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29.06.07

Rezept: Paprika-Schinken-Tarte

Paprika-Schinken-Tarte

Wir hatten Besuch eingeladen, ich vollmundig leckeres Essen versprochen und konnte mich dann nicht von der Arbeit losreißen. Also habe ich das Einkaufen gestrichen und auf den Inhalt meines Kühlschrankes zurückgegriffen. Eier, Schinken und Paprika gaben sich ein nettes Stelldichein mit etwas Frischkäse. Also habe ich eben Tartes daraus zubereitet, die ich in Portionsförmchen serviert habe. War lecker!

Zutaten

Für 4 als Imbiss

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 2 EL Wasser
  • 1 große Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Für den Belag

  • 4 Paprikaschoten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g gekochter Schinken
  • 100 g Frischkäse
  • 2 Eier (M)
  • 50 ml Milch
  • 100 g geriebener Käse
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Oregano, italienische Kräuter
  • 1 EL Butter

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für 30 Minuten kalt stellen.
  2. Für den Belag die Paprikaschoten waschen, Kerne entfernen und in Streifen schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Schinken würfeln.
  4. Frischkäse mit Eiern, Milch, Käse, Gewürzen verquirlen.
  5. Butter in einer Pfanne zerlassen, Knoblauch und Zwiebel goldig andünsten, Paprika kurz zugeben.
  6. Die Förmchen einfetten und den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Den Teig in den Förmchen verteilen, Paprika-Schinken-Mischung gerecht verteilen und mit der Eiermasse begießen.
  8. Im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten goldgelb backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Kühlschrankinhalt

27.06.07

Rezept: Kirschmarmelade mit Espresso

Kirschmarmelade mit Espresso

Diese Marmelade habe ich speziell für meinen Mann gekocht. Die Marmelade ist insgesamt etwas herber durch den Espresso in der Kombination mit der untergerührten Bitterschokolade. Meines Erachtens jedoch eher für Erwachsene als für Kinder geeignet. Allerdings ist sie nur 3 Monate haltbar!

Zutaten

Für 3 Gläser à 200 ml

  • 550 g Sauerkirschen (geputzt und entsteint 500 g)
  • 1Orange
  • 180 g Gelierzucker 3:1
  • 1 TL Bourbon-Vanillezucker
  • 20 g Bitterschokolade (70% Kakaoanteil)
  • 2 cl frisch gebrühter Espresso
  • 1 Messerspitze Zimtpulver

Zubereitung

  1. Die Kirschen enstielen, waschen, entkernen, Fruchtfleisch in einen Topf geben.
  2. Die Orange auspressen und 50 ml des Saftes zu den Kirschen geben.
  3. Die Kirschen mit Saft, Vanillezucker, Gelierzucker mischen und 2 Stunden ziehen lassen.
  4. Die Schokolade fein hacken.
  5. Die Kirschen unter rühren bei mittlerer HItze zum Kochen bringen, nach 5 Minuten den Espresso und die Schokolade untermischen, gut verrühren, bis die Schokolade geschmolzen und gleichmäßig verteilt ist.
  6. In die vorbereiteten Gläser füllen und verschließen, etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann gelegentlich wenden, damit sich das Fruchtfleisch gleichmäßig verteilt.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten + 2 Stunden Ziehzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co, S. 36

Kochbuch: Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co

Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und CoAuf dieses Buch bin ich selbst durch eine Kritik in einer Zeitschrift aufmerksam geworden, im Buchladen gestöbert und spontan zugegriffen: einfach super! Nach einer recht ausführlichen Einleitung zu den Kniffen beim Einkochen folgen die eigentlichen Rezepte sortiert nach Marmeladen & Konfitüren, Gelees, Chutneys, Kompotte & Eingelegtes sowie Sirup & Säfte. Die Rezepte haben alle eine übersichtliche Zutatenliste und eine gut nachvollziebare Beschreibung. Zu jedem Rezept gibt es noch einen Tipp zum sicheren Gelingen oder Abwandeln oder gerade bei den eingelegten Dingen, wozu es besonders gut schmeckt. Auch die Gläserangabe stimmt hier tatsächlich.

Es sind leider nicht alle Rezepte bebildert, die vorhandenen Fotos sind jedoch wunderschön gestaltet und machen Appetit aufs Nachkochen. Mir fehlt lediglich die ungefähre Arbeitszeit, die man investieren muss. Ansonsten sind die Rezepte eher ausgefallen, so dass ich diese Rezepte in meinen anderen Einmachbüchern nicht gefunden habe. Aus diesem Buch werde ich bestimmt noch einiges Nachkochen! Das Buch ist erst seit kurzem im Handel erhältlich, kann auch bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Rezept: Sauerkirschkonfitüre mit Vanille

Sauerkirschkonfitüre mit Vanille

Die Kirschkonfitüre mit Vanille koche ich auch mit Begeisterung. Denn das Vanille-Aroma nimmt etwas von der Säure der Kirschen, das ja auch nicht jeder mag. Damit habe ich noch jeden Kirschkonfitüren-Muffel rumbekommen! Insbesondere mein Mann ist ein echter Fan.

Zutaten

Für 4 Gläser mit ca 300 ml Inhalt

  • 1,5 kg Sauerkirschen unvorbereitet gewogen (geputzt und entsteint ca 1,2 kg
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 2 Vanilleschoten
  • 1 Päckchen Zitronensäure

Zubereitung

  1. Die Sauerkirschen putzen und entsteinen (hilfreich der Kirsch-Entsteiner), gemeinsam mit dem Gelierzucker in einen Topf geben.
  2. Die Vanilleschoten längs halbieren und das Mark herauskratzen, gemeinsam mit den Schoten zu den Kirschen geben, umrühren und 2 Stunden ziehen lassen.
  3. Die Gläser in heißes Wasser geben.
  4. Unter Rühren auf mittlerer Hitze (6/9) aukochen, sobald es kocht, die Zitronensäure unterrühren, die Gelierprobe machen (ca 1 EL auf Untertasse, wenn es geliert super, sonst ggf. noch Zitronensäure oder Gelierzucker unterrühren).
  5. In die vorbereiteten Gläser füllen, Deckel verschließen und auf dem Deckel etwa 5 Minuten stehen lassen, dann gelgentlich umdrehen, damit sich das Fruchtfleisch gleichmäßig verteilt.

