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31.12.06

Rezept: Zwiebel-Chutney

Zwiebel-Chutney

Ich habe schon mal für unser Fondue heute Abend ein Zwiebel-Chutney vorbereitet. Es schmeckt schon so extrem lecker, zu dem Rindfleisch kann ich es mir super vorstellen. Es ist mit relativ wenig Aufwand gekocht und lässt sich super vorbereiten. Die restlichen Saucen werden folgen!

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein wunderschönes 2007!

Zutaten

Für 1 kleine Schüssel

  • 500 g Zwiebeln
  • 1 Messerspitze getrocknete Chili
  • 2 EL getrocknete Cranberries (es werden Rosinenhasser da sein)
  • 1/8 l Weißweinessig
  • 1/8 l Wasser
  • 2 EL Honig
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1/2 TL Kurkuma, 2 Nelken, 2 Pimentkörner

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen und je nach Größe nur vierteln oder in Ringe schneiden.
  2. Die Zwiebeln mit dem Chili und den Cranberries (alternativ Rosinen) mit Essig und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen. Dabei öfters mal umrühren.
  3. Sobald es kocht, Honig und Gewürze zugeben. Jetzt die HItze auf 1/3 maximal reduzieren und für weitere 30-40 Minuten offen einköcheln lassen, bis kaum noch Flüssigkeit vorhanden ist.
  4. Nelken und Pimentkörner entfernen, in eine Schüssel umfüllen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 50 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Fondues, S. 56

30.12.06

Rezept: Gurken-Shrimps-Auflauf

Gurken-Shrimps-Auflauf

Blog-Event XIX: Garnelen, Scampi & Co.Hier stelle ich einen sehr leckeren Auflauf vor. In ihm verstecken sich neben Gurken und Shrimps auch noch Kartoffeln und eine kleine Zwiebel. Begossen wird das Ganze mit einer Eier-Sahne-Mischung, die überwiegend durch Dill sehr lecker aromatisiert wird. Im Sommer werde ich das Rezept wahrscheinlich mal mit Zucchini zubereiten, was ich mir auch sehr lecker vorstellen kann. Auf jeden Fall werde ich das mal wieder kochen.

Da ich Glück hatte, und erst jetzt Zeit, das Rezept zu bloggen, kann ich es gleich zum Blog-Event XIX: Garnelen, Scampi & Co einreichen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 5 festkochende Kartoffeln (Cilena)
  • 1 l Salzwasser
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 EL Butter
  • 125 g Shrimps (gekocht)
  • 1/2 Bund Dill
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 1 Ei (L)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 2 Handvoll geriebenen Käse (Gouda)

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden.
  2. Das Salzwasser zum Kochen bringen und die Kartoffeln darin 10 Minuten köcheln lassen, in ein Sieb abgießen.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und würfeln. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Gurke schälen, halbieren, die Kerne mit einem Teelöffel herauskratzen, in Würfel schneiden.
  5. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, nacheinander die Zwiebel, die Kartoffeln und die Gurke kurz anbraten.
  6. Gemeinsam mit den Shrimps in eine Auflaufform geben und vermischen.
  7. Den Dill waschen und fein hacken. Mit der Milch, Sahne und Ei verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sahne-Ei-Masse über die Gemüsewürfel gießen.
  8. Den Käse darüber streuen.
  9. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 40 Minuten backen bis die Oberfläche schön gebräunt ist.

Zubereitungszeit: 30 Minuten + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Dr. Oetker - Partyrezepte aus dem Ofen, S. 136

Dazu schmeckt: ein Eisbergsalat und ein Glas Riesling

So sieht der Auflauf dann im Querschnitt aus:

Gurken-Shrimps-Auflauf quer

Kochbuch: Dr. Oetker - Partyrezepte aus dem Ofen

Dr. Oetker - Partyrezepte aus dem OfenWenn bei mir eine Party steigt, dann gibt es fast immer etwas aus dem Ofen. Sei es nun ein Auflauf oder eine Quiche. Denn die Vorbereitung ist lange vor Eintreffen des ersten Gastes erledigt und die Küche schon wieder sauber. Daher schätze ich auch dieses Buch sehr. Man findet wirklich für jede Gelegenheit ein passendes Rezept, insbesondere auch, wenn man weniger Leute eingeladen hat und mal so richtig Eindruck schinden möchte. (Ein anderes habe ich bereits hier vorgestellt.)

Die Rezepte sind nach Hauptzutat gegliedert: Fisch, Fleisch, Gemüse, pikant und süß als Abschluss. Alle Rezepte sind für 12 Personen angegeben, ich habe lieber jedoch etwas über und rechne mit einem Essen für 10 Personen. Die Rezepte selbst sind gelingsicher beschrieben. Nicht nur die Arbeitsanweisung, auch die Zutatenliste ist nach den wichtigsten Arbeitsschritten sortiert, so dass man immer weiss, was man gerade zur Hand haben sollte. Die Zutaten sind in jedem Supermarkt erhältlich. Für mich persönlich wird dann doch etwas zu viel auf Fertigprodukte verwiesen, aber dem muss man/frau ja nicht folgen, allerdings verlängert sich dadurch meist die Arbeitszeit.

Klassisch Dr. Oetker (können die sich das mal abgewöhnen??) erstrecken sich die Rezepte erneut über 2 Seiten, wobei umgeblättert werden muss, was im Kleingedruckten am Seitenende erwähnt wird). Zumindest fällt es dadurch auf, dass Ofentemperatur und Dauer fehlt. Vegetarier kommen in diesem Buch sehr kurz, da auch die Gemüse-Rezepte oft Fleisch enthalten.

Ein Pluspunkt gibt es dafür, dass für jeden Herd die entsprechende Einstellung angeben wird. Die Rezepte sind überwiegend bebildert und machen Lust auf nachkochen. Sie gelingen auch immer auf anhieb. Einige meiner Klassiker wie Schweinemedaillons in Kräuter-Käse-Sauce stammen aus diesem Buch.

Fazit: ein tolles Buch, das für Anfänger und Fortgeschrittene gleichmeraßen geeignet ist mit klassichen Dr. Oetker- Schwachstellen.

Das Buch ist in der gebundenen Form leider nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden. Aktuell ist eine broschierte Auflage im Handel erhältlich, die ebenfalls bei Amazon bestellt werden kann.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

29.12.06

Rezept: Möhrensuppe mit Cranberries

Möhrensuppe mit Cranberries

Ich habe mal wieder eine Möhrensuppe gemacht. Mein klassisches Rezept findet man hier. Da ich getrocknete Cranberries hatte, wollte ich mal ein neues Rezept ausprobieren. Leider geht der Cranberrie-Geschmack etwas unter. Ansonsten aber sehr lecker.

Zutaten

Für 6 als Vorspeise

  • 1 Zwiebel
  • 400 g Möhren
  • 100 g Sellerie
  • 2 mehlig kochende Kartoffeln
  • 70 g Cranberries getrocknet
  • 100 ml kochendes Wasser
  • 1 EL Butter
  • Gewürze: Curry, Coriander, Salz, Pfeffer
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Weißwein
  • 100 g Saure Sahne
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Süße Sahne

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und grob würfeln. Das restliche Gemüse ebenfalls schälen und grob würfeln.
  2. Die Zwiebel in der Butter hell andünsten, mit Curry und Coriander würzen. Das restliche Gemüse zugeben und alles kurz anschwitzen.
  3. Mit Gemüsebrühe und Weißwein ablöschen und alles weich köcheln lassen (etwa 10 Minuten).
  4. Von den Cranberries 2 EL abnehmen, mit kochendem Wasser übergießen und stehen lassen, die restlichen Cranberries hacken und zur Suppe geben, nochmal etwa 5 Minuten ziehen lassen.
  5. Mit dem Pürierstab passieren, Saure Sahne untermischen.
  6. Die Cranberries abgießen, das Wasser zur Suppe geben, nochmals abschmecken.
  7. Schnittlauch waschen, in Röllchen schneiden.
  8. Die Suppe mit etwas süßer Sahne, den eingeweichten Cranberries und den Schnittlauchröllchen servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten + 10 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Produktinfo

Andere Suppen mit Möhren/ Karotten:

28.12.06

Rezept: Bratäpfel

Bratäpfel

Bei mir gab es im Urlaub - inspiriert von dem Bratapfel, den Kaffeebohne als Beitrag zum Kulinarischen Adventskalender vorgestellt hatte - Bratäpfel. Die Idee mit dem kandierten Ingwer gefällt mir sehr, war aber, als ich es dann selbst welche gemacht hatte, nicht zur Hand, daher hier mein uraltes Rezept. Schmeckt aber auch sehr lecker. Dazu Vanillesauce und der Nachmittag ist gerettet.

Zutaten

Für 5 Personen

  • 5 Äpfel (Boskop)
  • 100 g Marzipan
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Butter
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen (am besten mit einem Ausstecher).
  3. Das Marzipan mit den Mandeln und der Butter verkneten und in die Äpfel füllen.
  4. Die Form fetten und die Äpfel hineinsetzen.
  5. Die Äpfel auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: sehr frei nach Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 218

Dazu schmeckt: Vanillesauce

27.12.06

Rezept: Ente gefüllt mit Apfel

Ente gefüllt mit Apfel

Ich habe zu Weihnachten gemeinsam mit meinem Bruder zum ersten Mal einen ganzen Vogel zubereitet. Da wir zu sechst waren, haben wir uns für eine Ente entschieden. Diese haben wir sehr lecker mit Äpfeln gefüllt und mit Majoran aromatisiert. Ich war überrascht, dass es doch relativ problemlos klappte. Ich habe mehrere Rezepte durchgelesen und dann aus zwei relativ klassischen mein eigenes gemischt. Einig waren sich aber alle, dass man bereits zu Beginn der Bratzeit mit doch recht hoher Temperatur starten sollte.

Obendrein war es genial lecker. Dazu haben wir Apfelrotkraut und Kartoffelknödel serviert. Wir waren alle total begeistert.

Zutaten

Für 6 hungrige Esser

  • 1 Ente (2 kg)
  • 4 Äpfel (Boskop)
  • 2 EL Majoran gerebelt
  • Salz
  • 500 ml Wasser

Gut zu haben

  • hoher Bräter
  • Küchengarn
  • Streichhölzer
  • Rouladennadel
  • Fettreduzierkanne (nicht unbedingt nötig, aber so praktisch)
  • Topflappen
  • Große Schöpfkelle mit extra langem Stil

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Ente von innen und außen gut ausspülen, trockentupfen. Außen und innen mit Salz einreiben, innen mit Majoran bestreuen.
  3. Die Äpfel schälen, entkernen und in relativ kleine Stücke schneiden. Die Äpfel in die Ente füllen.
  4. Die Öffnung mit Zahnstochern zustecken und mit Küchengarn in 8-er Schleifen zubinden. Die Flügel und Keulen ebenfalls mit Küchengarn unter der Brust verknoten.
  5. Mit einer Nadel mehrfach in die Haut unter Keulen und Flügeln einstechen, damit beim Braten besser das Fett austreten kann. Einen hohen Bräter mit Wasser ausschwenken, die Ente mit der Brust nach oben einlegen und auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben.
  6. Sobald die Ente bräunt (etwa nach 30 Minuten) etwas von dem Wasser über die Ente gießen. Danach gelegentlich (so etwa alle 20 Minuten) Wasser oder Bratensatz über die Ente gießen. Die verdunstete Flüssigkeit jeweils durch einen Teil des Wassers ersetzen.
  7. Nach 90 Minuten die Ente umdrehen, so dass nun der Rücken nach oben zeigt. Dabei ggf. nochmals mit der Nadel die Haut an den Stellen einstechen, wo noch viel Fett ist.
  8. Die Ente bei gleicher Temperatur für weitere 60 Minuten braten. Dabei weiterhin gelegentlich begießen, damit nichts austrocknet.
  9. Die Ente nach Abschluss der Bratzeit aus dem Bräter nehmen und auf den Rost über der Fettpfanne nochmals in den Ofen schieben. Auf maximale Temperatur (nicht der Grill) einstellen und nochmals 10 Minuten schön braten.
  10. Die Sauce aufkochen, damit sich der Bratensatz löst. Am besten das Fett von der Sauce in einer Fettreduzierkanne absetzen, sonst mit einem Küchentuch abnehmen. Die Sauce nochmals abschmecken.
  11. Die Ente auf einer Platte anrichten, die Sauce und die Beilagen dazu servieren.
  12. Zubereitungszeit: insg. etwa 60 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 2,5 Stunden Bratzeit (man muss danach sehen)

    Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

    Quelle: gemischt aus Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 133 und GU - Die echte deutsche Küche, S. 262

    Schon gefüllt, zugenäht und kurz vor dem Backofen

    vorbereitete Ente

    So sah sie dann mit Sauce aus:

    Gefüllte Ente mit Sauce

Tipp: Fettreduzierkanne

fettreduzierkanne.jpg

Als ich dieses kleine Kanne gekauft habe, ernete ich mal wieder leicht spöttische Blicke meiner Begleitung. Auch wenn sie bislang ein eher trübes Dasein im Regal gefristet hatte, sie hat sich wirklich gelohnt. Ich habe sie bei unserer gefüllten Ente eingesetzt und ich war begeistert: Das Fett ließ sich wirklich ganz einfach abschöpfen und die Sauce war dadurch merklich leichter.

Das übrig gebliebene Fett habe ich in ein Einmachglas gefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Jetzt schmeckt es mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch sehr lecker auf einem frischen Brot oder würzt meine anderen Essen. Perfekt. Bei nächster Gelegenheit werde ich die Kanne wieder verwenden!

Kochbuch: GU - Die echte deutsche Küche

GU - Die echte deutsch KücheHier stelle ich ein Kochbuch vor, das sich ausschließlich mit der deutschen Küche beschäftigt. Ich habe schon mehrfach aus diesem Buch gekocht und war von allen ausprobierten Rezepten begeistert. Allein die Aufmachung ist toll, die Fotos ein echter Hit. Die Rezepte sind nach Region geordnet, wobei jeweils Infos zu Spezialitäten, Besonderheiten mit tollen Fotos bebildert sind. Ich war überrascht, wieviel klassische Rezepte man aus den doch recht unterschiedlichen Regionen nicht kennt. Dabei sind die Rezepte gelingsicher beschrieben, Temperaturangaben können ebenso übernommen werden wie Zeitangaben. Dabei reicht das Spektrum von einfachen zu doch anspruchsvolleren Rezepten. Der Schwerpunkt liegt auf Hausmannskost.

Die Zutatenlisten sind übersichtlich gegliedert, die Arbeitsschritte gut unterteilt und bei komplizierteren Rezepten auch mit Fotos zu den wichtigsten Zwischenschritten versehen. Häufig gibt es Beilagenempfehlungen oder andere Hintergrundinfos zum entsprechenden Rezept dazu.

Wie die meisten meiner Kochbücher ist auch dieses aktuell nicht mehr im Handel erhältlich, allerdings in einer identischen Neuauflage jetzt wieder im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

24.12.06

Rezept: Krautsalat

Krautsalat

Ich hatte auf dem Markt einen kleinen Weißkohlkopf gekauft. Aus diesem kann man einen relativ schnellen und sehr leckeren Salat zaubern. Da das Dressing überwiegend aus Joghurt besteht, ist er auch noch sehr figurfreundlich. Dazu schmeckt perfekt eine Scheibe Vollkornbrot. Da bleibt dann auch noch Platz für das Essen heute Abend.

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und wunderschöne Feiertage.

Zutaten

Für 4 Personen als kleiner Imbiss

  • 400 g Weißkohl (ich liebe dafür Spitzkohl)
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 200 g Joghurt (1,5 % Fett)
  • 1 EL Salatcrème
  • 1 TL Zitronensaft
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Kohl von schlechten äußeren Blättern befreien, einmal abwaschen. Den Kohl vierteln und in feine Streifen schneiden (den Strunk dabei entfernen). Den Schnittlauch waschen, in feine Ringe schneiden.
  2. Joghurt mit Salatcrème, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Schnittlauch pikant abschmecken.
  3. Vor dem Servieren zu dem Kraut geben und kurz (3 Minuten) durchziehen lassen. Schnell servieren, denn der Kohl verliert schnell seinen Biss.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: meine Mum

23.12.06

Rezept: Spinatkässpätzle

Spinatkässpätzle

Ich hatte neulich Spinatspätzle gemacht. Da ich Spätzle immer gleich in doppelt bis 3x-facher Menge mache (es sind immer zuwenig) und im Zweifel lieber einfriere, hatte ich noch Spinatspätzle übrig. Als sich dann vegetarischer Besuch ansagte, waren diese dann geradezu ideal, um als Variante der Kässpätzle zu beeindrucken (auch das Originalrezept wird noch folgen). Leider ist im größten Teil Deutschlands das, was als Kässpätzle angeboten wird, der echte Witz. Durch die Sahne (der Trick!!) wird das Ganze wunderbar saftig (wer bei Kässpätzle auf Kalorien schaut, hat schon verloren). Durch die verwendeten Spinatspätzle bekommt es noch einen extra Pfiff.

Zutaten

Für 4 Personen zum Sattessen

  • 400 g Spinatspätzle
  • 200 g süße Sahne
  • 200 g geriebener Emmentaler
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Auflaufform (hier Portionsförmchen) mit etwas Butter einfetten.
  3. Die Spinatspätzle gleichmäßig verteilen. In die Spätzle jeweils 1-2 EL geriebenen Käse mischen.
  4. Die Sahne mit den Gewürzen mischen und über die Spätzle gießen. Den restlichen Käse auf den Spätzle verteilen.
  5. Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Zubereitungszeit: bei fertigen Spätzle etwa 10 Minuten Arbeits + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Meine Oma

Auf dem Weg in den Ofen:

vorbereitete Spinatkässpätzle

22.12.06

Rezept: Hähnchenbrust mit Mango-Chutney

Hähnchenbrust mit Mango-Chutney

Mein Mann hat eingekauft: 2 Hähnchenbrüst inkl. Knochen, insgesamt 800 g. Also haben wir einen netten Abend zu viert veranstaltet, der (dank netter Gäste) wunderschön war. Dazu gab es dann die Hähnchenbrüste, die erst angebraten und dann schön scharf mit Curry-Paste (grün), Knoblauch, Zwiebeln und Geflügelfond geschmort hatten. Durch das untergerührte Mango-Chutney kam noch eine tolle Süße mit hinein. Ein sehr leckeres Gericht, das ich bestimmt mal wieder kochen werde.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Hähnchenbrüste (oder sonstige Geflügelteile mit mehr Fleisch als Knochen)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Currypaste (grün) aus dem Glas
  • 250 ml Geflügelfond
  • 200 g Mango-Chutney

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrüste unter fließendem Wasser abwaschen, trockentupfen, mit Salz und Pfeffer einreiben.
  2. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken.
  3. Die Hänchenbrüste in Butter von allen Seiten anbraten (jeweils etwa 2 Minuten), dann herausnehmen und warm stellen.
  4. Knoblauch und Zwiebel im Fett heiß anbraten, die Currypaste zugeben und unter rühren kurz anschwitzen.
  5. Mit dem Geflügelfond ablöschen. Die Hähnchenbrüste wieder einlegen und bei mittlerer Hitze (3/9) 10 MInuten schmoren.
  6. Dann das Mango-Chutney unterrühren und nochmals 10-15 Minuten schmoren lassen.
  7. Die Hähnchenbrüste anrichten, die Soße ggf. nochmals aufkochen und etwas reduzieren lassen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Bassermann - Geflügelspezialitäten, S. 58

Dazu schmeckt: Basmati-Reis

Kochbuch: Bassermann - Geflügelspezialitäten

Bassermann - GelfügelspezialitätenHier stelle ich noch ein Geflügelkochbuch vor. Dieses zeichnet sich durch eine gelungene Rezeptvielfalt aus. Den Anfang macht eine wirklich gelungene Warenkunde mit Infos zu den einzelnen Geflügelarten und zu den Küchentechniken. Hier sind die wichtigsten Arbeitsschritte dargestellt und auch in den Rezepten wird auf die entsprechende Stelle verwiesen.

