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31.01.07

Rezept: Bretonischer Apfelkuchen

Bretonischer Apfelkuchen

Meine Kollegen hatten Stress und ich Spätdienst. Also habe ich sie mit einem genial leckeren Apfelkuchen überrascht. Der war in unter 15 Minuten komplett verputzt und alle ein klein wenig glücklicher.

Der Teig hatte eine etwas seltsame Konsistenz und ich war etwas skeptisch, aber es war einfach herrlich. Da wir alle noch arbeiten mussten, hatte ich den Calvados durch Zitronensaft ersetzt, was nicht allzu schlimm war.

Zutaten

Für eine 26 cm Springform

Für den Teig

  • 180 g Butter
  • 4 Eier (M)
  • 180 g Zucker
  • 2 EL Calvados (oder Apfel-/Zitronensaft)
  • 180 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Fett für die Form

Für den Belag und Guss

  • 4 Äpfel (750 g)
  • 40 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 40 g gehobelte Mandeln
  • 1 Ei (M)

Zubereitung

  1. Für den Teig die Butter zerlassen. Die Eier mit Zucker und Calvados cremig rühren, Mehl mit Backpulver zusieben und mit der geschmolzenen Butter unter die Eiercreme rühren.
  2. Die Form fetten und Hälfte des Teiges einfüllen und glatt streichen.
  3. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Für den Belag die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Ein Drittel der Äpfel auf dem Teig verteilen, den restlichen Teig darauf geben und die restlichen Äpfel kreisförmig darauf anordnen.
  5. Für den Guss die Butter zerlassen, den Zucker unterrühren, etwas abkühlen lassen und das Ei mit den Mandeln unterrühren, dann alles auf den Kuchen streichen.
  6. Auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen, ggf. nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
  7. Etwas abkühlen lassen, dann den Ring lösen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 40 MInuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Lieblingskuchen einfach gut, S. 86

30.01.07

Rezept: Gratin de potiron (Kürbisgratin)

Gratin de potiron

Mein Mann hat mich mal wieder verwöhnt und ein leckeres Gratin für mich gemacht. Da wir noch eingefrorene Kürbiswürfel hatten, hat sich die Arbeitszeit auch sehr in Grenzen gehalten, da die Schnippelarbeit überwiegend schon erledigt war. Ich fand es bombastisch lecker. Ein einfacher Blattsalat mit Vinaigrette vorneweg und das Kürbisgratin als Hauptessen - lecker!

Zutaten

Für 2 zum Sattessen

  • 500 g Kürbis (küchenfertig, etwa 600 g Gesamt)
  • 2 mehligkochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Scheibe Speck
  • 30 g Butter
  • 2 Eier (M)
  • 150 g Gruyère
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 EL Semmelbrösel

Zubereitung

  1. Kürbis (wenn noch nicht erfolgt) schälen, Kerne entfernen und würfeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Zwiebel schälen und vierteln.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen und das Gemüse darin 15 Minuten kochen lassen, dann abgießen.
  3. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Speck würfeln, in einer Pfanne auslassen. Dann in eine feuerfeste Form geben (je flacher je besser).
  5. Das Gemüse pürieren, etwas abkühlen lassen.
  6. Die Eier aufschlagen, etwas aufschlagen, den geriebenen Käse zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüsepüree nach und nach unterrühren, über die Speckwürfel gießen.
  7. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene backen, dann die Semmelbrösel nach 3 MInuten darüber streuen und für mind. 10 (bei mir 18) Minuten weiterbacken, bis das Gratin gestockt ist.
  8. Noch heiß servieren.

Zubereitungszeit: ohne Kürbisschnippeln 20 MInuten Arbeits- + 20 MInuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Die echte französische Küche, S. 101

Kochbuch: GU - Die echte französische Küche

GU - Die echte französische KücheHier stelle ich ein geniales Buch der französischen Küche vor. Wie auch die anderen Bücher dieser Reihe (Die echte italienische Küche, Die echte deutsche Küche und Die echte chinesische Küche) werden hier Rezepte nach Region und dann nach Speisenabfolge im Menu vorgestellt. Zusätzlich gibt es Hintergrundinfos zu etlichen Rezepten, wissenswertes zu den Regionen und ihre Spezialitäten und Besonderheiten. Die Rezepte selbst sind gelingsicher beschrieben, die Zubereitung selbst ist oft einfacher als zunächst vermutet. Bei komplizierterer Zubereitung sind auch Zwischenschritte mit Foto illustriert. Dabei ist auch schon die Ausstattung des Buches mit tollen Fotos ein echter Genuss.

Ich habe auch schon mehrere Rezepte aus diesem Buch ausprobiert und war begeistert. Die meisten Zutaten sind leicht erhältlich, allerdings leben sie (wie so alles) von der Qualität der verwendeten Zutaten. Die Rezeptsuche wird im Register nochmals erleichtert, da sie hier nach Rezeptart, auf französisch, deutsch und Hauptzutat jeweils mehrfach aufgeführt sind.

Wieder mal ein Buch, das so nicht mehr im Handel erhältlich ist. Allerdings gibt es in Buchläden oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

29.01.07

Fragebogen (selbst geklaut)

Auch ich kann diesem Fragebogen nicht widerstehen und habe ihn deswegen hier geklaut.

1) Kannst Du kochen? Wenn ja, kochst Du gerne?

Ich glaube, ich koche relativ gut - auch wenn es da Dinge gibt, die ich (noch) nicht kann. Kochen macht mir zumindest jede Menge Spass.

2) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?

Morgens und abends. Die Zeit muss sein. Am Wochenende essen wir auch mittags zusammen, unter der Woche sind wir ja arbeiten.

3) Was isst Du zum Frühstück?

Unter der Woche Schwarztee mit Milch, außerdem ein Müsli. Am Wochenende Brötchen, Ei, Marmelade, Honig, Käse, Brotaufstriche,...

4) Wann, wo und wie esst Ihr in der Woche?

Mittags mitgenommen bzw. Kantine, abends wird gekocht oder es gibt Brot mit Salat. Wir haben jetzt eine offene Küche mit großem Tisch, da wird immer gegessen.

5) Wie oft geht Ihr ins Restaurant?

Im Schnittt 3-4x pro Monat.

6) Wie oft bestellt Ihr Euch was?

Bei uns nie, da gehen wir eher essen. In den letzten 3 Jahren 1x bei Freunden Pizza bestellt.

7) Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdet Ihr das gerne öfter tun?

Zu 6: klares Nein. Zu 5: eigentlich koche ich auch ganz gerne. Ich würde aber gerne öfter in die richtig gehobene Küche gehen, da man dort Ideen oder Produkte kennen lernt, die man so sonst wohl selbst nicht probiert hätte. Das fasziniert mich wirklich. Ansonsten gibt es hier jede Menge tolle Restaurants mit fairen Preisen.

8) Gibt es bei Euch so etwas wie "Standardgerichte", die regelmäßig auf den Tisch kommen?

Ein klares Ja. Grießnockerlsupp, Gefüllte Paprika, Buletten mit Schwäbischem Kartoffelsalat,... Da findet sich vieles von auf meiner Seite.

Also etliches, was wir öfters essen, aber auch nicht jeden Monat. Bei uns ist die Küche echt saisonbezogen. Auf manche Rezepte freue ich mich ein Jahr lang (aktuell zum Beispiel wieder auf die Rhabarbersaison).

9) Hast Du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?

Oh ja, schon öfter. Das habe ich schon in meiner Studienzeit. Da war das mit 2 Kochplatten und einem Minibackofen auch schon eine logistische Meisterleistung - daher auch meine Liebe zu Aufläufen. Da konnte ich für 10 Leute vorbereiten und alle waren satt und glücklich.

10) Kochst Du jeden Tag?

Momentan ja.

11) Hast Du schon mal ein Rezept aus dem Kochblog ausprobiert?

Aus verschiedenen Kochblogs. Am häufigsten hole ich mir dort Ideen.

12) Wer kocht bei Euch häufiger?

Unter der Woche immer der, der zuerst daheim ist. Momentan bin ich derjenige welche. Am Wochenende wird meist gemeinsam geschmurgelt.

13) Und wer kann besser kochen?

Sollte heißen: wer kann was besser kochen. Er besser asiatisch, liebt Reis in allen Variationen. Ich bin eher für die Braten zuständig oder fürs Kuchenbacken. Sein Hefezopf ist aber auch nicht zu verachten.

14) Gibt es schon mal Streit ums Essen?

Nein. Wenn einer was essen will, was der andere nicht mag, muss er das im Lokal tun. Oder selbst kochen.

15) Kochst Du heute völlig anders als Deine Mutter/ Deine Eltern?

Ich koche mehr. Aber das Grundgerüst habe ich dort gelernt. Bei den Grundkniffen rufe ich auch gelegentlich noch mal an. Ich habe als Kind mit meinem Bruder und der Hilfe meiner Mutter nach Kochbuch eingekauft und gekocht. Mein Bruder und ich kochen heute beide gerne.

16) Wenn ja, isst Du trotzdem gerne bei Deinen Eltern?

Ich esse supergerne bei meinen Eltern. Der Kartoffelsalat von meinem Dad oder der Wurstsalat von meiner Mum, oder... Außerdem bedeutet das, dass ich mal wieder in der "Heimat" bin, was selten genug vorkommt.

17) Bist Du Vegetarier oder könntest Du Dir vorstellen vegetarisch zu leben?

Klares Nein. Ich mag viele vegetarische Rezepte. Aber auf Fleisch verzichten möchte ich dann nicht. Da gibt es viel zu viele leckere Dinge. Aber wenn ich Fleisch esse, dann muss auch die Qualität stimmen.

18) Was würdest Du gerne mal ausprobieren, an was Du Dich bisher nicht rangewagt hast?

Eine Biscuitrolle steht schon sehr lange auf meiner Ausprobierliste (ich werde berichten). Nicht ranwagen würde ich aber nicht sagen. Mehr als schiefgehen geht ja nicht. Ich experimentiere gerne.

19) Kochst Du lieber oder findest Du Backen spannender?

Ich mag beides. Aber von der Häufigkeit her überwiegt klar das Kochen. Ich mag bei beidem eher die unkomplizierten Gerichte, die durch gute Zutaten brillieren. Aber ich bringe immer gerne Kuchen irgendwohin mit.

20) Was war die größte Misere, die Du in der Küche angerichtet hast?

Ich habe als Kind mal Grießbrei aus Paniermehl gemacht. Ich glaube, das war die Krönung. Mir missglückt aber auch mal was. Letztes Jahr habe ich eine Dorade komplett verdorben, was aber - glaube ich - am Rezept lag. Kohlenstoffnachweis habe ich schon öfter aus verschiedenen Zutaten geführt.

21) Was essen Deine Kinder am liebsten?

Fragt in ein paar Jahren nochmal.

22) Was mögen Deine Kinder überhaupt nicht?

S. 21). Allerdings essen die meisten Kinder in meinem Bekanntenkreis fast alles. Ich bin also optimistisch.

23) Was magst Du überhaupt nicht?

Schnecken, Meeresfrüchte mit Tentakeln, rohes Fleisch oder Fisch (inkl Sushi), Linsen, dicke Bohnen, warme gekochte Würstchen, Stangensellerie, Borretsch (das allerdings wegen Allergie nicht).

Mein erster Fragebogen. Haben eigentlich Spülkönig und Kitchenqueen den Fragebogen schon bekommen? Ich reiche ihn ansonsten weiter an alle, die ihn sich holen wollen.

28.01.07

Rezept: Ziegenkäsetarte

Ziegenkäsetarte

Ich hatte schon lange eine Ziegenkäsetarte auf meiner Ausprobierliste stehen. In meinem Käseladen wurde mir hierfür ein holländischer Ziegengouda empfohlen, der wirklich perfekt passte. Es hat sich wirklich gelohnt, denn wir waren alle von dem Geschmack begeistert. Hier also mein vegetarischer Beitrag zum Blog Event XX - Käse.

Blog-Event XX: Käse

Zutaten

Für 4-5 zum Sattessen in einer 32-cm-Form (sind wir verfressen?)

Für den Boden

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 2 EL Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Linsen zum Blindbacken
  • Fett für die Form

Für den Belag

  • 400 g Ziegenkäse (Ziegengouda)
  • 400 g Tomaten
  • 1 Bund Basilikum
  • 3 Eier (M)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 175 ml Milch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Für den Boden alle Zutaten verkneten und in Frischhaltefolie wickeln. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für den Belag den Käse entrinden und würfeln. Die Tomaten kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser übergießen, dann häuten. Halbieren, die Kerne herausdrücken, Strunk entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Basilikum waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  4. Die Eier mit der Sahne und Milch verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  5. Die Form fetten, dann den Boden darin auslegen. Mit Backpapier auslegen, mit Linsen beschweren und 15 Minuten auf mittlerer Schiene blindbacken. Linsen abschütten und Backpapier entfernen.
  6. Käse, Tomaten und Basilikum auf dem Boden verteilen, dann mit der Sahnemilch begießen.
  7. Im Ofen nochmals 35 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 15 + 35 MInuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: vor etlicher Zeit aus einem Brigitte-Heft abgeschrieben

Dazu schmeckt: ein grüner Salat mit Vinaigrette

So sah das Ganze vor der Eiermilch aus:

vorbereitete Ziegenkäsetarte

27.01.07

Rezept: Sauerkraut-Kartoffel-Auflauf

Sauerkraut-Kartoffel-Auflauf

Ein superleckerer Auflauf, der sogar anwesenden 5-jährigen super geschmeckt hat (hat aber auch eine bombastisch kochende Mutter!). Ich habe nur auf den Cayennepfeffer verzichtet, wenn nur ältere mitessen, schmeckt er aber einfach lecker dazu. Der Auflauf ist sehr gut vorzubereiten, mit 30 Minuten Arbeitszeit auch mal wieder gastgeberfreundlich. Einfach mal wieder genial lecker.

Zutaten

Für 5 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl für die Pfanne
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 250 ml Fleischbrühe
  • 200 + 100 g Saure Sahne
  • 2 Eier (L)
  • 3 EL Kümmel
  • Fett für die Form
  • Sauerkraut (600 g)
  • 200 g geriebener Emmentaler

Zubereitung

  1. Die Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, in der Pfanne anbraten, Hackfleisch zugeben und krümelig braten. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer pikant abschmecken.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Kartoffeln schälen, in dünne Streifen schneiden (hobeln ist nicht so gut, habe ich gelernt).
  4. Die Brühe erwärmen, 200 g von der Sauren Sahne untermischen, die Eier unterrühren, Kümmel zugeben.
  5. Eine große Auflaufform fetten, 1/3 der Kartoffeln darin auslegen, die Hälfte des Sauerkrautes darauf verteilen, die Hälfte der Hackfleischmasse zugeben, wenig von der Sauce darüber gießen. Dann kommt wieder eine Lage Kartoffeln, dann Sauerkraut und Hackfleisch. Die oberste Schicht sind Kartoffeln. Mit der restlichen Sauce begießen und mit den restlichen 100 g der Sauren Sahne bestreichen. Den Käse darüber streuen.
  6. Mit Alufolie abdecken und auf der mittleren Schiene 60 Minuten backen, nach 30 Minuten die Alufolie entfernen. Wenn man mit einer Gabel leicht in die Kartoffeln stechen kann, ist der Auflauf fertig.

Zubereitungszeit: 30 MInuten Arbeits- und 60 Minuten Backzeit (lt. Rezept 70 Minuten).

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU Küchenbibliothek - Kartoffeln, S. 94

So sieht er dann auf dem Teller aus (abgesehen vom überbelichteten Foto).

