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31.05.07

Rezept: Kartoffelsalat mit Gemüse

Kartoffelsalat mit Gemüse

Normalerweise gibt es bei uns zum Grillen immer meinem Schwäbischen Kartoffelsalat nach Familienrezept. Das habe ich jetzt mal variiert und ein Joghurt-Dressing und noch Mais dazu gefügt. Laut Rezept waren noch Erbsen vorgesehen, da das aber nicht so unbedingt meines ist, wurden die einfach weggelassen. Es war insgesamt genial lecker, nicht so schwer und passte perfekt zu den Steaks. Bei den Würstchen hätte ich wieder meinen klassischen bevorzugt.

Zubereitung

Für 4 als Beilage

  • 1,5 kg festkochende Kartoffeln (hier Cilena)
  • 2 Zwiebeln
  • 150 ml Fleischbrühe
  • 4 EL Weißweinessig
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 2 Dosen Gemüsemais
  • 6 Essiggurken
  • 6 EL Salatcrème
  • 300 g Joghurt Natur
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • etwas Gurkenflüssigkeit

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, kochen, abschrecken und pellen, etwas abkühlen lassen und in Scheiben schneiden.
  2. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln, mit 1 TL Salz vermischen und etwa 15 Minuten ziehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Fleischbrühe erhitzen, mit Essig, wenig Salz, den Zwiebeln und Pfeffer vermischen und über die Kartoffelscheiben geben, einige Zeit ziehen lassen.
  4. Den Mais abtropfen lassen, die Essiggurken gabelgerecht in Scheiben oder Würfel schneiden, beides zu den Kartoffeln geben.
  5. Joghurt mit Senf und Salatcrème vermischen, unter die Kartoffeln heben, mit Salz, Pfeffer und Essiggurkenwasser abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in 60 Minuten, aber nicht durchgearbeitet

Schwierigkeit: leicht

Quelle: etwas variiert nach Dr. Oetker - Die besten Nudel- und Kartoffelsalate, S. 8

Wer auf die Erbsen nicht verzichten möchte: 500 g TK-Erbsen etwa 3 Minuten kochen, eiskalt abschrecken, gut abtropfen und untermischen.

30.05.07

Rezept: Kaninchenkeulen mit Schwammerln

Kaninchenkeulen mit Schwammerln

Nachdem unser Kaninchen neulich so lecker war, wollten wir nochmal ein ähnliches Rezept mit Pilzen ausprobieren, das gab es dann an Pfingsten. Für die Kaninchenkeulen vom Markt boten sich die Kaninchenkeulen mit Schwammerln nach Schuhbeck geradezu an. Wir waren begeistert. Obwohl die Rezepte relativ ähnlich sind, waren sie doch verschieden, ohne dass ich jetzt einen Favoriten benennen könnte. Da wir völlig überlesen hatten, dass man die Pilze herausnehmen sollte, hatten diese mitgekocht und somit entfiel dann auch das Passieren der Sauce, was dem Geschmack aber wenig Abbruch tat (denken wir).

Zutaten

Für 3 Personen

  • 3 Kaninchenkeulen
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Sellerie
  • 200 g Pilze (Schwammerln)
  • 3 EL Öl
  • Gewürze. Salz, Pfeffer
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Nelke
  • 1 Lorbeerblatt
  • 200 ml Fleischbrühe
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Rotwein
  • 100 ml Schlagsahne

Zubereitung

  1. Die Kaninchenkeulen abwaschen und trockentupfen. Das Gemüse putzen, ggf. schälen, Pilze in Scheiben, das restliche Gemüse würfeln
  2. .
  3. Die Pilze in 2 EL Öl anbraten (dann eigentlich herausnehmen).
  4. Kaninchenkeulen salzen und pfeffern und von allen Seiten anbraten, herausnehmen und das restliche Gemüse in die Pfanne geben und andünsten, Tomatenmark unterrühren.
  5. Nelke und Lorbeer zugeben und mit Brühe, beiden Weinsorten ablöschen, Fleisch wieder zugeben.
  6. Bei geschlossenem Topf bei mittlerer Hitze etwa 1 Stunde schmoren lassen.
  7. Das Fleisch herausnehmen und warm stellen, Lorbeer und Nelke heraussuchen. Dann eigentlich die Sauce passieren (oder auch nicht), die Pilze und Sahne zugeben, nochmals abschmecken, Kaninchenkeulen wieder einlegen und servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit 30 Minuten + 60 MInuten Schmorzeit + nochmals 10 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: unfreiwillig etwas abgewandelt von Alfons Schuhbeck - Das Neue bayrische Kochbuch, S. 149

Dazu schmeckt: Nudeln

28.05.07

Rezept: Grießschnitten mit Rhabarberkompott

Grießschnitten mit Rhabarberkompott

Mein Rhabarber wächst und ich wollte mal eine neue Version des Rhabarberkompotts testen. Da ich noch leckere Erdbeeren hatte, fiel unsere Wahl auf dieses Rezept. Allerdings ist die Arbeitsanleitung im Original etwas umständlich, daher hier in meiner vereinfachten Version. Mit ein klein wenig Schnippelaufwand ist es genial lecker und schön fruchtig.

Dieses Dessert (verdoppeln und es reicht für 4 zum Sattessen) reiche ich noch außer Konkurrenz zum Garten-Koch-Event Rhabarber ein.

Zutaten

Für 4 Personen als Dessert

Für die Grießschnitten:

  • 500 ml Milch
  • 2 EL Butter
  • 25 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Weichweizengrieß

Für das Kompott:

  • 250 g Rhabarber (etwa 3-4 dünne Stangen)
  • 130 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 40 g Zucker
  • Zitronenmelisse für die Deko

Zubereitung

  1. Die Milch mit der Hälfte der Butter, dem Salz und dem Zucker zum Kochen bringen, den Grieß unter Rühren zugeben. Vom Herd nehmen und etwa 5 Minuten quellen lassen.
  2. Eine Tarteform (etwa 28 cm Durchmesser) einfetten, den Grießbrei darauf verteilen und auskühlen lassen.
  3. Den Rhabarber waschen, Fäden entfernen, in etwa 2 cm große Stücke schneiden. In einem Topf mit dem Zucker und dem Vanillezucker auf mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Erdbeeren waschen, entkelchen und vierteln.
  6. Die restliche Butter auf dem Grieß verteilen und auf mittlerer Schiene 20-30 Minuten (bei mir 30, lt Rezept 20) backen, bis er anfängt zu bräunen.
  7. In der Zwischenzeit die Erdbeeren zu dem Rhabarberkompott geben (der Rhabarber sollte nicht komplett zermust sein, sondern noch stückig), mit Zucker abschmecken und etwas abkühlen lassen.
  8. Den Grieß in Schnitten schneiden, mit dem Kompott anrichten, mit Zitronenmelisse dekorieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Jeden Tag gut kochen, S. 118

27.05.07

Rezept: Frühstücksteilchen

Frühstücksteilchen

Ich wollte mal wieder was selber für den Frühstückstisch backen. Diese Frühstücksteilchen boten sich an. Hefeteig braucht zwar wie immer etwas Zeit, um zu gehen, aber man wird mit genial leckeren und sehr lockeren Frühstücksteilchen verwöhnt. Warm schmecken sie am besten! Die Formen können variieren, als Brötchen, Knoten oder Schlaufen immer lecker! Hier mal eines mit Sesam bestreut.

Ich wünsche allen frohe Pfingsten!

