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29.09.06

Rezept: Paprika-gefüllte Forelle

Paprika-gefüllte Forelle

Hier mal eines meiner Lieblingsrezepte: Gefüllte Forelle. Die Forellen werden mit einer leckeren Paprika-Mischung gefüllt, deren Geschmack ein wenig in den Fisch einziehen kann. Dazu schmecken am besten Pellkartoffeln und ein Glas gut gekühlter Riesling. Das Essen kann perfekt vorbereitet werden und eignet sich hervorragend, um Gäste zu beeindrucken.

Wer sich an Fisch nicht so ganz herantraut, dem wird vielleicht hier mit einer kleinen Anleitung zum Vorbereiten von Fischen geholfen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Portionsforellen
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft
  • 2 Paprikaschoten (in 2 Farben)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • Öl für die Pfanne
  • 200 g Saure Sahne
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft trocknet den Fisch zu sehr aus).
  2. Die Forellen entweder nur noch abspülen (wenn perfekt vorbereitet gekauft), oder so vorbereiten.
  3. Die Forellen innen und außen mit Salz, Pfeffer bestreuen und mit Zitronensaft beträufeln (ein Helfer ist hier unendlich wertvoll).
  4. Paprikaschoten waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauchzehe und Zwiebel schälen und ebenfalls sehr fein würfeln.
  5. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse glasig anschwitzen. Pfanne vom Herd nehmen und die Saure Sahne unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Eine Auflaufform fetten.
  7. Jeweils 3 TL von dem Gemüse in die Forellen füllen. Die Forellen in die Auflaufform legen und die restliche Füllung um die Fische verteilen. Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeitszeit + 30 Minuten backen

Schwierigkeit: leicht Fortgeschritten

Quelle: Brigitte-Rezepte, S. 177

28.09.06

Rezept: Schweinekrustenbraten

Schweinekrustenbraten

Da habe ich ja Glück, dass ich das Rezept für meinen Schweinekrustenbraten noch nicht gebloggt hatte, so kann ich es jetzt zum Blogevent XVII: Oktoberfest einreichen. Der Schweinekrustenbraten schmeckt superlecker, die Kruste gelingt auch von Mal zu Mal besser.

Nur bei den Zutaten und Zeitangaben geht es mir wie Kulinaria katastrophalia: ich kann einfach nicht die exakte Zeit und Mengenangaben angeben, da jedes wunderschöne Bratenstück und jeder Ofen ein klein wenig anders ist. Ich kann hier nur empfehlen, Fleisch nur beim Metzger zu kaufen, der dann auch gerne schöne Gitter in die Kruste schneidet und obendrein die genau richtige Bratzeit für den eben erstandenen Genuss angeben kann. Also hier mal mein "Richtwert".

Zutaten

Für 4 sehr hungrige Esser

  • 1 kg Schweinebraten mit Schwarte (Keule oder Schulter)
  • Salz
  • etwa 1/4 l Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 Fleischtomate
  • 3 EL Saure Sahne
  • 3 EL Apfelmus
  • Dunkler Saucenbinder

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Den Schweinebraten vom Metzger gitterartig einschneiden lassen.
  3. Den hohen Bräter mit etwas von dem Wasser ausspülen.
  4. Den Schweinebraten auf der Unterseite mit Salz einreiben, mit der Schwarte nach oben in einen hohen Bräter setzen. Auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben.
  5. Zitat:"Hin und wieder" (besser: alle 20-30 Minuten) von dem im Bräter angesammelten Sud oben über den Braten gießen, das verdampfte Wasser nach und nach ersetzen.
  6. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und grob würfeln, die Tomate waschen, Strunk rausschneiden und vierteln. Alles nach etwa 90 Minuten Bratzeit in den Bräter geben.
  7. Nach etwa 2 Stunden den Ofen auf maximale Temperatur stellen und den Braten so richtig schön brutzeln lassen für etwa 10 Minuten (wem die Kruste noch nicht langt, der schaltet den Grill ein).
  8. Den Bräter aus dem Ofen nehmen, das Fleisch auf eine vorgewärmte Platte legen.
  9. Die Sauce nochmals aufkochen lassen, mit Saurer Sahne, Apfelmus (macht die Sauce schön sämig !) und etwas dunklem Saucenbinder abbinden.
  10. Die Sauce zu dem Schweinebraten servieren.

Zubereitungszeit: etwa 2 1/2 Stunden (davon 2 Stunden Backzeit)

Schwierigkeit: nicht ganz leicht

Quelle: Mein Metzger und Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 99

Dazu schmeckt: Kartoffelknödel

Anmerkung: Habe eine etwas andere Version eines Schweinekrustenbratens gemacht, mit toller Kruste und etwas anderer Sauce.

26.09.06

Rezept: Tomaten-Krabbengratin

Tomaten-Krabbengratin

Hier mal eine schnelle Vorspeise, die ein leckerer, nicht zu sehr belastender Auftakt für ein tolles Menü sein kann. Dazu ein Gläschen Weißwein und knuspriges Baguette und die Gäste werden begeistert sein: LECKER!! Einziges Problem: der Hauptgang wird dann mithalten müssen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Rispe Cocktailtomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 200 g Nordsee-Krabben (vorgekocht)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 Spritzer Zitronensaft
  • 150 g geriebener Käse (am besten Mozzarella oder Butterkäse - kein zu starker Geschmack!)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Tomaten waschen, halbieren, in Portionsförmchen legen.
  3. Das Basilikum waschen, einige Blätter für die Deko aufheben, den Rest hacken.
  4. Das Krabbenfleisch auf den Tomaten verteilen, mit Basilikum, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen, den Käse darüber streuen.
  5. Im vorgeheizten Ofen etwa 5 Minuten gratinieren.
  6. Mit Basilikum garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten + 5 Minuten Backzeit (20 Minuten gesamt)

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Dr. Oetker - Schnelle Küche für zwei, S. 40

Dazu schmeckt: frisches Baguette

25.09.06

Rezept: Gefüllte Rote Bete

Gefüllte Rote Bete

Hier noch ein Beitrag zum Garten-Koch-Event Rote Bete: Gefüllte Rote Bete. Es ist zwar etwas langwierig in der Vorbereitung, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wir beide fanden es genial lecker. Leider waren die Roten Beten, die ich bekommen habe, etwas groß geraten, eine mittelgroße Rote Bete pro Person ist perfekt.