Die Rezepte selbst sind überwiegend bebildert. Sie reichen von wirklich einfachen Rezepten wie Salat mit Hähnchenstreifen oder Putenschnitzel zu anspruchsvollen Rezepten wie Hühnerleberpastete oder festlichen Rezepten wie gefülltes Geflügel.

Bei den Rezepten ist jeweils die Zubereitungszeit sowie Marinier- und Kühlzeit angegeben. Die Personenzahl variiert zwischen den Rezepten, hier muss man also etwas aufpassen. Die Zutatenliste ist übersichtlich und die Arbeitsschritte gut untergliedert und nachvollziehbar beschrieben.

Fazit: sowohl Kochneulinge wie auch fortgeschrittene Geflügelliebhaber werden an diesem Buch ihre Freude haben. Doch wie die meisten meiner Bücher ist auch dieses nur noch als Restexemplar im Handel oder gebraucht bei Amazon bestellbar.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

21.12.06

Rezept: Chinakohlquiche

Chinakohlquiche

Hier stelle ich mal eine extrem leckere vegetarische Quiche vor. Ich habe sie anlässlich unserer Feuerzangenbowle zubereitet, da auch ein vegetarischer Gast dabei war. Der Chinakohl wird sehr pikant abgeschmeckt und dann mit Eiersahne unter unterpüriertem Tofu gemischt. Insgesamt sehr lecker, passt auch zu jeder anderen Jahreszeit.

Zutaten

Für 12 Stück in einer 28 cm- Springform; reicht für 6 zum Sattessen

Für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 125 g Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (M)

Für den Belag

  • 1 Chinakohl (etwa 1 kg)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer (etwa walnussgroß)
  • 1 EL Butter
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Chinagewürz (Fuchs), 3 EL Sojasauce
  • 1 Bund Koriander oder Petersilie
  • 250 g Tofu
  • 150 g Saure Sahne
  • 3 Eier (M)
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Den Chinakohl waschen, in feine Streifen schneiden.
  4. Knoblauch und Ingwer schälen und in sehr feine Würfel schneiden (oder durch die Knoblauchpresse drücken).
  5. Den Chinakohl in der Butter andünsten und bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten warm ziehen lassen, dabei 1x umrühren.
  6. Mit den Gewürzen sehr pikant abschmecken (eher überwürzen, da die Eiermischung keine Gewürze bekommt).
  7. Den Koriander (Petersilie alternativ) waschen, trockenschütteln und hacken, unterheben, vom Herd nehmen.
  8. Den Tofu grob würfeln und in ein hohes Gefäß geben. Eier und Saure Sahne zugeben und pürieren. Die Tofu-Eier-Sahne-Mischung unter den Chinakohl heben.
  9. Die Springform fetten und den Teig darin auslegen, einen hohen Rand formen.
  10. Den Teig mit Backpapier auslegen, Erbsen oder Linsen darauf geben und im vorgeheizten Ofen etwa 5 Minuten vorbacken.
  11. Das Backpapier samt Inhalt wieder entfernen und die Chinakohlmischung auf dem Teig verteilen.
  12. Auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Quiches, S. 39

So sieht die Quiche auf dem Teller aus:

Chinakohlquiche quer

20.12.06

Drink: Planter`s Punch (Zuckersirup)

Planters PunchPassend zu Cocktailabenden an Silvester hier mal ein angeblich klassischer Frauencocktail. Er zeichnet sich durch eine tolle Fruchtigkeit und doch relative Süße aus. Ich habe verschiedene Rezepte, die sich im wesentlichen in der Sirupart unterscheiden. Ich finde den hier vorgestellten puristischen genial lecker.

Aber vorsicht: den Alkohl merkt man beim Trinken kaum. Da er sehr fruchtig ist, wird er doch relativ schnell getrunken. Dann sollte man noch etwas Soda-Wasser zugeben. Wer gemütlich trinkt, dem genügt das Schmelzwasser der Eiswürfel.

Zutaten

Für ein 300 ml Glas

  • 1/2 Limette
  • 100 ml Orangensaft
  • 2-4 cl Zuckersirup (nach Geschmack)
  • 5 cl brauner Rum
  • 4 Eiswürfel
  • 2 cl Sodawasser

To Do

  1. Die Limette auspressen. Gemeinsam mit dem Orangensaft im Mixer umrühren. MIt dem Zuckersirup abschmecken.
  2. Dann den Rum und die Eiswürfel zugeben.
  3. Etwa 15 Sekunden kräftig shaken.
  4. In das Glas füllen, evtl mit Sodawasser verlängern.

Quelle: GU - Cocktail Basics, S. 54

18.12.06

Rezept: Spinatspätzle

sinatspätzle

Hier mal eine leckere Variante eines schwäbischen Klassikers: Spinatspätzle. Die Zubereitung unterscheidet sich alleine dadurch, dass feingehackter Spinat in den Teig hineingemischt wird. Dieser wird dann entweder geschabt, oder wer das nicht beherrscht, der "druckt" sie mit einer Spätzlepresse.

Die Spinatspätzle sind eine tolle Beilage zu Fleisch, insbesondere Wild, oder werden zu leckeren Käsespätzle abgewandelt.

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 200 g Blattspinat (TK)
  • 400 g Mehl (Typ 405) oder Spätzlemehl
  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Muskat
  • Salzwasser (4l) + kaltes Wasser in Griffweite
  • 1 EL Butter

Zubereitung

Hier noch ein paar Tipps, wie das Schaben gut klappt.

  1. Den Spinat auftauen lassen, gut ausdrücken und sehr fein hacken.
  2. Das Mehl in eine Schüssel sieben.
  3. Die Eier einzeln untermischen, den Spinat und Muskatnuss zugeben und so lange rühren, bis der Teig blasen wirft.
  4. Das Salzwasser zum Sieden bringen. Das Spätzlebrett wässern und portionsweise in das siedende Wasser schaben (oder eben drucken).
  5. Wenn die Spätzle oben schwimmen, mit einer Schaumkelle abheben, abtropfen lassen und in eine vorgewärmte Schüssel geben. Immer wieder wenig von der Butter auf die eben gemachten Spätzle geben und vorsichtig unterrühren.
  6. So lange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Warm stellen, bis sie serviert werden.
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Zubereitungszeit: hängt sehr vom Übungsgrad ab. Teig etwa 20 Minuten + Schabezeit (bei mir etwa 15 Minuten, eher länger kalkulieren)

Schwierigkeit: erfordert Übung

Quelle: variiert nach GU Küchenbibliothek - Geflügel und Wild, S. 125

17.12.06

Rezept: Rehragout in Cognacrahm

Rehragout in Cognacrahm

Wieder einmal konnte ich dem Marktstand nicht widerstehen und habe dort leckeres Rehfleisch aus der Keule gekauft. Dieses habe ich vom Fett und Sehnenansätzen befreit und in Würfel geschnitten. Gemeinsam mit Cognac und Wildfond wurde ein gigantisch leckeres Essen daraus, das es so auch an den Weihnachtsfeiertagen hätte geben können. Dieses Mal kam meine Familie schon am 3. Advent in den Genuss.

Zubereitung

Für 4 Personen

  • 500 g Rehfleisch (Schulter oder Keule)
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Butter
  • 1 TL weiße Pfefferkörner
  • 6 Wacholderbeeren
  • 1/8 l Wildfond
  • 40 g Butter
  • 60 ml Cognac
  • 250 g süße Sahne
  • Salz

Zubereitung

  1. Das Rehfleisch von Fett und Sehnenansätzen befreien, abspülen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden.
  2. Mehl mit der Butter verkneten. In einer Pfanne die Pfefferkörner und Wacholderbeeren ohne Fett anrösten und im Mörser fein zermahlen.
  3. Den Fond zum Kochen bringen, die Mehlbutter einrühren und die Körner zugeben. Alles in etwa 15 Minuten auf die Hälfte einkochen lassen.
  4. Das Fleisch in Butter anbraten, von allen Seiten etwa 8 Minuten, mit dem Cognac ablöschen und den reduzierten Fond angießen, die Sahne zugeben und mit Salz abschmecken.
  5. Bei schwacher Hitze bei abgedeckten Topf etwa 45 Minuten köcheln lassen (2/9).
  6. Nochmals abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit 30 Minuten + 45 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU Küchenbibliothek - Geflügel und Wild, S. 125

Dazu schmeckt: Spinatspätzle oder "normale" Spätzle

16.12.06

Rezept: Matjestopf

Matjestopf

Matjes ist ja schon an sich genial lecker und gehört zu einem gelungenen Katerfrühstück. Mit Bratkartoffeln oder Salzkartoffeln (figurfreundlicher) wird es zu einem leckeren Mittagessen. Eingelegte Matjesfilets sind ja mittlerweile immer erhältlich. Wer es nicht ganz so salzig mag, der legt sie einfach für etwa 30-60 Minuten in Wasser (bitte keine Plastikschüssel) und spült die Filets danach unter fließendem Wasser ab. Sie schmecken dann viel milder.

Zutaten

Für 4 als kleiner Imbiss oder mit Kartoffeln als Hauptgericht

  • 8-10 Matjesfilets
  • 1 Zwiebel (gerne rot)
  • 2 Äpfel
  • 200 g Joghurt
  • 1 EL Salatcrème
  • Gewürze: Salz (sparsam), Pfeffer
  • wer hat: Dillzweige (war bei mir aus)
  • 1-2 TL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Die Matjesfilets wässern (wer mag 30-60 Minuten, dadurch wird es milder und weniger salzig), dann abspülen, trockentupfen und gabelgerecht klein schneiden.
  2. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  3. Joghurt mit Salatcrème, 1 Prise Salz, Pfeffer, gehacktem Dill vermischen, Matjes, Zwiebelringe und Apfelstücke untermischen, kurz durchziehen lassen und nochmals abschmecken.
  4. Vor dem Servieren (wenn vorhanden) mit etwas Dill servieren.
  5. Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeitszeit + wässern

    Schwierigkeit: leicht

    Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Fisch, S. 122

Kochbuch: Dr. Oetker - Fisch

Dr. Oetker - FischNoch ein Fischkochbuch. Wer Fisch liebt, der findet hier (fast) alle gängigen Klassiker. Der Untertitel ist Programm: einfach, köstlich und leicht. Die Rezepte sind sortiert nach Art der Zubereitung: Suppen, Salate, gekocht, gebraten, aus dem Ofen und Spezialitäten. Dabei sind die Rezepte selbst gelingsicher beschrieben, Zubereitungszeit und Nährwertangaben stehen bei jedem Rezept. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind die Zubereitungsschritte an sich einfach und auch für einen ungeübten Hobbykoch leicht nachvollziebar. Die Zutatenliste ist sehr übersichtlich und teilweise schon nach den wichtigsten Schritten sortiert. Die Arbeitsschritte selbst sind übersichtlich gegliedert und gut nachvollziehbar beschrieben.

Neben Klassikern wie dem Matjestopf bietet es aber auch interessante Variationen. Bislang hat mich jedes der daraus nachgekochten Rezepte überzeugt.

Nach so vielen Vorteilen noch etwas zu den Nachteilen: leider gehen einige Rezepte wieder über 2 Seiten, wobei umgeblättert werden muss. Eine Warenkunde oder eine Einführung in die wichtigsten Arbeitsschritte fehlen. Dennoch ein Buch, aus dem ich immer wieder gerne koche, da die "einfachen" Rezepte oft völlig fehlen.

Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

15.12.06

Rezept: Spätzle

Spätzle

Hier eines der wohl berühmtesten schwäbischen Rezepte: die Spätzle. Die "schwäbische Nudel" besteht aus nur 3 Zutaten: Mehl, Eier und Wasser.Spätzle sind nicht zu verwechseln mit Knöpfle, die zwar aus dem gleichen Teig, aber auf einem Hobel zubereitet werden.

Spätzle schmecke pur oder zu jeder Sorte Fleisch einfach umwerfend. Wer einmal original selbstgemachte Spätzle gekostet hat, der kauft garantiert keine Tütenspätzle mehr! Es ist kein Vergleich!

Schon vor längerem gekocht, hatte ich erst jetzt Zeit, das Rezept zu bloggen. Ein kleine Küchenkunde über die verschiedenen Möglichkeiten, den Teig als Spätzle ins Wasser zu bekommen, wird sicherlich folgen - hier.

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 400 g Mehl
  • 5 Eier
  • 100 ml Sprudel
  • reichlich siedendes Salzwasser
  • 1 l kaltes Wasser
  • 50 g Butter

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben.
  2. Die Eier und den Sprudel zugeben und zu einem glatten zähen Teig verrühren. Der Teig wird solange geschlagen, bis er zähflüssig ist und Blasen wirft. Hierzu braucht man einen stabilen Löffel und einen starken Arm oder eine sehr leistungsfähige Küchenmaschine mit Knethaken.
  3. Die Spätzle mit einem Messer und einem Küchenbrett (das können noch die Omas!!) oder mit einem speziellen Spätzlebrett mit zugehörigem Messer portionsweise in siedendes Salzwasser schaben.
  4. Sobald die Spätzle oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel abnehmen. Das Portionsweise wiederholen bis der Teig verbraucht ist. Die Butter flöckchenweise auf die warmen Spätzle setzen.

Zubereitungszeit: variiert sehr nach Übungsgrad, geübte brauchen etwa 15 MInuten

Schwierigkeit: braucht Übung oder gute Anleitung

Quelle: Meine Oma

Tipp: Man rechnet etwa auf alle 100 g Mehl ein Ei, ich gebe alle 400 g Mehl ein Ei drauf, dadurch wird der Teig etwas lockerer. Salz gehört nur in das Wasser und nicht in den Teig!

14.12.06

Rezept: Feldsalat mit Champignons

Feldsalat mit Champignons

Mein Mann hat mir einen extrem leckeren Salat gezaubert, während ich mal wieder sinnlose Dinge an meinem Schreibtisch erledigen musste. Die Champignons wurden mit Zwieben angebraten, mit Sojasauce gewürzt, der Salat geputzt und ein sehr leckeres Dressing gemacht. Dazu gab es ein Nußbrot, das wirklich excellent dazu gepasst hat.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 5 Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Sojasauce
  • 200 g Feldsalat
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 EL Sherryessig
  • 1 EL Walnussöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • einige Blätter frischer Oregano
  • 100 g Mozzarella

Zubereitung

  1. Die Champginons putzen und in Scheiben schneiden, die Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. Beides in heißem Sonnenblumenöl anbraten, mit Sojasauce ablöschen und beiseite stellen.
  3. Den Salat putzen, waschen, trockenschleudern.
  4. Für das Dressing Senf, Sherryessig, Walnussöl, Salz und Pfeffer im Shaker kurz mischen.
  5. Wer mag, würfelt noch etwas Mozzarella (passte gut)
  6. Den Salat in eine Schüssel geben, mit dem Dressing mischen. Mozzarella unterheben.
  7. Die Pilze und Oregano-Blättchen zugeben und rasch servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach GU Küchenbibliothek - Salate, S. 51

Kochbuch: GU Küchenbibliothek - Salate

GU Küchenbibliothek - SalateNoch ein Buch aus der GU Küchenbibliothek (bislang vorgestellt: Kartoffeln, Fisch und Meeresfrüchte, Aufläufe und Gratins und Geflügel und Wild), das genauso wie die anderen Bücher einfach klasse ist. Den Einstieg macht eine 12 Seiten umfassende Warenkunde mit Hinweisen zu Essig- und Ölsorten inkl. Verwendungsideen. Bei den Salaten wird nicht nur eine Info allgemein gegeben, sondern auch Hinweise für Einkauf, Lagerung und Tipps bei der Verwendung. Danach kommen einige Tipps zur Küchentechnik, Grundrezepte für Salatsaucen, Dekoideen und Buffetvorschläge nach Saison sortiert. Dann wäre da noch ein toller Wegweiser, der einem hilft, für die entsprechende Gelegenheit rasch das passende Rezept zu finden.

Doch genug über die Einleitung. Die Rezepte selbst sind alle eher ausgefallen mit Varianten bekannter Klassiker oder neuer Ideen. Neben Blattsalaten finden sich Rezepte für Salate mit Gemüse, Fleisch, Fisch und natürlich Kartoffeln und Nudeln. Alle Rezepte, die ich daraus schon getestet habe, waren wirklich bombastisch.

Das Buch lohnt sich, auch wenn man schon einige Kochbücher sein eigen nennt. Denn damit ist Langeweile auf dem Teller wirklich ausgeschlossen. Ehrlicherweise sind bei mir die Salate unter der Woche auch eher schlicht, doch mit nur unwesentlich mehr Aufwand kann man sehr leckere Dinge daraus zaubern.

Fazit: Jeder, der Salate in irgendeiner Form liebt, wird an diesem Buch seine Freude haben. Die Rezepte sind klasse, gut strukturiert, leicht nachvollziehbar und durchweg bebildert.

Das Buch ist leider, wie die gesamte Reihe, nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellte werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

13.12.06

Rezept: Glühweinschnitten

Glühweinschnitten

Inspiriert von Binas Blog, die den Kulinarischen Adventskalender mit Glühweinschnitten begonnen hatte, wollte ich selbst mal wieder welche backen. Das Rezept ist simpel und wirklich superlecker. Ich hatte das gleiche Rezept und weiss heute leider nicht mehr, woher. Aber das ist ja meistens so bei den wirklich leckeren Rezepten...