Zutaten

Für 12 Stück

  • 1 Hefe
  • 125 ml Milch (warm)
  • 1 EL Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 400 g Mehl + ggf noch etwas mehr
  • Kondensmilch zum Bestreichen
  • Sesam oder Mohn zum Bestreuen nach belieben

Zubereitung

  1. Die Milch lauwarm erwärmen, Hefe hineinbröseln und mit dem Zucker verrühren, an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. (Hefeteigtipps hier).
  2. Die restlichen Zutaten (am besten alle zimmerwarm) in eine Schüssel geben. MIt dem Vorteig zu einem glatten Teig verkneten. Ggf noch etwas Mehl nachgeben (ich habe 4 EL Mehl mehr gebraucht).
  3. Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (hängt von der Frische der Hefe ab, etwa 45 Minuten einplanen).
  4. Aus dem Teig 12 gleich große Teile formen, in beliebige Form bringen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Tuch abgedeckt nochmals 15 Minuten gehen lassen.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Mit der Kondensmilch bestreichen, ggf. noch bestreuen und auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 80 MInuten Ruhe- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: Geduld, sonst leicht

Quelle: Hefekuchen, S. 30

Getränkestöckchen

Getränkevorrat

Da wurde mir doch von Jan ein Stöckchen zugeworfen. Der kennt unsere Getränkevorräte ja von eigener Anschauung ;-)

1.) Morgens?

Schwarztee, momentan Earl Grey, wechselt ständig

2.) Mittags?

Wechselnd: Apfelschorle, Sprudel, Coke - eben je nachdem

3.) Abends?

Schon wieder Tee, bei kaltem Wetter Roiboosh, momentan ein Erdbeer-Tee als Eistee genossen mit Apfelsaft als Eiswürfel - bombastisch lecker!

4.) Sport?

Ganz klar: Wasser

5.) Bester Longdrink?

Tequila Sunrise! Ganz eindeutig.

6.) Bestes Bier?

Damit kann man mich jagen, höchstens als Sauce. Mag ich noch nicht mal als Radler.

7.) Bester Wodka?

Den mag ich pur gar nicht, nur in Cocktails. Da bevorzuge ich dann den Frozen Wodka Lemon, insbesondere bei heißem Wetter perfekt!

8.) Cocktailtime?

Am häufigsten fällt meine Wahl auf Planter`s Punch in dieser Version (die ist aber auch nicht schlecht), wobei ich da recht experimentierfreudig bin.

9.) Bestes Wässerchen?

In Stuttgart das Leitungswasser (aus dem Bodensee - einfach unerreicht). Ansonsten Gerolsteiner Medium oder Hirschquelle.

10.) Essen gehen?

Hängt vom Essen ab! Gerne ein Wein, dazu dann Wasser.

11.) Mäcces?

Wenn ich dort bin (meist auf Reise) Coke

12.) Sterbebett?

Likör! Momentan schwöre ich auf einen Rhabarber-Likör von hier.

13.) Rot oder Weiß?

Kommt auf das Essen an. Pur genossen liebe ich ja einen Riesling von einem kleinen Winzer im Schwabenländle (BRODT - sehr zu empfehlen!). Da ich aber selten alleine den Wein aufmache, landen wir häufig bei einem roten Franzosen. Da dann halbtrocken bis trocken mit viel Frucht.

Ich reiche das Stöckchen mal weiter an Brot und Rosen und Dolce.

26.05.07

Rezept: Spargelcrêpes mit Garnelen

spargelcrepes-mit-garnelen.jpg

Uns hat dieses Rezept angelacht. Für die Spargelstangen habe ich meinen Schnellkochtopf verwendet, was alles etwas beschleunigte. Wir waren zwar ein wenig skeptisch, dass es tatsächlich so pur und ohne viele Gewürze auskommen soll, aber der erste Probecrêpes begeisterte. Die Würze des Crêpes (eigentlich ja ein Galette - wichtig ist hier das Buchweizenmehl) kombiniert mit der Würze der Garnelen und der leichten Süße des Spargels war genial lecker.

Zutaten

Für 4 Crêpes

Für den Galettes-Teig:

  • 250 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 100 g Mehl (Typ 405)
  • 20 g Buchweizenmehl
  • 2 Eier (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Für den Belag:

  • 12 weiße Spargelstangen (etwa 500 g)
  • 300 g gekochte Garnelen
  • 1 EL Öl
  • 50 g Butter

Zubereitung

  1. Für den Teig die Milch erwärmen, die Butter darin schmelzen lssen. Die noch nicht kochende Milch (nur warm) vom Herd nehmen, beide Mehlsorten dazusieben und unterrühren, Eier unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kühl stellen (mind. 30 MInuten).
  2. Den Spargel schälen, das holzige Ende ggf. kappen. Den Spargel in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Im gelochten Einsatz 3 Minuten auf dem 2. Ring garen, dann langsam abdampfen lassen (oder einfach Spargel kochen, dann in Stücke schneiden.)
  3. Den Spargel mit den Garnelen mischen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen.
  4. Die Crêpes-Pfanne mit dem Öl bestreichen, erhitzen und portionsweise 4 Crêpes ausbacken, jeweils mit 1/4 der Spargel-Garnelen-Mischung belegen und zusammenklappen.
  5. Mit Butter beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: NGV - Spargel, S. 134

Kochbuch: NGV - Spargel

NGV - SpargelDiesem Buch konnte ich neulich beim Einkaufen einfach nicht widerstehen. Denn bei uns gibt es momentan so verlockend leckeren Spargel, dass ich momentan öfters ein neues Rezept ausprobieren möchte. Hier findet sich alles rund um den Spargel. Eine kleine Einführung mit Geschichte des Spargels, Einkauftipps, was ist welcher Spargel und was bedeuten eigentlich die Handelsklassen. Danach folgen kleine Happen, Suppen (20 verschiedene!), Salate, Hauptgerichte mit Spargel als Hauptbestandteil und als Beilage zu Fleisch und Fisch, abgerundet mit Spargel-Delikatessen mit recht ausgefallenen Spargel-Rezepten wie grünes Spargel-Eis oder Spargelmousse.

Die Rezepte sind sehr unterschiedlich gehalten mit vielen Varianten und neuen Ideen. Dabei sind alle Rezepte mit ansprechenden Fotos bebildert. Etwas lästig finde ich, dass bei etlichen Rezepten in der Arbeitsanweisung ein "wie beschrieben" steht und man erstmal die vorangehende oder folgenden Seiten nach der genauen Beschreibung durchsuchen muss. Abgesehen von dieser Schwachstelle ist es ein tolles Buch, das sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Hobbyköchen viel Spass bereiten wird, da man für jeden Anspruch und Gelegenheit hier sicherlich ein passendes Spargel-Rezept finden wird.

Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältich, kann auch bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

25.05.07

Rezept: Tomaten-Salat mit Pesto

Tomatensalat mit Pesto

Hier mal ein extrem schneller und leckerer Salat: Tomaten unnd Mozarella würfeln, mit Olivenöl, Aceto di Balsamico beträufeln und einen Klacks Pesto obendrauf: lecker.

Zutaten

Für 4 als kleine Beilage

  • 8 Tomaten
  • 1 Mozzarella
  • 4 TL Olivenöl
  • 4 TL Aceto di Balsamico
  • Gwürze: Salz, Pfeffer
  • 4 TL Pesto

Zubereitung

  1. Die Tomaten waschen, achteln, Strunk entfernen.
  2. Mozzarella abspülen und würfeln.
  3. Auf Schüsseln verteilen, mit Olivenöl und Aceto di Balsamico beträufeln, mit Salz und Pfeffer bestreuen.
  4. Vor dem Servieren jeweil 1 TL Pesto darauf setzen.

Zubereitungszeit: 10 MInuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: meine Mum

Rezept: French Dressing

French Dressing

Dieses Rezept ist zwar nicht der Klassiker unter den French Dressing-Rezepten, aber eindeutig mein Favorit. Durch die verschiedenen Öl-Sorten und den Weißwein mit frischen Kräutern ist es herrlich aromatisch. Perfekt zu jeder Art von Blattsalaten.

Zutaten

Als Dressing für einen 1/2 Kopf Salat

  • 1/2 TL Senf
  • 2 EL Weißweinessig
  • 2 EL Weißwein (alternativ Zitronensaft)
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Walnußöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 1 EL gehackte Kräuter (hier Petersilie und Schnittlauch)

Zubereitung

  1. Senf mit Weißweinessig, Weißwien, 2x Öl mischen.
  2. MIt Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Kräuter waschen, trockenschütteln und hacken. untermischen.
  4. Kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Zubereitungszeit: unter 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: zum Beispiel GU Küchenbibliothek - Salate, S. 34

Superschnell zu mixen ist das Dressing in einem Dressing-Shaker, die in verschiedensten Ausführungen im Handel oder bei Amazon erhältlich ist.

