand, so man übersichtlich und schnell die Eigenschaften des Rezeptes erkennt (vegan, schnell, frittiert, scharf, leicht, einfach, preiswert, innovativ).

Erfreulicherweise sind doch recht wenige Rezepte zum Frittieren enthalten. Es überwiegen eindeutig die knackigen Gemüserezepte mit oder ohne Tofu. Hier findet jeder Vegetarier mehr als ein Rezept, das es auch die neue Kann-ich-wieder-essen-Liste schafft.

Das Buch ist leider mittlerweile im Handel vergriffen und eine Neuauflage habe ich beim Stöbern bislang nicht entdeckt. Es werden allerdings bei Amazon gebrauchte Exemplare gehandelt zu einem mehr als fairen Preis.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

7.07.07

Süßes Stöchchen

Da wurde mir doch glatt von Jan ein Stöckchen zugeworfen. Über Naschkram mir als Naschkatze. Also:

1. Süßes oder Saures?

Das ist echt tagesabhängig. Manchmal könnte ich mich glatt durch eine Tüte sauren Stäbchen essen. Insgesamt aber eher süß als sauer.

2. Schokolade oder Gummibärchen?

Eindeutig Schokolade. Da aber nicht jede Sorte und Marke. Bin da echt wählerisch. Momentan schwöre ich auf die Sommeredition von Lindt - umwerfend lecker.

3. Chips oder Popcorn?

Ich hatte als Schülerin mal eine traumatische Erfahrung mit ganz viel Popcorn und den Jungs, mit denen ich im Kino war. Die hatten nämlich für einen 90-Minuten-Film jedem eine Jumbo-Packung 1,5 kg Popcorn organisiert. Seither kann man mich mit Popcorn jagen!

4. Eis am Stiel oder Waffeleis?

Obwohl es wirklich gutes Eis am Stiel gibt, bevorzuge ich die Eisdiele. Wobei meine Lieblingseisdiele den letzten Winter nicht überlebt hat SNIEF!!

5. Meine allerliebste Süßigkeit ist:

Das ist echt schwer. Ich nehme jetzt einfach mal Kuchen mit rein, denn in Bayern gibt es eine Konditorei, die backen Kuchen, die kann ich immer und jeden Tag essen.

6. Mein liebstes Dessert ist:

Wechselt je nach Wetter und Jahreszeit. Eisbecher mit viel Obst oder Tiramisu.

7. Wenn du jemandem eine Freude mit etwas zum Naschen machen willst, dann nimmst Du…?

Meistens einen selbstgebackenen Kuchen, da das dann meistens meine Kollegen trifft und da muss dann genug für 6-10 Leute da sein. Schokolade ist meist eh da.

8. Ich erinnere mich noch, als ich ein kleines Kind war,…

...hätte ich jeden Tag Schokoladenpudding essen können.

9. Was müsste man dringend erfinden:

Die Fatburner-Süßigkeit

10. Was am liebsten gar nicht erst erfunden worden wäre:

Ich muss ja nicht alles essen. Also wenn das jemand mag...

11. Wie wäre für dich eine Welt ohne Naschwerk?

Traurig

Ich werfe das Stöckchen mal zu Kulinaria Katastrophalia und Zorra.

6.07.07

Rezept: Joghurtcreme mit Zitronenmelisse

Joghurtcreme mit Zitronenmelisse

Meine Zitronenmelisse überwuchert meine arme Petersilie. Um diese zu retten, wurde die Zitronenmelisse radikal gekürzt und zu diesem sommerlichen Dessert verarbeitet. Es schmeckt herrlich erfrischend und kann perfekt vorbereitet werden und wartet im Kühlschrank auf die Gäste.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 6 Blatt weiße Gelatine
  • 500 g Natur-Vollmilchjoghurt
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Biolimette
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 Topf oder etwa 10 Stiele Zitronenmelisse (groß gewachsen)

Zubereitung

  1. Die Gelatineblätter einzeln in etwas kaltem Wasser etwa 5 Minuten einweichen. Biolimette waschen, abreiben und auspressen.
  2. Den Joghurt mit dem Zucker, Vanillezucker und Limettensaft verrühren.
  3. In einem kleinen Topf etwa 3 EL Wasser erwärmen, die Gelatine darin schmelzen. 4 EL von dem Joghurt zugeben und gut verrühren, dann die Gelatine-Joghurt-Mischung unter den Joghurt rühren, im Kühlschrank etwa 10 Minuten etwas fest werden lassen.
  4. Sahne steif schlagen, sobald der Joghurt etwas fester wird, die Sahne unterheben., wieder kalt stellen.
  5. Die Zitronenmelisse abspülen, trockenschütteln, die Blätter abstreifen und fein hacken, mit Limettenschale und 6 EL des Joghurts verrühren.
  6. Die helle Joghurt-Creme in Dessertschälchen füllen, die grüne in Spiralen darauf verteilen und mit einem kleinen Löffel etwas unterziehen.
  7. Abgedeckt mindestens 3 Stunden kalt stellen.
  8. MIt Zitronenmelisse garniert servieren.

Zubereitungzeit: etwa 30 MInuten Arbeits- + 3 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Torten und Desserts, S. 39

4.07.07

Rezept: Kirschsuppe

Kirschsuppe

Nachdem ich mit römischen Rezepten ja schon mehrfach experimentiert habe, wollte ich nun das Mittelalter testen. Da mein Baum noch immer reichlich Sauerkirschen trägt, bot sich diese Weichselsuppe (von 1598) geradezu an. Da man im Mittelalter weniger Gewürze hatte (teuer) ist diese Suppe recht puristisch, aber eben gerade dadurch interessant. Ich würde es eher als Grütze sehen, aber im Mittelalter galt es wohl als Suppe, serviert auf geröstetem Weißbrot. Das haben wir durch Quarkschmarrn ersetzt, was - wie wir fanden - besser harmonierte.

Zutaten

Für 4 zum Sattessen

  • 550 g Sauerkirschen unvorbereitet gewogen, entsteint dann etwa 500 g
  • 200 g Zucker
  • 500 ml Weißwein
  • 50 g Speisestärke

Zubereitung

  1. Die Sauerkirschen waschen, entsteinen, mit dem Zucker und dem Weißwein in einen Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren auf mittlerer Hitze aufkochen und etwa 10 MInuten köcheln lassen.
  2. Die Speisestärke mit 3 EL Wasser verquirlen, unter Rühren in die Suppe geben.
  3. Noch warm servieren.

Zubereitungszeit: mit Kirschen entsteinen etwa 60 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kochbuch des Mittelalters, S. 50

Tipp: Für das Originalrezept 4 Scheiben Weißbrot in 50 g Butter goldgelb anrösten, in den Teller geben und die Suppe darauf anrichten.

Tipp: Kirschen aus dem Glas gehen natürlich auch, dann die Saftmenge vom Weißwein abziehen

Kochbuch: Kochbuch des Mittelalters

Kochbuch des MittelaltersIch experimentiere gerne in der Küche und bin neugierig auf das, was unsere Vorfahren so kulinarisch genossen haben. Auch wenn die enthaltenen Rezepte sich wahrscheinlich hauptsächlich die Oberschicht leisten konnte, so gibt das Buch doch eine gute Übersicht. Viele Rezepte stammen auch aus den Klöstern, da diese ihr Wissen schriflich festhielten. Die Einleitung gibt eine gute Übersicht über das Essen sowie die Bräuche im Mittelalter, womit wurde gesüßt (Honig), etc. Die Rezepte selbst haben jeweils eine Einleitung (woher stammt das Rezept), dann das Rezept im Wortlaut mit dann Übersetzung in heutige Küchenverhältnisse (wer braucht schon ein Suppenrezept für 40 Personen?) mit den heutigen Kochmöglichkeiten. Die Arbeitsanleitung ist im Fließtext gehalten, ist aber gut nachvollziehbar.