Zutaten

Für 1 Blech

  • 250 g weiche Margarine oder Butter
  • 125 g Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150 g Raspelschokolade
  • 1/8 l Glühwein

Für den Guss

  • 100 g Puderzucker
  • 50 ml Glühwein

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Margarine mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln zugeben und unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver und Raspelschokolade unterrühren, zum Schluss den Glühwein zugeben.
  4. Das Blech fetten und den Teig darauf gießen und glatt streichen.
  5. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen.
  6. Auskühlen lassen. Den Puderzucker mit dem restlichen Glühwein zu einem Guss verrühren und über den Teig streichen.
  7. Nach dem Festwerden in Rauten schneiden.

Zubereitungszeit: etwa 10 MInuten Arbeits + 20 Minuten Back- + 30 Minuten Kühl- + 5 Minuten Arbeitszeit (gesamte Dauer etwa 75 Minuten, davon 15 Minuten Arbeitszeit)

Schwierigkeit: leicht

Quelle: weiß ich nicht mehr

Fast fertig:

Glühweinschnitten vorbereitet

12.12.06

Rezept: Leberwurstquiche mit Apfel

Leberwurstquiche mit Apfel

Diese Quiche habe ich anlässlich unserer Feuerzangenbowle gebacken. Sie ist nicht nur genial lecker, sie ist auch sehr rezent und doch sehr sättigend. Im Originalrezept ist grobe Leberwurst (die von der Schlachtplatte) vorgesehen. Ich habe sie jedoch auch schon mehrfach mit Leberwurst (für auf das Brot) zubereitet, da die Schlachtplattenleberwurst bei meinem Metzger ausverkauft war. Dann sollte man allerdings auf eine grobe Leberwurst achten. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch und auch die Zubereitung bleibt gleich.

Zutaten

Für eine 26 cm Springform; für 6 zum Sattessen

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Margarine oder Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 kleine Äpfel
  • 1 EL Butter
  • 400 g grobe Leberwurst
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 TL getrockneter Majoran
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhem lassen.
  2. Für den Belag die Frühlingszwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  5. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die Frühlingszwiebelringe darin anbraten. Die Äpfel zugeben und glasig andünsten, dabei häufig vorsichtig wenden.
  6. Die Leberwurst aus der Pelle drücken, vorsichtig untermischen, die Hitze reduzieren (3/9)
  7. Die Form einfetten, den Teig darauf verteilen, einen etwa 3 cm hohen Rand formen.
  8. Die Leberwurstmischung gleichmäßig darauf verteilen.
  9. Die Quiche auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht fortgeschritten

Quelle: GU - Quiches, S. 26

Backbuch: GU - Quiches

GU QuichesDas ist eines meiner Lieblingsbackbücher. Denn während die Quiche im Ofen bäckt, kann man sich in aller Ruhe erst um die Beseitigung des Küchenchaoses kümmern und dann um seine Gäste. Dabei ist die Quiche in der Zubereitung relativ anspruchslos und auch unerfahrene Hobbyköche können schnell ihre Gäste beeindrucken. Denn es sind ja überwiegend die Klassiker wie Quiche lorraine bekannt. Doch dass die Quiche mehr zu bieten hat als nur das, beweist dieses Buch.

Die Rezepte sind alle bebildert und gelingsicher beschrieben. Die Mengenangaben stimmen ebenso wie die Backzeiten und Temperaturangaben, so dass man auch nicht probekochen muss. Alle Rezepte, die ich bislang aus diesem kleinen Buch nachgekocht habe, sind alle gelungen und haben begeistert.

Fazit: ein Buch an dem nicht nur Anfänger, sondern auch erfahrenere Hobbyköche ihren Spass haben. Leider ist es schon etwas älter und daher nur noch gebraucht bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

11.12.06

Drink: Feuerzangenbowle

Feuerzangenbowle

Hier das beste meiner leider nicht so gelungenen Fotos eines wunderschönen Abends, der mit unserer adventlichen Feuerzangenbowle wieder wunderschön war dank toller Gäste.

Hier lohnt es sich, ein wenig Geld auszugeben und ein hitzebeständiges Glasset zu kaufen, damit man die tanzenden Flammen auf der Bowlenoberfläche auch schön bewundern kann. Auch anwesende Kinder hatten ihren Spass, obwohl sie dann mit Kinderpunsch vorlieb nehmen mussten. Abgerundet wurde der Abend klassischerweise mit dem Film mit Heinz Rühmann.

Zutaten

Für etwa 12 Gläser

  • 3 Flaschen trockener Rotwein (kann gar nicht trocken genus sein)
  • 2 Bioorangen
  • 1 Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 1 Zuckerhut
  • 54 %-iger Rum (weniger Alkohol brennt nicht)

Zu- oder besser Vorbereitung

  1. Die Flaschen in einen großen Topf leeren. Die Orangen heiß abwaschen, die Schalen abschälen und in den Wein geben.
  2. Die Orangen auspressen und den Saft zugeben.
  3. Zimtstange und Nelken am geschicktesten in einen Teesack füllen und zu dem Wein geben.
  4. Das Ganze etwa 30 Minuten auf kleiner Flamme warm werden lassen (nicht kochen!), so können auch die Aromen schön in den Wein übertreten.
  5. Die Orangenschalen und Gewürze entfernen. In ein hitzebeständiges Glasgefäß umfüllen, den Brenner in Gang setzen. Den Zuckerhut auf die Schiene legen und mit Rum tränken.
  6. Etwas Rum in eine hitzebeständige Schöpfkelle geben, entzünden und über den Zuckerhut geben. Gegebenenfalls noch etwas Rum aus der Schöfkelle nachgießen und so lange am brennen halten, bis der komplette Zuckerhut in die Bowle getropft ist. Dabei NIE direkt aus der Flasche auf den brennenden Zuckerhut gießen (1x erlebt, nicht zu empfehlen!!)
  7. Glasweise servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 10 Minuten + 30 Minuten Erwärmen

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Mischung aus Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 238 und Das grosse Brigitte Weihnachtsbackbuch, S. 149

Tipp: für mind. 2, besser 3 alles vorrätig haben

Eine gute Grundlage für die Bowle und schön adventlich:

So sieht die vorbereitete Feuerzangenbowle vor ihrem Auftritt aus:

vorbereitete Feuerzangenbowle

DVD Feuerzangenbowle

An so einem Abend unverzichtbar: die passende DVD, die jetzt bei Amazon bestellt werden kann.

10.12.06

Rezept: Honigkuchentiramisu (ohne Ei)

Honigkuchentiramisu

Ich habe vor Jahren das Rezept mal aus einer Zeitschrift abgeschrieben (BRIGITTE?). Ich hatte mir schon ewig vorgenommen, es einmal auszuprobieren. Anlässlich unserer adventlichen Feuerzangenbowle hatte ich dann endlich mal die Gelegenheit. Gigantisch lecker!! Es kommt komplett ohne Zucker aus und ist herrlich winterlich durch die Aromen des Honigkuchens. Man könnte auch Lebkuchen ohne Glasur verwenden. Nachkochen unbedingt empfohlen. Ein perfektes Dessert für die Adventszeit! Ich würde noch etwas Zimt darüber stäuben, wodurch der Wintertouch noch etwas unterstützt würde.

Zutaten

Für 8 Personen als Dessert

  • 350 g Honigkuchen (gekauft)
  • 150 ml starker schwarzer Kaffee
  • 50 ml Kaffeelikör (Baileys)
  • 500 g Mascarpone
  • 100 ml Eierlikör
  • 200 g süße Sahne
  • Kakaopulver und Zimt zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Den Honigkuchen in dünne Scheiben schneiden, die Hälfte in einer Form auslegen.
  2. Den Kaffee (kalt) mit Kaffeelikör mischen, die Hälfte über den Honigkuchen gießen.
  3. Die Mascarpone mit dem Eierlikör verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Hälfte der Crème auf dem Honigkuchen verteilen, den Rest des Honigkuchenscheiben auflegen, mit der restlichen Kaffeemischung beträufeln.
  4. Die restliche Crème darauf verteilen, glatt streichen. Abgedeckt im Kühlschrank mind. 2 Stunden kalt stellen.
  5. Vor dem Servieren mit Kakaopulver und Zimt bestäuben.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten + 2 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: vor Jahren aus einer Zeitschrift abgeschrieben

So sieht es dann auf dem Teller aus:

Honigkuchentiramisu quer

Rezept für Kulinarischen Adventskalender 10: Gebackene Entenbrust auf Rotkohlgemüse

Kulinarischer Adventskalender - 10Heute darf ich das 10. Türchen des Kulinarischen Adventskalenders füllen, den Zorra wieder netterweise initiiert hatte. Dieses Jahr kann man sogar tolle Abos gewinnen.

Mir fiel als erstes ein Rezept ein, das ich während meiner Studienzeit kreiert habe: 2 Kochplatten, ein Minibackofen im Bücherregal, aber ich wollte ja unbedingt ein 3-Gang-Menü für meinen Liebsten zaubern. Das Rezept ist so gut gelungen, dass es bei meiner Familie mittlerweile ein Klassiker an den Weihnachtsfeiertagen ist: relativ schnell vorbereitet schmeckt es genial lecker und die Hauptarbeit übernimmt netterweise mal wieder der Backofen: Entenbrust auf Rotkohlgemüse.

Das Rezept kann beliebig vervielfacht werden. Ich rechne immer eine Entenbrust pro 2 Personen, wenn man so um die 450g-Entenbrüste kauft. Frische sind leckerer, tiefgekühlte gehen natürlich auch, sollten aber vollständig aufgetaut sein, ehe sie in den Backofen kommen. Ganz eilige nehmen Rotkraut aus dem Glas.

Entenbrust auf Rotkohlgemüse

Zutaten

Für 2 Personen

  • 700 g Rotkraut selbstgemacht oder notfalls aus dem Glas
  • 1 Entenbrustfilet (um die 450 g)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 TL gemahlener Rosmarin
  • 1 Apfel (Boskop)
  • 100 ml Apfelsaft
  • 2 Nelken
  • 2 Wacholderkörner
  • 1 Lorbeerblatt

Zubereitung

  1. Wer das Rotkraut selber machen möchte, der findet hier ein Rezeptvorschlag von mir, sonst das Glas öffnen und in eine Auflaufform geben.
  2. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  3. 1 Apfel waschen, vierteln, entkernen und in Würfel schneiden (ich lass immer die Schale dran, wer mag muss eben vorher noch schälen) und unter das Rotkraut mischen.
  4. Das Rotkraut mit dem Apfelsaft angießen, mit Nelken, Wacholderkörner und Lorbeer würzen.
  5. Die Entenbrust unter fließendem Wasser abspülen, trockentupfen. Die Hautseite mit dem Messer vorsichtig (nicht in das Fleisch schneiden) gitterförmig einschneiden (dadurch kann das Fett auslaufen). Dann auf der Hautseite mit Salz, Pfeffer und Rosmarinpulver einstäuben. Mit der Hautseite nach oben auf das Rotkohlgemüse legen.
  6. Auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten backen. Dann den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze aufheizen und nochmals 10 Minuten Farbe ziehen lassen.
  7. Die Entenbrüste warm stellen, das Rotkraut von den Gewürzen befreien, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: ohne Rotkraut etwa 15 Minuten + 1 Stunde Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: vor langer Zeit selbst kreiert

Dazu schmeckt: Kartoffelknödel und Preiselbeeren

Variante: wer es etwas würziger mag, der ersetzt einen Teil des Apfelsaftes durch Geflügelfond, Rotwein oder Glühwein

So sieht die Ente auf dem Weg in den Ofen aus:

Entenbrust auf Rotkohl vorbereitet

9.12.06

Rezept: Hirschbraten mit Haselnusskruste und Hagebuttensauce

Hirschbraten mit Haselnusskruste

Ich konnte wieder einmal nicht widerstehen: auf dem Markt hatte der Händler, bei dem ich schon die wunderbaren Wildschweinkoteletts gekauft hatte, tollen Hirschbraten. Den habe ich angebraten und mit einer Haselnusskruste im Ofen überbacken. Dazu gab es eine Hagebuttensauce, die wirklich gigantisch mit dem Fleisch harmonierte. Nur leider bröselte meine Haube doch etwas beim Zerschneiden, daher habe ich die Knetzutaten hier im Rezept etwas vermehrt.

Gleichzeitig ist dieser Braten mein Beitrag zum Garten-Koch-Event Haselnuss.

Zutaten

Für 2 Personen

Für den Braten

  • 400 g Hirschbraten (ohne Sehnen und Fett)
  • 4 Wacholderbeeren
  • 6 schwarze Pfefferkörner
  • 40 g durchwachsener Speck
  • 2 EL Butter
  • 1 große Prise Salz
  • 2 Eigelb (M)
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 EL Paniermehl

Für die Hagebuttensauce

  • 80 ml Rotwein
  • 100 ml Wildfond
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, je 1 Prise Zimt, Muskatnuß
  • 1 EL Gin
  • 1 EL Cognac
  • 4 EL Hagebuttenmarmelade
  • 1 TL Zitronensaft
  • 100 g Saure Sahne

Zubereitung

  1. Pfefferkörner und Wacholderbeeren in einer Pfanne ohne Fett anrösten, in den Mörser geben und zerstoßen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Den Braten abwaschen, trockentupfen und rundum mit den Gewürzen einreiben.
  4. Den Speck würfeln, in einer Pfanne auslassen. Die Speckwürfel herausnehmen und beiseite stellen. Den Braten im Fett von allen Seiten anbraten (jeweils 5 Minuten), dann in Alufolie wickeln und etwa 10 Minuten ruhen lassen.
  5. Den Bratenansatz mit Rotwein und Wiidfond angießen, einköcheln lassen.
  6. Die Butter mit Salz, Eigelben, Haselnusskernen und Paniermehl verkneten. Die Bratenstücke in eine Ofenfähige Form geben, die Nusskruste auf den Braten streichen.
  7. Im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten backen (ich hatte 2 Stücke, bei einem würde ich 15 Minuten nehmen).
  8. Die Sauce mit Salz, Pfeffer, Zimt und Muskatnuss abschmecken, je 1 EL Gin und Cognac zugeben, die Hagebuttenmarmelade, Zitronensaft und Saure Sahne unterrühren. Alles einmal aufkochen lassen.
  9. Den Braten in Portionsstücke schneiden und mit der Hagebuttensauce servieren.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Arbeitszeit

Schwierigkeit: etwas Fortgeschritten

Quelle: GU Küchenbibliothek - Geflügel und Wild, S. 130

Tipp: Dazu schmeckt: Spätzle

Hier noch das Foto der Hagebuttensauce:

Hagebuttensauce

Hier die etwas zerbröselte Pracht auf dem Teller (trotzdem lecker):

Hirschbraten mit Hagebuttensauce angerichtet

7.12.06

Rezept: Bananen-Schoko-Aufstrich

Bananen-Schoko-Aufstrich

Endlich haben Bananen wieder so richtig Saison. Auch wenn ich sonst nicht so gerne Tütengerichte vorstelle, so finde ich diese Idee doch wirklich klasse: vor dem Frühstück mit dem Pürierstab mal eben noch einen leckeren Fruchtaufstrich zaubern. Einfach perfekt.

Zutaten

lt. Angabe 2x200 ml Gläser, bei mir 1x300 ml

  • 200 g Bananen (geschält gewogen)
  • 1 Tüte Gelierzauber
  • 3 EL Schokosplitter

Zubereitung

  1. Die Bananen in grobe Stücke brechen und in einen hohen Mixbecher geben, den Gelierzauber dazugeben.
  2. Alles mit einem Pürierstab 45 Sekunden ununterbrochen pürieren, bis alles ein homogener, luftiger Brei ist.
  3. Schokosplitter unterheben und in ein Glas umfüllen.

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Schwierigkeit: kinderleicht

Quelle: Produkt-Info

5.12.06

Rezept: Gulasch mit Weißwein

Gulasch mit Weißwein

Unser Metzger hatte in der Auslage verführerisch aussehendes Gulasch: perfekt, ohne Sehnen oder Fett. Da musste ich natürlich gleich zuschlagen und habe daraus ein sehr leckeres Gulasch gekocht. Die Grundlage der Sauce ist neben angeschwitzen Zwiebeln überwiegend Weißwein (zugegeben, es kommen auch noch Paprika und Tomaten hinein), aber geschmacklich kommt der Weißwein doch überraschend gut durch. Wichtig ist, einen sehr trockenen Weißwein zu verwenden. Ich könnte mir noch gut ein Lorbeerblatt in der Sauce vorstellen. Ansonsten mal ein Gericht, an dem ich nicht "herumgepfuscht" habe, sondern direkt nach Rezept zubereitet habe: genial lecker. Leider waren die erhältlichen Tomaten so wässrig, dass ich einfach Pizzatomaten aus der Dose genommen habe, die schmeckten wenigstens nach Tomaten - nicht so wie das andere rote Zeug.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 6 mittelgroße Zwiebeln
  • 600 g gemischtes Gulasch
  • 2 EL Butter
  • Gewürze: 1 TL edelsüß Paprika, 1 TL Rosenpaprika, Salz, Pfeffer (+ 1 Lorbeerblatt)
  • 1/8 l sehr trockenen Weißwein
  • 1 kleine Dose Pizzatomaten
  • je 1 gelbe und grüne Paprikaschote
  • 1 EL 3x-fach konzentriertes Tomatenmark
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln grob würfeln.
  2. Das Gulasch trockentupfen. In einem großen Topf (5 l) Butter zerlassen und das Fleisch portionsweise darin anbraten, herausnehmen und beiseite stellen.
  3. Die Zwiebeln anbraten bis sie leicht braun sind, mit Paprikapulver bestäuben. Dann das Fleisch wieder zugeben, mit Weißwein ablöschen, salzen und pfeffern. Auf schwacher Hitze zugedeckt (2-3 von 9) 30 Minuten schmoren lassen (wer mag 1 Lorbeerblatt zugeben).
  4. In der Zwischenzeit die Paprikaschoten waschen, von Kernen befreien und würfeln. Wer leckere Tomaten hat, der wasche und würfele sie, ansonsten heroisch die Dosentomaten öffnen.
  5. Nach 30 Minuten Paprika und Tomaten zugeben und für weitere 30 Minuten bei schwacher Hitze abgedeckt schmoren.
  6. Die Petersilie waschen und hacken.
  7. Mit Tomatenmark abbinden, mit Petersilie dekoriert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Jeden Tag gut kochen, S. 76

Dazu schmeckt: Salzkartoffeln oder Kartoffelknödel

3.12.06

Weihnachtsbäckerei

Viele Plätzchen

Gestern habe ich mit meiner Freundin Alex und ihrem Sohn Max Plätzchen gebacken. Mit viel Liebe, Geduld, viel gemahlenen Nüssen und mit noch mehr Spass wurde zum Erstaunen unserer Männer verschiedenste leckere Plätzchen gezaubert.