24.05.07

Rezept: Apfelkuchen mit Sahneguss

Apfelkuchen mit Sahneguss

Arbeiten konnte mal wieder versüßt werden, dieses Mal mit einem superleckeren Apfelkuchen. Den Kick geben hier die Äpfel, die kurz in Weißwein gedünstet werden, wodurch sie eine sehr feine Note bekommen. Der Guss aus süsser und saurer Sahne gibt nochmal einen Frischekick und der Zimtzucker on Top rundet diesen Kuchen perfekt ab. Die übrig gebliebenen Stückchen schmeckten auch noch am Folgetag noch sehr frisch. Apfelkuchen vom Blech - dieses Rezept empfehle ich unbedingt!

Zutaten

Für 1 Blech

Für den Belag:

  • 750 g säuerliche Äpfel (bei mir wie gewohnt Boskop)
  • 50 g Zucker
  • 200 ml Weißwein

Für den Teig:

  • 200 g Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 150 ml vom Apfelsud
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 300 g Mehl (Typ 405)
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Speisenatron

Für den Guss:

  • 400 g Schmand (bei mir Saure Sahne)
  • 200 g Sahne
  • 30 g Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung

  1. Für den Belag die Äpfel schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  2. In einem Topf mit dem Weißwein und dem Zucker für etwa 8 Minuten dünsten. Beim Abgießen den Sud auffangen, davon 150 ml abmessen. Die Äpfel abtropfen lassen.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Für den Teig den Zucker mit den Eiern schaumig rühren. Apfelsud und Öl zugeben, unterrrühren. Mehl mit Vanillezucker, Backpulver und Natron mischen, zusieben und unterrühren.
  5. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf verstreichen (vorsicht, zähflüssig). Dann die Äpfel gleichmäßig darauf verteilen.
  6. Für den Guss Sahne mit Saurer Sahne verrühren, darüber verteilen.
  7. Zimt mit Zucker mischen und gleichmäßig über den Kuchen streuen.
  8. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: ca 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Deutschland, S. 152

So das Blech direkt nach dem Backen:

Apfelkuchen mit Sahneguss auf dem Blech

Kochbuch: GU - Deuschland

GU - DeutschlandKann man eigentlich genug Kochbücher mit einheimischen Rezepten haben? Ich nicht! Zwar ist das Thema dieses Buches (Kochen und verwöhnen mit Originalrezepten) ähnlich wie in Die echte deutsche Küche, dennoch sind der Stil und die enthaltenen Rezepte deutlich verschieden. Hier werden die Rezepte nach Gelegenheit (Imbiss & Brotzeit, Salate & Suppen, Fisch & Fleisch, Gemüsegerichte, Nachtische & Kuchen) gegliedert und die Ursprungsregion in einem Info-Kasten angegeben. Bei jedem Gericht ist eine Schwierigkeitsstufe angegeben, die Zubereitungsdauer aber auch Kühl- und Backzeiten sind seperat genannt, so dass man gut planen kann. Eine detaillierte, übersichtliche Zutatenliste sowie gut beschriebene Arbeitsschritte (z.T. mit Foto) sind immer gut nachvollziehbar. Ich finde auch schön, dass es jeweils eine Getränkeempfehlung, sowie eine Garnieridee zu jedem Rezept gibt.

In der Einleitung werden nochmals die Hauptzutaten genannt und beschrieben, was jedoch nur für absolute Anfänger wirklich Neues bietet. Danach werden einige Kochtechniken beschrieben. Im Ausland ja mit am berühmtesten sind deutsche Würstchen, deren Übersicht hier eine ganze Seite gewidmet ist.

Insgesamt ein wunderschönes Buch, das schon beim Durchblättern Appetit macht. Jeweils 1-2 Gerichte teilen sich eine Doppelseite, mit jeweils tollen, großformatigen Fotos. Hier finden nicht nur Anfänger sondern sicherlich auch fortgeschrittene Hobbyköche neue Ideen. Ein Buch, zum Selberkaufen oder Verschenken, das aktuell noch im Handel ist oder bei Amazon bestellt werden kann.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

22.05.07

Rezept: Steinbeisser mit Rhabarber

Steinbeisser mit Rhabarber

Dieses Rezept hatte mich in einer Zeitschrift angelacht. Eigentlich ist als Fisch ein Steinbutt vorgesehen. Da der aber bei meiner Fischtheke nicht verfügbar war, wurde mir statt dessen Steinbeißer empfohlen, was auf dem Teller superlecker war. Das Rhabarbergemüse ist einsame Spitze mit der leichten Süße, auch der Chicorée harmoniert wunderbar. Einfach mal wieder genial lecker und mein Beitrag zum Garten-Koch-Event Rhabarber.

Zutaten

Für 2 Personen

Für die Sauce

  • 1-2 Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Weißwein
  • 1 EL kalte Butter

Für das Gemüse

  • 150 g Rhabarber
  • 1 sehr kleinen Chicorée
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Butter
  • 3 EL Zucker
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Zucker

Für den Fisch

  • 2 Steinbeißerfilets à 250 g (eigentlich ja Steinbutt)
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Öl für die Pfanne

Zubereitung

  1. Für die Sauce die Schalotte schälen, fein würfeln, in Butter anschwitzen, mit dem Weißwein ablöschen und den Sud um die Hälfte einkochen lassen. Passieren oder mit dem Pürierstab pürieren.
  2. Für das Gemüse den Rhabarber schälen und in feine Scheiben schneiden. Den Chicorée waschen, welke Blätter entfernen, halbieren, Strunk herausschneiden und in etwa 1 cm dicke Streifen schneiden.
  3. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, die Butter in einer Pfanne zerlassen, Vanilleschote und Zucker zugeben. Darin das Gemüse unter gelegentlichem Rühren andünsten, mit Salz, Pfeffer, Zucker abschmecken (darf nicht zu sauer sein).
  4. Den Fisch unter fließendem Wasser abspülen, trockentupfen.
  5. Die Sauce mit kalter Butter mit dem Pürierstab aufmixen.
  6. Öl in einer Pfanne erwärmen und die Filets von beiden Seiten darin jeweils 2-3 Minuten anbraten. MIt Salz und Pfeffer würzen.
  7. Alles auf einem Teller anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: variiert nach Living At Home 05/07, S. 68

Dazu schmeckt: Reis

20.05.07

Rezept: Schnelle Bologneser Sauce

Schnelle Bologneser Sauce

Wir hatten mal wieder richtig Appetit auf Spaghetti Bolognese. Da wir aber etliches vorhatten, sollte es auch nicht allzulange dauern. Also haben wir uns dieses Rezept ausgesucht. Nach gemeinsamer Schnippelarbeit ging es dann wirklich flott. Wir haben allerdings die Köchel-Zeit noch etwas verlängert, damit es so richtig schön durchziehen kann. Der Geschmack war einfach genial lecker. Durch das viele Gemüse und die frischen Gewürze wird es herrlich aromatisch. Allerdings konnte ich kein Foto mehr von den angerichteten Tellern machen, denn die wurden sofort genossen. Zum Nachkochen unbedingt empfohlen!!

Zutaten

Für 4 Personen zum Sattessen

Für die Sauce:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Möhre
  • 1 kleine Stange Staudensellerie
  • 1 kleine Zucchini
  • 4 EL Olivenöl
  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Dose geschälte Tomaten (400 g Einwaage)
  • 1 Dose pürierte Tomaten (400 g Einwaage)
  • Gewürze: 1TL Salz, 1 TL Zucker, Pfeffer aus der Mühle
  • Kräuter: 4 Stängel Oregano, 4 Stängel Thymian, 1 Bund Basilikum

Für die Spaghetti:

  • 500 g Spaghetti
  • 5 l Wasser
  • 5 TL Salz

Außerdem: Parmesan nach Belieben

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Möhre schälen und in feine Würfeln schneiden. Zucchini waschen und ebenfalls fein würfeln. Sellerie putzen, harte Fäden abziehen und ebenfalls fein würfeln.
  2. Olivenöl in einem Topf (3l war etwas knapp) erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig andünsten, Hack krümelig anbraten.
  3. Gemüsewürfel zugeben und mitdünsten. Mit den beiden Tomatendosen ablöschen. Die geschälten Tomaten etwas zerkleinern. Hitze reduzieren (etwa 1/3 Maximal).
  4. Oregano und Thymian waschen, trockenschütteln, Blätter von den Stielen zupfen, Oregano hacken, beides in die Sauce geben.
  5. Bei geschlossenem Deckel mind. 10 Minuten köcheln lassen.
  6. In der Zeit die Spaghetti nach Packungsangabe kochen, abgießen und gut abschrecken.
  7. Den Basilikum waschen, einige Blätter für die Garnitur beiseite legen, hacken und unter die Sauce ziehen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  8. Mit Parmesan bestreut und Basilikum-Blättern servieren.

