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30.10.06

Rezept: Rotkohl mit Maronengnocchi

Rotkohl mit Maronengnocchi

Hier mal eine Abwandlung einer klassischen Beilagenkombination zu Wild: Rotkohl und Maronen, die hier komplett die Hauptrolle spielen. Die Maronen werden gekocht und gemeinsam mit Kartoffeln zu Gnocchi verarbeitet (extrem lecker). Der Rotkohl wird im Wok kurz angeschwitzt, mit Zwiebeln, Thymian, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit Gemüsebrühe abgelöscht. Kurz vor Ende der Köchelphase wird noch gewürfelte Mango zugegeben. Die Kombination ist wirklich sehr lecker, wenn auch etwas ungewöhnlich.

Die Rotkohlstreifen würde ich beim nächsten Mal etwas dünner schneiden. Die Maronengnocchi werde ich auf jeden Fall mal als Beilage zu Wild servieren, denn die waren wirklich klasse.

Gleichzeitig ist das mein Beitrag zum Blog-Event XVIII: Maronen.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 600 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 150 g Maronen
  • 1 kleiner Rotkohl (sehr klein)
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Mehl (Typ 405) (plus Mehl für die Fläche)
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Pfeffer
  • Salz
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Thymianblättchen
  • 1/2 Mango

Zubereitung

  1. Für die Gnocchi die Kartoffeln waschen, schälen, vierteln, in kochendem Salzwasser in 20 Minuten gar kochen, abgießen und abdampfen lassen.
  2. Die Maronen kreuzweise einritzen, in siedendem Salzwasser in 20 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Rotkohl von schlechten äußeren Blättern befreien, in sehr feine Streifen (besser) schneiden, beiseite stellen.
  4. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
  5. Die Maronen schälen und gemeinsam mit den Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Mehl zu einem Teig verkneten, mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf einer bemehlten Fläche zu 2 cm dicken Rollen formen, in gleich große Stücke schneiden und mit der Gabel eindrücken.
  6. Die Gnocchi portionsweise in siedendem Salzwasser jeweils in etwa 3 Minuten gar ziehen lassen und warm stellen.
  7. Den Wok erhitzen und Öl zugeben. Zuerst die Gnocchi portionsweise darin anbraten und erneut warm stellen.
  8. Dann die Zwiebel und den Rotkohl darin für etwa 2 Minuten andünsten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Thymianblättchen würzen.
  9. Die Mango schälen, in Würfel schneiden und zugeben. Alles etwa 2 Minuten warm ziehen lassen.
  10. Mit den Gnocchi servieren.

Zubereitungszeit: etwa 2 Stunden.

Schwierigkeit: nicht so leicht

Quelle: GU - Wok Low Fat, S. 32

Tipp: Maronen kochen

Blog Event XVIII: Maronen hier meine Erfahrung im Maronen kochen: Die Maronen werden kreuzweise auf der gewölbten Seite eingeritzt und dann in siedendes Wasser geben, nach 20 Minuten abgießen. Danach dann über das (s. Foto) etwas aufgegangene Kreuz schälen.

Soweit die Theorie. Leider war das mit dem Schälen doch sehr mühsam. Dafür wurden wir mit extra leckeren Maronen belohnt. Wir mussten uns extrem zurückhalten, damit genug für unsere Maronengnocchi übrig blieb.

gekochte Marone

Kochbuch: GU - Wok Low Fat

GU - Wok Low FatDer Wok ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Seit ich einen neuen habe, der auch auf meinem Induktionsherd funktioniert, macht es damit doppelt Spass zu kochen. Hier ein dazu passendes Buch mit figurfreundlichen Rezeptideen.

Die Rezepte selbst sind nach Gelegenheiten sortiert: Lunch, vegetarische und fleisch- und fischhaltige Hauptrezepte und zum Abschluss Süßspeisen aus dem Wok. Den Auftakt macht eine kleine Gerätekunde sowie mehrere Tipps rund um die Benutzung des Woks. Die Rezepte selbst sind durchweg bebildert, die Zutatenliste ist übersichtlich und die Rezepte sind gut nachvollziebar.

Allerding sind einige Rezepte ein wenig gezwungen für den Wok zurechtgelegt. Kartoffeln mit Kräutermousse klingt ja sehr lecker, aber muss man Kartoffeln im Wok dämpfen? Auch mehrere Nudelrezepte hätte ich eher in einem Pastabuch erwartet (Penne sind nicht meine klassische Nudeln im Wok).

Davon abgesehen sind die Rezepte sehr lecker und gelingsicher nachvollziehbar. Bei meinen hieraus schon vorgestellten Rotkohl mit Maronengnocci war die Zeitangabe allerdings deutlich untertrieben. Lecker war es allemal.

Fazit: ein nettes Buch, mit interessanten Rezepten, etliches ist in "normalen Kochbüchern" zu finden. Das schon vorgestellte Wok - Vielfalt ohne Grenzen von GU überzeugte mich deutlich mehr. Allerdings ist es aktuell auch reduziert erhältlich, was es doch attraktiv macht. Es kann aktuell bei Amazon bestellt werden.

Hieraus schon vorgestellt:

28.10.06

Rezept: Buttermilchbrötchen

Buttermilchbrötchen

Diese kleinen Brötchen sind im Handumdrehen fertig. Ich backe sie gerne am Wochenende, da sie innerhalb von 40 Minuten fertig sind. Bis meine Familie am Frühstückstisch sitzt, kann ich schon warme Brötchen aus dem Ofen zaubern. Da sie ohne Zucker auskommen, passen sie auch gut in einen Brötchenkorb auf einem Buffet. Warm schmecken sie allerdings am besten.

Zutaten

Für etwa 6 normale Brötchen oder 12 kleine

  • 300 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g Buttermilch
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50 g Butter

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Daraus Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  3. Etwa 20 Minuten backen (bei kleinen Brötchen eher 15 Minuten).

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten plus Backzeit und Abkühlzeit

Schwierigkeit:leicht

Quelle: ein Flyer in einem Supermarkt

26.10.06

Rezept: Crèmesuppe aus Räucherfisch

Crèmesuppe aus Räucherfisch

Hier mal eine feine, sehr leichte Suppe. Sie hat ein wunderbar leichtes Fischaroma, eine perfekte Vorspeise, wenn man ein etwas eleganteres Menu beginnen möchte.

Im Rezept war eine ganze Räucherforelle vorgesehen. Da ich kein besonderer Held im Filetieren bin, habe ich gleich Filets gekauft, aber da waren auch noch Gräten drin - also durfte ich doch mit der Pinzette ran.