Da wir so viele verschiedene Rezepte an einem Tag gebacken haben, kann ich die einzelnen Mengen, die an Kuvertüre nötig waren, nicht zuordnen, da Alex am Schluss die Schokoarbeit übernommen hatte, womit sie doch eine ganze Zeit beschäftigt war.

Das waren im einzelnen:

Rezept: Miniflorentiner

Miniflorentiner

Lecker!! Florentiner sind fast immer der Renner. Ich hatte vor Jahren schon mal selber welche gebacken und in Erinnerung blieb mir das Schrubben des völlig verdreckten Bleches und Backofens, da mir der Guß überall hingelaufen war. Als Alex das jetzt wieder vorschlug war ich zunächst wenig begeistert. Da mein Ofen jetzt aber über Pyrolyse verfügt und sich somit selber putzt, habe ich mich überreden lassen. Ich war begeistert. Denn diese Miniflorentiner sind nicht nur superlecker, sie machen auch kaum Arbeit und vor allem keinen Dreck! Das gibt es ab sofort öfter!

Zutaten

Für 2 Bleche

  • 120 g Belegkirschen
  • 2 EL Butter
  • 250 g Schlagsahne
  • 200 g Zucker
  • 250 g Mandelplättchen
  • 120 g Sukkade
  • 4 EL Mehl
  • Kuvertüre zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 225°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Belegkirschen hacken.
  3. Die Butter in einem Topf (3l) zerschmelzen lassen, die Sahne und den Zucker zugeben und aufkochen lassen.
  4. Belegkirschen, Mandelplättchen und Sukkade zugeben und so lange köcheln lassen, bis fast die ganze Flüssigkeit verkocht ist. Dabei häufig rühren, die Masse neigt zum Anbrennen. Das Mehl unterrühren.
  5. Die Bleche komplett mit Backpapier auslegen.
  6. Den Teig mit 2 EL portionsweise in großen Abständen auf das Blech setzen.
  7. Auf mittlerer Schiene jeweils 5 Minuten backen.
  8. Auf dem Blech etwas abkühlen lassen, dann auf einem Rost restlich abkühlen lassen.
  9. Mit geschmolzener Kuvertüre auf der Unterseite bestreichen, umgedreht trocknen lassen.

Zubereitungszeit: 35 Minuten Arbeitszeit gesamt (unterbrochen) + 5 Minuten Backzeit + Kühlzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: meine Freundin Alex

Rezept: Zimtsterne

Zimtsterne

Ich weiß gar nicht, wo ich dieses Rezept herbekommen habe. Aber es ist wirklich das einzige Rezept, das ich besitze, wo die Zimtsterne nicht schon am Folgetag eine Härte haben, mit der man problemlos Nägel in die Wände schlagen kann. Durch den Trick mit dem reingeriebenen Apfel bekommen sie nicht nur eine leckere frische Note, sondern bleiben auch nach einigen Tagen noch herrlich aromatisch und weich. Nachbacken empfohlen!

Zutaten

Für 2 Bleche

Für den Teig

  • 3 Eiweiße (M)
  • 100 g Zucker
  • 1 kleiner Apfel (Boskop)
  • 500 g geriebene Mandeln
  • 1 1/2 EL Zimt
  • 1 Messerpitze Nelkenpulver

Für den Belag:

  • 1 Eiweiß (M)
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

  1. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen.
  2. Den Apfel schälen und fein reiben.
  3. Den geriebenen Apfel gemeinsam mit den Gewürzen und den gemahlenen Mandeln unterheben. Der Teig sollte nicht an den Fingern kleben.
  4. Zwischen Frischhaltefolie ausrollen und Sterne ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  5. Den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Für den Belag das letzte Eiweiß mit dem Zucker zu Eischnee schlagen (muss nicht ganz fest sein), mit einem Messer auf den Sternen verteilen.
  7. Auf mittlerer Schiene jeweils 20 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 60 Minuten + 20 Minuten backen

Schwierigkeit: das Bestreichen mit dem Eiweiß ist zeitraubend.

Quelle: keine Ahnung, das Rezept habe ich seit etwa 7 Jahren

Tipp: aus den Eigelben lassen sich prima folgende Plätzchen backen:

Rezept: Bananenküsse

Bananenküsse

Diese Plätzchen tragen ihren Namen wirklich zu recht. Sie sind herrlich aromatisch durch die Bananen in Kombi mit den gemahlenen Haselnüssen. Dazu dann ein leckerer Schokoüberzug (ich empfehle Zartbitter!): genial lecker!! Einziger Nachteil: durch den geringen Zuckeranteil sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie nicht so haltbar sind. Meistens sind sie aber eh schnell weggegessen.

Zutaten

Für 2 Bleche

  • 2 Bananen
  • 3 Eiweiße (M)
  • 80 g Zucker
  • 200 g gemahlene Haselnüsse (Mandeln sind auch lecker!)
  • Für die Deko: Zartbitterkuvertüre

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Die Bananen schälen und mit der Gabel zermusen.
  3. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Die Banenen und die Haselnüsse unterheben.
  4. Die Bleche mit Backpapier auslegen.
  5. Mit 2 Teelöffeln kleine (walnussgroße) Portionen formen und mit Abstand (2x) auf das Blech setzen.
  6. Auf mittlerer Schiene 20 Minuten (wer es krosser mag: 25 Minuten) backen.
  7. Auf einem Rost auskühlen lassen. In Kuvertüre tauchen und trocknen lassen. Wer mag, bestreut sie mit Kokosraspeln.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 20-25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht (Eier trennen ist die "Herausforderung")

Quelle: GU - Weihnachten Süßes liebevoll zubereiten, S. 36

Hilfreich: Ein Handrührgerät

Tipp: aus den Eigelben lassen sich super folgende Plätzchen backen:

Backbuch: GU - Weihnachten Süßes liebevoll zubereiten

GU Weihnachten Süßes liebevoll zubereitenNoch ein Weihnachtsbackbuch. Auch wenn es wie die Weihnachtsbäckerei ebenfalls aus dem Hause GU stammt, so setzt es doch andere Schwerpunkte. Die Plätzchenrezepte sind allerdings nur ein Teil des Buches. Denn zusätzlich finden sich Torten und Kuchen sowie Konfekt und essbare Geschenkideen mit selbstgemachten Chutneys oder Likören. Die Rezepte sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Mich fasziniert insbesondere die Vielfalt winterlicher Kuchen und Torten.

Die Rezepte sind wieder alle bebildert und gelingsicher beschrieben. Auch hier sind Zubereitungs- Ruhe- und Backzeiten jeweils mit angegeben. Für das Hexenhäuschen ist sogar eine Schablone enthalten, die nur übertragen werden muss (kann auch direkt auf dem Teig ausgemessen werden).

Im Anhang findet sich eine kleine Teigkunde, Tipps und Kniffe, wie Plätzchen sicher gelingen, Warenkunde, eine Übersicht über Küchenutensilien, Dekoideen. Außerdem Ideen für Weihnachtsdeko und hübsche Verpackungen.

Fazit: Ein tolles Buch für Anfänger und Fortgeschrittene. Insbesondere Menschen, die eher zu den Feiertagen backen, werden an diesem Buch sehr viel Spaß haben.

Auch dieses Buch ist leider nur noch als Restexemplar im Laden erhältlich und auch bei Amazon nur noch gebraucht bestellbar.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Rezept: Feine Butterplätzchen

Feine Butterplätzchen

Hier mal die klassischen Ausstecherle. Einfach, lecker, klassiche Adventsbäckerei. Der Teig ist sehr schnell geknetet, allerdings braucht er doch 2 Stunden Ruhezeit. Je mehr Ausstecherförmchen man besitzt, umso mehr Spass haben nicht nur die Kinder... Zum Verzieren haben wir hier neben Zuckerperlen und -streuseln auch Hagelzucker und gehackte Pistazienkerne verwendet, der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Im Foto sind mal einige schöne Plätzchen abfotografiert, die Dekovielfalt war natürlich größer!

Ich hatte mit dem Teig erst mit pi-mal-Daumen angefangen. Bei diesem Rezept sollte man sich allerdings wirklich an die Mengen halten, dann gelingt es sicher.

Zutaten

Für 3 Bleche

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen geriebene Zitronenschale
  • 125 g kalte Butter
  • 2 Eigelbe (M)

Für die Deko:

  • 2 Eigelbe (M)
  • 1 EL Milch
  • Dekokram: Zuckerstreusel, gehackte Nüsse, Hagelzucker,...

Außerdem: Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel zusammengeben (die Butter schon etwas kleinschneiden) und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  2. In Frischhaltefolie gewickelt mind. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Dann: Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, Bleche mit Backpapier auslegen, Ausstechförmchen zurechtlegen und den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen (Ober-/Unterhitze 170°C, dann aber jedes Blech einzeln backen)
  4. Den Teig etwa 3 mm dick ausrollen, mit Ausstecherle Plätzchen ausstechen und auf das Blech setzen.
  5. Die Eigelbe mit der Milch verquirlen und mit dem Dekomaterial nach Wunsch verzieren. Auf mittlerer Schiene je Blech etwa 10 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Teig + 2 Stunden Ruhezeit + Ausstech- und Dekozeit + 10 Minuten je Blech (reine Arbeitszeit etwa 1 Stunde)

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S. 22

Tipp: Aus dem übrig gebliebenen Eiweiß lassen sich prima Bananenküsse oder Zimtsterne zubereiten.