Zubereitungszeit: auch alleine fertig in 40 MInuten (zu zweit etwa 25 Minuten)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Die allerbesten Pasta-Rezepte, S. 54 oder Dr. Oetker - Nudelsaucen, S. 6

Kochbuch: Dr. Oetker - Die allerbesten Pasta-Rezepte

Dr. Oetker - Die allerbesten Pasta-RezepteWir waren neulich bei Freunden eingeladen. Dort gab es Pasta mit zweierlei Saucen. Die waren beide so lecker, dass ich mir das Buch, aus dem die Saucen stammten, unbedingt kaufen musste. Hier sind die Highlights der Dr. Oetker Pasta-Rezepte zusammengefasst. Wenn man schon einige Bücher hat, so wiederholt sich zwar einiges, aber es gibt auch neues (denn wer hat schon alle?). Die Rezepte selbst sind sortiert nach Pasta mit Gemüse & Käse, Fleisch & Fisch, aus dem Ofen und zuletzt Party-Pasta. Die Rezepte sind überwiegend für 4 Personen angeben, nur bei Party-Pasta ist sie für 8-10 Personen bestimmt. Alle Rezepte sind bebildert und machen Appetit! Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand und nach Hauptarbeitsschritten gegliedert (also nicht die Gesamtmenge Öl angegeben, sondern bei jedem Schritt die benötigte Menge). Die Arbeitsschritte selbst sind untergliedert und können leicht nachvollzogen werden.

Das Buch hat leider auch die Oetker-Krankheit mit Rezept über 2 Seiten (mit umblättern) nicht ablegen können. Dennoch ist es für alle Pasta-Fans ein klasse Buch, in dem sie sicherlich noch neues finden werden. Der Schwerpunkt liegt auf Pasta-Saucen in allen Variationen, sowie tollen Aufläufen, die so auch noch nicht jeder kennt. Die Party-Rezepte sind gastgeberfreundlich gehalten und warten überwiegend im Ofen auf das Eintreffen der Gäste.

Das Buch ist sowohl für Kochanfänger als auch für etwas fortgeschrittene Hobbyköche geeignet. Hier findet man sicherlich immer eine leckere Idee. Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich, kann auch bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

18.05.07

Rezept: Joghurt-Sesam-Dip

Joghurt-Sesam-Dip

Diesen Dip haben wir neulich zum Grillen gemacht. Allerdings wird der etwas dominante Knoblauch imTitel etwas unterschlagen. Der Dip ist etwas schärfer und eine tolle Alternative zum sonst gebäuchlichen Tzatziki. Insbesondere die mitgrillenden Männer waren begeistert und der Dip am Abend restlos vernichtet.

Zutaten

Für 1 Schälchen

  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 500 g Joghurt (ich habe Schafsjoghurt verwendet)
  • 2 EL Sesamsamen

Zubereitung

  1. Den Knoblauch schälen, mit dem Salz im Mörser zu einem glatten Brei verarbeiten. Den Joghurt mit dem Knoblauchbrei, Petersilie verrühren.
  2. Die Petersilie waschen und trockenschütteln, fein hacken und unterheben.
  3. Den Sesam in einer Pfanne ohne Öl anrösten und über den Dip streuen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Grillvergnügen, S. 95

Schmeckt zu: Hackspießen oder schärfer marinierten Steaks

Kochbuch: GU - Grillvergnügen

GU - GrillvergnügenEin Buch rund ums Grillen. Hier wird eine supergroße Vielfalt von Köstlichkeiten auf und neben dem Rost vorgestellt. Denn es gibt mehr als die immer gleichen Steaks und Würstchen mit dem immergleichen Kartoffelsalat. Zunächst werden Fleisch- und Geflügel mit tollen Marinaden zu Highlights, aber auch Fisch, Gemüse und Kartoffeln landen auf dem Rost oder neben der Glut. Abgerundet werden die Rezepte mit Dips und Salaten mit anderen Beilagen. Hier findet jedeR etwas, was schmeckt. Alleine die Fotos zu jedem Rezept machen schon Appetit.

Mich begeistern vor allem die Fisch- und Gemüserezepte. Denn das ist mal eine leichte Alternative, die hilft, die Bikinifigur zu wahren und dennoch lecker zu schlemmen. Die Marinaden sind wirklich superlecker. Die Rezepte sind gut nachvollziehbar beschrieben, die Zutaten übersichtlich samt evtl. nötigem Zubehör (wie Grillspieße) aufgelistet. In einem Kasten findet sich zu jedem Rezept die Arbeits-, Marinier- und Grillzeit, so dass man gut planen kann. Auch die Kalorienzahl ist angegeben. Dazu dann öfters auch ein kleiner Tipp, damit kein Malheur passiert. Ingesamt ein empfehlenswertes Buch, das beim Grillen wirklich keine Wünsche offen lässt.

Das Buch ist aktuell im Handel erhältlich, kann auch bei Amazon estellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

16.05.07

Rezept: Clafoutis

Clafoutis

Clafoutis ist ein klassischer französischer Kirschauflauf, den ich hier schon mal abgewandelt mit Erdbeeren vorgestellt hatte. Dabei ist dieser Auflauf supersimpel vorzubereiten, im Prinzip ähnelt der Teig einem Eierkuchen, der mit Kirschen belegt im Ofen ausgebacken wird. Die Franzosen entsteinen die Kirschen vor dem Backen nicht, wodurch der Geschmack nochmals intensiviert wird. Allerdings auch etwas komplizierter beim Genuss. Warm serviert schmeckt er am besten mit nur einem Hauch Puderzucker. Nachbacken empfohlen!

Zutaten

Für 1 Tarte-Form mit 28 cm Durchmesser, reicht für 6 Personen als Dessert

  • 3 EL Weizenmehl (Typ 405)
  • 2 EL Puderzucker
  • 200 ml Milch
  • 4 Eier (M)
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 1 Glas Sauerkirschen (400 g Einwaage) oder 400 g frische Sauerkirschen
  • 2 EL Zucker oder Puderzucker

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form einfetten. Die Sauerkirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen.
  2. Mehl mit Puderzucker in eine Schüssel sieben, mit Milch und Eiern verquirlen, Vanillezucker unterrrühren. In die Tarte-Form gießen. Die Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  3. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen, bis er goldgelb ist, mit etwas Zucker oder Puderzucker bestreut lauwarm servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 MInuten + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Süße Mahlzeiten, S. 24

15.05.07

Rezept: Speckdatteln

Speckdatteln

Dieses spanische Gericht (im Original Dátiles con tonico) liebe ich schon länger beim Grillen. Datteln werden mit Bacon umwickelt und in einer Schale über der Glut gegrillt. Man kann es natürlich auch in der Pfanne garen, aber über dem Grill ist es einfach leckerer! Laut Originalrezept werden die Datteln noch mit Mandeln gefüllt, was ich aber faulheitshalber weggelassen habe, ohne dass es merklichen Abbruch tat. Meine Datteln waren etwas klein, weswegen sie fast komplett von Bacon umhüllt sind. Ein toller Starter für einen Grillabend!

Da es auch noch zum bis heute laufenden Kochevent Antipasti Tapas Mezze passt, reiche ich es noch außer Konkurrenz ein.