Zutaten

Für 4 Personen als Vorspeise

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 4 geräucherte Forellenfilets (oder eine ganze geräucherte Forelle)
  • 800 ml Fischfond
  • 1 EL Zitronensaft
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 200 g Sahne

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Die Würfel in der Butter glasig andünsten.
  2. Die Forellenfilets auf restliche Gräten überprüfen, grob würfeln und in ein hohes Gefäß geben. Gemeinsam mit den Zwiebelwürfeln pürieren.
  3. Den Fischfond aufkochen lassen, das Forellenpüree nach und nach unterrühren (ich habe nochmal durchpüriert). MIt Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Den Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden.
  5. Die Sahne schlagen und gemeinsam mit dem Schnittlauch unter die Suppe heben.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach GU Küchenbibliothek - Fisch und Meeresfrüchte, S. 62

Kochbuch: GU Küchenbibliothek - Fisch und Meeresfrüchte

GU Küchenbibliothek Fisch und MeeresfrüchteHier ein Kochbuch aus der Reihe GU Küchenbibliothek, aus dem ich schon das über Kartoffeln-Buch vorgestellt habe. Dieses Buch überzeugt wie die ganze Reihe durch eine brilliante Warenkunde sowie eine tolle Rezeptübersicht, auf der die einzelnen Rezeptmerkmale leicht übersichtlich dargestellt sind und man schnell das richtige Rezept für den entsprechenden Anlass findet.

Die Rezepte selbst sind unterteilt in Vorspeisen, Suppen und Eintöpfe, Zwischengerichte sowie Süß- und Salzwasserfische. Die Rezepte selbst sind mit tollen Fotos bebildert. Die Rezepte sind übersichtlich, leicht nachvollziebar und auch so beschrieben, dass auch ein Anfänger gut damit zurecht kommt. Besonders für fischliebende Anfänger hat das Buch tolle Tipps parat. Neben Fotos, woran man frischen Fisch erkennt, wird mit Zwischenschritt-Fotos das Filetieren der verschiedenen Fische sowie das Vorbereiten von Schalentieren dargestellt.

Doch auch fortgeschrittene Hobbyküche finden hier noch etliche neue Rezeptvariationen. Wie beispielsweise der Würzige Waller aus dem Ofen, als ich mich spontan in 2 Wallerfilets verliebte und dann ein tolles Rezept suchte. In diesem Buch habe ich bislang zu jeder Fischsorte ein geniales Rezept gefunden. Ein Rezept für Fischstäbchen wird man in diesem Buch allerdings nicht finden, es hält sich eher an exquisit-ausgefallene Rezepte (ohne dass es teurer wäre, als man für frischen Fisch ohnehin zahlt).

Auch für den fortgeschrittenen Hobbykoch finden sich viele reizvolle Rezeptideen, die in meinen anderen Fischbüchern so nicht zu finden sind. Fazit: ein tolles Buch, für Anfänger und Fortgeschrittene. Trotz mittlerweile 5 verschiedenen Fisch- und Meeresfrüchtekochbüchern ist dieses nach wie vor unschlagbar.

Das Buch ist wie die ganze Reihe leider nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

24.10.06

Rezept: Schokobananen

Schokobananen

Hier mal ein extra leckeres Dessert. Optisch machen die in Alufolie eingewickelten Bananen einiges her. Wenn man sie öffnet, kommt einem leckere geschmolzene Schokolade mit dem dann etwas warmen Bananenfleisch entgegen: LECKER. Ein perfektes Dessert, insbesondere für Kinder oder große Naschkatzen.

Zutaten

Pro Person

  • 1 Banane (ruhig schon etwas braun)
  • 1 Riegel Zartbitterschokolade (Vollmilch geht auch, aber nicht so lecker)
  • 1 breiter Streifen Alufolie

Zubereitung

  1. Die Bananen auf der Innenseite mit einem Messer längs einritzen (nur bis zur Hälfte max. einschneiden).
  2. Die Schokolade in Stücke brechen und ganz in die Banane schieben ohne die hintere Schale zu verletzen.
  3. Die Banane in Alufolie wickeln und auf einem Backpapier (es kann Saft auslaufen) bei Umluft 160°C etwa 15 Minuten backen.

Arbeitszeit: 5 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: meine Studienfreundin Julia

So sieht es dann geöffnet aus:

offene Schokobanane

22.10.06

Rezept: Kürbis süß-sauer

Kürbis süß-sauer

Hier noch eine Idee, wenn man einen riesigen Kürbis hat: warum ihn nicht einfach lecker mit Nelken und Zimtstange in einen Essigsud über 24h ziehen lassen und dann mit Zucker einkochen? Das Ergebnis ist perfekt. Der Kürbis schmeckt extrem lecker zu Bratkartoffeln oder auch zu jeder anderen Brotzeit. Außer der Schnippelarbeit ist auch kaum Arbeitszeit enthalten, so dass man mit relativ wenig Aufwand eine wunderbar leckere Beilage aus dem Glas gezaubert hat.

Außerdem ist das noch ein Beitrag zum Garten-Koch-Event Kürbis.

Zutaten

Für 6x 200 ml Gläser (laut Rezept 6x 250 ml)

  • 1 kg Kürbis (geputzt gewogen, vorher etwa 1,3 kg)
  • 1/4 l Weißweinessig
  • 1 Zimtstange
  • 5 Nelken
  • 1 Biozitrone
  • 500 g Zucker

Zubereitung

  1. Den Kürbis putzen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. In eine große Schüssel geben.
  2. Den Weißweinessig mit der Zimtstange und den Nelken aufkochen.
  3. Die Zitrone waschen und die Schale abreiben und zum Essig geben.
  4. Den Essigsud über den Kürbis geben und abgedeckt im Kühlschrank 24 h ziehen lassen.
  5. Am nächsten Tag den Essigsud abgießen und auffangen, erneut aufkochen, 500 g Zucker einrühren. Den Kürbis zugeben und glasig kochen lassen.
  6. Noch kochend in die vorbereiteten Gläser abfüllen.

Zubereitungszeit: etwa 2x 45 Minuten Arbeitszeit + 24 h Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Einmachen (einfach clever), S. 75

Nachtrag 26.01.08: Dieses Mal mit Hokkaido- statt wie sonst Muskat-Kürbis gemacht. Trotz längerer Kochzeit noch sehr bissfester Kürbis, insgesamt Muskatkürbis deutlich besser geeignet.

Kochbuch: GU - Einmachen (einfach clever)

GU - einmachen (einfach clever)Für alle Fans von selbst gemacht schmeckt besser hier ein wirklich wunderschönes Buch. Denn neben den Klassikern wie Konfitüren und Gelees, Kraut und Rüben werden auch Saucen und Pasten sowie Eier, Käsel, Fisch & Fleisch eingelegt. Den Anfang macht eine kleine Einführung mit Gläserkunde, kleinen Kniffs und Tricks (wie der Gelierprobe).

Die Rezepte sind gelingsicher beschrieben und durchweg bebildert. Bei jedem Rezept wird eine Gläsermenge mit Volumen angegeben, die auch stimmt. Bei einigen Rezepten wird gleich noch eine Variante mit angegeben, wodurch die Rezeptvielfalt deutlich gewinnt.

Die Rezepte umfassen nicht nur hiesiges Gemüse oder Obst, sonder auch Rezeptideen mit Mangos oder Kiwis sind angegeben. Zusätzlich gibt es auch Ideen für Likör oder Sirup, selbstgemachten Essig. Es gibt einige Chutney-Rezepte, die ich leider bislang noch nicht ausprobiert habe. Das Einlegen von Fleisch oder Fisch überzeugt mich nicht wirklich - aber das ist bekanntlich geschmackssache.

Fazit: ein gelungenes Buch für jeden, der gerne mal etwas selber einkochen möchte. Die Wahrscheinlichkeit zum vorhandenen Obst oder Gemüse in diesem Buch eine Idee zu finden ist hoch.

Das Buch ist zu fairem Preis aktuell noch im Handel erhältlich und kann bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

21.10.06

Rezept: Marzipankuchen

Marzipankuchen

Mal wieder ein Rührteigkuchen. Schnell zubereitet (gelobt sei meine Küchenmaschine), lecker und kommt jedesmal wieder gut an. Bittermandelaroma im Teig unterstützt zusätzlich den Marzipangeschmack. Der Kuchen sollte möglichst am gleichen oder nächsten Tag gegessen werden, da er doch austrocknet.

Zutaten

Für eine 28 cm Herrentortenform

  • 200 g Marzipan
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (M)
  • 1 Fläschchen Bittermandelöl
  • 325 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Schokoguß
  • 2 Handvoll gehackte Pistazien

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform fetten.
  2. Die Marzipanrohmasse grob teilen, mit Butter geschmeidig rühren.
  3. Zucker, Vanillezucker und die Eier einzeln unterrühren.
  4. Das Bittermandelaroma und das Mehl unterrühren, Backpulver unterrühren. Wenn der Teig nicht schwer reißend vom Löffel fällt ggf. noch etwas Sprudel oder Mehl zugeben.
  5. In die gefettete Backform geben und auf mittlerer Schiene etwa 60 Minuten backen.
  6. Vor dem Stürzen etwas auskühlen lassen, gestürzt auf einem Kuchengitter gänzlich auskühlen lassen.
  7. Den Schokoguß erwärmen, auf dem Kuchen verteilen und vor dem Trocknen mit den gehackten Pistazienkernen bestreuen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Dr. Oetker - Grundbackbuch, S. 52

Backbuch: Dr. Oetker - Grundbackbuch

Dr. Oetker - GrundbackbuchHier stelle ich eines meiner ältesten Backbücher vor. Der Untertitel Grundrezepte für die gute Küche wird eingehalten: sortiert nach Teigarten (Rührteig, Knetteig, Quark-Ölteig, Brandteig, Hefeteig, Blätterteig und Biskuitteig) werden die gängigsten Kuchen sowie leckere Rezeptideen gelingsicher dargestellt. Am Anfang eines jeden Kapitels gibt es eine Einführung in die Besonderheiten des entsprechenden Teiges mit Tipps zum sicheren Gaumen- und Augenschmaus. Zusätzlich gibt es ein Weihnachts- und separates Verzierkapitel. Auch hier sind alle gängigen Rezepte enthalten, so dass man kein zusätzliches Plätzchenbackbuch mehr benötigt.

Da es schon "etwas" älter ist, sind kaum Fotos vorhanden. Die wenigen Fotos sind aber schön gestaltet. Im Garnierkapitel ist jede Idee mit Foto und zum Teil mit zusätzlicher Bastelanleitung versehen, so dass man selbst tolle Dekos hinbekommt.

Wer selten backt, der wird mit diesem Backbuch alleine sehr gut zurecht kommen. Es gibt viele verschiedene, insbesondere die gängigen Rezepte. Hier findet man die klassischen Rezepte in gänze. Internationale oder moderne Variationen sind hingegen kaum enthalten. In neueren Büchern fehlen mir oft die Basics und seltsamerweise sind manche Rezepte lange nicht so lecker, wie aus diesem älteren Buch (ohne dass ich das erklären könnte).

Fazit: Ein Superbuch, das ich nur empfehlen kann. Leider ist es nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden. Die neuere (mittlerweile auch vergriffene) Auflage bietet etwas mehr Fotos, dafür weniger Rezepte.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

19.10.06

Rezept: Birnentarte

Birnentarte

Hier mal wieder einer meiner Klassiker: auf einen Mürbeteig wird Schinken verteilt, darauf kommen Birnenspalten und das alles wird mit einer Eiersahne mit püriertem Feta begossen, ehe es im Ofen gebacken wird: LECKER !! Die Süße der Birnen kombiniert mit der Würze des Fetas und dem etwas salzigen Kochschinken ist einfach ein Genuss! Nachbacken empfohlen.

Zutaten

für eine 28 cm Tarteform

Für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Wasser

Für den Belag

  • 200 g Kochschinken
  • 6-8 Birnen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Feta
  • 3 Eier (M)
  • 200 g Sahne
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch miteinander zu einem glatten Teig verkneten und im Kühlschrank abgedeckt für 30 Minuten kalt stellen.
  2. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Tarteform fetten.
  3. Den Kochschinken würfeln. Die Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden, mt Zitronensaft beträufeln.
  4. Den Teig in der Tarteform verteilen und andrücken. Die Schinkenwürfel darauf verteilen, dann die Birnenspalten kreisförmig darauf legen.
  5. Den Feta würfeln und mit den Eiern und der Sahne pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Birnen verteilen.
  6. Im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: vor Jahren eine Mehl-Werbung

Tipp: wer keinen Pürierstab hat, der muss den Feta sehr fein würfeln, dann schmeckt es auch sehr lecker. Notfalls schmeckt die Tarte auch mit Dosen-Birnen (1 große), aber nicht ganz so gut wie mit frischen.

So sieht er in der Vorbereitung aus:

Vorbereitung Birnentarte

So sieht er dann auf dem Teller aus:

Birnentarte Querschnitt

18.10.06

Rezept: Kürbistaschen

Kürbistaschen

Da ich noch Kürbis übrig hatte, habe ich passend zum Garten-Koch-Event Kürbis daraus Kürbis-Ravioli kochen wollen. Nur leider war das Rezept etwas unpräzise und mir ist die Füllung so verkocht, dass sie einfach nicht fest genug zu bekommen war. Daher sind die Taschen etwas größer geworden. Der Geschmack ist jedoch bombastisch. Ich gebe daher hier auch gleich meine Änderungen an, damit beim Nachkochen nicht das gleiche Mißgeschick wieder passiert.

Ich hatte auch noch fertigen Nudelteig im Tiefkühl, den ich verwendet habe, da ich einfach nicht die Zeit hatte, noch frischen Nudelteig zuzubereiten. Dennoch ein sehr leckeres vegetarisches Gericht.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Paket Maultaschenteig
  • 700 g Kürbis
  • 40 g gehäutete, geriebene Mandeln
  • 4 Amarettini
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Schale einer Zitrone
  • 50 g Parmesan
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • 2 Handvoll Pinienkerne
  • 50 g Parmesan

Zubereitung

  1. Den Nudelteig aus dem Kühlschrank nehmen. Den Kürbis entkernen, schälen und grob würfeln, in Salzwasser zum Kochen bringen und in etwa 10 Minuten bissfest kochen lassen (lieber zu kurz als zu lang !!)
  2. Den Kürbis abgießen und etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
  3. Die Petersilie waschen und fein hacken, die Frühlingszwiebel ebenfalls waschen und in feine Ringe schneiden.
  4. Den Parmesan reiben (je 50 g für Füllung und Servieren). Die Amarettini fein zerbröseln.
  5. Den Kürbis mit den geriebenen Mandeln, den Kräutern, der Zitronenschale und die Amarettine-Brösel pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Den Nudelteig dünn ausrollen (zwischen Frischhaltefolie) und die eine Hälfte ausbreiten. Mit einem TL die Füllung in Abständen darauf setzen und die andere Teighälfte darauf legen und in den Zwischenräumen andrücken. Zu Teigtaschen (Ravioli) ausschneiden. Portionsweise in siedendem Salzwasser etwa 3 Minuten köcheln lassen.
  7. Unterdessen die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Pinienkerne unter gelegentlichem Wenden anrösten.
  8. Die Teigtaschen mit Pinienkernen und geriebenem Parmesan servieren.

Zubereitungszeit: etwa 75 Minuten

Schwierigkeit: nicht ganz leicht

Quelle: variiert nach GU Kürbis, gigantisch gut, S. 31

Must Have: ein Pürierstab

Dazu schmeckt: ein Riesling

So sieht die Kürbistasche dann angeschnitten aus:

Kürbistaschen quer

Kochbuch: GU - Kürbis gigantisch gut

GU Kürbis gigantisch gutHier mal ein Kochbuch zur aktuellen Jahreszeit: Kürbis gigantisch gut. Der Zusatz wird im Inhalt eingehalten: Neben einer umfassenden Warenkunde der verschiedenen Kürbissorten werden unterteilt in Vorspeisen, Suppen, vegetarisches und fleischhaltiges und ein Süßspeisenkapitel am Schluss fast alles abgedeckt, was man aus Kürbis so zaubern kann. Neben Klassikern wie fünf verschiedenen Varianten der Kürbissuppe oder gefülltem Kürbis werden unterschiedlichste Rezepte zu verschiedenen Kürbisrezepten gezeigt. Dabei ist der Anteil der fleischhaltigen Rezepte doch relativ gering, so dass sich diese Investition auch für Vegetarier lohnt.

Ich habe schon verschiedene Sachenn aus diesem Buch gekocht (vor meiner Blogg-Zeit). Mit Ausnahme des vorgestellten Rezeptes für Kürbisravioli waren sie jeweils so gehalten, dass sie auch auf Anhieb gelungen sind.

Fazit: wer gerne Kürbis isst, der wird in diesem Büchlein sicherlich noch neue Rezeptideen finden. Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich und kann bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

16.10.06

Rezept: Kürbissuppe

Kürbissuppe

Aus dem nächsten Teil des Riesenkürbis, aus dem ich mit Alex schon den Kürbisauflauf gemacht hatte, habe ich eine extrem leckere Suppe gekocht. Ich habe dazu mal wieder meinen Schnellkochtopf verwendet, wodurch es schneller fertig war. Mit einem normalen Topf geht es natürlich auch, aber man muss die Kochzeit etwa verdoppeln.

Durch die Kürbiskerne und das Kürbiskernöl, das vor dem Servieren darüber geträufelt wird, erhält die Suppe eine etwas nussige Note, die ich sehr lecker finde. Wer mag könnte noch einen Klacks Schlagsahne auf die Suppe geben. Hier also einer meiner Beiträge zum Garten-Koch-Event Kürbis.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 250 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 750 g Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 2 cm Ingwer
  • 50 g Kürbiskerne
  • pro Teller 1 TL Kürbiskernöl

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen und würfelig schneiden. Den Kürbis ebenfalls von der Schale trennen und würfeln.
  2. Die Zwiebel schälen und fein hacken. In Öl heiß anbraten. Die Knoblauchzehe dazu pressen und die Kartoffel- und Kürbiswürfel zugeben und anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, den Ingwer schälen und dazupressen.
  3. Den Topf schließen, auf dem 2. Ring 15 Minuten kochen und dann langsam abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit Kürbiskerne ohne Öl in einer Pfanne anrösten.
  5. Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 MInuten Arbeitszeit + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Meine Patentante

Must have: ein Pürierstab

15.10.06

Rezept: Kürbisauflauf

Kürbisauflauf

Meine Freundin Alex zaubert aus Kürbis immer einen superleckeren Auflauf. Neben Kürbis werden Möhren, Lauch, Lauchzwiebeln und ein wenig Knoblauch angeschwitzt, schön pikant abgeschmeckt und mit einem Guß aus Sahne und Eiern bedeckt, mit Käse und frisch gerösteten Sonnenblumenkernen überbacken. Es ist zwar einige Schnippelarbeit dabei, aber der Aufwand lohnt sich unbedingt. Hier also der Beitrag von Alex zum Garten-Koch-Event Kürbis.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 900 g Kürbis (vorbereitet gewogen)
  • 1 Bund Möhren
  • 3 Stangen Lauch
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry, Kurkuma, Cumin (=Kreuzkümmel)
  • 2 TL Gemüsebrühenpulver
  • 400 g Sahne
  • 6 Eier (M)
  • 200 g geriebener Käse
  • Fett für die Auflaufform

Zubereitung

  1. Die Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten und beiseite stellen.
  2. In der Zwischenzeit vom Kürbis die Schale und Kerne entfernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Möhren waschen, schälen und in Scheiben schneiden, Lauch putzen, in Ringe schneiden, ebenfalls die Frühlingszwiebeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, den Knoblauch schälen.
  4. In einem großen Topf (5 Liter mind.) Sonnenblumenöl heiß werden lassen und die Zwiebeln anbraten, den Knoblauch dazupressen. Möhren und Lauch zugeben und andünsten, die Hitze reduzieren und etwa 5 Minuten dünsten lassen, dabei 1-2 umrühren. Den Kürbis zugeben und etwa 10 Minuten dünsten lassen, dabei wieder gelegentlich umrühren.
  5. Mit dem Gemüsebrühenpulver, Salz, Pfeffer, Curry, gemahlenem Cumin und Kurkuma pikant abschmecken, die Hälfte der Sonnenblumenkerne zugeben.
  6. In der Zwischenzeit Sahne mit Eiern und der Hälfte des geriebenen Käses verquirlen.
  7. Die Kürbismasse in eine große gefettete Auflaufform füllen und mit der Eiersahne begießen. Den restlichen Käse darüber streuen und die restlichen Sonnenblumenkerne darauf verteilen.
  8. Im Ofen bei 180°C Umluft etwa 30 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: alleine etwa 60 Minuten + Backzeit 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Alex

Dazu schmeckt: ein Pils

So sieht der Auflauf dann auf dem Teller aus:

Kürbisauflauf Querschnitt

14.10.06

Rezept: Rucolarisotto

Rucolarisotto

In meinem Kühlschrank hatte sich doch glatt ein Bund Rucola versteckt gehalten. Was also lag näher, als daraus ein leckeres Risotto alla Rucola zu zaubern? Der Arbeitsaufwand steht in keinem Verhältnis zu dem dadurch gewonnenen Genuss: einfach lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 600 ml Hühnerfond (Vegetarier nehmen Gemüsefond)
  • 1 Bund Rucola
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 200 g Risotto-Reis (Aborio)
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 30 g Parmesan
  • 2 EL Sahne
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Hühnerfond zum Köcheln bringen.
  2. In der Zwischenzeit den Rucola waschen, trockenschütteln, einige Blätter für die Deko beiseite legen, den Rest grob hacken.
  3. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  4. In einem Topf die Butter zerlassen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Den Reis zugeben und anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen.
  5. Jeweils nach und nach (schöpfkellenweise) die eingekochte Flüssigkeit durch den heißen Hühnerfond ersetzen und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen.
  6. Den Parmesan reiben.
  7. Sobald das Risotto samtig ist, den Topf vom Herd nehmen, den Rucola, die Butter, Sahne und Parmesan unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem restlichen Rucola garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten.

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Risotto-Kochbuch, S. 82

12.10.06

Rezept: Aprikosen-Mohnkuchen

Aprikosen-Mohnkuchen

Hier mal ein Blechkuchen, der ruckzuck aus dem Vorrat bei Überraschungsbesuch gebacken werden kann und obendrein superlecker schmeckt. Die Arbeitszeit ist in 30 Minuten erledigt und in den 30 Minuten Backzeit ist auch die Küche wieder sauber. Da er für ein ganzes Blech ausgelegt ist, wird er sicherlich auch reichen. Falls noch was übrig bleibt (bislang nur 1x passiert) schmeckt er auch noch am Folgetag.

Zutaten

Für ein Blech

Für den Teig

  • 200 g Magerquark
  • 100 g Zucker
  • 6 EL Milch
  • 8 EL Öl
  • 1 Ei (M)
  • 400 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Fett für das Blech

Für den Belag

  • 2 Dosen Aprikosen (mit 820 g Inhalt)
  • 2 Päckchen Mohn-Back
  • 2 EL Butter
  • 100 g Aprikosen-Konfitüre

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für den Teig den Quark im Küchentuch leicht auspressen, mit den übrigen Zutaten verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf das Blech legen.
  3. Die Aprikosen abtropfen lassen.
  4. Den Teig mit den Mohnbackmischungen bestreichen, die Butter flöckchenweise darauf setzen. Die Aprikosenhälften darauf verteilen, im Ofen etwa 30 (lt. Rezept 40) Minuten backen.
  5. Den Kuchen etwas abkühlen lassen.
  6. Die Aprikosenkonfitüre erwärmen (Wasserbad oder Mikrowelle) und auf den Kuchen streichen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeitszeit + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Lieblingskuchen - einfach gut, S. 36

10.10.06

Rezept: Gefüllte Zucchiniblüten

Gefüllte Zucchiniblüten

Hier mal eine perfekte Vorspeise. Zugegebenermaßen ist es mehr ein Sommergericht, aber meine Zucchinipflanzen hatten noch so viele Blüten und ehe sie alle erfrieren, habe ich sie lecker mit Ziegenfrischkäse gefüllt und im Ofen gratiniert. Das war wirklich genial lecker. Da die Blüten relativ klein waren, war das mit dem Füllen etwas kniffelig, aber sonst ist die Vorbereitung wirklich schnell erledigt.

Zutaten

Für 2 Personen als Vorspeise

  • 6 Zucchiniblüten
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 30 g geriebener Emmentaler
  • 1 Eigelb
  • Petersilie nach Geschmack
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Die Zucchinblüten vorsichtig waschen und den Blütenstempel herausschneiden. Die kleinen Zucchini ggf. einmal längs halbieren (von unten).
  2. Die restlichen Zutaten verquirlen, ich habe 1 EL gehackte Petersilie untergemischt. Die Füllung mit einem kleinen Löffel in die Blüten füllen. Die Blüten oben etwas zusammendrehen, damit die Füllung nicht herausläuft.
  3. Die Blüten in eine gefettete Auflaufform legen und mit Alufolie abdecken. Bei Umluft 180°C 15 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten + 15 MInuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU-Landküche, S. 61

Dazu schmeckt: frisches Baguette

9.10.06

Rezept: Zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen

Das schönste am Herbst: Federweißer (Neuer Wein). Der muss natürlich mit einem leckeren Zwiebelkuchen genossen werden. Es gibt unendlich viele verschiedene Rezepte. Ich stelle hier meine Lieblingsvariante vor. Auf einen Hefeteig kommen reichtlich Zwiebeln mit etwas Speck, Schmand zur Bindung und Kümmel für den Morgen danach - lecker !!!

Zutaten

Für 1 Blech

Für den Teig

  • 1 Würfel Hefe
  • 1/8 l lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 Ei (M)
  • 80 g Butter
  • 1 Prise Salz

Für den Belag

  • 1,5 kg Zwiebeln
  • 250 g Speck
  • 400 (-600) g Schmand
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 EL Kümmel
  • Fett für das Blech

Zubereitung

  1. Für den Teig die Hefe mit der Prise Zucker in 1/8 l lauwarmen Wasser vorgehen lassen. Sobald sich das Volumen verdoppelt hat, mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen erneut verdooppelt hat. (Wer noch Hilfe beim Hefeteig braucht, findet sie vielleicht hier.)
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und fein hobeln (Hier lohnt sich die Investition in Zwiebeln vom Markt oder Bauern, da die aus dem Discounter gräuslich wässern und nur halb so viel Geschmack mitbringen!).
  3. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Speck in einer großen Pfanne auslassen, die Hitze auf die Hälfte reduzieren und die Zwiebeln nach und nach goldig andünsten. Mit dem Schmand abbinden und mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken.
  5. Ein Backblech einfetten, den Hefeteig darauf ausrollen und einstechen (damit er nicht so aufgeht). Die Zwiebelmasse darauf verteilen.
  6. Im Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeitszeit + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: abgesehen von den Nebenwirkungen des Zwiebelschneidens leicht

Quelle: deutlich variiert nach GU Schwäbisch kochen, S. 20

8.10.06

Rezept: Hackbällchen mit Gurkengemüse

Hackbällchen mit Gurkengemüse

Hier einer meiner Klassiker. Da es so wunderbar schnell zubereitet und obendrein noch superlecker schmeckt, koche ich es öfter. Nachkochen lohnt sich!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Salatgurke
  • Öl für die Pfanne
  • 200 g Saure Sahne
  • 1/2 Bund Dill

Zubereitung

  1. Das Hackfleisch mit den Semmelbröseln, dem Ei und den Gewürzen pikant abschmecken.
  2. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  3. Die Gurke schälen, halbieren, Kerne herauskratzen und in Würfel schneiden.
  4. Das Hackfleisch zu Mini-Bällchen formen und in heißem Öl von allen Seiten braun anbraten, herausnehmen und beiseite stellen.
  5. Im Bratfett zunächst die Zwiebeln glasig andünsten, dann die Gurkenwürfel zugeben und anbraten, die Hitze reduzieren, Deckel drauf und etwa 10 Minuten köcheln lassen (1x umrühren dabei).
  6. Die Hackbällchen wieder zugeben und nochmal warm werden lassen.
  7. Die Saure Sahne zugeben. Den Dill waschen, fein hacken (etwas für die Deko aufheben), untermischen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Mit Dill garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Brigitte-Rezepte, S. 147

Dazu schmeckt: Reis

6.10.06

Rezept: Birnen-Ofaschlupfer

Birnen-Ofaschlupfer

Hier mal ein klassisches schwäbisches Dessert: der Ofaschlupfer. Ein klassischer Resteverwerter, da neben Obst (eigentlich Äpfeln) altbackene Brötchen die Hauptzutat sind. Er lässt sich perfekt vorbereiten und schmeckt genial lecker. Da mein Birnbaum aktuell wie verrückt Obst abwirft, hier mit Birnen als Variante.

Zutaten

Für 6 Personen als Dessert

  • 1 Zitrone
  • 500 g Birnen
  • 8 altbackene Brötchen (weder Körner noch Vollkorn)
  • 3 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 l Milch
  • 200 g Sahne
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Fett für die Form
  • wer mag: 50 g Rosinen und 50 g Mandelblättchen
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Zitrone auspressen.
  2. Die Birnen schälen, Kerngehäuse entkernen und in Spalten schneiden, mit dem Zitronensaft beträufeln.
  3. Die Brötchen in Scheiben schneiden.
  4. Die Eier trennen, das Eiklar mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen.
  5. Die Milch mit der Sahne, den Eigelben, dem Zucker und Vanillezucker verquirlen, den Eischnee unterheben.
  6. 1 Auflaufform einfetten und den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Brötchen und Birnen lagenweise einschichten. Mit Brötchen anfangen und aufhören (wer mag streut noch Rosinen und Mandelblättchen ein). Jede Schicht mit etwas von der Eiermilch begießen.
  8. Im Ofen etwa 35 Minuten backen (Im Rezept stehen 45 Minuten - meiner war schon nach 35 Minuten braun).
  9. Mit Puderzucker garniert noch heiß servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeitszeit + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Schwäbisch kochen, S. 50

Dazu schmeckt: Vanillesauce

So sieht das dann angeschnitten aus:

Birnen-Ofaschlupfer Querschnitt

Kochbuch: GU - Schwäbisch kochen

GU Schwäbisch kochenDie schwäbische Küche gehört für mich zu einer der abwechslungreichsten Küchen. Spätzle sind ja der Exportschlager schlechthin (und wer mal richtige gegessen hat - der schaut die "Pseudo-Spätzle" nicht mehr an). Neben Spätzle werden hier auch die anderen Klassiker dieser Süddeutschen Küche vorgestellt: Zwiebelkuchen, Zwiebelrostbraten, Flädlesuppe, usw. Die Rezepte sind anschaulich und gelingsicher beschrieben, es ist jeweils ein Foto pro Rezept und bei einigen auch Zwischenschritte bebildert dargestellt. Für mich eines meiner unverzichtbaren Kochbücher. In der Flut der schwäbischen Kochbuchreihe doch ein echter Lichtblick, da die Zutatenverhältnisse hier wirklich stimmen (s. Spätzleteig).

Ich habe hier die alte Auflage vorgestellt. Diese ist nur noch gebraucht erhältlich, kann aber bei Amazon bestellt werden.

Die neue Auflage ist zumindest vom Inhaltsverzeichnis her ähnlich, wenn auch den neuen Geschmäckern mit Varianten wie Bärlauchspätzle Rechnung getragen wird. Leider kann ich sonst wenig dazu sagen. Sie kann aktuell bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt (alte Auflage):

5.10.06

Rezept: Gefüllte Zucchini

Gefüllte Zucchini

Meine letzte Zucchini im Garten mutierte zu einer Monsterzucchini (war aber innen noch ganz zart). Also habe ich sie halbiert, lecker gefüllt mit Hack, Zwiebel und dem ausgekratzen Zucchinfleisch, sie auf Tomaten gebettet, mit Parmesan bestreut zu einer duftenden Köstlichkeit verarbeitet. Wer normale Zucchini nimmt, der braucht eine Zucchini pro Person.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 ganz große oder 2 normale Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei (M)
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 1 Dose Tomaten
  • je 2 Zweige Thymian, Oregano, Basilikum und 1 Blatt Salbei
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL 3x-konzentriertes Tomatenmark
  • 2 EL Parmesan

Zubereitung

  1. Die Zucchini waschen, halbieren und etwas aus der Mitte herauskratzen. Das Zucchinifleisch fein hacken.
  2. Die Zwiebel schälen, halbieren und fein würfeln.
  3. Das Hackfleisch mit der Hälfte der Zwiebelwürfel und der Hälfte des Zuccinifleisches, dem Ei, Semmelbröseln und Salz, Pfeffer und Paprikapulver anmachen und in die Zucchinihälften füllen.
  4. Die Dosentomaten in eine Auflaufform geben, die Kräuter waschen, grob hacken und zugeben. Die Knoblauchzehe dazu pressen. Das Tomatenmark unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zucchini einsetzen, mit Parmesan bestreuen.
  5. Bei 180°C Umluft (ohne Vorheizen) etwa 30 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach GU - Die echte italienische Küche, S. 158

Dazu schmeckt: Gnocci

4.10.06

Drink: Acapulco

AcapulcoHier mal wieder ein extrem leckerer Drink: der Acapulco. Die Hauptzutat ist Ananassaft, der mit braunem Rum und Tequila mit einem Schuss Limettensaft auf Eiswürfeln geschüttelt wird.

Der Drink schmeckt fruchtig ohne zu süß zu sein. Ein schöner Cocktail nach einem leckeren Essen. Der Alkohol wird ein klein wenig durchgeschmeckt.

Zutaten

Für ein 10 cl-Glas

  • 4 Eiswürfel
  • 4 cl brauner Rum
  • 4 cl Tequila
  • 10 cl Ananassaft
  • 2 cl Limettensaft
  • 3 Eiswürfel

To Do

  1. Die 4 Eiswürfel grob zerkleinern (Holzhammer, ein Eiscrusher macht es zu klein) und in den Shaker geben.
  2. Die restlichen Zutaten zugeben und etwa 15 Sekunden kräftig schütteln.
  3. On the Rocks (die restlichen 3 Eiswürfel) servieren.

Zubereitungszeit: schnell (wenige Minuten)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Cocktail-Basics, S. 54

3.10.06

Rezept: Maultaschenauflauf

Maultaschenauflauf

Ein perfektes Gästeessen: Maultaschen in einem Bett aus Spinat, dazu frische Tomaten und eine leckere Käsekruste. Fehlen nur noch die richtigen Leute und ein netter Abend kann starten. Das Essen ist mittlerweile ein Klassiker bei unseren Spieleabenden. Laut Originalrezept gehört eine Mehlschwitze dazu, ich selber benutze nur Saure Sahne und finde es so ein wenig frischer und auch leichter. Die Vorbereitungszeit ist in etwa 40 Minuten erledigt und die Küche schon wieder sauber, wenn der erste klingelt, also einfach: perfekt.

Zutaten

Für 6 gute Esser (offiziell 8)

  • 2 große Zwiebeln
  • 4-6 Knoblauchzehen
  • 4 EL Öl
  • 600 g Tiefkühl-Blattspinat
  • 600 g Maultaschen (fertig gekauft)
  • 2 EL Butter
  • 600 g Tomaten
  • 300 g Saure Sahne
  • 200 g geriebener Edamer Käse
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden, in Öl goldig andünsten.
  2. Spinat zugeben, Hitze reduzieren und bei gelegentlichem Rühren auftauen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen.
  3. Die Maultaschen kurz in heißer Butter schwenken.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den Spinat in eine gefettete Auflaufform geben, Maultaschen darauf verteilen.
  6. Tomaten waschen, Strunk entfernen und in Scheiben schneiden, auf den Maultaschen verteilen.
  7. Die Saure Sahne mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, auf den Tomaten verstreichen, den Käse darüber streuen.
  8. Bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 40 MInuten + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Partyaufläufe, S. 84; oder (Nachtrag 20.05.07) auch in Dr. Oetker - Die allerbesten Pasta-Rezepte, S. 116

Dazu schmeckt: Knusprig braun gebratene Zwiebelringe

Maultaschenauflauf Querschnitt

Kochbuch: Dr. Oetker - Partyaufläufe

Party-AufläufeEine Party organisieren und sich dann die ganze Zeit um das Essen kümmern dürfen? Hier hilft mal wieder der Backofen und dieses Buch: alle Rezepte lassen sich wunderbar vorbereiten und wartet dann im Ofen auf die Vollendung. In der Zwischenzeit kann man das frisch organisierte Chaos wieder beseitigen und sich um die Gäste kümmern.

Fast jedes Rezept ist mit Foto bebildert und Zubereitungs- und Backzeit sind am Anfang jedes einzelnen Rezeptes angegeben. Ich habe schon öfters aus diesem Buch für eine Party gekocht, ohne es vorher ausprobiert zu haben. Die Gäste waren jedes Mal begeistert.

Einziges Manko: wie bei Dr. Oetker leider in vielen Büchern üblich, muss man für ein Rezept manchmal auch umblättern. Der Hinweis am Seitenende ist auch nicht unbedingt groß gedruckt, was man gerne überliest. Anstonsten bin ich von diesem Buch restlos begeistert, die Rezepte sind gelingsicher beschrieben und die Zeitangaben stimmen auch. Alle Rezepte sind für 8-10 Personen angegeben. Im Buch ist einiges für Vegetarier enthalten, es ist aber doch deutlich fleischlastig.

Fazit: wer öfter mal eine kleine Party gibt, der wird von diesem Buch begeistert sein.

Das Buch ist noch im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

2.10.06

Rezept: Ente mit Bambussprossen

Ente mit Bambussprossen

Wer liebt das nicht: Ente im Wok schön knusprig anbraten. Das Ganze wird mit viel Gemüse und chinesischen Nudeln in einer extrem leckeren Sauce serviert. Dieses Rezept ist mindestens so lecker, wie es mein Lieblingschinese kocht.

Zutaten

Für 3 Portionen

  • 100 g Chow Mein - Nudeln
  • 1 Glas Bambussprossen (Abtropfgewicht 160 g)
  • 2 cm Ingwerknolle
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 50 g Champignons
  • 1/2 TL Sesamöl
  • 1 Entenbrust ohne Knochen (etwa 300 g)
  • 2 EL Sojasauce (dunkel)
  • 2 EL Reiswein
  • 1/4 l Hühnerbrühe
  • 100 g Blattspinat
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Zitronensaft
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Nudeln nach Packungsangabe kochen.
  2. Die Bambussprossen in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen.
  3. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken, die Frühlingszwiebeln abwaschen, das weiße in Streifen schneiden, Grün beiseite stellen.
  4. Die Champignons putzen, in Scheiben schneiden.
  5. Die Entenbrust abspülen, in Streifen schneiden. Sesamöl im Wok erhitzen und die Entenstreifen darin kross anbraten, warm stellen.
  6. Den Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln in den Wok geben und glasig anbraten. Die Champignons und die Bambussprossen zugeben und kurz andünsten.
  7. Mit Sojasauce und Reiswein ablöschen. Sobald das verkocht ist, mit der Hühnerbrühe angießen. Die Flüssigkeit etwas reduzieren.
  8. Spinat waschen, fein hacken und zugeben, kurz mitkochen lassen. Die Entenbrust wieder zugeben.
  9. Die gekochten Nudeln untermischen, mit Salz, Pfeffer, Honig und Zitronensaft abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: nicht ganz leicht

Quelle: variiert nach Wok - Vielfalt ohne Grenzen, S. 210

Unverzichtbar: ein Wok

Kochbuch: GU - Wok - Vielfalt ohne Grenzen

Wok - Vielfalt ohne GrenzenWokkochbücher gibt es mittlerweile etliche. Dieses Buch zeichnet sich durch eine tolle Übersichtlichkeit aus. Jedes Rezept ist mit einem tollen Foto versehen, die Rezepte sind übersichtlich gestaltet und auch bei schwierigeren Rezepten gelingsicher nachzukochen.

Zusätzlich finden sich viele eingestreute Zusatzinformationen über häufig gebrauchte Zutaten, die Herkunft, Besonderheiten und Varianten in der Herstellung. Toll für alle, deren Asia-Läden nicht übermäßig gut sortiert oder etwas weiter entfernt sind: es gibt einen extra Anhang, in dem Alternativen zu schwer erhältlichen Zutaten aufgeführt sind.

Ich besitze wirklich etliche Wokkochbücher. Meistens verwende ich dann doch dieses, da die Fotos Appetit machen und die Zutaten doch in der Regel leicht erhältlich sind. Für Figurbewusste wird die Kalorienzahl angegeben, auch die ungefähre Zubereitungszeit ist bei dem entsprechenden Gericht vermerkt. Für Vegetarier gibt es ein eigenes Kapitel mit Gemüse, Tofu und Eiern, wer zusätzlich Fisch isst, der kann etwa die Hälfte der Rezepte verwenden.

Das Buch ist 2000 auf den Markt gekommen. In manchen Buchläden sind noch Restexemplare zu finden, bei Amazon wird es gebraucht gehandelt und kann dort jetzt bestellt werden.

Aus diesem Buch bereits vorgestellt:

1.10.06

Rezept: Birnenkuchen mit Sahneguss

Birnenkuchen mit Sahneguss

Hier mal eine leckere Variante eines Birnenkuchen. Auf dem schnell zubereiteten Mürbeteig versammeln sich leckere Birnen mit einem herrlich leichten Sahneguss zu einer tollen Geschmackskombination. Nachbacken lohnt sich.

Zutaten

Für eine 26-cm Springform

Für den Mürbeteig:

  • 225 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 750 g reife Birnen
  • 1 Biozitrone
  • 200 g Crème fraîche
  • 75 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen. Die Form fetten. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. In der Zwischenzeit die Zitrone heiß abspülen, trocknen, Schale abreiben, halbieren und auspressen. Die Birnen schälen, entkernen, in Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
  3. Die Crème fraîche mit Zucker, Eiern, Zitronenschale verquirlen.
  4. Den Boden ausrollen, in die gefettete Sprinform legen, dabei einen Rand formen. Die Birnenspalten ringförmig auslegen, den Eierguss darüber gießen.
  5. Im vorheizten Ofen etwa 40 Minuten (lt. Rezept 35) Minuten backen, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + 35-40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Äpfel und Birnen, S. 42

Kochbuch: GU - Äpfel und Birnen

GU Äpfel und BirnenHier stelle ich eines der Kochbücher vor, bei denen die Herbstfrüchte die Hauptrolle spielen. Neben Rezepten für Äpfel und Birnen gibt es aber auch einiges über Quitten. Das Buch beginnt mit einer Sortenkunde und kleinen Einmachrezepten, die wunderbar einfach und umso leckerer sind.

Die Rezepte selbst sind in vier Kapitel gegliedert, über Kleinigkeiten und Vorspeisen über Hauptgerichte, Kuchen und Desserts. Bei den Hauptgerichten sind überwiegend Äpfel als Beilage verwendet, aber auch Quitten als Beilage zu Hähnchen oder Lamm sind zu finden.

Ich finde das Buch sehr reizvoll, da es gleich Varianten der Klassiker anbietet. Ein Rezept für Apfelstrudel ist wahrscheinlich leichter zu finden als das in diesem Buch vorgestellte Rezept für Birnenstrudel.

Klassisch GU sind die Rezepte übersichtlich gestaltet, durchweg bebildert und einfach nachvollziehbar. Für die Arbeitsplanung ist jeweils eine ungefähre Arbeits- und ggf. auch Backzeit mit angegeben. Schön auch, dass jeweils Sortenempfehlungen für die entsprechenden Rezepte mit angegeben sind, die gerade dem Einsteiger schnelle Erfolgserlebnisse versprechen.

Fazit: ein Buch das sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene lohnt, denn man findet doch einige interessante Varianten altbekannter Rezepte.

Das Buch ist aktuell leider nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt: