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Rezept: Rehragout nach Schuhbeck

Rehragout nach Schuhbeck

Der Marktstand hatte Rehragout im Angebot. Das musste ich mitnehmen. Dieses Mal habe ich ein Rehragout nach Schuhbeck daraus gekocht (beim letzten Mal war es in Cognacrahm). Ich fand es extrem lecker, hier konnten mal wieder die Einzelzutaten glänzen. Vor allem das Aufpürieren der Sauce gibt nochmal einen echten Kick, das hätte ich so gar nicht erwartet.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Karotte
  • 100 g Knollensellerie
  • 2 Zwiebeln
  • 800 g Rehfleisch
  • Öl für den Topf
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Gewürze: 1 Stück unbehandelte Zitronenschale, 2 Nelken, 5 Pfefferkörner, 5 Wacholderbeeren, 1 Lorbeerblatt, 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 ml Rotwein
  • 500 ml Wildfond
  • 100 g Champignons
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Preiselbeeren

Zubereitung

  1. Karotte, Sellerie und Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  2. Das Fleisch abspülen, trockentupfen. Im heißen Öl braun anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, Tomatenmark mit anbraten, Gemüse zugeben und kurz mitbraten, mit Rotwein ablöschen.
  3. Mit Fond aufgießen. Die Gewürze in ein Säckchen geben und in den Topf geben. Bei geschlossenem Topf für 20 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren (3/9). Gewürze entfernen und für weitere 45 Minuten schmoren.
  4. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden.
  5. Dann das Fleisch in einen neuen Topf geben. Die Sauce durch ein Sieb gießen, das Gemüse beiseite legen. Die Sauce mit Zitronensaft und Preiselbeeren aufpürieren und abschmecken.
  6. Die Pilze in Butter andünsten, gemeinsam mit der Sauce zu dem Fleisch geben, alles nochmals aufkochen, abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: 30 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 65 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Das Neue bayrische Kochbuch, S. 144

Dazu schmeckt: Preiselbeerschmarrn (empfohlen), ich hätte Spätzle bevorzugt

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Comments

Hallo, ich habe nur eine kleine Frage... wie trennt man am besten das Fleisch von dem Gemüse?

@ Schorsch: durch ein Sieb gießen (dabei die Flüssigkeit auffangen), das Fleisch raussammeln und das Gemüse wieder zur Sauce geben.

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