Zubereitungszeit: 60 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Ziehzeit

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: GU - Einmachen (einfach clever), S. 23

26.06.07

Rezept: Sauerkirsch-Apfel-Konfitüre mit Zimt

Sauerkirsch-Apfel-Konfitüre mit Zimt

Diese Konfitüre feierte dieses Jahr bei uns Premiere. Das Ergebnis hat uns beide überzeugt: Der Apfel harmoniert wunderbar mit dem Kirscharoma. Unterstützt vom Zimt ist es ein superleckere fruchtige Konfitüre.

Zutaten

Für 3 Gläser je 400 ml

  • 800 g Sauerkirschen (geputzt und ensteint etwa 600 g)
  • 500 g Äpfel (Isared), (geputzt, entkernt und geschält etwa 400 g)
  • 1 Messerpitze Zimt
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 Päckchen Zitronensäure

Zubereitung

  1. Die Kirschen putzen, entsteinen, in einen Topf geben.
  2. Äpfel waschen, schälen, entkernen, fein würfeln, zu den Kirschen geben.
  3. Obst mit Zimt und Gelierzucker mischen, unter Rühren bei mittlerer Hitze zum kochen bringen.
  4. Sobald es kocht, die Zitronensäure zugeben, die Gelierprobe machen.
  5. In die vorbereiteten Gläser füllen und auf dem geschlossenen Deckel etwa 5 Minuten stehen lassen, dann gelegentlich umdrehen, damit sich die Fruchtstückchen gleichmäßig verteilen.

Zubereitungszeit: etwa 60 MInuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Einmachen, S. 12

Rezept: Beschwipste Kirschkonfitüre

Beschwipste Kirschkonfitüre

Hier stelle ich meine Lieblingskonfitüre vor. Seit wir wieder einen Sauerkirschbaum im Garten haben, bin ich jedes Jahr wieder von diesem Rezept begeistert. Sie ist superunkompliziert gekocht und einfach mal wieder genial lecker. Sinnvoll ist hier ein Kirsch-Entsteiner, denn der nimmt jede Menge Arbeit ab.

Zutaten

Für etwa 6 Gläser à 250 ml

  • 1,5 kg Sauerkirschen (entsteint und geputzt etwa 1,2 kg)
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 60 ml Kirschwasser
  • ggf. 1 Päckchen Zitronensäure

Zubereitung

  1. Die Sauerkirschen waschen, entstielen, entkernen und abwiegen.
  2. In einem großen Topf mit dem Gelierzucker mischen, auf mittlerer Hitze (6/9) langsam unter Rühren erhitzen.
  3. Die Gläser schon mal in heißes Wasser legen.
  4. Sobald die Konfitüre kocht, das Kirschwasser unterrühren, etwa 3 Minuten kochen lassen, die Gelierprobe machen (etwa 1 EL auf eine Untertasse geben, wenn es geliert - perfekt, sonst die Zitronensäure unterühren).
  5. Portionsweise in die Gläser abfüllen, verschließen und auf dem Deckel etwa 5 Minuten stehen lassen, dann gelegentlich umdrehen, damit sich das Fruchtfleisch gleichmäßig verteilt.

Zubereitungszeit: von Entsteinen bis Abfüllen etwa 60 Minuten

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: GU - Einmachen (einfach clever), S. 21

So die Gläser von der Seite:

Beschwipste Kirschkonfitüre seitlich

Rezept: Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Unser letztes Mal Rhabarber in diesem Jahr gab es als diesen köstlichen Kuchen. Den Boden bildet Mürbeteig, die Füllung wird durch eine Eier-Saure-Sahne-Mischung mit Zitronenschale sehr frisch. Auch optisch macht der Kuchen etwas her, da die Stücke eher größer gelassen werden und dadurch schön angeordnet werden können.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Teig:

  • 200 g Mehl Typ 405
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei (M)

Für den Belag:

  • 750 g Rhabarber (unvorbereitet gewogen)
  • 75 g Zucker
  • 200 g Saure Sahne (alternativ Crème fraîche)
  • 1/2 Biozitrone
  • 75 g Zucker
  • 3 Eier (M)

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellten.
  2. Den Rhabarber waschen, ggf. harte Außenfäden abziehen, in 3 cm lange Stücke schneiden, mit 75 g Zucker mischen und 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Form fetten. Den Teig darin ausrollen, dabei einen 4 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier belegen und mit Linsen bedecken, etwa 15 Minuten blindbacken.
  5. In der Zwischenzeit die Biozitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben, mit der Sauren Sahne, dem Zucker und den Eiern verquirlen.
  6. Den Guß auf dem Boden verteilen, den Rhabarber kreisförmig darauf verteilen, dabei den Saft nicht mit auf den Kuchen geben.
  7. Im Ofen in etwa 45 Minuten fertig backen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- (unterbrochen), 15 Minuten Warte- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Backvergnügen wie noch nie, S. 59

23.06.07

Rezept: Erdbeer-Trifle mit Griessschaum

Erdbeer-Trifle mit Grießschaum

Ich hatte gestern beim Gemüsestand für ein Dessert Erdbeeren erstanden. Daraus habe ich ein Erdbeer-Trifle gemacht. Die Basis bildet zerbröselter Zwieback (Löffelbiscuits könnte ich mir auch extrem lecker vorstellen), vollendet wird es mit Grießschaum, der wirklich herrlich leicht wirkt. Insgesamt ein sommerliches Dessert, das mit angegebenen 230 kcal auch nicht zu figurunfreundlich ist.

Zutaten

Für 8 Personen

  • 125 g Zwieback oder Löffelbiscuits
  • 1 kg Erdbeeren
  • 1 Biozitrone
  • 500 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 50 g Weichweizengrieß
  • 2 Eier (M)
  • 4 EL Schlagsahne
  • wer mag noch Kokosflocken

Zubereitung

  1. Den Zwieback in eine Schüssel grob zerkrümeln. Die Erdbeeren putzen, entkelchen, große halbieren, die Hälfte auf den Bröseln verteilen.
  2. Für den Grießschaum die Zitrone heiß abwaschen, trockentupfen und die Schale abreiben.
  3. Die Milch mit der abgeriebenen Zitronenschale und dem Zucker aufkochen, den Grieß einrieseln lassen. Etwa 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren ausquellen lassen.
  4. Die Eier trennen, die Eigelbe mit der Sahne verquirlen, unter den etwas abgekühlten Grieß ziehen. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, unter die Grießmasse heben. Alles in die Form geben. Die restlichen Erdbeeren auf dem Grieß verteilen.
  5. Lauwarm oder gut gekühlt (empfehle ich) servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten + ggf. Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Torten und Desserts, S. 54

Backbuch: Brigitte - Torten und Desserts

Brigitte - Torten und DessertsAuch dieses Buch aus dem Hause Brigitte habe ich schon länger. Hier werden die Rezepte für Desserts und Torten nach Monaten sortiert, so dass man immer ein zur Jahreszeit und saisonal erhältlichen Produkten das passende Rezept zu einem bombastisch leckeren Dessert hat. Die Tortenrezepte klingen auch alle superlecker, sind von mit aber noch nicht getestet worden. Alle ausprobierten Dessertrezepte waren mit überraschend wenig Zeitaufwand zu verwirklichen und haben jedesmal die Gäste begeistert.

Zu jedem Rezept findet sich ein schön gestaltetes Foto, was auch so hinbekommen wird. Die Zutatenliste ist immer übersichtlich und die Arbeitsanleitung gut nachvollziehbar beschrieben, wichtige Zwischenschritte sind nochmals farblich hervorgehoben. Zu jedem Rezept ist eine Arbeitszeit angegeben, die Wartezeit muss allerdings dem Rezept entnommen werden. Typisch Brigitte gibt es zu jedem Rezept noch die Nährwertangaben (für das schlechte Gewissen) sowie Ideen, was man als Variation verändern oder noch dazu reichen kann. Trotzdem ich schon etliche Brigitte-Kochbücher besitze, die Rezept hier habe ich sonst noch nicht.

Für mich das einzige Manko ist die wechselnde Personenzahl von Rezept zu Rezept. Ansonsten ist das ein wirklich gelungenes Buch, das ich auch in die Kategorie der Kochbücher einsortieren könnte.

Leider ist das Buch aktuell nicht mehr im Handel erhältlich, nur noch gelegentlich gebraucht, zum Beispiel bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

21.06.07

Rezept: Risotto alla Milanese

Risotto alla Milanese

Hier stelle ich mal den Klassiker des Risotto vor: Risotto alla milanese. Übersetzt dann Safranreis nach Mailänder Art, was ja nur noch halb so lecker klingt. Leider hatten wir uns beim Safran verkauft und statt Fäden gemahlenen Safran erwischt. Die Farbe kommt durch, ebenso der Geschmack aber optisch fehlen eben die Fäden. Schade! Aber trotzdem genial lecker!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 l Rinderfond
  • 1 Zwiebel
  • 5 EL Butter
  • 350 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 1 Döschen Safran (möglichst Fäden)
  • 75 g Parmesan

Zubereitung

  1. Den Fond in einem Topf aufsetzen und erwärmen (sollte leicht sieden).
  2. Wer Safranfäden hat: mit 2 EL kochendem Wasser übergießen.
  3. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. In einem zweiten Topf 2 EL der Butter zerlassen, darin die Zwiebel glasig andünsten, dann den Reis dazugeben und kurz glasig anschwitzen.
  5. Mit einer Schöpfkelle Fond ablöschen. Den Fond immer einköcheln lassen und schöpfkellenweise ersetzen. Den Reis immer gerade durch Fond bedeckt halten. Dabei gelegentlich umrühren.
  6. Nach 15 Minuten den Safran dazugeben.
  7. Den Parmesan reiben.
  8. Sobald der Reis gar aber noch etwas Biß hat, den Topf vom Herd nehmen, die restliche Butter und den geriebenen Parmesan unterrühren. Kurz ziehen lassen.

Zubereitungszeit: Insgesamt etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Die echte italienische Küche, S. 56

19.06.07

Rezept: Pflücksalat mit Erdbeeren

Pflücksalat mit Erdbeeren

Bei uns auf dem Markt gibt es einen neuen Stand. Der hatte jetzt einen Pflücksalat, der wunderbar verlockend aussah und dem wir nicht widerstehen konnten. Ich konnte folgende Bestandteile bestimmen: Eichblattsalat, Borretsch Blüten und Blätter, Rucola (oder Rauke), Pimpinelle (?), Kleeblüten. Das haben wir mit Erdbeeren gemischt und mit einer Honig-Senf-Vinaigrette beträufelt - umwerfend lecker!

Das ist mein Beitrag zum laufenden Garten-Koch-Event Wildkräuter.

Zutaten

Für 2 Personen zum Sattessen

Salat:

  • 300 g Pflücksalat (s. oben oder andere Bestandteile)
  • 150 g Erdbeeren

Dressing:

  • 1 TL Senf mittelscharf
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Aceto balsamico bianco
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Salat vorsichtig waschen und trockenschleudern (Blüten vorher herausnehmen, die überleben das nicht!).
  2. Erdbeeren waschen, entkelchen, ggf. halbieren, gemeinsam mit dem Salat auf Tellern anrichten.
  3. Für das Dressing alle Zutaten mixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, über den Salat träufeln, rasch genießen.

Zubereitungszeit: etwa 10 - 15 Minuten (je nach Sauberkeit des Salates)

Schwierigkeit: guten Salat finden

Quelle: Marktangebot

18.06.07

Rezept: Ofaschlupfer mit Fisch

Ofaschlupfer mit Fisch

Der Ofaschlupfer ist ein klassischer schwäbischer Brotauflauf, der eigentlich süß mit Äpfeln zubereitet wird (hier eine süße Version mit Birnen). Beim Schmökern fiel mir dieses Rezept ins Auge. Da ich noch Baguette übrig hatte (statt altbackener Brötchen wie vorgesehen) wurde das spontan umgesetzt. Wir waren begeistert! Superlecker und sehr frisch auch durch die Zucchini! Leider waren meine Portionsauflaufformen zu niedrig, so dass das vorgesehene Stürzen entfallen musste. Auch für Gäste eine perfekte Idee, da er komplett vorbereitet werden kann. Dannn nur die Semmelbrösel direkt vor dem Backen darüber streuen.

Zutaten

Für 2-3 Personen

  • 2 alte Brötchen (oder 1/2 Baguette)
  • 1 kleine Zucchini
  • 150 g Rotbarsch (oder Seelachs)
  • 1 EL Zitronensaft
  • Gewürze: Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Sahne
  • 2 Eier (M)
  • 1 Stiel Estragon
  • 1 EL Semmelbrösel
  • Butter nach Belieben

Zubereitung

  1. Das Brot in dünne Scheiben schneiden. Zucchini waschen, ebenfalls dünn schneiden oder hobeln.
  2. 1 Auflaufform fetten, die Zucchinischeiben darin überlappend auslegen. Dann die Hälfte der Brotscheiben einlegen.
  3. Den Fisch waschen, trockentupfen, bei dicken Filets schräg in Scheiben schneiden, sonst einfach in kleinere Stücke schneiden, auf den Brotscheiben verteilen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.
  4. Das restliche Brot darauf verteilen.
  5. Milch mit Sahne verquirlen, Salz, Pfeffer würzen. Estragon waschen, trockenschütteln und fein hacken, in die Milchsahne geben, Eier zugeben, verquirlen, über den Auflauf geben.
  6. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, bis der Ofen aufgeheizt ist, kann alles noch schön durchziehen.
  7. Den Ofaschlupfer mit Semmelbrösel bestreuen, mit Butterflöckchen belegen.
  8. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen, bis er oben schön gebräunt ist.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + 30 Minuten

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: GU - Deutschland, S. 96

Dazu schmeckt: Kräutersahne

So das Ganze direkt aus dem Backofen:

Ofaschlupfer mit Fisch in Auflaufform

17.06.07

Rezept: Kräutersahne

Kräutersahne

Diese Kräutersahne wurde zu dem Ofaschlupfer mit Fisch empfohlen. Aber auch solo ist das ein echter Hit! Durch die vielen frischen Kräuter ist sie so aromatisch! Ich könnte sie mir auch als Dip zu gegrilltem Fisch sehr gut vorstellen! Aber auch zu einer Rohkostplatte würde dieser Dip sicherlich genial lecker schmecken.

Zutaten

Für 1 Schälchen

  • 200 g Saure Sahne
  • 80 g Süße Sahne
  • 1-2 Bund gemischte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, wer mag Zitronensaft

Zubereitung

  1. Beide Sahnesorten verrühren.
  2. Kräuter waschen, trockenschütteln, etwas für die Deko beiseite legen, fein hacken.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Zubereitungszeit: 5-10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Deutschland, S. 96

15.06.07

Rezept: Zwiebel-Bier-Suppe mit Romadur überbacken

Zwiebel-Bier-Suppe mit Romadur überbacken

Blog-Event XXIV - BierMal in letzter Minute noch mein Beitrag zum Koch-Event XXIV Bier. Rechtzeitig zum Abgabetermin erbarmte sich nochmals der Regen. Mein Beitrag ist eine sehr leckere Zwiebelsuppe, bei der der Malz des Bieres der Suppe eine interessante Süße gibt, dazu dann die Frische der Zitronenschale - genial lecker. Allerdings haben wir die im Rezept angegebene Menge von Rosenpaprika bereits reduziert und fanden es immer noch etwas scharf. Hier gebe ich also gleich noch eine Korrektur mit an. Der Romadur mildert das nochmal etwas ab und harmoniert wunderbar mit der Suppe. Ansonsten superlecker und jederzeit zum empfehlen!

Zutaten

  • 50 g Butter
  • 150 g Zwiebeln
  • 1 ungeschälte Knoblauchzehe
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • 10 g Mehl
  • 3 g Rosenpaprika (wer nicht scharf mag - normales Paprikapulver nehmen!)
  • 100 ml helles Bier (Pils)
  • 500 ml Geflügelbrühe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Kümmel
  • 1 Biozitrone
  • 2 Scheiben Kastenweißbrot
  • 50 g Romadur

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und in der Butter goldgelb andünsten, den Knoblauch mit dem Zucker zugeben und alles bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten goldgelb karamellisieren. Die Zwiebeln müssen ganz weich sein!
  2. Die Knoblauchzehen entfernen, Rosenpaprika untermischen und unter Rühren das Mehl zugeben, alles anbräunen lassen, mit dem Bier ablöschen, gut rühren, damit es keine Klümpchen gibt.
  3. Mit der Geflügelbrühe aufgießen und etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  4. Biozitrone waschen und Schale abreiben, Brot toasten, Käse in Scheiben schneiden.
  5. Die Supe mit der Zitronenschale, Salz, Kümmel, Rosenpaprika abbschmecken.
  6. Die Toastscheiben für die Tassen zuschneiden, den Romadur auf das Toast auf die Suppe legen und unter dem Grill etwa 3 Minuten goldbraun überbacken.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten, davorn 20 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: K3 - Kolja Kleeberg kocht, S. 18

Kochbuch: K3 - Kolja Kleeberg kocht

K3 - Kolja Kleeberg kochtKolja Kleeberg ist ja gut aus dem Fernsehen bekannt. Dieses Buch von 2002 liefert das Beste vom SAT1-Frühstücksfernsehen (was ich persönlich nicht sehe), aber ich mag Kolja Kleeberg. Dieses realtiv kleine Buch stellt eher klassische Rezepte vor. Meistens haben diese allerdings nochmal einen kleinen Pfiff und werden so verändert. Einige Rezepte sind mit wunderschönem großformatigen Foto und auch Zwischenschritten bebildert, einige kommen gänzlich ohne Bild und andere dafür mit Kolja Kleeberg beim Arbeiten aus. Da ich mich für Rezepte oft nach Foto entscheide, ist das für mich doch ein Manko. Die Zutatenliste ist dafür übersichtlich am Rand sortiert und die Arbeitsanleitung gut beschrieben. Einige Tipps oder Variationsideen runden viele Rezepte ab.

Leider fehlen iin diesem Buch auch Zubereitungszeiten völlig, auch Nährwertangaben sind nicht enthalten. Wer weder Fisch noch Fleisch mag, der findet sehr wenige Rezepte. Für den normalen Preis finde ich die Rezeptauswahl und die Ausstattung etwas zu klein. Anonsten ein nettes Buch, aus dem ich aber eher selten koche.

Das Buch ist als Restexemplar in etlichen Buchläden zu haben oder auch bei Amazon momentan günstig zu bestellen.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

14.06.07

Drink: Orangen-Minze-Shake

Orangen-Minze-ShakeDieser Drink ist schon fast einer unserer Sommerklassiker. Denn durch die Orangen und die Minze ist er herrlich erfrischend. Wir haben ihn schon häufig variiert. Spontan gemixt tut es auch Orangensaft. Mit Zitronenmelisse statt Minze bekommt er eine etwas andere Richtung (eben mehr Zitrone statt Minze).

Da er alkohlfrei ist, auch ein perfekter Starter für einen gemütlichen (Grill-)Abend bei anwesenden Kids. Die Pistazienkerne machen optisch einiges her, mein Mann mag die allerdings bei dem Drink gar nicht.

Hier mein Beitrag zum laufenden Garten-Koch-Event Wildkräuter.

Zutaten

Für 2 Gläser à 300 ml

  • 2 Blutorangen (oder 125 ml Orangensaft)
  • 4 Stängel Minze (oder Zitronenmelisse)
  • 3 EL Karamellsirup
  • 250 ml Milch
  • 100 g Naturjoghurt
  • wer mag: 1 EL ungesalzene Pistazienkerne

To Do

  1. Die Orangen auspressen, den Saft in ein hohes Gefäß füllen.
  2. Die Minze wasche, einige Blätter für die Deko aufheben, den Rest fein hacken, zum Orangensaft geben. Wer Pistazien mag: diese fein hacken und beiseite stellen.
  3. Alles mit dem Sirup, Milch und Joghurt mischen und mit dem Pürierstab aufschäumen.
  4. In die Gläser füllen, mit Blättern und gehackten Pistazien bestreut servieren.

Dauer: etwa 15 MInuten

Quelle: GU - Milchshakes, S. 13

Buch: GU - Milchshakes

GU - MilchshakesAuch dieses Buch steht schon einige Zeit in meinem Bücherregal. Hier werden mal überwiegend alkohlfreie Milchshakes mit überraschender Vielfalt vorgestellt. Ich kannte bislang nur mit Kräutern oder süß, dass es hier auch Mischungen gibt, zeigt das Buch. Über Kalt & süß, Kalt & würzig zu heißen und schlußendlich auch alkohlischen Getränken wird hier eine große Bandbreite gezeigt. Den Beginn macht eine Einführung in Milchprodukte sowie sinnvolle Hilfsmittel (wie ein Milchaufschäumer) sowie Grundrezepte für selbstgemachten Sirup. Die Rezepte selbst sind immer für 2 Gläser angegeben. Die Zutatenliste ist übersichtlich und die Arbeitsanleitung sehr detailliert. Die angegebene Zubereitungszeit habe ich nie benötigt. Abgerundet werden die Rezepte durch wunderschön gestaltete Bilder, die schon mal richtig durstig machen können.

Einziges Manko ist der vielleicht doch eher hohe Kaloriengehalt der angegebenen Rezepte. Die alkohlischen Rezepte haben recht wenig Alkohlgehalt im Vergleich zu "normalen" Cocktails, so dass man sicherlich mehr als einen davon verträgt.

Wer zumindest einen Pürierstab oder einen elektrischem Mixer zuhause hat, wird an diesem Büchlein viel Spass haben. Momentan ist es noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestell:

13.06.07

Rezept: Spargelcremesuppe

Spargelcremesupppe

Ich hatte noch Spargel ergattert. Aus dem habe ich bei dem gestrigen Ekelwetter eine Spargelcremesuppe gezaubert. Eigentlich mag die mein Mann gar nicht, aber dieses Rezept hat sogar ihn überzeugt! Die Suppe ist sehr mild und hat einen wunderbaren Spargelgeschmack. Ganz wichtig ist das Binden der Suppe mit dem Eigelb, dadurch bekommt sie die cremige Konstistenz. Einfach mal wieder genial lecker und dabei noch so unkompliziert!

Zutaten

Vorspeise für 4 Personen oder für 2 zum Sattessen

  • 400 g Spargel (gerne auch Spargelbruch)
  • 375 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 10 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 20 g Butter
  • 15 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 600 ml Spargelkochflüssigkeit
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Eigelb (M)
  • 2 EL Schlagsahne
  • 50 g gekochter Schinken
  • 1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen, die Schalen und die holzigen Enden mit dem Wasser, je einem TL Salz und Zucker sowie 10 g Butter etwa 20 Minuten dünsten.
  2. Die Spargelstangen in 3 cm lange Stücke schneiden.
  3. Die Schalen durch ein Sieb gießen, die Flüssigkeit dabei auffangen.
  4. Mit 250 ml Milch auffüllen, Spargel einlegen, zum Kochen bringen und etwa 10 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
  5. Erneut durch ein Sieb abgießen und die Flüssigkeit auffangen. Davon 600 ml abmessen (ich musste mit Milch auffüllen).
  6. Butter in einem Topf zerlassen, Mehl darin unter Rühren goldgelb anschwitzen, mit der Spargelflüssigkeit aufgießen unter Rühren (Vorsicht! Es dürfen keine Klümpchen entstehen!). Die Suppe etwa 5 Minuten köcheln lassen.Mit Salz und Zucker abschmecken.
  7. Den Schinken in Streifen schneiden, die Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken.
  8. Das Eigelb mit der Sahne verquirlen. Die Suppe vom Herd nehmen. Sobald sie nicht mehr kocht, das Eigelb unterziehen.
  9. Die Spargelstückchen, die Schinkenstreifen einlegen und mit Petersilie bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Mnuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Spargel, S. 20

Andere Spargelsuppen:

12.06.07

Rezept: Kreolischer Hähnchensalat mit Ananas

Kreolischer Hähnchensalat mit Ananas

Bei heißem Wetter ist dieser Salat bombastisch: Hähnchen, Ananas und Paprika werden mit einer Ingwer-Marinade aromatisiert und anschließend in einer Grillpfanne gebraten, alles mit Tomaten angemacht und mit Kresse auf Eichblattsalat serviert. Ein rundum geniales Essen!

Zutaten

Für 4 zum Sattessen

Für die Marinade

  • 2 EL Limettensaft
  • 1 TL Honig
  • etwa 4 cm Ingwer
  • 4 EL Natives OIlivenöl extra

Für den Salat:

  • 2 Tomaten
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Ananas
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 EL Öl
  • 1/2 Eichblattsalat
  • 1 Kästchen Gartenkresse (lt. Rezept 1 Bund Brunnenkresse)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Für die Marinade den Limettensaft mit dem Honig in einem Schälchen verrühren. Ingwer schälen und fein reiben, gemeinsam mit dem Olivenöl zugeben und gut verrühren.
  2. Die Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und in feine Würfel schneiden, mit 2 EL der Marinade mischen.
  3. Die Hähnchenbrustfilet waschen, trockentupfen, mit Salz und Pfeffer bestreuen, mit 1 EL der Marinade bestreichen.
  4. Die Paprika waschen, längs halbieren, Kerne entfernen, vierteln und mit wenig Marinade bestreichen.
  5. Die Ananas längs halbieren und jede Hälfte erneut in 4 Teile längs schneiden. Den Strunk entfernen, dann alle 2 cm die Ananas quer einschneiden, ohne die Schale zu verletzen. Die Ananas mit der restlichen Marinade bestreichen.
  6. Eine Grillpfanne (eine normale geht auch, braucht aber mehr Öl und macht kein schönes Muster) mit dem Öl auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Hähnchenbrustfilets von beiden Seiten jeweils 4 Minuten grillen, warm stellen.
  7. Die Paprika mit der Hautseite nach unten etwa 3 Minuten grillen, beiseite stellen.
  8. Die Ananasscheiben in der Zwischenzeit portionsweise von jeder Seite 3 Minuten braten.
  9. Die Paprika würfeln, zu den Tomaten geben, Hähnchen in Scheiben schneiden, unter die Tomate mischen.
  10. Von den Ananasscheiben bei der Hälfte (also bei 4 Stück) das Fruchtfleisch herausschneiden, unter die Tomaten mischen. Den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  11. Den Eichblattsalat waschen, trockenschleudern und 4 Teller damit auslegen.
  12. Den Tomaten-Hähnchensalat auf den Tellern verteilen, jeweils eine Ananasscheibe darauf setzen.
  13. Mit Kresse bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Salate, S. 85

Dazu schmeckt: geröstetes Bauernbrot

11.06.07

Rezept: Spargel mit Schweinemedaillons und Senfsauce

Spargel mit Schweinemedaillons und Senfsauce

Das Rezept klang gut, Schweinefilet war da, Spargel hatten wir auch, also losgeköchelt. Allerdings ist hier die Arbeitsanleitung extremst unpräzise. Nach deutlicher Abwandlung waren wir aber begeistert. Der frische Spargel mit den zarten Medaillons und dazu die Senfsauce harmonierten wunderbar! Dazu gab es noch neue Kartoffeln - ein Festessen passend zum Genial-Lecker-Geburtstag!

Zutaten

Für 2 mit Hunger:

Für den Spargel:

  • 600 g Spargel
  • Salzwasser
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Zucker

Für die Schweinemedaillons:

  • 4 Schweinemedaillons (oder 500 g Schweinefilet)
  • 2 EL Öl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Curry

Für die Senfsauce:

  • 8 EL Keimöl
  • 6 EL Zitronensaft
  • 3 TL süßer Senf
  • 1 TL scharfer Senf
  • 2 EL Sahne
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 Stiel Zitronenmelisse

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen, Enden ggf. abschneiden.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen, Zucker und Butter hineingeben und den Spargel ca. 10 Minuten garen lassen (meine Stangen waren dick - deswegen bei mir 13 Minuten).
  3. Für die Schweinemedaillons das Fleisch abwaschen, trockentupfen, ggf. noch in Medaillons schneiden. Aus den Gewürzen und dem Öl eine Marinade mischen und das Fleisch damit bepinseln. Kurz durchziehen lassen.
  4. Für die Senfsauce alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und etwa 10 Minuten einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  5. Zitronenmelisse waschen, trockenschütteln, einige Blättchen für die Deko aufheben, den Rest in Streifen schneiden.
  6. Die Schweinemedaillons von jeder Seite etwa 3 Minuten anbraten.
  7. Den Spargel auf den Tellern anrichten, die Schweinemedaillons zugeben. Die Zitronenmelisse in die Sauce geben, nochmals abschmecken und über den Spargel geben.
  8. MIt Zitronenmelisse garniert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 40 MInuten

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: NGV - Spargel, S. 112

Dazu schmeckt: Neue Kartoffeln mit Schale serviert

Happy Birthday - Genial lecker wird 1 Jahr alt

Vor einem Jahr fing alles an mit einem Rezept für ein Spargelrisotto. Mittlerweile ist die Seite schon etwas gewachsen und dafür möchte ich DANKE sagen! Zunächst einmal Jan, den die meisten von Jans Küchenleben kennen. Der hat mich nicht nur zu einem eigenen Blog überredet, sondern auch bei den Kinderkrankheiten sowie beim Layout ganz große Hilfe geleistet!!!

Danken möchte ich auch allen Leuten, die meine Seite lesen und konstruktive Kommentare geben, denn dadurch profitiere ich doch auch. Auf das nächste Jahr! Zum Jubiläum gab es ein kleines Festessen mit Spargel an Schweinemedaillons (da ich ja auch mit Spargel angefangen habe).

10.06.07

Rezept: Tagliatelle mit Steinpilzen

Tagliatelle mit Steinpilzen

Ja, es gibt im Mai Steinpilze und wir haben sie mit meinen Eltern bei einem Spaziergang gefunden! Das Mittagessen wurde spontan umgeplant und wir haben genial leckere Pasta daraus gekocht. Wir haben frische Tagliatelle gemacht (nur der vorgeschlagene Nudelteig wurde bei Eiermangel umgewandelt, war aber auch lecker) und aus frischen Tomaten und den Steinpilzen eine bombastische Sauce gekocht. Eigentlich wollten wir ja Mafaldine machen, aber der Aufsatz wollte irgendwie nicht, also gab es Tagliatelle. Mit frischen Steinpilzen ist das ein vegetarischer Genuss!

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Pasta:

  • 300 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 3 Eier (M)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • ggf. 1 EL Wasser

Für die Sauce

  • 700 g Steinpilze (ungeputzt gewogen)
  • 1 kleine Schalotte (80 g)
  • 80 g Stangensellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 g Tomaten
  • 50 g Butter
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 2 EL Pflanzenöl
  • Kräuter: 1 EL gehackte Petersilie, 1/2 TL ghackter Thymian, 1 Bund Basilikum
  • Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Für die Nudeln alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten und dann in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Für die Sauce die Steinpilze putzen (es sollten so 30-400 g übrig bleiben und längs in Scheiben schneiden.
  3. Schalotte, Knoblauch und Sellerie putzen und fein hacken.
  4. Aus dem Nudelteig für die Tagliatelle (Papardelle werden empfohlen, aber der Aufsatz fehlt mir) erst mit der Nudelmaschine Bahnen bis Dicke 5, dann die Tagliatelle schneiden, auf einem Ständer etwas trocknen lassen.
  5. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen, dann die Haut abziehen, halbieren, Kerne und Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden.
  6. Butter zerlassen, darin die Schalotte, Knoblauch und Sellerie bei niedriger Hitze anschwitzen, dann auf maximal erhitzen und die Steinpilze zugeben, kurz anschwitzen, dann Hitze auf 1/2 Maximale reduzieren und noch weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. In einer anderen Pfanne das Öl erhitzen, die Tomatenwürfel darin andünsten. Kräuter waschen und fein hacken, zu den Tomaten geben.
  8. 5 Liter Wasser zum Kochen bringen, 5 TL Salz zugeben, die Tagliatelle darin in etwa 3 Minuten al dente kochen, abgießen und gut abschrecken.
  9. Die Tomatenwürfel mit den Steinpilzen mischen, die Tagliatelle unterheben, sofort servieren, wer mag mit Parmesan bestreut.