Insgesamt ist das Buch sicherlich eher etwas für einen Kochneugierigen mit etwas Küchenerfahrung, denn viele Rezepte sind doch recht aufwendig im Nachkochen. Dennoch war ich von allen getesteten Rezepten begeistert, da die Ergebnisse doch verblüffen.

Das Buch ist nur in wenigen Buchläden, bei Amazon in einer Sonderauflage erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

3.07.07

Rezept: Pullum parthicum (Hähnchen auf parthische Art)

Pullum parthicum

Es gibt Leute, die sind genauso kochneugierig wie ich. Wir alle hatten Lust, mal wieder ein Rezept der alten Römer, in diesem Fall von Apicius nach diesem Kochbuch auszuprobieren. Der benötigte Römertopf wurde noch von den Eltern organisiert und dann losgeköchelt. Während der Vorbereitung tat uns das Hähnchen sehr leid, denn es wirkte alles sehr seltsam. Da mir das aber bis jetzt bei jedem römischen Rezept so erging, waren wir optimistisch. Das Ergebnis war gigantisch lecker, das Hähnchen ganz zart und die Sauce herrlich aromatisch. Kochen konnten sie also doch die alten Römer!

Zutaten

Für 4 mit großem Appetit

  • 1 Hähnchen (etwa 1,5 kg)
  • 2 EL dunkle Sojasauce
  • 1 kleiner Zwieg Liebstöckel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1/4 TL Kümmel
  • 2 EL Austernsauce (aus dem Asia-Laden)
  • 100 ml trockener Weißwein

Zubereitung

  1. Den Römertopf wässern.
  2. Das Hähnchen waschen, trockentupfen, die Beine und Flügel mit Küchengarn am Rumpf fixieren.
  3. Mit der Sojasauce rundum bepinseln und in den Römertopf legen.
  4. Liebstöckel fein hacken, Zwiebel schälen und fein hacken, um das Hähnchen herum verteilen.
  5. Pfeffer grob im Mörser zerstoßen und mit Kümmel und Austernsauce um das Hähnchen herum verteilen, mit Weißwein aufgießen, den Deckel aufsetzen.
  6. Den Römertopf in den kalten Ofen stellen, auf 250°C Ober-/Unterhitze schalten und etwa 50 Minuten garen, den Deckel entfernen und für weitere 10 Minuten garen.
  7. Das Hähnchen auf eine Platte legen, die Sauce in eine kleine Schüssel füllen und beides gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kochbuch der alten Römer, S. 126

Dazu schmeckt: Rosmarinkartoffeln, Fladenbrot würde auch gut passen denke ich

So sah dann der Schlemmerteller aus:

Pullum parthicum mit Rosmarinkartoffeln

2.07.07

Rezept: Rosmarinkartoffeln vom Blech

Rosmarinkartoffeln

Wir haben mit Freunden römisch gekocht: Pullum parthicum. Ihr Beitrag waren Rosmarinkartoffeln vom Blech, die wunderbar mit dem Hähnchen harmonierten. Einfach genial lecker und supersimpel zuzubereiten!

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 großer Zweig Rosmarin
  • 10 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • grob gemahlener scharzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Kartoffeln waschen und längs vierteln. Den Rosmarin waschen, trockenschütteln und grob hacken.
  3. Das Blech mit etwas Olivenöl beträufeln, die Kartoffeln darauf verteilen.
  4. Die Kartoffeln mit dem restlichen Olivenöl beträufeln, mit Rosmarin, Salz und Pfeffer bestreuen.
  5. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten garen (mit einer Nadel testen, ob die Kartoffeln durch sind), Garzeit ist abhängig von Größe der Kartoffeln!

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: unsere Freunde

1.07.07

Rezept: Kräuterschneckenbrot (Rolled Bread with herbs)

Kräuterschneckenbrot

breadbakingday #01 - bread with herbsIch bin ja kein großer Brotbäcker, aber anlässlich des ersten BreadBakingDay von Zorra bin ich über meinen Schatten gesprungen. Das Brot ist mit relativ wenig Aufwand (dafür Wartezeit!) gebacken und gelingt auch Anfängern wie mir. Die Mühe lohnt sich, denn man wird mit herrlich aromatischem Genuss belohnt! Nur die im Rezept vorgeschlagene Salami haben wir durch Chorizo ersetzt und in der Menge reduziert. Dadurch war es herrlich ausgewogen und nur die Würze der Chorizo kommt lecker durch!

I am not that good in Baking Bread, but I wanted to participate in the BreadBakingDay organized by Zorra. This bread is full of flour of herbs, not that difficult to make but you need time for waiting. This bread is for absolute beginners like me! I changed the proposed Salami into Chorizo and reduced the amount of it. Thereby it is very delicious, you just taste the relish of the chorizo in the herbs.

Zutaten (Ingredients)

Für eine 26 cm Springform (for 1 spring form of 26 cm)

  • 42 g Hefe (Baker´s Yeast)
  • 180 ml warmes Wasser (warm water)
  • 1/2 TL Zucker (Teaspoon sugar)
  • 800 g Weizenmehl Typ 1050 (Wheat flour type 1050)
  • 3 TL Salz (Teaspoons salt)
  • 200 ml warmes Wasser (warm water)
  • 1 Zwiebel (Onion)
  • 1 Knoblauchzehe (glove of garlic)
  • 10 ml Öl (oil)
  • 15 g Chorizo
  • 60 ml grünes Pesto (green)
  • 1 Bund Kräuter gemischt (1 bunch mixed herbs)
  • 1 TL Olivenöl (teaspoon olive oil)/li>
  • 1 Eigelb (egg yolk)
  • 1 TL Kräuter der Provence (teaspoon of herb de provence)

Zubereitung

  1. Die Hefe in das Wasser bröseln, mit dem Zucker mischen und stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Das Mehl in eine Schüssel sieben, das Salz zugeben. Sobald die Hefe aufgegangen ist, gemeinsam mit dem restichen warmen Wasser zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.
  4. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken, in heißem Öl glasig andünsten und vom Herd nehmen.
  5. Die Kräuter (hier: Salbei, Oregano, Estragon, Rosmarin) waschen, trockenschütteln, fein hacken, zu der Zwiebel geben, mit dem Pesto unterrühren.
  6. Die Chorizo fein würfeln und untermischen, ggf. mit Salz und Olivenöl abschmecken.
  7. Den Teig zu einem Rechteck 1 cm dick ausrollen, die Kräutermasse darauf verstreichen, aufrollen und in 12 Schneckennudeln teilen. Mit der Schnittfläche nach unten in die Springform setzen. Abgedeckt nochmals 45 Minuten gehen lassen.
  8. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. Das Eigelb mit wenig Wasser verquirlen, das Brot damit bestreichen und mit Kräutern der Provence bestreuen.
  10. Auf unterer Schiene etwa 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 40 Minuten, Ruhezeit etwa 90 MInuten, Backzeit 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Brot und Brötchen, S. 20

To Do

  1. Crumble the baker´s yeast into warm water, add sugar and leave it till the volume was doubled.
  2. Mix the wheat with the salt in a bowl and add the yeast and the left water, knead the dough till it is smooth.
  3. Leave the dough covered on a warm place for about strong><45 minutes.
  4. Peel the onion and garlic and hash it. Roast it gently in the warm oil, take it from the stove and mix it with the pesto.
  5. Wash the herbs and hash them (I used sage, oregano, tarragon, rosemary), mix with the onion.
  6. Hash the chorizo and add it to the herbs. Season to taste with salt and olive oil.
  7. Oil the spring form.
  8. Unreel the dough to a rectangle with 1 cm of thickness and cover it with the herbs. Roll it up and cut it into 12 pieces. Put them into the form with the cutting side on the bottom.
  9. Cover it again and leave it for about 45 minutes.
  10. Heat the oven to 180°C.
  11. Mix the egg yolk with some water and coat it on the bread. Bake it on the lower track for about 40 minutes.

needed time: all about 2 hours and a half (working time about 40 minutes)

difficulty: easy

Source: GU - Brot und Brötchen, page 20

Kräuterschneckenbrot vorbereitet

Kräuterschneckenbrot gerollt