Sauerkraut-Kartoffelauflauf in Queransicht

26.01.07

Drink: Planter`s Punch (Grenadine)

Planter`s Punch (Grenadine)Hier die 2. Variante des klassischen Planter`s Punch. Dieses ist mehr das Originalrezept. Ich persönlich finde diese Variante etwas interessanter, da sie durch die Muskatnuss noch einen leichten Kick bekommt. Aber wie so alles ist das Geschmackssache, daher stelle ich hier beide Varianten vor. Allerdings hat man für diese Variante nicht unbedingt alles immer spontan im Haus.

Diese Variante zeichnet sich (klassisch für diesen Drink) ebenfalls durch die Fruchtigkeit und relative Süße aus. Im Vergleich zur bereits vorgestellten Variante mit Zuckersirup ist er etwas weniger süß. Der Alkohol wird kaum rausgeschmeckt, was zu mehr als einem verführt.

Zutaten

Für ein 300 ml Glas

  • 6 cl brauner Rum
  • 8 cl Anananssaft
  • 2 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 cl Grenadinesirup
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 4 Eiswürfel
  • 4 EL Crushed Ice

To Do

  1. Rum Ananassaft, Zitronensaft und Grenadine in den Shaker geben. Die Eiswürfel zugeben und etwa 20 Sekunden kräftig mixen.
  2. Das Glas zu 1/3 mit Crushed Ice füllen, den Drink durch ein Sieb in das Glas gießen und mit Muskat bestäuben.

Quelle: GU - Cocktails, S. 37

25.01.07

Rezept: Spinat mit Zwiebeln

Spinat mit Zwiebeln

Okay, optisch haut das Gericht einen nicht wirklich um, aber geschmacklich ist es bombastisch. Ich mag die Kombination von Spinat mit Zwiebeln (soweit klassisch) zu der sich noch Ingwer, Chili, Kreuzkümmel, Kurkuma und Koriander gesellen. Chili für die Schärfe: perfekt. Das Ganze im Wok zubereitet. Das Essen gab es bei uns schon öfter.

Zutaten

Für 3 zum Sattessen

  • 600 g Blattspinat (TK)
  • 2 Zwiebeln
  • Ingwer (nach Geschmack, etwa 3 cm)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter (wer hat Ghee)
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 1 TL Kreuzkümmelpulver
  • 1 TL Korianderpulver
  • 1 TL Kurkumapulver
  • Salz
  • 125 ml Sahne

Zubereitung

  1. Den Spinat auftauen lassen, ausdrücken und grob hacken. Die Zwiebeln schälen und in Streifen scheiden. Ingwer und Knoblauch schälen, durch die Knoblauchpresse drücken.
  2. Butter im Wok zerlassen, die Zwiebeln bei mittlerer Hitze darin braun anbraten, Knoblauch und Ingwer dazupressen und ebenfalls kurz anbraten, die Gewürze dazugeben und die Hitze steigern, alles etwa 1 Minute rösten.
  3. Spinat nach und nach zugeben, häufig umrühren, salzen, etwa 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen.
  4. Die Sahne unterrühren, erwärmen lassen.

Zubereitungszeit: gesamt etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Wok-Vielfalt ohne Grenzen, S. 36

Dazu schmeckt: Reis, was dann so aussieht:

Spinat mit Zwiebeln auf Reis

24.01.07

Rezept: Schinkensülze

Schinkensülze

Ich wollte das Rezept schon lange mal ausprobieren, im Urlaub hatte ich dann mal Zeit. Ich hatte noch einen leckeren gekochten Weihnachtsschinken, der sich super für das Rezept eignete. Insgesamt war es einige Schnibbelarbeit und da die Sülze am Anfang nicht fest werden wollte, habe ich noch ein extra Tütchen Gelatine reingerührt. Allemal sehr lecker und perfekt für eine gehoben-einfache Brotzeit. Dazu dann noch Bratkartoffeln und Remouladensoße: gigantisch.

Für die Form habe ich dieses Mal einen Trick von Tim Mälzer verwendet (nach geradezu traumatischen Erfahrungen, eine Sülze aus der Form zu bekommen...): Reichlich Frischhaltefolie auf die Form legen, dann Wasser reinlaufen lassen (langsam), dabei immer mal wieder die Frischhaltefolie am Rand anheben, bis das Wasser die Folie überall an den Rand gedrückt hat, Wasser abgießen: fertig zum Verwenden.

Zutaten

Für 1 Sülze (Kastenform von 30 cm, war aber etwas flach), für 6-8 als gehobene Brotzeit

  • 8 Blatt Gelatine (+ 1 Tütchen à 6 Blatt)
  • 375 g gekochter Schinken
  • 1 Scheibe Knollensellerie
  • 1 Möhre
  • Salzwasser
  • 250 ml Hühnerfond
  • 250 ml Weißwein (trocken)
  • 2 EL Weißweinessig
  • 2 TL Zucker
  • Pfeffer
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Dill

Zubereitung

  1. Die Gelatine in Wasser einweichen Den Schinken in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Sellerie und Möhre schälen und ebenfalls in 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen und die Gemüsewürfel darin etwa 2 Minuten kochen, abtropfen lassen.
  3. Den Fond in einem 2. Topf mit Weißwein, Weißweinessig, Salz, Zucker, Pfeffer aufkochen.
  4. Schnittlauch und Dill waschen und fein hacken.
  5. Die Gelatine ausdrücken und im heißen Fond auflösen. 3 EL davon in die mit Frischhaltefolie ausgekleidete Form geben und im Kühlschrank etwas fest werden lassen.
  6. Schinken mit Gemüsewürfeln und Kräutern gut vermengen.
  7. Die Mischung in der Form verteilen, die Gelierflüssigkeit darüber gießen. Im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten + Kühlzeit über Nacht

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Brigitte - Rezepte, S. 122

Dazu schmeckt: Bratkartoffeln und Remouladensauce

22.01.07

Rezept: Krabbensalat

Krabbensalat

Von der grünen Woche haben wir frische Krabben aus Norwegen mitgebracht. Da die so lecker aussahen, wurden sie noch am gleichen Tag probiert. Umwerfend lecker! Ich habe daraus einen figurfreundlichen Salat mit Joghurtdressing und viel Dill (schnüff - frisch war nicht zu bekommen) zubereitet. Extrem lecker! So ähnlich ist auch mein Krebsfleischsalat. Unbedingt nachmachen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 300 g gekochte Krabben
  • 3 EL Joghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • reichlich Dill
  • Salz, Pfeffer

Zutaten

  1. Krabben abgießen.
  2. Joghurt mit allen anderen Zutaten verrühren, den größten Teil der Krabben unterheben, abschmecken, auf 2 Schälchen verteilen.
  3. Mit den restlichen Krabben (und frischem Dill - so vorhanden) servieren.

Zubereitungszeit: unter 5 Minuten

Schwierigkeit: extra leicht

Quelle: eigenes Rezept

21.01.07

Rezept: Spaghetti chitarra

Spaghetti chitarra

Mein Mann hatte mir zum Geburtstag - sicherlich nicht ganz uneigennützig ;-) - eine Pastamaschine geschenkt. Die wurde gestern endlich einmal ausprobiert. Passend dazu gab es Teubner - Das grosse Buch der Teigwaren zu Weihnachten, also hatten wir auch Grundrezepte. Wir haben einfach mal mit dem Nudelteig Nr. 1 (empfohlen als Allrounder) angefangen. Auch wenn ich dem Nudelteig erstmal skeptisch gegenüberstand, nach der 60-minütigen Kühlzeit war er geradezu perfekt. Also haben wir fleißig Bahnen ausgerollt, die wir dann zu Spaghetti chitarra weiterverarbeitet haben. Die Teigdicke 5 erwies sich als optimal. Gigantisch lecker war es auch. Wirklich nochmal eine Klasse besser als gekaufte Frischpasta. Ich bin absolut begeistert.