Zubereitungszeit: fertig in 70 Minuten

Schwierigkeit: fortgeschritten

Quelle: Teubner - Das große Buch der Teigwaren Nudelteig Nr. 1 auf S. 64, Sauce auf S. 160

Das sind die fast fertig geputzten Steinpilze:

Steinpilze

7.06.07

Rezept: Rhabarber-Auflauf

Rhabarberauflauf

Dieses Rezept habe ich beim Durchblättern meines neuen Backbuches entdeckt. Dort wird es als Dessert im Frühling empfohlen. Gemeinsam mit den Erdbeeren sowie den gemahlenen Mandeln im Teig ist es sehr aromatisch. Wir waren alle begeistert. Dazu gab es Vanillesauce. Schön wäre auch noch Puderzucker gewesen, aber der war gerade aus (SNIEF).

Zutaten

Für 6 als Desser

  • 700 g Rhabarber
  • 250 g Erdbeeren
  • 3 Eier (M)
  • 60 g Honig
  • 100 g Butter
  • 100 g Weizenmehl Typ 1050
  • 50 g geriebene Mandeln
  • 250 ml Milch
  • 50 g Zucker

Zubereitung

  1. Den Rhabarber schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen und halbieren.
  2. Eine Auflaufform oder eine 28-cm Pieform einfetten und das Obst darin verteilen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem HOnig und dem Rum verquirlen.Die Butter zerlassen und unter die Eigelbe rühren.
  5. Mehl und Mandeln mischen, abwechselnd mit der Milch in 3 Portionen unter die Eigelbmasse rühren.
  6. Aus den Eiweißen mit dem Zucker Eischnee schlagen und unter den Teig heben.
  7. Im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu sehr bräunt.
  8. MIt Puderzucker bestäubt mit Vanillesauce servieren.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 40 MInuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Teuber - Das große Teubner Backbuch, S. 227

So dann direkt aus dem Ofen:

Rhabarberauflauf

Backbuch: Teubner - Das grosse Teubner Backbuch

Teubner - Das grosse Teubner BackbuchIch konnte diesem Buch nicht widerstehen. Denn klassisch wie alle Teubner-Bücher liefert es eine umfassende Hintergrundinfo zu den einzelnen Backzutaten, Backzubehör sowie den verschiedenen Teigarten mit Besonderheiten, Tricks zum Gelingen sowie Grundrezepte mit Variante für den benötigten Kuchen (z.B. Biscuit "normal" und Biscuit für Roulade). Dazu dann noch Anleitungen für die Deko wie selbstgemachte Schokoblätter. Alleine diese Hintergrundinfos umfassen 53 Seiten. Erst dann folgen die eigentlichen Rezepte, die nach Gelegenheit sortiert sind: Gebäck zu Kaffee und Tee, Kuchen und Cakes, Fruchtig - alles mit Obst, Torten - sahnig fein, Süße Aufläufe und Soufflés, Quiches und Pikantes, Brot und Brötchen. Hier findet man für jede Gelegenheit ein passendes Rezept. Obwohl ich etliche Backbücher habe, sind die Rezepte hier eher ausgefallen.

Je nach Anspruch des Rezeptes (komplizierte Schritte werden mit Foto bebildert) teilen sich 1-2 Rezepte eine Doppelseite. Dabei sind die Fotos großformatig und wirklich gut gelungen. Die Zutatenliste ist übersichtlich und die Arbeitsanleitung sehr exakt.

Das Buch richtet sich eher an den fortgeschrittenen Hobbybäcker. Backofentemperaturen sind in der Arbeitsanleitung enthalten, die Backzeiten stimmen, allerdings fehlen Richtwerte für die Arbeitszeit, auch Kühl- oder Ruhezeiten sind im Fließtext enthalten.

Das ist aber auch schon die einzige Schwachstelle des Buches. Hier findet man zu jeder Gelegenheit mindestens ein Rezept. Wer allerdings verschiedene Rezpetvariationen haben möchte, der muss ein anderes Buch kaufen, denn hier ist die Variationsfreudigkeit des Bäckers gefragt.

Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich, kann aber auch bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestell:

6.06.07

Rezept: Pikantes Schweinefilet

Pikantes Schweinefilet

Wir haben mal wieder mit unserem Wok gekocht. Dieses Mal leckeres Schweinefilet mit Bambussprossen. Die vorgesehenen Mu Err Pilze wurden durch braune Champignons ersetzt, die ich noch übrig hatte. Im Original heisst das Gericht dann Yu Xiang Rou Si. Ergänzt haben wir es mit Chow Mein Nudeln, die wir gekocht und zum Schluss mit untergemischt haben, wodurch es auch ein wenig von seiner Schärfe verliert. Ein genial leckeres Essen!

Zutaten

Für 2 Personen mit großem Hunger (lt. Rezept für 3)

Für die Marinade

  • 2 EL Reiswein
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Eiweiß (M)
  • Salz

Für den Rest

  • 6 getrocknete Mu Err Pilze (oder 200 g braune Champignons)
  • 100 g Bambussprossen in Scheiben (aus dem Glas)
  • 250 g Schweinefilet
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 EL Reiswein
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 2 cm dicke Scheibe Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Reisessig
  • 1 EL dunkle Sojasauce
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 1 1/2 EL Bohnenpaste
  • 1/2 TL Sesamöl
  • Frühlingszwiebel und Chilischoten nach Belieben

Zubereitung

  1. Die Mu Err PIlze in warmen Wasser 15 Minuten einweichen, dann waschen und in dünne Streifen schneiden. (Champignons putzen, große halbieren.)
  2. Das Schweinefilet abwaschen, trockentupfen und in dünne Streifen schneiden.
  3. Für die Marinade Wals, 2 EL Reiswein, 1 EL Speisestärke, Eiweiß und 2 EL Wasser mischen, Fleisch darin einlegen und etwa 5 Minuten ziehen lassen.
  4. Die Bambussprossen abtropfen lassen.
  5. Die Frühlingszwiebel in Ringe scheiden.
  6. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken.
  7. Zucker mit Essig, Sojasauce, Reiswein und Speisestärke für die Sauce mischen und beiseite stellen.
  8. Im Wok Öl bei mittlerer Hitze (4/9) erhitzen, Bohnenpaste unter Rühren erhitzen. Ingwer, Knoblauch und Frühlingszwiebel kurz andünsten, dann das Fleisch samt Marinade zugeben und unter Rühren anbraten.
  9. Die Hitze erhöhen und die Bambussprossen samt Pilzen zugeben, die Sauce darüber geben und unter Rühren etwa 1/2 Minute braten.
  10. Mit Sesamöl beträufeln und ggf. mit Chilischoten und Frühlingszwiebeln servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 40 MInuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Wok Vielfalt ohne Grenzen, S. 138

4.06.07

Rezept: Spargelcocktail

Spargelcocktail

Wir hatten für diesen Cocktail gestern extra etwas mehr Spargel gekocht. Die Kombination mit der Ananas sowie den frischen Garnelen harmonierte wieder wunderbar. Das Dressing ist unkompliziert. Perfekt für ein Buffet, denn er kann gut vorbereitet werden. Genial lecker ist er ohnehin!