Ich könnte mir das Ganze auch als Auflauf sehr lecker vorstellen, dann sollte allerdings etwas mehr Feta verwendet werden. Außerdem würde sich die Backzeit etwas verkürzen. Im Originalrezept ist Meerrettich mit in der Füllung enthalten (mag ich gar nicht), habe ich also extra dazu gereicht, war nach Auskunft superlecker.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Rote Beten
  • 200 g Saure Sahne
  • 1 TL Majoran gerebelt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Feta
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL geriebener Meerrettich (wer mag)
  • 1 EL Öl für die Form

Zubereitung

  1. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Roten Beten waschen, im Salzwasser etwa 45 Minuten gar kochen lassen.
  3. Die Saure Sahne mit dem Majoran in einer Schüssel verrühren. Die Knoblauchzehe dazu pressen. Den Feta würfeln und zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt noch den Meerrettich dazu.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform einfetten.
  5. Die Roten Beten unter fließendem Wasser schälen, unten einen Stand abschneiden. Die Roten Beten mit einem Löffel aushöhlen und zu der Füllung geben, die Feta-Mischung gut verrühren, nochmals abschmecken.
  6. Die Roten Beten mit der Feta-Mischung füllen und in die Form setzen. Den Rest der Füllung um die Roten Beten verteilen.
  7. Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: 30 Minuten Arbeitszeit + 45 Minuten Kochzeit + 30 Minuten Backzeit (etwa 90 Minuten gesamt)

Schwierigkeit: nicht ganz leicht

Quelle: Brigitte-Rezepte, S. 241

Dazu schmeckt: Bratkartoffeln oder frisches Bauernbrot

So sieht es dann im Querschnitt aus:

Querschnitt gefüllte Rote Bete

23.09.06

Rezept: Birnenrisotto

Birnenrisotto

Zugegeben, optisch ist dieses Risotto nicht gerade ein Highlight, aber geschmacklich wirklich bombastisch. Die Süße der Birnen kombiniert mit der leichten Säure des Rotweins: perfekt. Ich könnte mir dieses Risotto auch gut als Beilage zu Wild oder Ente vorstellen.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 500 g reife Birnen
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1,5 l Gemüsefond
  • 1 Zwiebel
  • 1 Nelke
  • 40 g Butter
  • 500 g Risottoreis (Aborio)
  • 300 ml trockener Rotwein (Chianti)
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • 30 g Parmesan
  • 35 g Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Die Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen, würfeln und mit dem Zitronensaft beträufeln.
  2. Den Gemüsefond zum köcheln bringen.
  3. Die Zwiebel sehr fein hacken und gemeinsam mit der Nelke in der heißen Butter anbraten. Sobald die Zwiebel goldig glänzt, die Nelke herausnehmen.
  4. Den Reis zugeben und goldig anschwitzen.
  5. Mit dem Rotwein ablöschen und einkochen lassen, dann die Birnenstücke zugeben.
  6. Nach und nach den Gemüsefond zugeben und jeweils einkochen lassen.
  7. Sobald das Risotto samtig und der Reis noch leichten Biss hat, den Topf vom Herd nehmen, die restliche Butter, Parmesan und den Zimt zugeben, alles unterrühren und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Risotto-Kochbuch, S. 146

21.09.06

Rezept: Kartoffelknödel

Kartoffelknödel

Kartoffelknödel sind ja sehr beliebt. Hier mal eine Alternative zu "Selbst gemacht aus der Packung": genial, lecker, einfach. So viel mehr Arbeit machen sie auch nicht, aber der Geschmack ist einfach umwerfend besser. Eine perfekte Beilage zu Braten, Wild oder Ente.

Zutaten

Für 6 Personen als Beilage

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln
  • 150 g Mehl
  • 2 Eier (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebener Muskat

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln in der Schale kochen, schälen, noch heiß durch die Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken.
  2. Das Mehl darüber sieben, die Eier und die Gewürze zugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.
  3. In einem großem Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 cm dicke Rollen formen, in Stücke à 5 cm schneiden. Mit der Hand zu Klößen formen und in das siedende Wasser (nicht sprudelnd kochen lassen!) geben.
  5. Die Klöße sind fertig, sobald sie oben schwimmen (etwa nach 20 Minuten), mit dem Seihlöffel herausnehmen und warm stellen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + Garzeiten (30 Minuten Kartoffeln, 20 Minuten Klöße)

Schwierigkeit: nicht ganz leicht

Quelle: GU Küchenbibliothek - Kartoffeln, S. 22

Tipp: doppelte Menge zubereiten und nach dem Garen einfrieren

18.09.06

Rezept: Frappé-Torte

Frappé-Torte

Die Torte hat mein Bruder gebacken, also danke für das Foto! Sie ist sein klassischer Mitbringer zu Feiern. Die Torte schmeckt herrlich lecker, durch das eingearbeitete Eiscafe-Pulver schmeckt sie herrlich nach Sommer und die angegebenen 350 kcal/Stück fallen kaum auf. Mit etwa 3 Stunden inklusive Kühlzeit ist sie doch relativ schnell gezaubert.

Zutaten

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

Für den Boden:

  • 4 Eier (M)
  • 100 g Zucker
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Raspelschokolade

Für die Füllung:

  • 600 g Sahne
  • 3 Päckchen Sahnesteif
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Eiscafé (Frappè)
  • 6 EL Cognac
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Schokostreusel

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backpapier in die Springform legen.
  2. Die Eier trennen, aus dem Eiweiß Eischnee schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach Haselnüsse und Mehl einrieseln lassen, jeweils gut verrühren. Backpulver und Schokostreusel unterrühren. Den Teig in die Springform geben, glatt streichen.
  3. Im Backofen etwa 30 MInuten backen.
  4. Den Boden gut auskühlen lassen, einmal quer durchschneiden.
  5. 400 g der Sahne mit 2 Päckchen Sahnesteif, 2 Päckchen Vanillezucker und dem Frappé-Pulver schlagen.
  6. Die restliche Sahne mit dem letzten Päckchen Sahnesteif und Vanillezucker ebenfalls steif schlagen.
  7. Den unteren Boden mit einem Tortenring umschließen.
  8. Den Boden mit der 3 EL des Cognacs beträufeln, die Hälfte der Frappé-Sahne darauf streichen und den oberen Boden aufsetzen. Den ebenfalls mit Cognac tränken. Jetzt erst die Vanillesahne und dann die Frappé-Sahne darauf streichen.
  9. Die Torte mit Kakaopulver bestreuen und mit Schokostreuseln garniert servieren.

Zubereitungszeit: 40 Minuten Arbeitszeit + 35 MInuten Backzeit + 2 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: brauch etwas Übung

Quelle: GU - Tortenzauber einfach köstlich, S. 20

Wer keinen Tortenring besitzt, der nimmt einfach den Ring der Springform

Backbuch: GU - Tortenzauber einfach köstlich

GU Tortenzauber einfach köstlichWie schon lange versprochen hier endlich die Rezension zu diesem Tortenbackbuch. Der Untertitel verspricht einfach köstlichen Genuss und das wird in diesem Buch auch eingelöst. Den Auftakt bilden "Sahnestückchen", danach kommen cremige Verführer, oder sollte man sich doch von den fruchtigen Genüssen verführen lassen? Die letzten beiden Kapitel sind Schokoschlemmereien und leicht beschwipste Torten. Die Kapitel sind farblich voneinander getrennt, so dass man einen schnellen Überblick bekommt. Zu Beginn jeden Kapitels gibt es zwei Boden-Basics-Rezepte gleich mit Tortenidee dazu. Diese Böden können natürlich wunderbar abgewandelt werden.

Der einzige traurige Punkt: alle Rezepte sind extrem figurunfreundlich. Damit man auch die Größe des schlechten Gewissens einschätzen kann, ist die Kalorienzahl/ Stück jeweils mit angegeben.

Die Fotos sind wunderschön gestaltet und geben gute Dekoideen für die eigene Torte (man bekommt das auch so hin). Die Rezepte selbst sind typisch für GU sehr übersichtlich gestaltet. Die Zutaten für Boden, Füllung und Deko jeweils getrennt angegeben. Auch die Arbeits-, Back- und Kühlzeit sind jeweils angegeben, wodurch die Planung sehr erleichtert wird. Die Arbeitsschritte sind gut untergliedert und können gut nachvollzogen werden.

Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden. Eine gute Ergänzung zu dem hier vorgestellten Tortenbackbuch ist aus derselben Reihe das Lieblingskuchen- einfach gut, das ich schon vorgestellt habe.

Aus diesem Buch schon nachgebacken:

17.09.06

Rezept: Rote Bete mit Matjes

Rote Bete mit Matjes

Hier mal eine perfekte Vorspeise: Matjes, der auf gewürfelter Roter Bete mit Kartoffeln serviert wird. Die Kombination schmeckt sehr erfrischend. Optisch ist das Gericht der Knüller: frischer Matjes auf tiefrotem Gemüse kombiniert mit dem Grün des Dills. Wenn nur der Blitz dieser Kamera nicht gesponnen hätte. SCHNÜFF !! :-(

Gleichzeitig noch ein Beitrag zum Garten-Koch-Event Rote Bete.

Zutaten

Für 4 Personen als Vorspeise

  • 4 kleine rote Beten^
  • 400 g festkochende Kartoffeln (Cilena)
  • 150 g Crème fraîche
  • 2 EL milder Essig (Weißweinessig)
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 4 Matjesfilets
  • 2 frische Dillzweige

Zubereitung

  1. Die rote Beten unter fließendem Wasser abspülen. In Salzwasser etwa 30 Minuten nicht ganz weich kochen.
  2. In der Zwischenzeit die Kartoffeln waschen, schälen und in feine Würfel schneiden.
  3. Die rote Beten unter fließendem Wasser schälen, in gleich große Würfel wie die Kartoffeln schneiden.
  4. Die Crème fraîche mit dem Essig kurz aufkochen, die Gemüse- und Kartoffelwürfelchen untermischen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  5. Die Matjesfilets abspülen, in Streifen schneiden und auf dem Gemüse mit Dill garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten (davon 30 Minuten Arbeitszeit)

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU Die echte Jeden-Tag-Küche, S. 170

Drink: Melonendrink

MelonendrinkBei den letzten warmen Tagen hier noch ein erfrischender alkoholfreier Drink, der ein perfekter Auftakt für einen Grillabend ist. Er ist schnell gemixt, kann aber leider nicht vorbereitet werden.

Die Melone wird gewürfelt mit Limettenschale und Apfelsaft püriert, der Drink ist schmeckt herrlich nach Melone (bei mir Honigmelone). Beim nächsten Mal würde ich in jedes Glas noch eine Handvoll Crushed-Eis geben, dadurch würde der Drink noch etwas gewinnen.

Zutaten

Reicht für 2 Gläser à 300 ml

  • 1/2 Melone (Honig- oder Galiamelone)
  • 300 ml Apfelsaft
  • 1 Biolimette
  • 2 Handvoll Crushed Eis (meine Empfehlung)

To Do

  1. Die Melone schälen, entkernen und in grobe Würfel schneiden, in hohes Gefäß geben.
  2. Den Apfelsaft dazu gießen.
  3. Die Limette waschen, die Schale abreiben und zu den Melonenwürfeln geben. Den Saft auspressen und ebenfalls zugeben. Alles gut pürieren.
  4. Je eine Handvoll Crushed Eis in ein Glas geben, den Drink darüber gießen, sofort mit Strohhalm servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: VIVA! 9/06, S. 36

Must Have: ein Pürierstab

16.09.06

Rezept: Rührei mit Speck

Rührei mit Speck

Hier mal wieder ein Grundrezept: Rührei mit Speckwürfeln, schnell, lecker, genial zum Brunch. Was soll ich noch sagen? Nachkochen, ausgiebig frühstücken und gemütlich in den Tag starten...

Zutaten

Für 2 Personen

  • 3 Eier (M)
  • 100 ml Sahne (Milch geht auch, dann aber nur 80 ml)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 75 g gewürfelten Speck
  • 1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Die Eier mit der Sahne verquirlen, mit Salz sparsam, kräftiger mit Pfeffer und Paprika würzen.
  2. In einer Pfanne den Speck auslassen, dann die Eiersahne zugießen.
  3. Während dem Stocken mit dem Pfannenwender immer wieder die Masse von außen nach innen schieben, damit sie schön fluffig bleibt (sonst hat man ein Omelett).
  4. Den Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Ringe schneiden, zum Rührei geben und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Familienrezept

15.09.06

Rezept: Frühstücksbrot

Frühstücksbrot

Ich liebe am Morgen frisch gebackenes Hefegebäck. Unser Bäcker hier ist super, aber so was hat er leider nicht, oder ich bin immer zu spät und es ist schon ausverkauft. Da mein Mann gerne länger schläft, backe ich am Wochenende gerne mal ein Frühstücksbrot. Und während der Hefeteig geht, kann ich in aller Ruhe die Zeitung lesen und dann ein leckeres Hefebrot genießen.

Zutaten

Für 1 Kastenform mit 30 cm Länge

  • 1 Päckchen Hefe (frisch!)
  • 1/8 l Milch
  • 1 EL Zucker
  • 500 g Mehl 405
  • 100 g Butter (oder Margarine)
  • 1 Ei (M)
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Zitronenschale
  • 100 g Zitronat
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Wer wenig Erfahrung mit Hefeteig hat, der findet bei meinem Hefeteig-Tipp vielleicht eine kleine Hilfestellung.

  1. Für den Hefevorteig die Hefe in lauwarme Milch bröseln, den Zucker zugeben und verrühren. An einem warmen Ort so lange stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. In der Zwischenzeit das Mehl mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben. Dann den Hefevorteig zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  3. An einem warmen Ort abgedeckt stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Die Kastenform fetten.
  5. Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Den Hefeteig nochmals durchkneten und in die Kastenform geben. Nochmals gehen lassen.
  7. Im Ofen in etwa 30 Minuten backen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeitszeit + 30 Minuten Backzeit + 60 Minuten Ruhezeit (hängt von der Frische der Hefe ab!!)

Schwierigkeit: ein wenig Erfahrung mit Hefeteig hilft

Quelle: variiert nach GU Hefekuchen, S. 12

14.09.06

Rezept: Tiramisu ohne Ei

Tiramisu ohne Ei

Ich habe dieses Rezept vor einiger Zeit schon bei Jan vorgestellt. Hier nun endlich auch auf meiner Seite: Tiramisu ohne Ei, ein Rezept, das ich vor Jahren von Katrin bekommen habe (danke nochmals!). Denn es schmeckt nicht nur herrlich lecker, es ist auch extrem gut vorzubereiten und ist ein tolles Dessert für jede Party! Es klingt wirklich komplizierter als es ist!

Zutaten

Für eine Form 20x 30 cm

  • 1/8 l Milch
  • 1 EL Kakaopulver (echter ohne Zucker)
  • 2 EL Zucker
  • 2 Tassen Espresso (notfalls starker Kaffee)
  • 500 g Mascarpone
  • 100 g Frischkäse natur
  • 1 TL Vanillezucker
  • 100 g Zucker
  • 3 EL Amaretto
  • 200 g süße Sahne
  • etwa 40 Löffelbiscuits
  • 2 EL Kakaopulver zum bestreuen

Zubereitung

  1. Die Milch aufkochen, Kakao, Zucker und Kaffee unterrühren und kalt stellen.
  2. Die Mascarpone mit Frischkäse, Zucker, Vanillezucker, Amaretto verrühren, wer mag nimmt noch mehr Amaretto.
  3. Die Sahne steif schlagen und unterheben.
  4. Eine Form mit Löffelbiscuits auslegen, mit der Hälfte der Kaffesauce beträufeln.
  5. Die Hälfte der Mascarponecrème darüber streichen, die restlichen Löffelbiscuits verteilen, mit der restlichen Kaffeemlich beträufeln, die restliche Mascarponecrème darüber streichen.
  6. Mindestens 1 Stunde kalt stellen. Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten + Kühlzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Katrin

13.09.06

Rezept: Curry-Nudelsalat

Curry-Nudelsalat

Hier mal eine Variante des Nudelsalates, wie ich ihn hier schon mal vorgestellt habe. Diese Variante lebt von sehr viel Curry, kombiniert mit Ananas und gebratenem Hähnchenbrustfilet (im Originalrezept mit Tofu). Der Salat schmeckt mal wieder genial lecker.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 500 g Nudeln
  • 2 Hähnchenbrustfilets (vegetarisch: 300 g Tofu)
  • Öl für die Pfanne
  • 1 kleine Dose Ananasstücke
  • je 1 rote und grüne Paprikaschote
  • 1/2 Bund Minze
  • 300 g Saure Sahne
  • Ananassaft (aus der Dose)
  • 1 EL Currypulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Zitronensaft nach Geschmack

Zubereitung

  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, dann abgießen und abkühlen lassen.
  2. Die Hähnchenbrustfilets waschen, abtupfen, in etwa 1 cm große Würfel schneiden. In Öl von allen Seiten braun anbraten, beiseite stellen. (Wer Tofu nimmt, sollte diesen beim Braten kräftig würzen, z.B. mit Curry, Corianderpulver, Salz, Pfeffer und Paprikapulver)
  3. Die Ananasstücke abtropfen lassen, den Saft auffangen. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in dünne Streifen oder Würfel schneiden.
  4. Für die Sauce die Saure Sahne mit dem Ananassaft verrühren, die Minze waschen und fein hacken, unterrühren, mit Curry würzen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut mischen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. 1 Stunde kalt stellen, vor dem Servieren nochmals abschmecken.
  5. Mit etwas Minze garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + 60 Minuten Kühlzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Die besten Nudelsalate und Kartoffelsalate, S. 188

Kochbuch: Dr. Oetker - Die besten Nudelsalate und Kartoffelsalate

Dr. Oetker- Nudel- und KartoffelsalateJeder kennt und liebt sie: Nudel- und Kartoffelsalate. NIcht nur zum Grillen oder auf Parties sind diese Alleskönner der Renner. Hier stelle ich ein Buch vor, in dem alle erdenklichen Variationen vorgestellt werden.

Unterteilt in Klassiker, mit Fleisch und Wurst, Fisch und Meeresfrüchten sowie vegetarischen Salate werden jeweils Kartoffel- und Nudelsalatvariationen vorgestellt. Die Vielfalt bei den unterschiedlichen Rezepten mit ja doch ähnlichen Zutaten ist wirklich gelungen. Die Zutatenliste ist übersichtlich, die Arbeitsschritte einfach erkennbar, Nährstoffwerte und ungefähre Zubereitungszeit (ohne Kühlzeit) ist jeweils angegeben. Leider variieren die Portionsangaben von Rezept zu Rezept, so dass man etwas aufpassen muss (man macht ja doch immer zuwenig).

Die Rezepte sind überwiegend mit Foto dargestellt, die sehr ansprechend gestaltet sind. Leider gehen die Rezepte wieder mal über zwei Seiten (umblättern nicht vergessen). Die Durchziehzeiten sind etwas im Text versteckt und wurden von mir dann auch schon mal beim Planen überlesen (schmeckte trotzdem).

Insgesamt sind die Rezepte sehr abwechslungsreich. Trotz umfangreicher Kochbuchsammlung habe ich hier auch neues entdeckt. Die Rezepte werden folgen.

Das Buch ist zu fairem Preis aktuell noch im Handel erhältlich und kann bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

12.09.06

Rezept: Bohnen-Tomaten-Auflauf

Bohnen-Tomaten-Auflauf

Resteverwertung kann extrem lecker sein, wie ich hier beweise: Ich habe alle Reste der letzten Tage zu einem wundervollen Auflauf verarbeitet. Wenn man ihn frisch kocht, macht er etwas Arbeit, da fast alles vorgekocht ist. Aber es lohnt sich! Gleichzeitig stelle ich hier mal eine figurfreundlich - vegetarisches Gericht vor. Hier also mein letztes Bohnengericht aus dieser Ernte.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große gekochte Kartoffel
  • 300 g gekochte grüne Bohnen
  • 1 Dose Tomaten gehackt
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Basilikum (TK)
  • 125 g Feta

Zubereitung

  1. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und sehr fein würfeln.
  2. Die Kartoffeln in Würfel schneiden.
  3. Alles zusammen mit den Bohnen in eine Auflaufform geben.
  4. Die Gewürze zu den Dosentomaten geben, verrühren und über dem Gemüse verteilen.
  5. Den Feta würfeln, darauf verteilen.
  6. Im Ofen bei 160°C Umluft etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 15 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach GU Kalorien-Sparbuch, S. 79

Kochbuch: GU - Kalorien-Sparbuch

GU Kalorien-SparbuchLecker essen und bewusst kalorienarm ernähren: Mit diesem Buch ganz leicht. Aufgeteilt in Kapitel mit 200, 300 oder 400 kcal/ Mahlzeit findet jedeR leicht, was gerade so das richtige ist. Vorneweg gibt es eine kleine Einführung mit Tipps, Kalorien zu entdecken und zu vermeiden mit figurfreundlichen Alternativen. Für Berufstätige ideal sind die doch relativ zahlreichen bürotauglichen Rezepte.

Die Rezepte sind fast durchweg für 2 Personen angegeben (auch die fürs Büro), gelegentlich auch für 6, man muss also doch ein wenig hinschauen. Es gibt zu jedem Rezept ein Bild. Häufig ist noch ein kleiner Zubereitungstipp oder eine Tauschbörse mit angegeben.

Ich finde das Buch eine schöne Überraschung im Diätbuchsumpf, da hier gezeigt wird, dass man auch mit Spass und leckerem Essen ohne dabei einseitig zu werden, ein wenig kalorienbewusster leben kann. Ein Buch dass sich lohnt, auch wenn man "nur" die Kilos halten möchte.

Das Buch ist zu fairem Preis im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

11.09.06

Rezept: Heidelbeerquarkkuchen

Heidelbeerquarkkuchen

Blechkuchen sind für jedes größere Fest perfekt: relativ wenig Aufwand, viele Leute bekommen etwas von dem leckeren Kuchen. Hier eine sehr fruchtige und frische Idee: Auf einen Knetteig werden frische Heidelbeeren in eine Käsekuchenmasse ausgelegt, die wiederum die Beeren wieder bedeckt. Aus dem Backofen kommt ein gigantisch duftende Köstlichkeit, die wunderbar schmeckt.

Zutaten

Für 1 Backblech

Für den Teig

  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 50 g Haferflocken (die Zarten)
  • 350 g Mehl (405)
  • Fett fürs Blech

Für den Belag

  • 600 g frische Heidelbeeren
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier (M)
  • 750 g Magerquark
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (für 500 ml Milch zum Kochen)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Weichweizengrieß
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, das Blech einfetten und den Boden darauf ausrollen (oder den Boden von Hand andrücken)
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Heidelbeeren waschen, verlesen, in einer Schüssel mit dem Vanillezucker mischen und stehen lassen.
  4. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren (es darf nicht mehr knirschen).
  5. Die Eier einzeln unterrühren, dann den Magerquark mit dem Puddingpulver unterrühren, zuletzt Zitronensaft und Weichweizengrieß untermischen.
  6. Die Hälfte der Ei-Quarkmischung auf dem Boden verteilen, die Heidelbeeren gleichmäßig darauf verteilen, den Rest der Ei-Quarkmischung auf den Heidelbeeren verteilen.
  7. Im Ofen etwa 40 Minuten backen.
  8. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: nicht ganz einfach

Quelle: GU - Lieblingskuchen einfach gut, S. 36

9.09.06

Rezept: Rote-Bete-Suppe

Rote-Bete-Suppe

Hier mal eine schnelle Suppenvariante, die extrem lecker schmeckt. MIt frischem Baguette macht sie dann auch richtig satt. Eine perfekte Variante für einen kühlen Herbstabend. Gleichzeitig ist das einer (von hoffentlich mehreren Beiträgen) zum Garten-Koch-Event Rote Bete.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 300 g gekochte Rote Bete
  • etwas Öl
  • 1/2 l Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
  • 120 g gekochter Schinken
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 150 g Saure Sahne
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Zwiebel und die Rote Bete fein würfeln (vorsichtig! Rote Bete färbt!)
  2. Die Zwiebel in etwas Öl goldig andünsten, mit der Brühe ablöschen, die Rote Bete zugeben und etwa 5 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Schinken in Streifen und den Schnittlauch in Röllchen schneiden.
  4. Die Suppe pürieren, 100 g der Sauren Sahne unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Mit Schinkenstreifen, Scnittlauchröllchen und einem Klecks Saurer Sahne servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Dr. Oetker - Schnelle Küche für zwei, S. 14

Kochbuch: Dr. Oetker - Schnelle Küche für zwei

Dr. Oetker - Schnelle Küche für zweiEs gibt etliche Kochbücher für zwei, dieses finde ich besonders gelungen. Es bietet eine schöne Mischung verschiedener Rezepte, die schnell zubereitet und damit auch alltagstauglich sind. Die Rezepte sind auch nicht alle nur aus einem "normalen" Kochbuch auf 2 Personen runtergerechnet, sondern bietet eine gelungene Vielfalt (wer viele Dr. Oetker-Bücher hat, erkennt das eine oder andere Foto wieder).

In der Gliederung folgt es altbewährtem: Suppen, Salate, Fisch-, Fleisch-, vegetarische Gerichte und der Süße Abschluss. Auch für Vegetarier sind damit einige Rezepte enthalten. Die Zutatenliste ist übersichtlich gestaltet, die Arbeitsschritte einfach erläutert. Zur Planung sind neben einer ungefähren Zubereitungszeit auch noch Kalorien und Nährwerte mit angegeben.

Leider krankt das Buch wieder an typisch Dr.-Oetker-Schwachstellen: Rezepte gehen zum Teil über 2 Seiten, wobei umgeblättert werden muss (was nur im Kleingedruckten steht). Das ist wirklich ein Jammer. Etliche Rezepte greifen auf fertige Zutaten zurück (was an für sich ja klasse ist), mir persönlich ist es manchmal etwas zu viel Fertigprodukt. Aber das kann man ja ändern.

Ansonsten ist das ein Buch, für Paare, die unter der Woche nicht nur komplett von Fertiggerichten leben wollen, sondern auch ein wenig selbst kochen möchten. Wer schon viele Kochbücher hat, der wird die meisten der Rezepte schon kennen.

Das Buch ist leider nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

8.09.06

Rezept: Bohnen andere Art (Aliter fabaciae)

Bohnen andere Art

Noch immer tragen meine Buschbohnen wie wild. Hier ist mal eine Variante, die nicht nur für Lateinlehrer geeignet ist. Das Rezept stammt ausdem Kochbuch der alten Römer nach Aspicius (Kochbuchrezension hier). Das Rezept ist genial einfach. Die Sauce ist beim Zubereiten vom Aspekt her sehr seltsam. Aber die Bohnen gemeinsam mit dem leichten Kümmelgeschmack kombiniert mit der Süße des Honigs ist einen Versuch wert. Dieses Bohnengericht eignet sich als Beilage, kann aber auch kalt als Salat serviert werden.

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 500 g grüne Bohnen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 1 Prise Kümmel
  • 2 TL Honig
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1/2 TL Martini
  • 2 EL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Bohnen putzen, ggf. Fäden entfernen, in 4 cm große Stücke schneiden.
  2. Die Gemüsebrühe aufkochen, die Bohnen zugeben und bei reduzierter Hitze in der köchelnden Brühe in 15 Minuten weich kochen.
  3. In der Zwischenzeit die Senfkörner mit dem Kümmel im Mörser zermahlen, die Pinienkerne zugeben und andrücken, dann mit Honig, Martini und dem Essig gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Bohnen aus der Brühe nehmen, mit der Sauce verrühren, kurz durchziehen lassen und servieren.

Zubereitungszeit: 30 Minuten (mit Bohnenputzen)

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Kochbuch der alten Römer, S. 251 mit doppelt Sauce

Must have: ein Mörser

Kochbuch: Kochbuch der alten Römer

Kochbuch der alten RömerKochen wie die alten Römer - wer kennt nicht die Geschichten der Orgien, die damals gefeiert wurden. Der bekannteste Koch der Römer war Apicius, dessen Kochbuch in den Klöstern des Mittelalters überlebte. Die hier vorliegende Version übertrug die Küche der Römer in die heutige Zeit. Einige Zutaten von damals sind heute nicht mehr erhältlich, da einiges ausgestorben ist oder einfach nicht mehr in die heutige Zeit passt. Hier werden dann Ersatzzutaten genannt, die in jedem Supermarkt erhältlich sind.

Die Rezepte sind im Titel jeweils auf Deutsch und Latein angegeben, im Text dann die Übersetzung und dann die "normale" Arbeitsanleitung mit Zutatenliste. Ich hätte es noch origineller gefunden, wenn auch die lateinische Arbeitsanleitung mit abgedruckt worden wäre.

Das Buch beginnt mit einer sehr ausführlichen Darstellung der damaligen Küche, sowie der Ergebnisse der Recherchen zu Zutaten wie Liquamen, einer Fischsauce, die damals wohl wie Maggi verwendet wurde. Die Rezepte selbst sind übersichtlich, die Zubereitung in der Regel einfach nachvollziehbar. Bei komplizierten Rezepten ist dann auch eine mögliche Vereinfachung angegeben.

Ich vermisse Bilder zu den nachgekochten Rezepten. Die wenigen Bilder, die im Buch abgebildet sind, stellen überwiegend historische Abbildungen dar. Ansonsten ist das Buch klasse und nicht nur für Lateinlehrer geeignet.

Aktuell ist eine Sonderausgabe im Handel erhältlich, die jetzt bei Amazon bestellt werden kann.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

7.09.06

Rezept: Pfirsich-Vanille-Risotto

Pfirsich-Vanille-Risotto

Dieses Risotto ist ähnlich wie ein Milchreis, wird auch ähnlich zu diesem zubereitet. Bei warmen Wetter ist es ein herrlich frisches Gericht. Mit etwas Geduld zubereitet, ist es innerhalb von etwa 40 Minuten fertig. Leider hatte ich (da in Urlaub) keine Pistazienkerne zur Hand, die aber geschmacklich und optisch noch gut passen würden.

Zutaten

Für 2 als Hauptessen

  • 500 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 30 g Zucker
  • 150 g Risottoreis (Rundkornreis geht auch)
  • 2 Pfirsiche
  • 100 g Vanillejoghurt
  • 20 g gehackte Pistazienkerne (wer hat - ich nicht)

Zubereitung

  1. Die Milch aufkochen, den Zucker unterrühren, die Vanilleschote längs halbieren, das Mark herauskratzen und mit in die Milch geben.
  2. Den Reis einstreuen und auf sehr kleiner Flamme in etwa 30 Minuten unter gelegentlichem Rühren ausquellen lassen.
  3. Die Pfirsiche kreuzweise einritzen, kurz mit kochendem Wasser übergießen und die Haut abziehen, entkernen, in Stücke schneiden.
  4. Das Risotto vom Herd nehmen, den Vanillejoghurt unterziehen, einen Teil der Pfirsiche unterheben.
  5. Auf Tellern anrichten, mit den restlichen Pfirsichstücken (und Pistazien) garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach VIVA! 07/06, S. 49

6.09.06

Rezept: Blaubeerpfannkuchen

Blaubeerpfannkuchen

Naschkatzen werden dieses Gericht lieben: einen lecker Pfannkuchenteig, in dem frische Blaubeeren versinken: genial lecker! Dabei im Handumdrehen vorbereitet. Leider nicht ganz kalorienarm, aber ein klein wenig sündigen darf man doch... Leider ist das Fotoexemplar nichts geworden und die schönen Pfannkuchen waren zu schnell gegessen :-(

Zutaten

Für 4 Personen

  • 200 g frische Blaubeeren
  • 250 g Mehl
  • 1/4 l Sprudel mit Kohlensäure
  • 1/4 l Milch
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (M)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Butter für die Pfanne

Zubereitung

  1. Die Blaubeeren verlesen und waschen, abtropfen lassen.
  2. Das Mehl mit dem Sprudel, Milch, Zucker, Salz, Ei und Backpulver zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
  3. Etwas Butter in der Pfanne zerlassen, bei mittlerer HItze eine Schöpfkelle Teig in die Pfanne geben, eine Handvoll Blaubeeren in den flüssigen Teig geben.
  4. Den Teig stocken lassen, vorsichtig wenden und ganz kurz auf der Beerenseite anbräunen.
  5. Wer mag bestäubt sie noch mit Puderzucker.

Zubereitungszeit: 10 Minuten + Ausbackzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Eierkuchen in Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 184

4.09.06

Rezept: Lachsfilet mit Zucchinipuffer

Lachsfilet mit Zucchinipuffer

Noch mehr Zucchini: hier mal eine neue Variante mit Fisch. Der Lachs ist schnell mariniert (eilige kaufen fertig marinierte Filets) und während er im Kühlschrank wartet, werden die Zucchinipuffer zubereitet. Mein Problem war nur, dass die Zucchinis sehr gewässert haben, so dass ich noch etwas Mehl nachgeben musste, bei zügigem Arbeiten ging es aber. Wer hier eine Idee hat - für Kommentare bin ich dankbar. Die Mehlmenge kann also etwas variieren. Aber insgesamt ein sehr leckeres Essen. Die Zucchinpuffer schmecken auch alleine mit Kräuterquark sehr gut und sind dann auch diättauglich.

Zutaten

Für 3 Personen

  • 3 Lachfilets
  • 3 Stengel Koriander
  • 6 EL Maiskeimöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry
  • 2 große mehlig kochende Kartoffeln
  • 600 g Zucchini
  • 1 Bund gemischte Kräuter (z. B. Basilikum, Oregano, Rosmarin, Majoran, Petersilie, Liebstöckel)
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Mehl
  • 2 Eier (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • Öl für die Pfanne.

Zubereitung

  1. Die Lachfilets waschen, abtupfen.
  2. Den Koriander waschen, sehr fein hacken, mit dem Öl und den Gewürzen mischen, den Fisch damit bestreichen und mind. 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Die Kartoffeln waschen und kochen.
  4. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen und fein raspeln. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, die Zwiebel fein hacken, den Knoblauch zu den Zucchini dazupressen.
  5. Die Kartoffeln abschrecken, pellen und zu den Zucchini pressen. Die Kräuter waschen, fein hacken und zu den Zucchini geben.
  6. Zucchiniraspel samt Kartoffelmasse mit dem Mehl und den Eiern zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  7. Jeweils 2 EL in die Pfanne geben und etwas glatt drücken, nacheinander ausbacken und warm stellen.
  8. Den Fisch in der Pfanne von beiden Seiten etwa 3 Minuten braten.

ZubereitungszeitEtwa 75 Minuten

Schwierigkeit: leicht Fortgeschritten

Quelle: Zucchinipuffer variiert nach GU Küchenbibliothek Kartoffeln, S. 77

2.09.06

Rezept: Zucchini-Risotto

Zucchini-Risotto

Ich liebe Risottos. Zusätzlich habe ich aktuell eine Menge Zucchini in meinem Garten. Also warum das nicht einfach kombinieren zu einem Risotto con Zucchine? Es schmeckt wirklich gigantisch lecker. Wer mag kann noch kurz gebratenen Medailons dazu reichen. Ich habe es pur genossen. Hier also mal wieder ein vegetarischer Genuss.

Zutaten

Für 3 Personen mit großem Hunger

  • 750 ml Gemüsefond
  • 300 g Zucchini
  • 1 kleine Schalotte
  • 4 EL Olivenöl
  • 250 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 100 ml Weißwein
  • 1 EL Butter
  • 2 EL frisch geriebener Parmesan
  • Gewürze: Meersalz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Gemüsefond zum Köcheln bringen.
  2. Die Zucchini waschen, schälen, in feine Streifen schneiden. Die Schalotte schälen und sehr fein würfeln.
  3. Die Zucchini in einem zweiten Topf in heißem Olivenöl kurz andünsten, dann den Reis mit Schalottenwürfeln zugeben und glasig anbraten.
  4. Mit Weißwein ablöschen. Sobald der eingekocht ist, jeweils nur die verdampfte Menge der Flüssigkeit durch heißen Gemüsefond ersetzen.
  5. Sobald der Reis bissfest ist, den Topf von der Herdstelle nehmen, die Butter und den Parmesan unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Risotto-Kochbuch, S. 58

1.09.06

Rezept: Curry-Hähnchen mit Apfelgemüse

Curry-Hähnchen mit Apfelgemüse

Dieses Rezept habe ich schon in meiner Studienzeit gekocht. Ursprünglich war es mal aus einem Brigitte-Heft herausgerissen, mittlerweile ist es aber auch in Brigitte - Neue fettarme Küche zu finden mit einigen kleinen Änderungen, die aber gelungen sind. Insbesondere im Sommer ist das wirklich genial lecker. Es schmeckt sehr erfrischend, ist schnell zubereitet und obendrein noch fettarm.

Zutaten

Für 2 Portionen

  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • Salz
  • Öl für die Pfanne
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Honig
  • 100 ml Apfelsaft
  • 2 Äpfel (ich bevorzuge Boskop)
  • 3 Stängel Petersilie (war bei mir gerade eingegangen, daher ohne)

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrustfilets abspülen, trockentupfen, in heißem Öl von beiden Seiten anbraten, mit Salz und Curry würzen.Hitze reduzieren und abgedeckt durchgaren.
  2. In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, schälen (wer mag) und vom Kerngehäuse befreit in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben zu den Hähnchenbrustfilets geben und mit andünsten.
  3. Mit Apfelsaft ablöschen, kurz aufkochen, mit Honig, Salz, Curry abschmecken.
  4. Petersilie waschen, trockenschütteln und gehackt kurz vor dem Servieren zugeben.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Brigitte - Neue fettarme Küche, S. 114

Dazu schmeckt: Reis

Kochbuch: Brigitte - Neue fettarme Küche für Genießer

Brigitte - Neue fettarme Küche für GenießerFast jedeR kennt es: die leidigen Pfunde. Am besten kann man diese reduzieren, indem man etwas auf den Fettgehalt des Essens achtet. Das fettarm nicht gleich fad bedeutet (zugegebenermaßen ist Fett nun mal der Geschmacksträger Nummer 1) zeigt dieses Buch. Die Rezepte sind gelingsicher dargestellt, jeweils mit einem Foto versehen. Vegetarische Rezepte sind bereits im Inhaltsverzeichnis und beim Durchblättern leicht erkennbar, da gekennzeichnet. Ich habe mir dieses Buch vor Jahren bei einer Diät gekauft und koche heute noch gerne daraus.

Von der Gliederung hält sich das Buch an Altbewährtes. Ergänzt werden die Rezepte durch Warenkunde, kleine Extrarezepte und eine kleine Einführung über verschiedene Fette. Einziges Manko: Für mich gehört bei einem ernährungsbewußtem Buch zu der Kalorienangabe und Fettgehalt auch eine Angabe über Eiweiß und Kohlenhydrate, die in dieser Mahlzeit stecken, da nicht jedeR nur auf den Fettgehalt achten muss.

Fazit: Ein Buch das sich lohnt, auch wenn man gerade sein Wunschgewicht hält.

Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

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