Zutaten

Für 4-8 Personen als kleiner Happen

  • 24 getrocknete Datteln
  • 12 Scheiben Bacon (etwa 120 g)
  • Zahnstocher

Zubereitung

  1. Die Datteln längs aufschneiden und den Kern entfernen (wer mag steckt statt dessen eine gehäutete Mandel hinein).
  2. Den Bacon quer halbieren, jede Scheibe um eine Dattel wickeln und mit einem Zahnstocher feststecken.
  3. Auf einer Grillschale über der Glut garen bis der Bacon braun ist, dabei 1x wenden.

Zubereitungszeit: etwa 5 Minuten Arbeits- + 5-10 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Spanien, S. 20

So dann die Köstlichkeit direkt vor dem Genuss:

Speckdatteln auf Teller

14.05.07

Rezept: Spargelfrikassee mit Klopsen

Spargelfrikassee mit Klopsen

Passend zur Spargelsaison habe ich ein Tim Mälzer-Rezept gekocht. Ich habe allerdings die Fleischmenge etwas reduziert und dafür den Anteil von Spargel und Artischocken etwas erhöht. Der Geschmack ist genial lecker. Der feine Geschmack des Kalbfleisches mit der leichten Säure der Artischocken mit dem quietschfrischen Spargel war mal wieder eine umwerfende Geschmackskombination. Der Spargel war noch etwas bissfest, was ich ja bevorzuge. Ich hätte auch noch etwas mehr Estragon vertragen, aber vielleicht waren meine Stiele einfach zu klein. Dazu gab es Pellkartoffeln und ein Glas Chardonnay.

Zutaten

Für 3 Personen

Für die Klopse:

  • 300 g Kalbshack
  • 1 Ei (M)
  • ca 2 EL Semmelbrösel
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Für das Frikassee:

  • 500 g Spargel weiß
  • 1 Dose Artischockenböden (Abtropfgewicht 400 g)
  • 75 g Butter
  • 1 gehäuften EL Mehl
  • 200 g Sahne
  • 125 ml Geflügelbrühe
  • 2 Stiele Estragon

Zubereitung

  1. Hack, Ei, Semmelbrösel zu einem glatten Teig verkneten, mit Salz und Pfeffer würzen. Kleine Klopse formen und beiseite stellen.
  2. Spargel schälen und in etwa 4 cm lange Stücke schneiden. Die Artischockenböden abgießen, abtropfen lassen und vierteln. Von der Butter 1 EL mit dem Mehl verkneten.
  3. Die restliche Butter in einer Pfanne zerlassen. Erst die Klopse etwa 4 Minuten unter gelegentlichem Wenden anbraten, dann herausnehmen.
  4. Den Spargel etwa 3 Minuten anschwitzen, dann mit der Sahne und Brühe ablöschen und aufkochen lassen, Hitze reduzieren, etwa 5 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  5. Die Mehlbutter unterrühren, dann Klopse und Artischocken zugeben, unterheben und nochmals etwa 3 Minuten köcheln lassen.
  6. Den Estragon waschen, von den Stielen zupfen, grob hacken und untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Tim Mälzer - Born To Cook II, S. 137

13.05.07

Rezept: Zwiebelgratin mit Schinken

Zwiebelgratin mit Schinken

Wir hatten Koteletts gekauft (salzen, pfeffern, mit Senf bestreichen und in Öl ausbraten). Dazu hat uns dieses relativ einfache Gratin angelacht. Hier lohnt sich mal wieder die Investition in Marktgemüse, denn dadurch war es herrlich aromatisch. Wir fanden es superlecker. Allerdings würde ich beim nächsten Mal die Auflaufform mit Alufolie für die ersten 30 Minuten abdecken, denn wir mussten die Flüssigkeitsmenge erhöhen, als die oberen Zwiebeln nur bräunten, aber nicht garten. Dadurch wurde es etwas flüssig auf dem Teller.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 800 g Zwiebeln
  • 1 Bund Rucola
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Tomaten
  • 150 g gekochter Schinken
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 Messerspitze Chilipulver
  • 200 ml Gemüsebrühe (lt. Rezept 125 ml)
  • 125 g Sahne

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden (etwa 1/2 cm dick) und in einer Auflaufform verteilen.
  3. Rucola und Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken. Tomaten waschen und mit dem Schinken würfeln.
  4. Tomaten, Kräuter, Schinken mischen, würzen, auf den Zwiebeln verteilen.
  5. Die Form mit Alufolie abdecken und im Ofen 30 Minuten garen, dann die Folie entfernen und weitere 20 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Jeden Tag gut kochen, S. 100

11.05.07

Rezept: Kaninchenragout mit Aprikosensauce

Kaninchenragout mit Aprikosensauce

Nachdem wir neulich von dem Kaninchen so begeistert waren, wollten wir eine neue Version austesten. Hier lachte uns ein Schuhbeck-Rezept an. Die Arbeit an sich ist gar nicht so viel, die Schmorzeit zieht sich etwas. Da ich abends nach der Arbeit gekocht habe, überlas ich einige Schritte und habe es etwas modifiziert, was aber trotzdem superlecker schmeckte! Wir waren begeistert!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Kaninchenkeulen à 250 g (oder 3 Rücken)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Karotte
  • 100 g Knollensellerie
  • Gewürze: 1 TL Pimentkörner, 1 TL Zimtrindensplitter, 1 EL schwarze Pfefferkörner, 1 TL Wacholderbeeren
  • 50 g getrocknete Aprikosen
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 1 EL Öl
  • 2 cl Weinbrand
  • 1 EL Wermut
  • 500 ml Geflügelbrühe
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • 80 g Sahne
  • 1 TL Speisestärke
  • 20 g kalte Butter
  • 1 Scheibe Knoblauch
  • 1 Streifen Bio-Zitronenschale
  • Salz, Cayennepfeffer
  • Zitronensaft
  • 350 g Nudeln (Papardelle empfohlen, hier Tagliatelle)

Zubereitung

  1. Das Kaninchenfleisch abspülen, trockentupfen, von dem Knochen lösen und in Ragout-Größe schneiden. Zwiebel, Karotte und Sellerie schälen und sehr fein würfeln.
  2. Die Gewürze in eine Gewürzmühle füllen und beiseite stellen (werden erst sehr spät gebraucht, bei mir landeten sie in einem Gewürzsäcken).
  3. Von dem Weißwein 5 EL in einen separaten Topf geben.
  4. Öl in einem Topf erhitzen, das Fleisch von allen Seiten anbraten, das Gemüse zugeben und anschwitzen. Mit dem Weinbrand, Wermut und restlichem Weißwein ablöschen und verkochen lassen, dann mit Geflügelbrühe ablöschen.
  5. Bei geschlossenem Deckel (und bei mir mit Gewürzsäckchen) auf 1/3 Maximal-Hitze für 60 Minuten köcheln lassen.
  6. Die Aprikosen halbieren und in dem beiseite gestellten Weißwein kurz aufkochen lassen, 2 Minuten köcheln und beiseite stellen.
  7. Nach 60 Minuten das Lorbeerblatt zugeben und nochmals 30 Minuten köcheln lassen.
  8. Das Fleisch durch ein Sieb in einen neuen Topf gießen, Lorbeerblatt (und Gewürzsäckchen) entfernen, Fleisch und Gemüse beiseite stellen.
  9. Den Sud etwas reduzieren lassen. Die Speisestärke mit wenig Wasser verrühren und zu dem Sud geben, etwa 2 Minuten köcheln lassen, Sahne zugeben.
  10. Butter mit einem Pürierstab unterrühren, Aprikosen, Knoblauchscheibe, Zitronenschale zugeben. Wer kein Gewürzsäckchen mitgegart hat, sollte jetzt mit den Gewürzen aus der Mühle aromatisieren. Mit Zitronensaft abschmecken.
  11. Die Sauce etwa 5 Minuten ziehen lassen (bei mittlerer Hitze, dann die ganzen Gewürze wieder entfernen, Fleisch und Gemüse wieder in die Sauce geben.
  12. Nudeln nach Packungsanleitung kochen, abschrecken, gut abtropfen und mit dem Ragout mischen.
  13. Mit Petersilie garniert servieren.

Zubereitungszeit: 45 MInuten Arbeits- + 90 MInuten Kochzeit

Schwierigkeit: wirkt komplizierter als es ist

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 120

Kochbuch: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche

Alfons Schuhbeck - Meine bayerische KücheDieses Buch hat mir der beste aller Ehemänner (völlig uneigennützig versteht sich) geschenkt. Dieses Buch ist mal wieder ein klassisches Schuhbeck-Kochbuch. Die Rezepte variieren von sehr einfach bis zu anspruchsvoll in der Zubereitung. Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet, die Zutaten nach den Hauptarbeitsschritten sortiert und die Anleitung sehr verständlich beschrieben. Häufig gibt es noch einen Tipp oder eine Variationsidee dazu. Vorhandene Fotos sind wunderschön gestaltet und können auch selbst so ähnlich hinbekommen werden. Die daraus gekochten Rezepte haben bislang allesamt begeistert.

Das Buch selbst ist in einem Schutzumschlag eingebunden und mit 440 Seiten sehr umfangreich. Nach einem Vorwort und Erläuterungen zu Gartechniken und Grundbegriffen der Küche dreht sich alles um die Rezepte: Brotzeit & Salate, kalte & warme Vorspeisen, Suppen % Eintöpfe, Nudeln, Fisch & Meeresfrüchte, Fleisch, Geflügel & Wild, Gemüse, Beilagen, Mehlspeisen & Gebäck sowie Desserts. Im Buch verteilt sind Saucenrezepte, die zwar zu einem Gericht empfohlen werden, doch hier findet sich auch stets ein Tipp, wozu diese Sauce denn noch besonders gut passen könnte.

Unabdingbar, um die Rezepte einigermaßen nachkochen zu können, ist eine große Gewürzsammlung, denn die werden hier sehr ausgefeilt verwendet. Auch eine gute Küchenausstattung gehört dazu. Ansonsten hat man diese Dinge nach dem ein oder anderen Rezept. Beim Einkauf sollte man unbedingt auf Qualität achten, denn die Rezepte leben von der Qualität der Zutaten.

Insgesamt richtet sich das Buch doch eher an den fortgeschrittenen Hobbykoch, doch auch Anfänger können das eine oder andere Rezept gut nachvollziehen, da es immer gut beschrieben ist. Backofentemperaturen, Backzeiten, Ruhezeiten oder ähnliches sind im Fließtext enthalten, die ungefähre Arbeitszeit muss der Koch ebenfalls selbst abschätzen.

Dieses tolle Buch ist aktuell in einer Neuauflage noch im Handel oder bei Amazon erhältlich, meine Auflage kann nur noch gebraucht gekauft werden.

Aus meinem älteren Buch schon vorgestellt:

10.05.07

Rezept: Nußmuffins

Nußmuffins

Mal wieder Muffins: dieses Mal improvisiert, da ich viele gemahlene Haselnüsse hatte. Da boten sich leckere Nußmuffins geradezu an. Dazu habe ich ein Waffel-Rezept verwendet, was wirklich gut funktioniert hat. Einfach mal wieder lecker. Obendrauf würde noch eine Schokoglasur passen - wenn man mag.

Zutaten

Für 12 Muffins

  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (M)
  • 100 g Joghurt
  • 100 g Vollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Zimt

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Papierförmchen in das Muffins-Blech legen.
  2. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren, dann die Eier unterrühren. Den Joghurt zugeben und verquirlen.
  3. Mehl mit Backpulver, Nüssen und Zimt mischen, zu den Eiern geben und unterheben.
  4. In das Blech füllen und im vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Grundbackbuch, S. 39

8.05.07

Rezept: Rote Bete Risotto

Rote Bete Risotto

Vor einiger Zeit kochte Tim Mälzer ein Rote Bete Risotto, das mich aus dem Fernseher heraus anlachte. Gestern hatten wir endlich alle Zutaten zusammen und konnten losköcheln. Da die Roten Beten roh nur angeschwitzt werden und dann mit dem Reis mitköcheln haben sie noch etwas Biss, der Saft gibt eine tolle Färbung dazu. Anders als im Original genossen wir es pur, aber auch als (wie vorgeschlagen) Beilage zu Wild stelle ich es mir sehr lecker vor.

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage oder für 3 zum Sattessen

  • 1 Rote Bete roh (150 g)
  • 2 Schalotten
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 800 ml Gemüsefond
  • 3 EL Öl
  • 300 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 150 ml Weißwein
  • 3 EL Rote Bete Saft
  • 40 g Parmesan
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
  • 50 g Butter

Zubereitung

  1. Die Rote Bete schälen und sehr fein hacken. Die Schalotten schälen und ebenfalls fein würfeln. Rosmarin waschen, trockenschütteln, Spitze für die Deko aufheben, die restlichen Nadeln abstreifen und fein hacken.
  2. Den Gemüsefond in einem separaten Topf zum köcheln bringen.
  3. Öl im Topf erhitzen, die Schalotten mit den Rote Bete Würfeln darin anschwitzen, Rosmarin zugeben. Nach ca 2 Minuten den Reis zugeben und glasig andünsten (dabei öfter mal umrühren).
  4. Mit dem Weißwein und Rote Bete Saft ablöschen, sobald der verkocht ist, schöpflöffelweise von dem Gemüsefond zugeben, dass der Reis immer gerade so bedeckt ist. Im offenen Topf auf niedriger Flamme jeweils einköcheln lassen, gelegentlich umrühren.
  5. Parmesan reiben. Sobald der Reis bissfest ist, den Topf vom Herd nehmen. Parmesan und Butter unterrühren, 2 Minuten ruhen lassen und dann zügig mit dem restlichen Rosmarin dekoriert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Tim Mälzer

6.05.07

Tapas-Platte

Tapas-Platte

Jubiläums-Blog-Event XXIII - Antipasti Tapas MezzePassend zum Kochevent Antipasti Tapas Mezze habe ich gemeinsam mit meiner Freundin Alex gestern eine Tapas-Platte vorbereitet. Zugegebenermaßen hat sich auch ein Antipasti-Rezept hineingemogelt, aber dem konnten wir nicht widerstehen! Ein echter Favorit hat sich nicht herausgestellt und alle waren begeistert!

Ich wollte gerne eine Tapas-/Antipasti-Platte vorstellen, die man komplett vormittags oder am Abend vorher vorbereiten kann und die dann im Kühlschrank auf die Gäste wartet und nur 30 Minuten vor dem Beginn aus dem Kühlschrank genommen werden muss und jedes Buffet bereichert. Hier also unser Beitrag!

Im einzelnen besteht die Platte aus:

Rezept: eingelegte Paprikaschoten

eingelegte Paprikaschoten

Dieser Klassiker sowohl der italienischen als auch der spanischen Küche ist für mich ein Muss bei jeder Vorspeisenplatte! Die Paprikaschoten werden gegrillt, gehäutet, in Olivenöl mit Knoblauch und Gewürzen mariniert - genial lecker, da könnte ich mich jedes Mal von sattessen. Hier aus einem spanischen Kochbuch nachgekocht, aber auch in jedem besseren italienisch-Kochbuch so oder so ähnlich zu finden.

Zutaten

Für 8 als Teil einer Vorspeisenplatte

  • 6 Paprikaschoten (gelb und rot)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zitrone
  • Salz
  • 6 EL natives Olivenöl

Zubereitung

  1. Die Paprikaschoten waschen, halbieren, Kerne entfernen. Ein Blech mit Olivenöl bestreichen, die Paprikaschoten mit der Haut nach oben darauf legen.
  2. Den Grill des Backofens vorheizen (oder alternativ (O-U-Hitze auf höchster Stufe und oberster Schiene), dann das Blech auf der 2. Schiene von oben etwa 10 Minuten grillen lassen, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft.
  3. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken, die Petersilie waschen und fein hacken. Die Zitrone auspressen.
  4. Die Parikaschoten in Plastiktüten geben und darin etwa 20 Minuten abkühlen lassen, herausnehmen und die Haut abziehen.
  5. Die Paprika in Streifen schneiden und abwechseln in eine Schale füllen. Jede Schicht salze, mit Knoblauch und Petersilie bestreuen und mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln.
  6. Mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten + 4 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Spanien, S. 38

Rezept: Schalotten mit Rosinen

schalotten mit Rosinen

Auf italienisch (klingt ja gleich viel leckerer) heisst dies Köstlichkeit Cipolline all´uva. Diese lecker und sehr pikant angeschmorten Zwiebeln sind warm und kalt ein Gedicht, denn sie passen perfekt auf jede Vorspeisenplatte. Durch das Andünsten, das Karamellisieren, die leichte Säure des Essigs und des Weißweins harmonieren wunderbar. Da mir grüne Pfefferkörner ausgegangen waren, habe ich schwarze in einem Gewürzsäckchen mitgegart und vor dem Servieren herausgenommen, dadurch passte die Schärfe perfekt. Einfach nachkochen und geniessen.

Zutaten

Für 8 als Teil einer Vorspeisenplatte

  • 400 g Schalotten
  • 40 g Butter
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Aceto balsamico
  • 1 Glas Weißwein
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 EL Sultaninen

Zubereitung

  1. Die Schalotten schälen.
  2. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, die Zwiebel darin rundum anbraten, den Zucker darüber streuen und öfters wenden, mit dem Essig ablöschen, einkochen lassen, dannn den Weißwein zugeben.
  3. Die Pfefferkörner zugeben (grüne so, die schwarzen in einem Säckchen), Sultaninen in den Sud geben, die Hitze auf 1/2 Maximal reduzieren und bei geschlossenem Deckel etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  4. Die Zwiebeln im Sud erkalten lassen, schwarze oder weiße Fefferkörner vor dem Servieren entfernen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit 15 Minuten + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Cormoran - Antipasti, S. 76

Kochbuch: Cormoran - Italienische Antipasti

Italienische AntipastiDas Buch habe ich noch im Studium von 2 Freundinnen geschenkt bekommen, mit denen ich öfters gemeinsam gekocht habe. Hier dreht sich alles um die italienischen Kleinigkeiten. Sortiert nach Schnellen Antipasti, Eier, Käse und Ausgebackenes, Fleisch, Fisch, Salaten und Brot mit Pizza wird eine große Bandbreite abgedeckt. Leider sind nur ganz wenige Rezepte mit Fotos dargestellt. Dafür gibt es sehr viele Rezepte mit gleich mehreren Abwandlungsideen. Die Seiten selbst sind in jeweils in 3 Spalten unterteilt, wodurch es ein klein wenig unübersichtlich wirkt. Zunächst kommt ein wenig Info zu dem Rezept, dann die Zutaten in Kursiv und danach im Fließtext die Arbeitsanleitung. Bei vielem ist auch nur eine ungefähre Mengenangabe angegeben und es dem einzelnen Koch überlassen, daraus das für sich ideale Mengeverhältnis abzuschätzen.

Insgesamt ein wirklich gutes Buch mit vielen und sehr abwechslungsreichen Rezepten, das in seinem Layout jedoch nicht wirklich überzeugt. Wenn man sich jedoch ein wenig Zeit nimmt, findet man mehr als nur eine leckere Köstlichkeit. Hier schlummern noch etliche Ideen, die ich hoffenltich noch vorstellen werden.

Das Buch ist auch schon älter, ich habe es seit Ewigkeiten in keinem Laden mehr entdeckt, auch bei Amazon ist es nur noch gebraucht bestellbar.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Rezept: Russischer Salat

Russischer Salat

Dieser Salat gehört für mich nach Spanien, denn als wir dort waren, gab es den in wirklich jedem Lokal: Kartoffeln mit Thunfisch, Erbsen, Möhren, Kapern und Oliven geben eine bombastische Geschmackskombination, die bei uns einfach nicht fehlen durfte! Hier ist etwas mehr Schnippelarbeit erforderlich, aber sie lohnt sich wirklich!

Zutaten

Für 8 als Teil einer Tapas-Mahlzeit

  • 2 Eier (M)
  • 450 g Kartoffeln festkochend (Cilena)
  • 120 g grüne Bohnen
  • 120 g TK-Erbsen
  • 120 g Karotten
  • 200 g Thunfisch (aus der Dose)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 8 EL Mayonnaise
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 4 kleine Gewürzgurken
  • 1 EL Kapern
  • 8 schwarze Oliven (waren gerade ausgegangen - schmeckte auch ohne)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Dill

Zubereitung

  • Die Eier hart kochen, abschrecken und pellen. Die Kartoffeln kochen, abschrecken, pellen und in Würfel schneiden.
  • Die Bohnen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden, die Möhren schälen und in gleich lange dünne Streifen (Julienne) schneiden.
  • Den Thunfisch zu den Kartoffeln in eine Schüssel zerpflücken.
  • Wasser aufsetzen und darin die TK-Erbsen, die Möhren und die Bohnen für 2 Minuten kurz kochen, in ein Sieb abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen, dann auch zu den Kartoffeln geben.
  • Die Gurken in dünne Scheiben schneiden, untermischen.
  • Die Oliven ggf. entsteinen und etwas kleiner schneiden (wenn man nicht gerade das vergessen hat einzukaufen).
  • Petersilie und Dill waschen, fein hacken und zu den Kartoffen geben, alles gut und vorsichtig durchmischen.
  • Den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Knoblauchzehe schälen und zerdrücken, mit Mayonnaise und Zitronensaft verrühren, über den angerichteten Salat geben, mit Kapern und Oliven bestreuen.
  • Die Eier in Streifen schneiden und darauf anrichten und servieren.
  • Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

    Schwierigkeit: relativ einfach

    Quelle: Parragon - Tapas, S. 90

    Rezept: Gebratene Knoblauchchampignons

    Gebratene Knoblauchchampignons

    Für mich dürfen sie auf keiner Tapas- oder Antipasti-Platte fehlen! Die pikant gebratenen Champignons. Diese hier werden in reichlich Knoblauch in Olivenöl angeschwitzt, abgerundet von reichlich Petersilie. Davon kann ich nie genug bekommen! Allerdings schmeckt dieses Rezept warm etwas besser als kalt, wobei sie auch kalt nicht zu verachten sind!

    Zutaten

    Für 8 als Teil einer Tapas-Mahlzeit

    • 450 g kleine braune Champignons
    • 2 Knoblauchzehen
    • 5 EL Natives Olivenöl
    • Zitronensaft
    • Gewürze: Salz, Pfeffer
    • 1/2 Bund Petersilie

    Zubereitung

    1. Die Champignons putzen. Größere ggf. halbieren.
    2. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Petersilie waschen und fein hacken.
    3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch darin goldgelb andünsten, die Champignons zugeben und unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis das Öl aufgebraucht ist, dann die Hitze reduzieren. Sobald der Saft austritt, die Hitze wieder erhöhen und alles ausbraten.
    4. MIt Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie untermischen und servieren.

    Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Parragon - Tapas, S. 14

    Dazu schmeckt: Ciabatta

    Rezept: Knoblauchbrot mit Chorizo

    Knoblauchbrot mit Chorizo

    Ein leider etwas unscharfes Foto (meine Kamera hat gesponnen) eines genial leckeren und etwas schärferen Tapas-Gerichtes. Knoblauch wird in einer Pfanne in Olivenöl angeschwitzt, dann das Brot darin geröstet und zum Schluss die Chorizo mitgebraten, das ganze dann vor dem Servieren noch mit Paprika-Pulver bestäubt. Leider ist uns das Brot etwas dunkel geworden. Schmeckt warm und kalt. Zum Nachkochen empfohlen!

    Zutaten

    Für 8 Personen als Teil einer Tapas-Platte

    • 200 g Chorizo
    • 4 dicke Scheiben Landbrot, mind. 1 Tag (besser 2 Tage) alt
    • Natives Olivenöl
    • 3 Knoblauchzehen
    • 1/2 Bund Petersilie
    • Paprikapulver

    Zubereitung

    1. Die Chorizo häuten und in Scheiben schneiden. Das Brot fein würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen und fein hacken.
    2. Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen, den Knoblauch darin goldgelb anbraten, das Brot unter Wenden goldgelb anrösten. Die Chorizo zugeben und etwa 2 MInuten mitbraten.
    3. Vor dem Anrichten mit Petersilie vermischen und mit Paprikapulver bestäuben.

    Zubereitungszeit: etwa 20 MInuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Parragon - Tapas, S. 18

    Kochbuch: Parragon - Tapas

    TapasDieses kleine Buch habe ich mir letztes Jahr gekauft nach unserem Spanien-Urlaub. Hier sind tolle Tapas-Rezepte mit wunderschönen großformatigen Fotos dargestellt. Jedes Rezept ist auf einer eigenen Doppelseite dargestellt mit einem großen, angerichteten Foto und ein bis zwei Zwischenschrittfotos. Die Zutatenliste ist am Rand übersichtlich dargestellt. Die Arbeitsschritte werden im Fließtext beschrieben. Zusätzlich ist immer noch ein Tipp für die Hauptzutat (warum dieser Fisch, wie kaufe ich ein, welche Wurst ist am besten, wie variiere etc) enthalten. Hier findet man die Klassiker der Tapas, alles gelingsicher und genial lecker beschrieben.

    Abgerundet wird das Buch durch eine Einleitung, die ein wenig zu dem Umgang mit Tapas berichtet, gegliedert ist es dann nach Kleinigkeiten, aus dem Meer, mit Ei, Käse oder Fleisch und zum Abschluss Gemüse. Wenn man sich hieraus einige Rezepte zusammenstellt, so ist einem eine gelungene Tapas-Party sicher. Einzig vielleicht zu bemängeln wäre, dass keine Zubereitungszeiten oder Nährwertangaben enthalten sind.

    Leider ist das Buch nur noch in ganz wenigen Buchläden als Restexemplar erhältlich, auch bei Amazon ist es nur noch gebraucht bestellbar.

    Aus diesem Buch schon vorgestellt:

    4.05.07

    Rezept: Nudelsalat mit Shrimps

    Nudelsalat mit Shrimps

    Resteverwertung edel: ich hatte von gestern noch gekochte Nudeln übrig, die ich dann mit leckeren Shrimps, Tomaten und Joghurt-Dressing verfeinert habe. Ein schnelles, leckeres Essen. Sollte ich eigentlich öfter mal machen.

    Zutaten

    Für 2 als Imbiss

    • 150 g gekochte Nudeln (hier Farfalle) vom Vortag
    • 100 g Shrimps in Salzlake
    • 2 Tomaten
    • 1 Schalotte
    • 150 g Joghurt
    • 1 EL Salatcrème
    • Gewürze: Salz, Pfeffer, Dill,
    • Zitronensaft nach Belieben

    Zubereitung

    1. Die Nudeln in eine Schüssel geben. Die Shrimps abgießen und zugeben. Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und würfeln.
    2. Schalotte schälen und fein hacken. Alles zu den Nudeln geben.
    3. Joghurt mit Salatcrème mischen und unter den Salat heben, mt Salz, Pfeffer, Dill und Zitronensaft abschmecken.

    Zubereitungszeit: etwa 10 MInuten

    Schwierigkeit: leicht

    Quelle: Hunger und Kühlschrankfüllung

    2.05.07

    Rezept: Rhabarber-Aprikosen-Kuchen

    Rhabarber-Aprikosen-Kuchen

    Endlich wieder Rhabarber! Meine erste Ernte wurde zu diesem superleckeren Blechkuchen verbacken. Durch den Boden aus fluffigem Rührteig, der mit Rhabarber-Stücken und Aprikosen belegt wird, ist er sehr fruchtig. Dazu dann noch Streusel, in die gemahlene Mandeln und etwas Zimt eingearbeitet wird, machen diesen Kuchen zu einem Geschmackserlebnis. Das übrig gebliebene Stückchen schmeckte auch noch am Folgetag!

    Nachtrag: Der Kuchen ist ein Beitrag zum Garten-Koch-Event Rhabarber

    Zutaten

    Für 1 Blech

    Für den Rührteig

    • 200 g weiche Butter
    • 175 g Zucker
    • 1 Päckchen Vanille-Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 1/2 Biozitrone
    • 3 Eier (M)
    • 250 g Mehl (Typ 405)
    • 1/2 Päckchen Backpulver

    Für den Belag

    • 1 kg Rhabarber
    • 1 große Dose Aprikosen

    Für die Streusel

    • 200 g Mehl (Typ 405)
    • 100 g Zucker
    • 40 g gemahlene Mandeln
    • 1/2 TL Zimt
    • 150 g weiche Butter

    Zubereitung

    1. Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren, die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver dazusieben, mit dem Salz unterrühren. Die Zitrone heiß abspülen und die Schale abreiben, zugeben (den Saft NICHT).
    2. Den Rhabarber waschen, schälen und in 3 cm lange Stücke schneiden.
    3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    4. Die Aprikosen abtropfen lassen.
    5. Ein Blech fetten, den Rührteig darauf gleichmäßig verteilen, Rhabarber und Aprikosen auf dem Teig verteilen.
    6. Für die Streusel alle Zutaten mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten, auf dem Kuchen verteilen.
    7. Auf mittlerer Schiene 55 Minuten backen.
    8. Etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.

    Zubereitungszeit: Arbeitszeit 40 Minuten + 55 MInuten Backzeit

    Schwierigkeit: leicht

    Quelle: Dr. Oetker - Blechkuchen, S. 56

    Backbuch: Dr. Oetker - Blechkuchen

    Dr. Oetker - BlechkuchenDieses Buch habe ich auch schon länger, denn ich liebe Blechkuchen, wenn ich mehrere Gäste eingeladen habe oder Kuchen zu einer Party mitbringen soll. Neben Klassikern wie Streuselkuchen finden sich hier viele Rezepte mit Obst, das mehr oder weniger die Hauptrolle spielt. Einige pikante Rezepte runden die Sammlung ab. Bei diesen Rezepten lebt der Kuchen hinterher auch vom Backen auf dem Blech, da hier viel Obst auf lockerem Teig kombiniert wird. Alle bislang getesteten Rezepte waren bombastisch.

    Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet, die Zutaten sind nach Untergruppen (Teig, Belag, Füllung, etc) sortiert, so dass man sich für den entsprechenden Arbeitsgang auch die einzelnen Zutaten leicht zurechtsuchen kann. Die Arbeitsschritte selbst sind untergliedert, die Ofentemperatur und Backzeit ist deutlich hervorgehoben. Dabei ist alles so verständlich geschrieben, dass es auch beim ersten Ausprobieren problemlos auch nicht so geübten Bäckern gelingt. Alle Rezepte sind mit Foto versehen und man bekommt den Kuchen auch so hin. Außerdem endlich mal eine Oetker-Buch, bei dem man im Rezept NICHT umblättern muss!

    Da dieses Buch schon älter ist, ist es leider nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

    Aus diesem Buch schon vorgestellt:

    1.05.07

    Rezept: Remouladensauce

    Remouladensauce

    Zum gegrillten Lachs (Filet mit Haut, mit Zitronensaft beträufelt, Salz, Pfeffer, von der Hautseite neben der Glut über längere Zeit gegrillt) habe ich diesen Klassiker zubereitet. Ich mag es nicht so Mayo-lastig, also habe ich einen Teil durch Joghurt ersetzt, was die Sauce gleich noch etwas frischer wirken lässt. Schmeckt außerdem auch zu jedem panierten Fisch superlecker!

    Zubereitung

    Für 1 Schälchen

    • 2 Eier (M)
    • 3 große Essiggurken
    • 1 EL Kapern
    • 75 g Joghurt
    • 3 EL Salatcrème
    • 1/2 TL Senf (extra mild)
    • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

    Zubereitung

    1. Die Eier hart kochen, abschrecken und pellen, abkühlen lassen. Dann fein würfeln, in eine Schüssel geben.
    2. Die Essiggurken ebenfalls fein würfeln, zugeben. Kapern fein hacken.
    3. Alles mit Joghurt, Salatcrème und Senf gut verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

    Zubereitungszeit: bei gekochten Eiern noch 10 MInuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Dr. Oetker - Schulkochbuch, S. 57 (meine alte Auflage)