Zutaten

Für 4 als als Imbiss

  • 400 g weißen Spargel (gekocht)
  • 1 kleine Dose Ananas in Stücken
  • 100 g küchenfertige Garnelen
  • 100 g Saure Sahne
  • 1 EL Tomatenketchup
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry
  • Petersilie

Zubereitung

  1. Wenn der Spargel noch roh ist: schälen, Enden abschneiden und in Salzwasser mit 1 EL Zucker und 1 EL Butter etwa 10 MInuten garen. Abtropfen lassen und auskühlen lassen.
  2. Die Ananas auf ein Sieb geben und abtropfen lassen.
  3. Den Spargel in gabelgerechte Stücke schneiden, mit den Ananasstückchen und den Garnelen in eine Schüssel geben.
  4. aus der Sauren Sahne, Ketchup, Salz, Pfeffer und Curry ein Dressing mischen, abschmecken. Über den Spargelcocktail geben. Alles etwa 30 Minuten durchziehen lassen.
  5. Petersilie nach belieben waschen, trockenschleudern, grob hacken und vor dem Servieren über den Salat streuen.

Zubereitungszeit: bei gekochtem Spargel etwa 10 MInuten + 30 Minuten Durchziehzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: NGV - Spargel, S. 29

Dazu schmeckt: Toast

3.06.07

Rezept: Spargel mit Sahnekartoffeln

Spargel mit Sahnekartoffeln

Wir konnten gestern am Markt am Spargel einfach nicht vorbeigehen, der war so frisch, dass er noch quietschte (daran erkennt man die Frische). Nebenan gab es neue Kartoffeln (Sorte Sieglinde!!). Daraus wurde dann dieses genial leckere Essen gezaubert. Mal wieder ein Rezept aus meinem Lieblingskochbuch. Da ich keine Kresse hatte, habe ich die durch Blüten meines Liebstöckels ersetzt, was auch eine würzige Note mitbrachte und optisch besser wirkt.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 1,5 kg Spargel
  • 1 EL Butter
  • 750 g neue Kartoffeln
  • 300 g Tomaten
  • 1 Becher Sahne
  • 1 EL Tomatenmark (1x-fach konzentriert!)
  • 1 Kästchen Brunnenkresse oder Gartenkresse oder Kräuterblüten
  • Gewürze:Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Salzwasser in einem großen Topf aufsetzen. Spargel mit Küchengarn bündeln, mit 1 EL Zucker und 1 EL Butter darin in etwa 15 Minuten weich kochen.
  2. Die Kartoffeln schälen, vierteln, weich kochen (bei mir in 10 Minuten, da kleine Kartoffeln), abgießen.
  3. Die Tomaten waschen, mit kochendem Wasser überbrühen und häuten. Vierteln, den Strunk herausschneiden und die Kerne entfernen. In Filets in Kartoffelgröße schneiden, in eine Schüssel geben.
  4. Die Sahne in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze etwa um die Hälfte redzieren lassen.
  5. Die Sahne mit dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  6. Den Spargel auf einer Platte oder auf Tellern anrichten. Die Kartoffeln mit den Tomatenfilets mischen, mit der Sahne beträufeln und zu dem Spargel servieren, mit Kräutern dekorieren.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten (davon etwa 25 Minuten Arbeitszeit)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Rezepte, S. 247

2.06.07

Rezept: Straciatella-Törtchen

Straciatella-Törtchen

Arbeit kann versüßt werden, in diesem Fall mit Muffins. Die konnten noch schnell vor der Arbeit gezaubert werden, allerdings dafür ohne Guß. Dennoch waren sie herrlich leicht und mal wieder genial lecker. Denn Marzipan mit Schokolade ist immer wieder eine tolle Kombination.

Zutaten

Für 12 Muffins

  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (M)
  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g Schokosplitter (Zartbitter)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Marzipan mit Butter zu einer glatten Masse verrühren, dann Zucker, Vanille-Zucker, Salz unterrühren, bis es nicht mehr knirscht. Dann jedes Ei einzeln unterrühren.
  3. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und darüber sieben, unterühren. Die Schokosplitter unterheben.
  4. Die Muffins-Form mit Papierförmchen auslegen, den Teig einfüllen und im vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten backen.
  5. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
  6. Wer noch Zeit und Lust hat, kann jetzt noch Schokokuvertüre schmelzen und die Muffins damit toppen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Dr. Oetker - Muffins, S. 46

Backbuch: Dr. Oetker - Muffins

Dr. Oetker - MuffinsDieses Backbuch habe ich vor Jahren meinem Mann geschenkt. Der liebt diese kleinen Köstlichkeiten genauso wie ich. In diesem Buch wird die komplette Bandbreite abgebildet: von süß, herzhaft bis pikant. Die Rezepte sind überwiegend simpel in der Zubereitung, wirken aber raffiniert beim Genießen. Für einige ist gleich noch eine Variante mit Waffeln angegeben, wobei ich eigentlich immer eines von beiden mache. Dabei sind die Rezepte gelingsicher beschrieben, die Zutatenliste ist übersichtlich, Ofentemperatur und Backzeit sind deutlich hervorgehoben.

Leider sind nicht alle Rezepte bebildert, dafür ist die Rezeptvielfalt etwas größer. Die vorhandenen Fotos machen aber Appetit auf mehr. Insbesondere die pikanten Muffins haben es mir angetan, da sie ein toller Snack bei einem Spieleabend oder bei einer langen Filmenacht sind.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Diese Auflage ist leider nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon vorbestellt werden. Es gibt verschiedene Neuauflagen, über die ich aber leider nicht sagen kann.