Zutaten

Für etwa 450 g Frischpasta (lt. Buch)

  • 300 g Mehl (Typ 405)
  • 3 Eier (M)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Wasser

Zubereitung

  1. Das Mehl auf eine Platte sieben, die anderen Zutaten in eine Mulde geben, dann von innen nach außen heraus alles verkneten.
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Teig portionsweise immer dünner auswalzen und dann durch den entsprechenden Aufsatz drehen.
  4. Im kochenden Salzwasser etwa 3 Minuten gar ziehen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Ruhe- + 30 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: eigentlich einfach, wenn man eine Nudelmaschine hat

Quelle: Teubner - Das grosse Buch der Teigwaren, S. 64

Teigbahn beim Dünner werden:

Nudelteig auswalzen

Kochbuch: Teubner - Das große Buch der Teigwaren

Teubner - Das grosse Buch der TeigwarenDas Buch habe ich passend zu einer Pastamaschine zu Weihnachten bekommen. Doch in diesem Buch geht es um mehr: Pasta, Gnocchi und Knödel. Es ist ein wunderbar gestaltetes Buch, das viel um das Thema Teigwaren an Informationen bringt. Sei es die Geschichte, eine Übersicht über die unendliche Vielfalt der Pasta, Infos zu den wichtigsten Zutaten, etc. Dazu kommt dann eine unendliche Vielfalt an Grundrezepten, die wiederum vielfältig abgewandelt werden können. Das Ganze dann wieder versehen mit Infos, welches Grundrezept für welche Variante denn die geeignetste ist. Die einzelnen wichtigen Arbeitsschritte werden beim Grundrezept mit Foto bebildert dargestellt und die wichtigsten Fallstricke auch erläutert.

Die zusätzlichen Rezepte sind dann wieder nach Hauptzutat oder Zubereitungsart sortiert (Saucen; Suppen; Käse, Kräuter und Gemüse; Fisch und Meeresfrüchte; Fleisch und Geflügel, aus dem Ofen; Gnocchi, Nockerl und Knödel, Süßes). Hier findet man sicherlich immer eine Idee. Aus diesem Buch werde ich bestimmt vieles Nachkochen. Alldieweilen das ja auch Starköche tun (oder für das Buch schreiben) wie zum Beispiel bei Kerners Köche die Spaghetti im Parmesan-Leib, hier zu finden auf S. 152.

Das Buch ist rundum gelungen. Der einzige Kritikpunkt ist der doch recht stolze Preis, der aber angesichts der Fülle und Gelingsicherheit der Rezepte durchaus gerechtfertigt ist. Positiv noch hervorzuheben ist der küchenfreundliche aber schlichte Einband in Hartplastik.

Das Buch ist aktuell im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

20.01.07

Rezept: Chicoréesauce

Chicoréesauce

Das ist eine meiner Lieblingsalternativen zu Tomatensauce bei Pasta: Hähnchen wird kurz angebraten, beiseite gestellt, der Chicorée mit etwas Knoblauch angedünstet, mit Weißwein abgelöscht, in Geflügelfond gekocht, püriert, mit Frischkäse gebunden und fertig - genial lecker!! Ruckzuck fertig und einfach mal was anderes. Zugegeben, der Chicorée wird nicht mehr wirklich erkannt, aber schmecken kann man ihn durchaus noch. Ein kleiner Schuss Sherry passt immer herrlich hier hinein. Weil es so gut passt, ist es auch gleich noch ein Beitrag zum Garten-Koch-Event Chicorée.

Zubereitung

Für 4 Portionen

  • 500 g Chicorée
  • 3 Hähnchenbrustfilets
  • 2 EL Öl für den Topf
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 ml trockener Weißwein
  • Sherry nach Belieben (etwa 1 EL passt ganz gut)
  • 250 ml Geflügelbrühe
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Chicorée waschen, halbieren, Strunk entfernen, in Streifen schneiden. Die Hähnchenbrustfilets waschen, abtupfen, in Würfel schneiden, in einem Topf anbraten, herausnehmen und warm stellen. Knoblauch schälen.
  2. Chicorée im heißen Öl andünsten, Knoblauch dazu pressen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, öfters wenden. Mit Weißwein (und Sherry) ablöschen, mit Brühe aufgießen und etwa 5 Minuten köcheln lassen (offener Topf).
  3. Den Frischkäse unterrühren, pürieren, mit Zitronensaft abschmecken, Hähnchenwürfel wieder zugeben und warm ziehen lassen.
  4. Den Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden, darüber streuen und servieren.

Zubereitungszeit: insgesamt 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Saucen und Dips, S. 24

Schmeckt zu: Spaghetti, besonders gut auch zu grünen Tagliatelle. Bei uns gab es selbstgemachte Spaghetti chitarra.

Kochbuch: GU - Saucen und Dips

GU - Saucen und DipsHier stelle ich mein Kochbuch über Saucen und Dips vor, das ich schon am längsten besitze. Hier finden sich wirklich zu jedem Gericht passende Saucen. Nach den Basics werden verschiedene Saucen zu Pasta, Fleisch, Fisch, kalte Saucen und süße Saucen in eigenen Kapiteln vorgestellt. Es wird immer angegeben, wozu die einzelne Sauce denn passt. Zu fast jedem Rezept gibt es noch ein Extra mit Abwandelungsideen, figurfreundlicher Variante und ähnliches. Alle hieraus getesteten Rezepte waren genial lecker. Die Zutatenliste ist übersichtlich, die Nährwerte und die ungefähre Zubereitungszeit immer mit angegeben. Die Arbeitsanleitung ist gut nachvollziehbar und gut strukturiert.

Zugegebenermassen habe ich überwiegend die Pastasaucen und die Saucen zu Fleisch getestet, aber ich war wirklich jedes Mal überzeugt. Ausserdem ist die Mengenangabe auch endlich mal so, dass wirklich Sauce auf dem Teller ist (sonst habe ich immer zu wenig). Leider mal wieder ein Buch, das nur noch in wenigen Buchhandlungen oder als Restexemplar erhältlich ist. Bei Amazon kann es nur noch gebraucht bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

19.01.07

Rezept: Spanischer Mandelkuchen

Spanischer Mandelkuchen

Das ist mal ein gigantisches Rezept, das wir hier ausprobiert haben. Ich bin immer noch total begeistert. Eiertrennen ist die einzige Herausforderung an diesem Kuchen. Klasse! Mit insgesamt 60 Minuten auch extrem schnell fertig.

Zutaten

Für eine 26cm Springform

  • 6 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Puderzucker
  • 1 TL abgeriebene Orangenschale
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 200 g geschälte gemahlene Mandeln
  • Mandelsplitter und Puderzucker für die Deko

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Form fetten.
  2. Die Eier trennen und die Eiweiße mit dem Salz zu Eischnee schlagen. Eigelbe mit Puderzucker gut verrühren.
  3. Orangenschale, Zimt unterrühren, dann die Mandeln und den Eischnee unterheben.
  4. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen, einige gehobelte Mandeln darüber streuen (wer mag nimmt ganze Mandeln).
  5. Den Kuchen auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen.
  6. Auskühlen lassen und etwas Puderzucker darüber streuen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Lieblingskuchen - einfach gut, S. 84

18.01.07

Rezept: Sauerkrautsuppe mit Mandarinen

Sauerkrautsuppe mit Mandarinen

Ich bin ein echter Sauerkrautfan. Ich stelle hier mal eine superleckere Suppe vor. Bei dem ekligen Wetter ist sie wirklich großartig. Auch wenn ich lieber frische Zutaten verwende, hier lohnen sich tatsächlich Dosenmandarinen, da sie leichter zerkochen, wodurch sich das Fruchtfleisch besser verteilt. Obendrein ist sie mal wieder ruckzuck fertig.

Zutaten

Für 2 zum Sattessen

  • 1 rote Zwiebel (für die Optik)
  • 1 EL Butter
  • 250 g Sauerkraut (aus der Dose oder vom Markt)
  • 375 ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine Dose Mandarinen
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Ingwerpulver
  • 2 EL Honig
  • 150 g Saure Sahne

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen, fein würfeln. Die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebel darin andünsten. Das Sauerkraut etwas zerpflücken, ggf. kleinschneiden und mitdünsten.
  2. Die Gemüsebrühe zugeben. Die Mandarinendose komplett zugeben (Spalten + Flüssigkeit), mit Salz, Pfeffer und Ingwerpulver würzen. Etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
  3. Honig und Saure Sahne zugeben, nochmals abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 MInuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 169

Dazu schmeckt: Bauernbrot

16.01.07

Rezept: Putenröllchen

Putenröllchen

Meine Freundin Alex (von ihr stammt auch das Rezept für den Kürbisauflauf) hat mal wieder ihre Familie verwöhnt und dafür Putenröllchen gemacht. War extrem lecker und gar nicht so aufwendig. Da sie ebenso wie ich ein Saucenfreak ist, gab es von der Sauce etwas mehr.

Zutaten

für 4 Personen

  • 4 dünne Putenschnitzel
  • 4 Scheiben Kochschinken
  • 8 Basilikumblätter
  • Mehl (zum darin Wälzen)
  • Sonnenblumenöl zum Anbraten
  • 150 ml Weißwein
  • 1 Fl. Rama Finesse
  • 2 TL Senf
  • ggf. Saucenbinder
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, gehacktes Basilikum

Zubereitung

  1. Die Putenschnitzel salzen, pfeffern und mit je einer Scheibe Kochschinken und 2 Basilikumblättern belegen.
  2. Aufrollen, festnadeln oder - binden, in Mehl wälzen und scharf in dem heißen Sonnenblumenöl anbraten.
  3. Mit Weißwein ablöschen, Rama Finesse (oder Sahne) und den Senf dazugeben.
  4. 30 Minuten auf kleiner Flamme zugedeckt schmoren lassen.
  5. Nach Bedarf mit Saucenbinder andicken und mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten gesamt

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Meine Freundin Alex, die es wiederum hier gefunden hat

Dazu schmeckt: Reis

15.01.07

Tipp: Spätzle schaben

Spätzle abseihen

Für die meisten ist es ja eine echte Herausforderung: selber Spätzleschaben. Zugegeben, man kann es sich auch leichter machen und eine Spätzle-Presse verwenden. Aber kultiger (und leckerer) sind handgeschabte allemal. Außerdem macht es eine Menge Spass, abgesehen vielleicht vom leichten Ziehem im rechten Oberarm am Tag danach.

Ich verwende hier ein spezielles Spätzlebrett mit passendem Messer. Meine Oma konnte noch mit einem alten Küchenbrett und einem Küchenmesser schaben, aber das beherrsche ich selber leider nicht. Ein solches Brett mit Messer kostet im Fachhandel so um die 20 Euro.

Wenn man selber schabt, sollte man/frau darauf achten, dass der Teig etwas zähflüssiger ist als beim Drucken. Wenn der Teig große Blasen wirft, ist er perfekt (die kommen leider nicht auf den Fotos raus.) Ein Rezept für klassische Spätzle findet man hier.

Das wichtigste ist die Vorbereitung, denn um eine größere Sauerei zu vermeiden, sollte man wirklich alles in greifbarer Nähe um sich stellen. Dazu gehört neben dem Teig, dem Topf mit siedendem Salzwasser und dem Schaumlöffel auch ein Krug mit kaltem Wasser, da das Kochwasser gerne mal überschäumt und dadurch besänftigt werden kann.

Zu Beginn lege ich das Brett für 1-2 Minuten in das siedende Wasser, damit es etwas feucht wird und der Teig gut darauf gleitet. Ich befeuchte es auch zwischen den einzelnen Teigportionen immer wieder. Danach etwas Teig auf das Brett geben.

Spätzleschaben Beginn

Danach ziehe ich mir den Teig etwas nach vorne, so dass er nach vorne hin ausdünnt. Ruhig auch während einer Teigportion den Teig nochmals "in Form ziehen", dadurch wird es leichter und die Spätzle dünner.

Spätzleschaben - der erste Schritt

Dann gleichmäßig immer vor und zurück, dabei mit dem Messer über die vordere Kante gehen. Nicht bei jedem Mal löst sich ein Spätzle ab, dadurch erhalten sie ihre etwas unregelmäßige Struktur.

Spätzleschaben - der zweite Schritt

Jetzt auf dem Weg zurück, löst sich das Spätzle vom Brett und fällt in das Wasser.

Spätzleschaben - der dritte Schritt

Hier irgendwo zwischen der vorwärts- und der rückwärts-Bewegung.

spaetzleschaben-der-vierte-schritt.jpg

Sobald die Spätzle fertig sind, schwimmen sie an der Oberfläche und können mit dem Schaumlöffel abgeseiht werden.

Wenn sie zu sehr aneinander kleben, ist das Wasser zu kühl und muss etwas mehr sieden. Einmal mit der Gabel vom Boden ablösen. Bei zu kleinen ist es zu heiss. Zwischen die einzelnen Spätzleportionen noch jeweils einen Klacks Butter geben. Warm stellen, bis alle Spätzle fertig sind.

Vor dem Spülen alle Utensilien in kaltes Wasser einlegen, das Brett aber nicht zu lange darin liegen lassen, es wird krumm und ist hinüber. Den Teig komplett entfernen, ehe gespült wird.

14.01.07

Rezept: Intubae et lactucae (Chicoréesalat)

Intubae et lactucae

Passend zum Garten-Koch-Event Chicorée habe ich mal einen Salat nach Art des Apicius ausprobiert. Leider konnte ich den Originaltitel auch mit Hilfe meines Stowassers (alle Lateiner werden ihn kennen) nicht übersetzen. Im Kleingedruckten verraten die Übersetzer in die Neuzeit, dass es bereits im alten Rom Fertigdressings zu kaufen gegeben haben muss. Leider ist das Originalrezept in meiner Ausgabe nicht mit abgedruckt. Wäre mal spannend gewesen.

Wie auch immer, der Salat war recht schnell zubereitet. Das süß-saure Dressing passte extrem gut zu dem Chicorée. Werden wir mal wieder machen. Nur die im Rezept gewünschte Frühlingszwiebel habe ich durch Schnittlauch und eine halbe kleine Zwiebel ersetzt, weil die heute alle so kläglich aussahen, dass ich sie nicht kaufen wollte. Für mich war es auch etwas zu wenig Dressing, beim nächsten Mal werde ich das verdoppeln. Allerdings waren meine Chicorée auch etwas groß geraten.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Chicorée (eher kleine nehmen)
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 2 EL Schnittlauch gehackt
  • 1 EL Austernsauce (Asia-Laden)
  • 2 EL Distelöl
  • 2 EL Aceto balsamico bianco
  • 1 TL Honig

Zubereitung

  1. Die Chicorée waschen, halbieren, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden.
  2. Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken, mit dem gehackten Schnittlauch und den restlichen Zutaten verquirlen.
  3. Dressing über den Salat geben, servieren.

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: ganz leicht abgesandelt nach Kochbuch der alten Römer, S. 227

13.01.07

Rezept: Filetstreifen in Sojasauce

Filetstreifen in Sojasauce

Ups, ich habe ja noch gar nicht unsere Fondueresteverwertung von Neujahr online gestellt. Wir haben das restliche Fleisch (Schwein und Rind) im Wok lecker angebraten mit Paprikastreifen in einer genialen Sauce. Dazu gab es Reis. Superlecker!! Laut Rezept war Rindfleisch vorgesehen, aber es passte so wirklich perfekt. Die Marinade wirkte erst sehr seltsam, aber das Fleisch war dadurch herrlich lecker.

Zubereitung

Für 4 Personen

  • etwa 400 g geschnetzeltes Fleisch (hier Rinder- und Schweinefilet gemischt)
  • 1 Eiweiß (L)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Reiswein
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL dunkle Sojasauce
  • 1 EL Speisestärke
  • 4 EL Maiskeimöl
  • Ingwer (etwa walnussgroß)
  • 1 grüne und 1 rote Paprikaschote
  • 1 EL dunkle Sojasauce

Zubereitung

  1. Das Fleisch evtl. schnetzeln
  2. .
  3. Das Ei trennen, das Eigelb für etwas anderes verwenden, das Eiweiß in eine Schüssel geben, mit Salz, Reisein, Zucker, Sojasauce, Speisestärke verquirlen, das Fleisch hineinlegen und mind. 10 Minuten marinieren, dabei 1x umrühren.
  4. In der Zwischenzeit die Paprikaschoten waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und in dünne Streifen schneiden.
  5. Das Öl im Wok erhitzen. Das Fleisch unter Rühren darin rasch anbraten, herausnehmen. Den Ingwer und die Paprikastreifen ebenfalls unter rühren anbraten, mit Sojasauce würzen, das Fleisch wieder zugeben, unter Rühren kurz erhitzen, nochmals abschmecken

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten + Marinierzeit (mind. 10 Minuten)

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Wok-Vielfalt ohne Grenzen, S. 159

Dazu schmeckt: Reis

12.01.07

Rezept: überbackener Chicorée

chicoreegratin.jpg

Ich stelle hier eines meiner Gerichte aus der Kategorie schnell und lecker vor. Ich habe mit verschiedenen Rezepten für überbackenen oder gratinierten Chicoree experimentiert. Aber dieses sehr schlichte Rezept ist mein absoluter Favorit. Es ist ruckzuck fertig, perfekt nach einem ätzend-langen Arbeitstag und kocht sich quasi von alleine. Dafür verwöhnt es umso mehr.

Außerdem ist es gleich ein Beitrag zum Garten-Koch-Event Chicorée.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2-3 Chicorée
  • 100 g gekochten Schinken
  • 2 Eier (L)
  • 100 ml Milch (Sahne wer mag)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 Handvoll geriebenen Käse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Chicorée abwaschen, Ende abschneiden, halbieren und Strunk entfernen, in eine Auflaufform legen.
  3. Den Schinken würfeln und darüber verteilen.
  4. Die Eier mit der Milch verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Über die Chicorée gießen, mit Käse bestreuen.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C für 30 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Dr. Oetker Schulkochbuch, S. 188

Dazu schmeckt: Pellkartoffeln

11.01.07

Rezept: Gefüllte Paprika

Gefüllte Paprika

Hier ist es: mein absolutes Lieblingsessen. Dafür lasse ich Naschkatze sogar den Nachtisch stehen. Ich habe es schon als Kind sehr geliebt und koche es auch jetzt immer noch gerne. Nachkochen unbedingt empfohlen!! Es ist sooooo lecker! Aus alter Tradition im Schnellkochtopf zubereitet.

Zutaten

Für 5 Personen

Für die Füllung

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Brötchen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Rosenpaprika, Curry

Für den Rest:

  • 5 große und noch 3 weitere Paprikaschoten
  • 1 Gemüsezwiebel
  • Maiskeimöl
  • 1 Päckchen passierte Tomaten
  • 80 - 100 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühenpulver
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Rosenpaprika
  • 3x-konzentriertes Tomatenmark (falls nötig zum Binden)

Zubereitung

  1. Das Brötchen in warmen Wasser einweichen.
  2. Für die Füllung die Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Zwiebel, ausgedrücktes Brötchen, Ei und Gewürze zum Hackfleisch geben und alles gut vermengen.
  3. Die Paprikaschoten waschen, oben ringförmig einschneiden und einen Deckel mitsamt dem grünen Strunk entfernen, alle Kerne entfernen. Die großen Schoten zum Füllen legen, die restlichen in Streifen schneiden. Das Hackfleisch in die Paprikaschoten füllen. Die Gemüsezwiebel schälen und würfeln.
  4. Öl im 5l Schnellkochtopf erhitzen.
  5. Die Gemüsezwiebel im heißen Öl anbraten, die Paprikaschoten einsetzen, die Paprikaschnitzel zugeben. Mit Tomatenmark ablöschen, das Wasser, Gemüsebrühenpulver und Gewürze zugeben. (lieber zuviel Wasser zugeben und nachher abbinden, denn im Schnellkochtopf braucht man mehr Wasser als im Schmortopf!)
  6. Den Topfrand sauberwischen, Deckel verschließen und auf dem 2. Ring 15 Minuten garen.
  7. Langsam abdampfen lassen, die Tomatensauce nochmals abschmecken, wenn nötig mit konzentriertem Tomatenmark abbinden.

Zubereitungszeit: 25 Minuten + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: meine Mum

Dazu schmeckt: Reis und geriebener Käse

9.01.07

Rezept: Ananas-Marzipankuchen

Ananas-Marzipankuchen

Auch noch Marzipan von geplanten Plätzchen übrig? Aber jetzt Lust auf Frühling? Hier das perfekte Rezept! Durch die Ananas kommt eine sehr fruchtig-frische Note in den Teig - einfach herrlich! Foto leider noch auf dem Rost, denn an dem Nachmittag war nicht mehr viel Zeit für alles andere. Der Kuchen gehört auch schon fast zu meinen Klassikern, denn man kann ihn super aus dem Vorrat bei Spontanbesuchen backen (so wie hier). Okay - "etwas" dunkel geworden. Trotzdem lecker.

Zutaten

Für eine 30-cm Kastenform

  • 1 Dose Ananas (200 g Frucht)
  • 200 g Marzipan
  • 175 g Margarine
  • 175 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 3 Eier (M)
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Fläschchen Bittermandelaroma
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Ananas in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Das Marzipan grob zerkleinern, mit der Margarine in eine Schüssel geben, geschmeidig verkneten, Zucker unterrühren, bis nichts mehr knirscht.
  3. Dann Vanille-Zucker und die Eier einzeln untermischen. Mehl mit Backpulver und Bittermandelaroma zugeben.
  4. Die Ananas-Stücke unterheben.
  5. Die Form fetten, den Teig hinein geben und glatt streichen.
  6. Auf mittlerer Schiene etwa 60 Minuten backen. Er ist super, wenn kein Teig am hineingesteckten Holzstächen mehr kleben bleibt.
  7. Mit Puderzucker oder Schokoglasur überziehen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht, wenn die Ananas gut abgetropft ist

Quelle: Dr. Oetker - Grundbackbuch, S. 41

So sah der Rest dann im Querschnitt aus:

Ananas-Marzipankuchen-Querschnitt

8.01.07

Rezept: Rotwein-Zwiebel-Kraut

Rotwein-Zwiebel-Kraut

Noch ein Rezept von Schuhbeck. Dieses Kraut gab es bei uns als Beilage zu den gebratenen Tauben. Es hat wirklich extrem lecker gepasst. Ich kann es mir auch als Beilage zu Lamm oder anderen Braten gut vorstellen. Es ist raffiniert, ist jedoch wirklich einfach und ruckzuck fertig.

Zutaten

Für 4 als Beilage

  • 300 g rote Zwiebeln
  • 1 Koriandersamen
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Nelke
  • 1 Wacholderbeere
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 EL Öl
  • 100 ml Rotwein
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden.
  2. Alle Gewürze (außer Salz, Pfeffer und Zitronensaft) in ein Teesäckchen füllen.
  3. Das Öl in einem kleinen Schmortopf erhitzen und die Zwiebeln anschmoren, mit dem Rotwein ablöschen. Die Gewürze zugeben und alles bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten garen (sollten noch Biss haben).
  4. Das Kraut mit Salz, Pfeffer und frisch gepresstem Zitronensaft etwas säuerlich abschmecken (lt. Rezept 1 Zitrone, bei uns reichte 1/2).

Zubereitungszeit: insgesamt 25 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Alfons Schuhbeck - Das neue bayrische Kochbuch, S. 173

7.01.07

Rezept: gebratene Taube mit Thymianfond

gebratene Taube mit Thymianfond

Mein Mann hatte auf dem Markt bei unserem Geflügel-/Eierstand 2 Tauben gekauft. Gereizt hatte es uns schon lange, da ich Taube noch nie gegessen hatte. Es ist deutlich feiner als Pute oder Hähnchen, kommt in der Intensität aber nicht an Ente oder Gans heran. Die Sauce von dem Gericht war der Hammer. Wir werden wahrscheinlich beim nächsten Mal eine Entenbrust verwenden und die gleiche Sauce dazu machen. Das war echt umwerfend (leckerer als die Taube). Dazu gab es dann noch ein Rotwein-Zwiebel-Kraut.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Tauben à 400 g
  • Salz, Pfeffer
  • 3 Stengel Thymian
  • 1 Karotte
  • 1Scheibe Sellerie
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 kleine Tomate
  • Öl für die Pfanne
  • 1/4 l Geflügelfond

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Tauben waschen, abtupfen, salzen und pfeffern, jeweils 1 Stengel Thymian in die Taube stecken.
  3. Karotte, Sellerie und Zwiebel schälen und fein würfeln, Tomate waschen und klein würfeln.
  4. In einer Servierpfanne (bei mehreren im Bräter) das Öl heiß werden lassen und die Tauben von allen Seiten scharf anbraten. Das Gemüse und die Tomate zugeben und kurz anbraten.
  5. Auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen geben und dort 15 Minuten braten.
  6. Die Tauben herausnehmen, in Alufolie wickeln und im Backofen in der Restwärme ruhen lassen.
  7. Den Bratensatz mit dem Fond ablöschen, alles aufkochen und die Thymianblättchen vom letzten Stengel zugeben.
  8. Die Brühe auf die Häfte einkochen lassen, alles durch ein Sieb streichen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Die Tauben mit dem Thymianfond servieren.

Zubereitungszeit: 15 Minuten Arbeits- + 15 MInuten Brat- + 5 Minuten Arbeitszeit (gesamt <40 Minuten)

Schwierigkeit: nicht ganz einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Das neue bayrische Kochbuch, S. 153

Dazu schmeckt: Kartoffeln und Rotwein-Zwiebel-Kraut

Kochbuch: Alfons Schuhbeck - Das neue bayrische Kochbuch

Zabert Sandmann - Alfons Schubeck - Das neue bayrische KochbuchHier mal ein Kochbuch, das ich leider nur ausgeliehen habe. Das Buch überzeugt durch eine sehr große Bandbreite der enthaltenen Rezepte. Dabei sind die Zutaten alle regional zu bekommen. Der Schwerpunkt liegt auf klassischer Küche mit einfachen, dabei aber doch raffinierten Rezepten, bei denen die Qualität (dadurch auch der Geschmack) der Produkte voll zur Geltung kommt. Dabei sind alle Rezepte wirklich gelingsicher beschrieben, die Arbeitsanweisungen nach den wichtigsten Arbeitsschritten untergliedert und die Zutatenliste ist ebenfalls gut strukturiert. Häufig gibt es noch einen Kommentar von Schuhbeck, wo nochmals Varianten oder Hintergrundinfos erläutert werden.

Leider sind nicht alle Fotos mit Rezepten versehen, aber das ist echt der einzige Schwachpunkt, den ich finden konnte. Da das Buch aktuell nicht im Handel erhältlich ist, habe ich seine jetzigen bayrischen Bücher nach den "Highlights" dieses Buches durchsucht und leider nicht gefunden. Vielleicht gibt es ja mal eine neue Auflage, da diese im Handel vergriffen ist. Bei Amazon kann es gebraucht vorbestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestell:

4.01.07

Rezept: Semmelknödelgugelhupf

Semmelknödelgugelhupf

Inspiriert vom Brezngugelhupf von Chili und Ciabatta habe ich einen Semmelknödelgugelhupf zum Sauerbraten (Rezept einlegen hier, zubereiten hier) gemacht. Das war echt genial lecker. Da ich in Urlaub war (mit Modem!), habe ich auf eine gedruckte Rezeptversion von Hr. Lafer zurückgegriffen, was sich wirklich gelohnt hat. Ich habe nur die Speckmenge reduziert, da ich ja keinen Rahmwirsing dazu serviert habe. Beim nächsten Mal würde ich etwas mehr Ei verwenden (im Rezept schon erhöht), aber sonst sehr zu empfehlen. Hat zumindest Eindruck gemacht und war schneller angeschnitten, als ich ein Foto machen konnte.

Zutaten

Für 8 als Beilage

  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 4 Stiele Thymian
  • 500 g Ciabatta
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 100 g Schinkenspeck
  • 2 kleine Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Butter
  • 50 ml Weißwein
  • 6 Eier (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter und Semmelbrösel für die Form

Zubereitung

  1. Die Sahne mit Rosmarin und Thymian aufkochen, abkühlen lassen und 20 Minuten ziehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit das Ciabatta in Würfel schneiden (2cm). Die Kräuter aus der Sahne entfernen und über die Brotwürfel gießen, 10 Minuten ziehen lassen.
  3. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen (keine Umluft!)
  4. Petersilie waschen, fein hacken, zum Brot geben. Speck in der Hälfte der Butter knusprig anbraten, zum Brot geben.
  5. Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken, in der restlichen Butter glasig andünsten, mit Wein ablöschen und zum Brot geben.
  6. Die Eier trennen, Eigelbe zum Brot, aus dem Eiweiß mit 1 Prise Salz Eischnee schlagen.
  7. Die Brotmasse mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, Eischnee unterheben.
  8. Die Form fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen, Brotmasse hineingeben.
  9. Die Saftpfanne zur Hälfte mit Wasser füllen, Gugelhupfform hineinsetzen, mit Alufolie dicht verschließen.
  10. Auf 2. Schiene von unten Minuten bei 160°C (lt. Rezept 50 Minuten - bei mir noch nicht ganz fest) backen.
  11. Etwas abkühlen lassen und auf eine Platte stürzen.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: Fortgeschritten

Quelle: Essen und Trinken - Klassische Küche aus Italien, S. 96

Kochbuch: Essen und Trinken - Klassische Küche aus Italien

Essen und Trinken - Klassische Küche aus ItalienNoch ein Italien-Kochbuch (ein anderes findet sich hier). Dieses enthält Rezepte von Lafer, die - klassisch für ihn - auch gelingen. Dabei mischt er Klassiker mit modernen Ideen. Nur wenige der enthaltenen Rezepte habe ich bereits in anderen Kochbüchern gefunden. Doch von dem Aufwand sind sie doch relativ groß, da nur ganz wenige Rezepte in unter 60 Minuten Arbeitszeit realisierbar sind. Die meisten benötigen zwischen 90 Minuten und 3 Stunden (+ Kühl-, Einweich- oder Backzeiten). Dafür fehlt mir im Alltag die Zeit, aber am Wochenende liebe ich solche Rezepte.

Die Rezepte selbst sind durchweg bebildert. Die Zutaten sind in aller Regel gut erhältlich, die Arbeitsschritte selbst sind klar strukturiert und gut nachvollziehbar. Dennoch finde ich es nicht unbedingt für einen Anfänger eher nicht so geeignet. Mein größter Kritkpunkt: Einweich- und Kühlzeiten werden zwar bei der Zubereitungszeit erwähnt, die Dauer muss man sich dann aber im Text heraussuchen, auch Ofentemperaturen und Backdauer ist im Text enthalten. Ansonsten ein Buch, aus dem ich sicherlich wieder kochen werde (habe ich noch nicht so lange).

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

2.01.07

Rezept: Schokofondue

Schokofondue

Dieses Dessert lieben Kinder und Naschkatzen. Schokolade, lecker geschmolzen, darin wird Obst oder Kekse (Löffelbiscuits eignen sich besonders gut) gedipt. Da könnte ich mich echt reinlegen. Leider nicht wirklich figurfreundlich, daher eher selten bei uns. Aber so hin und wieder muss das ja sein. Daher war das auch unser Abschluss 2006.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 400 g Vollmilchschokolade (oder Zartbitter)
  • 6 EL Milch oder Sahne

Zubereitung

  1. Den Topf in ein Wasserbad stellen, die Schokolade hineinbröckeln, etwas von der Milch dazugeben (eher wenig), schmelzen lassen, darauf achten, dass kein Wasser zur Schokolade kommt.
  2. Gelegentlich umrühren, die Konsistenz durch Zugabe von mehr Schokolade oder Milch variieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: meine Mum

Auf dem Weg zum Fondue ließen 3 Nikoläuse ihr Leben:

Schokofondue Vorbereitung

Unsere Obstschälchen mit Erdbeeren, Bananen, Trauben und Apfel:

Schokofondue Obstteller

1.01.07

Rezept: Sauce tartare

Sauce tartare

Noch ein Dip von gestern. Er ist schnell zubereitet (okay - die Mayo war aus dem Glas), sehr lecker. Ich fand ihn excellent zu den Gemüsebällchen, aber auch zu Schwein und Rind passte er sehr gut. Allerdings sollte man Kapern mögen.

Zutaten

Für 1 Schälchen

  • 1 Ei (M)
  • 1 sehr kleine Zwiebel
  • 2 EL Mayo
  • 1 EL Kapern
  • 2 kleine Gewürzgurken
  • 1 TL Senf
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Ei hart kochen. Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken, mit etwas Salz bestreuen und stehen lassen.
  2. Mayonnaise zugeben, einige Kapern für die Deko aufheben, die restlichen hacken und zugeben.
  3. Die Gurken sehr fein würfeln. Das Ei pellen, würfeln und zugeben.
  4. Alles miteinander vermengen, mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Mit Kapern dekoriert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten (mit Pausen)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Fondue, S. 22

Kochbuch: GU Küchenbibliothek - Fondue

GU Küchenbibliothek - FondueNoch ein Buch aus der GU Küchenbibliothek. Ich liebe diese Bücher wegen ihrer immer sehr umfassenden Warenkunde, Gerätetipps und supervielfältigen Rezepten. Auch dieses Buch passt hier hervorragend in die Reihe. Jedes Fondue wird mit einer Doppelseite mit Hinweisen für die richtigen Geräte, Zutaten und Grundrezepten. Es wird auch gleich noch eine Warenkunde mitgeliefert, bei der neben den möglichen Fleischsorten auch welcher Teil geeignet ist und für welche Fondueart.Gleiches gitl für Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse und Käse. Auch süße Fondues haben hier ein eigenes Kapitel.

Einziger Nachteil ist, dass die Saucen bei den einzelnen Fondues oder in der Einleitung aufgeführt werden, dafür gibt es aber im Inhaltsverzeichnis eine Sparte Saucen, so dass man sie dann doch recht schnell findet und auch eine Idee bekommt, welche Saucen gut miteinander kombiniert werden können.

Fazit: ein Buch, das ich immer wieder gerne verwende (auch wenn man nicht so oft Gelegenheit hat. Auch Grillsaucen habe ich schon aus diesem Buch entnommen, da sie einfach umwerfend lecker schmecken.

Leider ist das Buch nicht mehr im Handel erhältlich, Restexemplare werden aber gebraucht bei Amazon gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Rezept: Gemüsebällchen

Gemüsebällchen

Über das Rezept bin ich gestolpert, als ich eigentlich nur neue Dips raussuchen wollte. Da es für Fleischfondue aus der Brühe als Beilage empfohlen wurde, musste ich das natürlich ausprobieren. Aber wie das mit dem spontan-kochen so ist, es fehlte natürlich wieder eine Zutat (Semmelbrösel), die ich durch Vollkorngrieß ersetzen wollte. Leider konnte man das wohl nicht so 1:1 übersetzen, aber lecker war es allemal. Schmeckte wie Grießnockerl mit Gemüse. Könnte man auch in einer Suppe essen.

Zutaten

reicht auch für 6-8 als kleine Beilage

  • Salzwasser
  • 200 g Gemüse (Brokkoli, Blumenkohl, Möhren)
  • 200 g Vollkorngrieß
  • 2 Eier (L)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

  1. Salzwasser zum kochen bringen.
  2. In der Zwischenzeit das Gemüse in Röschen oder Scheiben schneiden.
  3. Im Salzwasser knapp 10 Minuten garen (unsere Röschen waren klein, da haben auch 5 Minuten gereicht).
  4. Gemüse pürieren.
  5. Grieß, Eier und Gewürze zugeben, alles gut vermengen und 10 Minuten quellen lassen.
  6. Mit feuchten Händen kleine Bällchen formen und auf eine Platte legen.
  7. Im Siebchen in die Brühe geben (etwa 5 Minuten)

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Quellzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Fondues fürs gesellige Vergnügen, S. 33

So die sehen die vorbereiteten Bällchen aus:

vorbereitete Gemüsebällchen

Rezept: Scharf-süßer Tomatendip

Scharf-Süßer Tomatendip

Diesen Dip gab es gestern bei uns zum Fondue. Er war beim Aufkochen schärfer als hinterher abgekühlt. Er kam insgesamt sehr gut an. Ich persönlich fand ihn zu Schweinefleisch am besten, mein Mann liebte ihn insbesondere zu Rindfleisch sehr. Witzig war die Konsistenz, die eher an Marmelade erinnerte. Auf jeden Fall ein Dip, den wir öfter machen werden. Allerdings werden wir dann etwas den Zucker reduzieren, da die angegebenen 100g uns etwas zu süß waren.

Zutaten

Für 1 Schälchen

  • 6 EL Sherryessig
  • 4 EL 3x-fach-konzentriertes Tomatenmark
  • 75 g Zucker
  • 1/2 TL getrocknete und zerbröselte Chilischoten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • Petersilie oder Schnittlauch für die Deko

Zubereitung

  1. Den Essig mit Tomatenmark, Zucker und Chilischoten bei schwacher Hitze aufkochen, dabei öfter umrühren.
  2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und in ein Schälchen füllen.
  3. Mit Petersilie oder Schnittlauch dekoriert servieren.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Fondues fürs gesellige Vergnügen, S. 41

Kochbuch: GU - Fondues fürs gesellige Vergnügen

GU - FonduesNoch ein Buch über Fondues (Hier das schon vorgestellte). Ich liebe Fondues nicht nur an Silvester, hatte dabei aber einen guten Grund das mal wieder zuzubereiten. In diesem Buch werden alle gängigen Fonduearten vorgestellt, neben Klassikern findet sich ein eigenes Kapitel zu Fondues mit Fett oder Brühe. Käsefondues sind bei den Klassikern enthalten. Dann noch eigene Kapitel für Dips und Beilagen. Eingeleitet wird es mit einer Pannenhilfe, Info über Zuberhör, einige Tricks zur Vorbereitung. Ich hole mir hier überwiegend neue Ideen, doch auch wer zum ersten Mal Fondue selber zubereiten möchte, kommt mit diesem Büchlein gut hin.

Schön finde ich, dass auch einige asiatische Fondues enthalten sind, oder einige Ideen, um Fleischfondues aus der Brühe (die ich ja liebe) noch etwas zu variieren - zum Beispiel mit Gemüsebällchen. Dabei sind wieder alle Rezepte mit einem ansprechenden Foto, nachvollziehbar beschriebenen Rezepten sowie Zubereitungszeit versehen.

Fazit: Ein Büchlein, das tolle Infos rund um leckere Fondues serviert, die wieder alle gelingen. Aus diesem Buch schon vorgestell:

Das Buch ist in einigen Läden noch als Restexemplar erhältlich, auch bei Amazon wird es nur noch gebraucht gehandelt, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.