Backbuch: GU - Weihnachtsbäckerei

GU WeihnachtsbäckereiHier noch das passende Weihnachtsbackbuch aus der gleichen Reihe, aus der ich schon andere Bücher hier vorgestellt habe (Lieblingskuchen, Tortenzauber, Brot und Brötchen). Wie die anderen Bücher dieser Reihe auch überzeugt das Buch durch eine liebevolles Layout mit jeweils 2 Rezepten je 2 Seiten mit Foto zu jedem Rezept. Die Rezepte sind gelingsicher beschrieben und für die Planung auch jeweils Zubereitungs-, Kühl- und Backzeit angegeben.

Unterteilt ist das Buch in Meisterstückchen (könnte auch Klassiker heißen), aus aller Welt, Lebkuchen und Stollen sowie Last-Minute-Plätzchen. Die einzelnen Unterkapitel sind jeweils farblich voneinander getrennt. Ich finde besonders schön, dass bei den meisten Rezepten noch Tipps, Dekoideen und Varianten angegeben sind. so dass man eine noch größere Vielfalt und Gelingsicherheit erhält. Die Rezepte sind supervielfältig. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Fazit: ein Buch für Anfänger und Fortgeschrittene, die gerne mal verschiedene und auch ausgefallene Plätzchenideen geniessen möchten.

Stand 12/07: Das Buch ist wieder im Handel erhältich oder bei Amazon bestellbar.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Rezept: Schokobusserl

Schokobusserl

Hier das erste Rezept, das ich mit meiner Freundin Alex zusammen gebacken habe. Extrem leckere und superschokoladige Schokobusserl. Sie bestehen aus einem Rührteig, der dank der Küchenmaschine wieder sehr schnell zusammengerührt ist. Danach folgt eine Ruhezeit, die man ja auch mit anderen Teigzubereitungen füllen kann. Das Formen der Bällchen, die zu kleinen Fladen verlaufen ist etwas kniffelig, hat man aber schnell raus.

Zutaten

Für 5 Bleche

  • 300 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 300 g Zartbitter Raspelschokolade
  • 480 g geriebene Mandeln
  • 100 g Mehl (Typ 405)
  • 3 EL Backkakao
  • Kuvertüre in Zartbitter und weiß

Zubereitung

  1. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln unterrühren.
  2. Danach die restlichen Zutaten (außer der Kuvertüre) untermischen. Mit Frischhaltefolie abdecken und 45 Minuten kühl stellen.
  3. Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Bleche mit Backpapier auslegen.
  4. Mit feuchten Händen den Teig zu kleinen Bällchen formen (etwa 1,5 cm Durchmesser), diese mit sehr großem Abstand (mind. 4x) auf das Blech legen.
  5. Auf mittlerer Schiene für 12 Minuten backen (10-15 lt. Rezept).
  6. Auf dem Blech etwas auskühlen lassen und dann auf ein Gitter legen.
  7. Die Kuvertüre (hier Zartbitter und weiß) in der Mikrowelle schmelzen - oder Wasserbad - und die Schokobusserls jeweils zur Hälfte darin eintunken und zum Trocknen auf Gitter oder Pergamentpapier legen.

Zubereitungszeit: 45 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 45 MInuten Ruhe- + 15 Minuten Backzeit + Kühlzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Mit Kindern backen für Weihnachten, S. 16

GU - Mit Kindern backen für Weihnachten

Tipp: Kulinarischer Adventskalender 2006

Kulinarischer Adventskalender 2006Etwas verspätet möchte ich alle auf den Kulinarischen Adventskalender 2006 hinweisen. Neben leckeren Ideen verschiedener Kochblogs kann man dieses Jahr sogar etwas gewinnen. Also jeden Tag so gegen 10 Uhr in das entsprechende Türchen schauen und Ideen für die Adventszeit sammeln.

Ich bin gespannt auf viele leckere Ideen. Das eine oder andere werde ich bestimmt nachkochen oder -backen.

2.12.06

Rezept: Pangasiusfilet auf Gurkengemüse

Pangasiusfilet auf Gurkengemüse

Pangasius ist ein Verwandter unseres einheimischen Wels oder Waller. Meine Fischtheke hatte gerade leckeres Pangasiusfilet in der Auslage und ich konnte einfach nicht widerstehen. Das Rezept an sich ist einfach und simpel: Gurke wird in Würfel geschnitten, angedünstet, in einem leckeren Weißweinsauce gekocht und der Fisch darauf mitgedünstet. Einfach genial lecker und insgesamt mit 30 Minuten Zubereitungszeit doch extrem schnell fertig.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Biozitrone
  • 2 Pangasiusfilets (oder Waller oder Wels)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Gurke
  • 3 EL gehackter Dill
  • 1 EL Butter
  • 75 ml Weißwein
  • 2 EL Kräuterfrischkäse
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Zitrone waschen und die Scheibe abreiben, dann halbieren und den Saft auspressen (es wird nur die halbe Menge benötigt).
  2. Die Filets abspülen, trockentupfen, von jeder Seite salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln (etwa den halben Saft verwenden!).
  3. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. Die Gurke schälen, längs halbieren, Kerne herauskratzen und in Würfel schneiden.
  5. Den Dill fein hacken.
  6. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, erst die Zwiebel goldig andünsten, die Gurke dazugeben und etwa 2 Minuten schmoren. Mit Weißwein ablöschen. Den Frischkäse unterrühren und mit Dill, Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Die Fischfilets auflegen und 5 Minuten dünsten lassen (geschlossener Deckel).
  8. Die Fischfilets wenden und nochmals 5 Minuten dünsten.

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Schwierigkeit: Fisch wenden braucht etwas Übung

Quelle: GU Küchenbibilothek Fisch und Meeresfrüchte, S. 96

Dazu schmeckt: Kartoffelpürree

So sieht es auf dem Teller aus:

Pangasiusfilet auf Gurkengemüse angerichtet

1.12.06

Rezept: Puten-Kürbis-Geschnetzeltes

Puten-Kürbis-Geschnetzeltes

Auf dem Markt lachte mich ein Hokkaido-Kürbis an, den ich dann auch zu einem leckeren Geschnetzelten verarbeitet habe. Die Schnippelarbeit hält sich relativ in Grenzen und der Genuss ist genial lecker. Im Rezept wurde dazu Preiselbeerkonfitüre empfohlen, etwas ungewöhnlich, aber sehr lecker und interessant in der Geschmackskombination. Das wird es nächstes Jahr bestimmt mal wieder geben.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 300 g Kürbis (400 g ungeputzt)
  • 1 Putenschnitzel (300 g) alternativ Hähnchenbrustfilet
  • 1 kleine Stange Lauch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 3 EL Öl
  • 75 ml Hühnerbrühe
  • 100 g Crème fraîche

Zubereitung

  1. Den Kürbis schälen, entkernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Das Fleisch waschen und in Streifen schneiden.
  2. Den Lauch ebenfalls waschen und in Ringe schneiden.
  3. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, das Putenfleisch darin scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Das Putenfleisch herausnehmen und warm stellen.
  5. Kürbis und Lauch in die Pfanne geben, anbraten, mit Hühnerbrühe ablöschen und abgedeckt bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten dünsten.
  6. Die Crème fraîche zusammen mit dem Putenfleisch wieder in die Pfanne geben, alles verrühren, 1x aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU Küchenbibliothek - Geflügel und Wild, S. 91

Dazu schmeckt: grüne Bandnudeln und 1 EL Preiselbeerkonfitüre

So sieht es auf dem Teller aus:

Puten-Kürbis-Geschnetzeltes angerichtet

Kochbuch: GU Küchenbibliothek - Geflügel und Wild

GU Küchenbibliothek Geflügel und WildMal wieder eines meiner Lieblingskochbücher, das ich schon seit dem Studium besitze. Damals wurde die GU Küchenbibliothek aufgelegt, eine Neuauflage gab es bislang leider nicht. Ich habe hieraus schon die Bücher über Kartoffeln, über Aufläufe und Gratins und über Fisch und Meeresfrüchte vorgestellt. Dieses Buch ist genauso bombastisch: Nach einer ausführlichen Warenkunde mit Tipps zu Einkauf, Verwendung und Saison werden die wichtigsten Handgriffe sowie die Besonderheiten beim Garen mit den Alternativen vorgestellt. Hier findet man auch eine Garzeitentabelle. Von der tollen Rezeptübersicht bereits zu Beginn des Buches gar nicht zu sprechen. Die Rezepte selbst sind wieder nach Gängen sortiert: Vorspeisen und Snacks, Suppen und die Hauptgerichte sortiert nach Fleischart.

Die Zutatenliste ist übersichtlich gestaltet, die Arbeitsanweisungen übersichtlich. Jedes Rezept erstreckt sich über eine Seite mit ansprechendem Foto, häufig (nicht immer) begleitet von Getränketipps oder Varianten. Die Rezepte sind sehr variabel: von sehr einfach bis zu anspruchsvoller Technik.

Fazit: ein Buch, an dem sowohl der Anfänger wie auch der amibitonierte Hobbykoch seine Freude haben wird. Der Rezeptschwerpunkt liegt auf Putenrezepten. Man findet jedoch zu allen angegebenen Fleischarten eine schöne Rezeptvielfalt. Insgesamt ein Buch, aus dem ich immer wieder gerne koche.

Leider ist das Buch - wie die gesamte Reihe - nicht mehr im Handel erhältlich, es kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt: