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30.08.06

Rezept: Stachelbeerquarkkuchen

Stachelbeerquarkkuchen

Dieser Kuchen ist herrlich: frisch, eine leichte Honignote dabei, dazu Stachelbeeren und frische Blaubeeren: lecker. Dabei ist er relativ schnell zubereitet. Damit der Biss der Streusel nicht verloren geht, sollte er noch am gleichen Tag genossen werden. Gleichzeitig ist dieser Kuchen mein Beitrag zum Blog-Event XVI: Beeren.

Zutaten

Für eine Springform 26 cm Durchmesser

Für den Boden und die Brösel:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 Biozitrone
  • 1 Ei (M)

Für die Füllung

  • 400 g eingemachte Stachelbeeren
  • 150 g Blaubeeren
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Magerquark
  • 120 g flüssiger Honig
  • 1/2 Bio-Zitrone

Zubereitung

  1. Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale abreiben, die eine Hälfte für den Teig, die andere für den Belag in 2 Schüsseln geben.
  2. Für den Boden alle Zutaten mit dem Knethaken zu Streuseln verarbeiten.
  3. In der Zwischenzeit die Stachelbeeren abgießen und abtropfen lassen, die Blaubeeren waschen und abtropfen lassen.
  4. Die Springform fetten und den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Für die Füllung die Eier trennen, aus den 2 Eiweißen Eischnee schlagen.
  6. Die Eigelbe mit dem Quark, Zucker, Zitronenschale und Honig gut verrühren, den Eischnee unterheben.
  7. Den Bröselteig bis auf 3 EL in der Springform verteilen und glatt andrücken. Die Eier-Quark-Masse darauf verteilen. Die Stachelbeeren ringförmig am Rand verteilen, die Blaubeeren in die Mitte geben.
  8. Die Brösel auf dem Kuchen verteilen.
  9. Im vorgeheizten Backofen für 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 30 Minuten Arbeiten + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: leicht Fortgeschrittene

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Käsekuchen, S. 52

So sieht der Kuchen dann angeschnitten aus:

Stachelbeerkuchen Querschnitt

Backbuch: Dr. Oetker - Käsekuchen

Dr. Oetker - KäsekuchenWer Käsekuchen liebt, der wird in diesem Buch fündig. Hier gibt es alle nur denkbaren Variationen von Käsekuchen, alleine 6 verschiedene Grundrezepte. Mein Favorit ist der ganz feine Käsekuchen. Es gibt neben den klassischen Käsekuchen auch eine eigenes Kapitel für Käsekuchen mit Obst, sowie ein eigenes Kapitel über "Quarkteig". Die Rezepte sind so gehalten, dass auch Anfänger sicher einen Käsekuchen backen können. Arbeitszeit, Backofentemperatur und Backzeit sind deutlich hervorgehoben, so dass man die Zeit leicht abschätzen kann, die insgesamt gebraucht wird.

Die Schwachstellen des Buches sind klassisch für Dr. Oetker: die Rezepte gehen teilweise über 2 Seiten, es muss umgeblättert werden, was nicht unbedingt auf den ersten Blick erkannt wird. Leider sind auch nicht alle Rezepte bebildert. Ansonsten ist es ein Buch, das sich unbedingt lohnt, wenn man Käsekuchen liebt.

Das Buch ist aktuell nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

28.08.06

Drink: Sidecar

SidecarDieser Drink wird in meinem Buch als Digestif geführt. Hierfür eignet er sich extrem gut. Durch den eingemixten Zitronensaft schmeckt er sehr erfrischend und fruchtig. Genau das richtige nach einem leckeren Essen. Aber auch für einen letzten Absackerdrink ist er perfekt geeignet.

Da ich als Cognac nur Cuvee Rouge zur Hand hatte, ist die Farbe etwas verfälscht, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.

Zutaten

Für ein 10 cl-Glas

  • 4 cl Cognac
  • 2 cl Orangenlikör
  • 2 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 4 Eiswürfel

To Do

  1. Die Zutaten mit den Eiswürfeln im Shaker für mindestens 15 Sekunden gut mixen.
  2. Durch ein Barsieb in das Glas abgießen.

Quelle: Cocktails, S. 25

27.08.06

Rezept: Bohnensalat

Bohnensalat

Ich habe hier mal einen sehr puristischen Bohnensalat gemacht. Durch seine Einfachheit schmeckt er sehr lecker und ist auch rasch fertig. Ich habe zum Kochen der Bohnen mal wieder einen Schnellkochtopf benutzt. Dadurch ist der Salat ruckzuck fertig.

Zutaten

Als Beilage für 4 Personen

  • 500 g Brechbohnen
  • 1 Zweig Bohnenkraut
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 3 EL Öl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 2 EL Saure Sahne
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Bohnen waschen, ggf. Fäden entfernen, in etwa 4 cm lange Stücke schneiden.
  2. Mit dem Bohnenkraut im ungelochten Einsatz auf dem 2. Ring 5 Minuten kochen, langsam abdampfen lassen.
  3. Die Zwiebeln fein hacken. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden.
  4. Das Öl mit dem Weißweinessig und der Sauren Sahne in einer Schüssel verquirlen, die Zwiebel, den Schnittlauch und die lauwarmen Bohnen zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten (ohne Schnellkochtopf etwa 20 Minuten)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 42

Kochbuch: Dr. Oetker - Grundkochbuch

Dr. Oetker GrundkochbuchDas ist es: mein Lieblingsgrundkochbuch. Hier findet man/frau alles, was das Herz begehrt. Ganz am Anfang findet man eine kleine Übersicht, was denn die Grundbegriffe beim Kochen eigentlich bedeuten. Bei jedem Kapitel stehen am Anfang erst mal Grundrezepte, die dann nach Herzenslust abgewandelt werden können. Im Fleischkapitel gibt es eine eigene Übersicht, welches Teil eigentlich wo im Tier sitzt und für welche Zubereitungsart es dann auch geeignet ist.

Das Buch deckt überwiegend klassische deutsche Hausmannskost ab, aber auch nette Varianten finden sich hier. Zusätzlich gibt es ein eigenes Kapitel über Fisch, Wild und Geflügel, Gemüse, Eintöpfe und Aufläufe, Eier- und Quarkspeisen, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Obst, Süßspeisen und Getränke. In die einzelnen Kapitel eingestreut sind immer wieder Saucen-Rezepte, die wunderbar kombiniert werden können und immer wieder gigantisch schmecken.

Ich besitze ja mittlerweile einige Kochbücher, doch sind hier Rezepte drin (wie zum Beispiel die Hasenkeule), die auch in guten Wildkochbüchern so nicht zu finden sind. Ich benutze das Buch aber auch als Nachschlagewerk (Fleischübersicht) oder für die "Basics" wie wie lange kocht dieses oder das Gemüse? Das ist hier recht schnell zu finden.

Beim Layout ist das Buch doch noch sehr altbacken, es besitzt leider nur wenige Bilder, die Seiten sind 2-spaltig aufgemacht, wodurch die Rezepte etwas unübersichtlich wirken. Dennoch möchte ich darauf nicht verzichten. Die Folgeauflage hat sich im Layout deutlich gebessert, leider zuungunsten der Rezeptvielfalt. Ich bevorzuge die alte Auflage. Diese ist aktuell nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

24.08.06

Rezept: Joghurtwaffeln

Joghurtwaffeln

Waffeln sind etwas herrliches: der Teig ist schnell vorbereitet und beim Essen werden sie nebenbei ausgebacken. Dazu schmeckt dann Apfelmus, Zimtzucker oder Obstkompott. Nicht nur Naschkatzen werden begeistert sein. Im Vergleich zum "normalen" Waffelteig schmeckt diese Variante noch etwas frischer. Ich backe sie daher besonders gerne bei wärmeren Wetter (war das heute der letzte Tag?)

Zutaten

Für 4 zum Sattessen

  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 200 ml Milch
  • 150 g Joghurt
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier (M)
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Alle Zutaten gut verrühren.
  2. Im Waffeleisen ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Waffeln backen, S. 26

Must Have: Ein Waffeleisen

23.08.06

Rezept: Zucchini-Schafskäse-Sauce

Zucchini-Schafskäse-Sauce

Hier stelle ich eine gigantisch leckere vegetarische Nudelsauce vor. Durch die frischen Zutaten ist sie besonders lecker. Ich habe hier Schafskäse verwendet, man kann den aber auch durch Feta oder Mozzarella ersetzen.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 400 g Spiralnudeln
  • 600 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • 4 Stengel Zitronenthymian
  • 250 ml Schlagsahne
  • 200 g Schafskäse
  • 500 g Cocktailtomaten

Zubereitung

  1. Die Nudeln nach Packungsangabe kochen.
  2. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, in Scheiben und dann in Stifte schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In Olivenöl glasig andünsten, die Zucchinistifte zugeben und etwa 5 Minuten mitdünsten (Hitze reduzieren).
  4. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Thymianblättchen abschmecken.
  5. Mit der Sahne ablöschen und einköcheln lassen.
  6. Den Schafskäse in Würfel schneiden.
  7. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren, beides zu der Sauce geben, etwa 2 Minuten durchziehen lassen, ggf. nochmals abschmecken.
  8. Die Nudeln unterziehen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Dr. Oetker Nudelsaucen, S. 44

21.08.06

Rezept: Schinkendip

Schinkendip

Diesen Dip habe ich einem Rezept für gekochte Artischocke mit Dips entnommen. HIerzu schmeckt es genial lecker, aber auch als Rohkostdip oder Brotaufstrich ist es gigantisch. Schnell zubereitet: lecker.

Zutaten

Für 1 Beilagenschälchen

  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 150 g Schinken gekocht
  • 200 g Saure Sahne
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Einen Teil des Basilikums für die Deko beiseite legen, den Rest mit der Petersilie waschen, trockenschütteln und sehr fein hacken.
  2. Den Schinken in Würfel schneiden, mit der Sauren Sahne mit einem Stabmixer glatt pürieren. Die Käuter unterheben und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  3. Mit Basilikum garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Die echte Jeden-Tag-Küche, S. 23

Must Have: ein Mixer

Rezept: Radieschendip

Radieschendip

Dieses Rezept entstammt ebenso wie der Schinkendip einem Rezept als Beilage für gekochte Artischocke. Mir persönlich schmeckt es auch als Brotaufstrich sehr lecker. Als Dip für Rohkost finde ich es dann zu einseitig.

Zutaten

Für ein Beilagenschälchen

  • 1 kleines Bund Radieschen
  • 100 g Frischkäse
  • 100 ml Milch
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Gewürz: Salz, Pfeffer, Kardamon

Zubereitung

  1. Die Radieschen waschen, 2 für die Deko beiseite legen, den Rest raspeln (fein). Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden, etwas für die Deko beiseite stellen.
  2. Den Frischkäse mit der Milch schaumig verrühren, die Radieschenraspel unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Kardamon abschmecken.
  3. Die aufbewahrten Radieschen einschneiden und darauf anrichten, mit Schnittlauch bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Die echte Jeden-Tag-Küche, S. 23

Rezept: gekochte Artischocke

gekochte Artischocke

Für dieses Rezept braucht man weniger eine Koch- als eine Essanweisung: Es ist ein Klassiker, insbesondere in der französischen Küche. Hier wird von der Artischocke fast alles gegessen und nicht nur die delikaten Artischockenherzen. Die Blätter werden einzeln herausgezupft, durch einen leckeren Dip (z. B. Schinkendip oder Radieschendip) gezogen und danach ausgelutscht. Dazu ein Gläschen Weißwein und ein lustiger Abend, bei dem nebenbei genascht wird, kann starten.

Zutaten

  • 1 Artischocke/ Person
  • 1 Biozitrone

Zubereitung

  1. Die Zitrone halbieren, die eine Hälfte auspressen, die andere Hälfte in Scheiben schneiden.
  2. Etwa 4 l Salzwasser zum Kochen bringen (je mehr Artischocken, dann natürlich mehr Wasser)
  3. Die Artischocke waschen, den Stil dicht an der Staude abtrennen, mit einer Küchenschere das obere Drittel der Blattspitzen abschneiden.
  4. Die Schnittflächen mit Zitronensaft beträufeln und im Salzwasser zusammen mit den Zitronenscheiben etwa 35 Minuten köcheln lassen (wenn man einzelne Blätter leicht herausziehen kann, ist die Artischocke fertig).
  5. Mit Dips zusammen servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten + Kochzeit 35 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Die echte Jeden-Tag-Küche, S. 23

Kochbuch: GU - Die echte Jeden-Tag-Küche

GU Die echte Jeden-Tag-KücheDer Untertitel ist Programm: Das neue Kochvergnügen für Alltag, Feste und Gäste. Das Buch besticht durch eine wunderschöne Gestaltung mit sehr gelungenen Bildern zu jedem Rezept. Toll sind auch eine ausführliche Warenkunde zu jedem Kapitel. Die Rezepte selbst sind von sehr einfach bis anspruchsvoll gehalten. Alle sind geeignet, Gäste zu beeindrucken. Als Grundkochbuch eignet es sich aber leider nicht.

Die Rezepte sind alle gelingsicher beschrieben, Kalorienzahl und ungefähre Zubereitunszeit sind immer angegeben. Im Alltag nutze ich das Buch eher selten, aber für etwas ausgefallenere Sachen oder komplett selbst zubereitete Speisen ohne (Halb-)Fertigprodukte ist das Buch perfekt. Zusätzlich gibt es im Anhang noch Menüvorschläge mit Hilfestellung für Mengen/Personen. Neben Warenkunde gibt es auch eine kleine Kochkunde mit den wichtigsten Zubereitungsarten und den kleinen Helfern in der Küche, die das Leben erleichtern.

Aus diesem Buch schon zubereitet

Das Buch ist leider nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

20.08.06

Rezept: Bohnengemüse

Bohnengemüse

Bei mir tragen gerade meine Buschbohnen fleissig. Ich konnte also gestern ernten. Ich habe hier eine schnelle Beilage daraus gekocht. Die Bohnen schmecken so sehr gut zu kurzgebratenem Fleisch.

Zutaten

Für 4 als Beilage

  • 500 g Bohnen
  • 1 Zweig Bohnenkraut
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g geräucherter Schinkenspeck
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Bohnen waschen, ggf. Fäden entfernen.
  2. Mit dem Bohnenkraut im Schnellkochtopf 5 Minuten auf dem 2. Ring garen, dann langsam abdampfen lassen.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken.
  4. Den Schinken in einer heißen Pfanne auslassen, Zwiebel und Knoblauch im Fett andünsten.
  5. Die Bohnen zugeben und kurz mitschwenken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten (ohne Schnellkochtopf verlängert sich die Kochzeit um etwa 10 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: das Rezept ist schon alt, in der Art in jedem gutem Grundkochbuch zu finden.

18.08.06

Rezept: Avocadosuppe mit Fischklößchen

Avocadosuppe mit Fischklößchen

Diese Suppe ist eine perfekte Gelegenheit Gäste zu beeindrucken. Sie läßt sich gut vorbereiten, wirkt sehr kompliziert und ist dennoch recht gelingsicher (Nocken sollte man formen können). Dabei schmeckt sie genial lecker.

Zutaten

Für 4 Personen als Vorspeise

  • 2 Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 reife Avocados
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuß, Cayennepfeffer
  • 250 g Kabeljaufilet (ersatzweise Seelachs oder Rotbarsch)
  • 1 EL Crème fraîche
  • 1 Eigelb
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 1l kochendes Salzwasser
  • 1 Bund Dill

Zubereitung

  1. Die Schalotten schälen, fein würfeln, in der Butter goldig andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  2. Die Avocado schälen, mit Zitronensaft mischen (damit sie nicht braun werden), pürieren.
  3. In die Gemüsebrühe geben, etwa 30 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer abschmecken.
  4. Das Fischfilet von evtl. doch noch vorhandenen Gräten befreien, in grobe Stücke schneiden und mit dem Eigelb, Crème fraîche pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Das Salzwasser aufsetzen, die Nocken mit einem Teelöffel abstechen und im siedenden Wasser etwa 5 Minuten ziehen lassen (schwimmen sie oben, sind sie fertig).
  6. Den Dill waschen, trockenschütteln, einiges für die Deko beiseite legen, den Rest fein hacken.
  7. Die Suppe in Tassen anrichten, Nocken einlegen, mit Dill bestreut und garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: leicht Fortgeschrittene

Quelle: GU Fisch und Meeresfrüchte, S. 23

Must Have: Ein Pürierstab oder Blitzzerkleinerer

Kochbuch: GU - Fisch und Meeresfrüchte

Fisch und MeeresfrüchteWer Fisch und Meeresfrüchte liebt, der ist mit diesem kleinen Buch aus dem Haus GU gut versorgt. Denn neben ausgefalleneren Rezepten wie Avocadosuppe mit Fischklößchen finden sich auch Klassiker wie Rotbarschfilet im Bierteig. Alle Rezepte sind mit einem Foto bebildert. Häufig sind auch die wichtigen Zwischenschritte zusätzlich mit einem Foto erklärt. Die Rezepte sind einfach gehalten und wer einen guten Fischhändler kennt, der erhält auch alle Zutaten problemlos. Wer sich kaum mit Fisch auskennt, der findet in der Einleitung neben einer Übersicht über klassische Garmethoden auch Hilfestellungen, woran man frischen Fisch erkennt.

Mir persönlich reicht das Buch alleine als Fischkochbuch allerdings nicht aus, da einige Klassiker wie zum Beispiel Forelle Müllerin fehlen. Wer ein Grundkochbuch mit einem eigenen Fischkapitel besitzt, der wird mit diesem Buch jede Menge Spaß haben.

Das Buch ist aktuell im Handel vergriffen und über die neue Ausgabe kann ich leider nicht viel sagen. Es ist zu kleinem Geld aber gebraucht bei Amazon bestellbar .

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

16.08.06

Rezept: Risotto mit Schinken und Melone

Risotto mit Schinken und Melone

Schinken mit Melone kennt man, aber das in einem Risotto (Risotto al Prosciutto e Melone)? Ich habe es ausprobiert und war begeistert: einfach mal wieder genial lecker. Die Melone ist herrlich frisch und der Schinken bringt eine rauchige Note mit. Optisch ist es nicht ganz der Knüller aber geschmacklich wirklich gigantisch.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Galiamelone
  • 150 g Parmaschinken
  • 200 ml Portwein
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 400 g Risotto-Reis
  • 1,2 l Gemüsefond
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 40 g Parmesan
  • 2 EL Crème fraîche

Zubereitung

  1. Die Galiamelone schälen, entkernen, in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Den Portwein dazugeben und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
  2. Den Gemüsefond zum köcheln bringen. Den Schinken in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden.
  3. Die Zwiebel schälen, fein hacken, in der heißen Butter goldig anbraten, den Reis zugeben und goldig anbraten.
  4. Die Galiamelone aus dem Portwein heben und beiseite stellen. Den Reis mit dem Portwein ablöschen, einkochen lassen. Dann den Schinken und die Melone zugeben.
  5. Portionsweise den köchelnden Gemüsefond zugeben und unter gelegentlichem Rühren jeweils reduzieren lassen. Immer nur den Teil der Flüssigkeit ersetzen, der verdampft ist.
  6. Das Risotto vom Herd nehmen, den Parmesan und die Crème fraîche unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Dauer (davon 30 Minuten Arbeitszeit)

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Risotto-Kochbuch, S. 143

Kochbuch: Risotto-Kochbuch

Risotto-KochbuchRisottos sind mit diesem Buch ein Kinderspiel. Es werden 80 verschiedene Risotto-Rezepte vorgestellt und jedes, das ich bislang probiert habe, war ein echter Genuss. Leider sind nur wenige Rezepte mit Fotos versehen. Aber alle Rezepte sind gelingsicher nachvollziehbar. Wer noch unsicher ist, dem wird in der Einleitung mit Fotos zu den einzelnen Punkten die wichtigsten Zwischenschritte zu einem perfekten Risotto erklärt.

In der Einleitung wird etwas über die Geschichte des Risottos und über die verschiedenen Reissorten erkläutert. Die Gliederung richtet sich nach der verwendeten Hauptzutat: Käse/Ei, Gemüse; Pilze, Kräuter & Trüffel; Fisch & Meeresfrüchte; Fleisch; Obst, Alkoholika & Süßspeisen. Hier wird wirklich jeder fündig.

Ich habe bislang schon einige Rezepte aus diesem Buch ausprobiert und alle sind wirklich genial lecker. Man findet in diesem Buch auch etwas ausgefallenere Rezepte wie Risotto mit Schinken und Melone oder mit Wodka und Orange (was ich bislang nur aus dem Lokal kannte).

Fazit: Ein Buch, das sich wirklich lohnt, auch wenn man schon diverse Italienisch-Kochbücher sein Eigen nennt.

Das Buch ist momentan noch im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt

Kochbuch: GU Küchenbibliothek - Kartoffeln

Küchenbibliothek KartoffelnKartoffeln sind mehr als ein Grundnahrungsmittel. Dass sie auch mehr sein können als Pell-, Salz- oder Bratkartoffeln beweist dieses Buch. Denn neben einer sehr ausführlichen Einführung in die verschiedenen Kartoffelsorten und ihre Eigenschaften gibt es vorneweg eine Einführung in die verschiedenen "Grundformen" der Kartoffel. Neben der Vorbereitung und den verschiedenen Grundrezepten findet man hier die Grundrezepte für Kartoffelpüree, Kartoffelknödel oder Pommes, immer mit kleinen Kniffen, die das Kochen erleichtern.

Hier findet man immerhin 9 verschiedene Rezepte für eine Kartoffelsuppe. Ein Großteil der Rezepte gehört den Hauptgerichten mit Kartoffeln, sortiert nach der entsprechenden Zubereitung: Pfanne, Topf und Ofen. Zusätzlich zu den in der Einleitung aufgeführten Grundrezepten gibt es noch ein eigenes Beilagenkapitel. Die Rezepte sind alle leicht nachzukochen und die Rezepte leicht nachvollziebar.

Ein wunderschöner Wegweiser führt zum richtigen Rezept, hier findet man schnell, ein Rezept auf das alles passt für die entsprechende Gelegenheit.Schön sind auch die in dieser Reihe typischen "besonderen Rezepte", die in der Regel relativ einfach zubereitet immer ein tolles Ergebnis liefern und in aller Regel Gäste sehr beeindrucken.

Fazit: ein Buch, das sich lohnt, wenn man gerne Kartoffen ist.

Das Buch ist leider nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebraucht über Amazon bestellt werden

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

14.08.06

Drink: Florida Comfort

Florida ComfortHier stelle ich mal wieder einen sehr fruchtigen Drink vor: den Florida Comfort. Er ist schnell gemixt, die Zutaten hat man nach einigen Malen Mixen im Haus. Vom Geschmack her dominiert der Orangensaft, die Farbe kommt durch den Grenadinesirup. Den Alkohol (Southern Comfort) merkt man beim Trinken mal wieder kaum.

Da mein Mann süße Cocktails nicht so mag, haben wir den Southern Comfort durch Whisky ausgetauscht. Das Ergebnis war ebenfalls sehr lecker. Mein Mann war begeistert, ich persönlich bevorzuge die süße Variante nach Originalrezept.

Zutaten

Für ein Longdrinkglas 200 ml

  • 4 cl Southern Comfort
  • 10 cl Orangensaft
  • 2 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 1-2 cl Grenadinesirup (je mehr, desto roter und süßer)
  • 2x 4 Eiswürfel

To Do

  1. Alle Zutaten mit 4 Eiswürfeln in den Mixer geben, schließen und etwa 15 Sekunden gut mixen.
  2. 4 Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben und den Shakerinhalt durch das Barsieb in das Glas gießen.
  3. Mit Strohhalmen servieren.

Quelle: Cocktails, S. 91

13.08.06

Rezept: Hackklößchen mit Minze

Hackklößchen mit Minze

Im Sommer ein lecker - leichtes Rezept: Hackklößchen, die mit Minze aromatisiert werden. Einfach herrlich. Dazu schmeckt eine feine Tomatensauce. Ich habe es dieses Mal mit einer anderen Kombination probiert und muss eingestehen: das Originalrezept mit Tomatensauce ist eindeutig besser. Da ich das leider schon vor meiner Blogger-Zeit gekocht hatte, hier nur das Foto ohne Tomatensauce. Die Mühe lohnt sich jedoch, da dadurch der Minzgeschmack nochmals etwas betont wird.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Minze
  • 400 g Hackfleisch (Schwein)
  • 1 Ei (M)
  • Semmelbrösel (etwa 3 EL)
  • Salz, Pfeffer
  • 750 g Tomaten
  • 1 EL 3x-konzentriertes Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zimtpulver

Zubereitung

  1. Eine Zwiebel schälen, auf einer Gemüsereibe fein reiben. Eine Knoblauchzehe schälen, dazu pressen. Die Minze waschen, fein hacken, zur Zwiebelmasse geben.
  2. Hackfleisch zugeben und mit Ei, Semmelbrösel verkneten. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und zu einem glatten Teig kneten.
  3. Die Tomaten waschen, Strunkt entfernen, entkernen, in ein hohes Gefäß geben.
  4. Die zweite Zwiebel schälen, grob würfeln, Knoblauch zupressen, Tomatenmark zugeben. Mit einem Pürierstab glatt pürieren.
  5. Aus dem Hack kleine Bällchen formen und in heißem Öl anbraten.
  6. Das Tomatenpüree übergießen, mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken, zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Griechisch kochen, S. 52

Dazu schmeckt: Reis oder Fladenbrot

Kochbuch: GU - Griechisch kochen

Griechisch kochen Wer die Mittelmeerküche liebt, der wird in diesem kleine Buch von GU fündig werden. Denn die griechische Küche wird hier mit einer großen Bandbreite vorgestellt, inklusiver einer Angabe der Insel, für die es typisch ist. Der Schwerpunkt liegt auf Suppen und Gemüsegerichten, wobei diese nicht immer vegetarisch gestaltet sind. Neben Vorspeisen und Salaten gibt es noch ein Kapitel für Fisch und eines für Fleisch. Nur die Desserts werden auf lediglich 2 Seiten abgehandelt. Mögen Griechen keine Nachspeisen? Ich glaube nicht.

Die Rezepte sind leicht nachvollziehbar, die Zutaten im gut sortierten Supermarkt und Fleischer bzw. Fischhändler erhältlich. Alle Rezepte sind mit ansprechendem Foto bebildert. Ich werde hieraus bestimmt noch einige Rezepte vorstellen. Bislang ist das:

Das Buch ist momentan als Restexemplar bei Amazon bestellbar.

9.08.06

Rezept: Bratkartoffeln

Bratkartoffeln

Gutgemachte Bratkartoffeln sind etwas wunderbares. Ich habe hierzu Bamberger Hörnchen verwendet, man kann natürlich auch andere Sorten verwenden. Für mich persönlich nehme ich dann möglichst festkochende Sorten. Bratkartoffeln sind eine perfekte Beilage zu Kurzgebratenem oder Sülze oder Leberkäs oder ...

Ich habe hier Bratkartoffeln aus bereits gekochten Kartoffeln zubereitet. Wenn man rohe Kartoffeln verwendet, sollte man darauf achten, dass das Fett sehr heiß ist, damit sich die Poren gleich verschließen, ehe das Fett in die Kartoffeln eindringt.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 200 g gekochte Kartoffeln (z.B. vom Vortag)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 50 g Speck
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln ggf. schälen, in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken.
  2. Den Speck in einer Pfanne auslassen, darin die kartoffeln knusprig anbraten, zuletzt die Zwiebeln zugeben und goldig andünsten. Dabei gelegentlich wenden.
  3. Mit Salz, Pfeffer würzen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Familienrezept

Tipp: Bamberger Hörnchen

Bamberger Hörnchen

Bamberger Hörnchen sind eine sehr alte deutsch Kartoffelsorte. Sie zeichnet sich durch einen sehr kräftigen Geschmack aus. Sie gehört zu den mittelfrühen Sorten und ist festkochend. Sie wird in Deutschland leider kaum noch angebaut, meistens ist sie nur im Feinkosthandel erhältlich. Ich habe sie neulich bei uns auf dem Markt entdeckt. Typisch ist eine etwas seltsame Form.

Bamberger Hörnchen sind wirklich ein Leckerbissen! Da in meinem schlauen Buch (GU Küchenbibliothek Kartoffeln) Bratkartoffeln empfohlen wurden, habe ich sie natürlich gleich dazu verarbeitet. LECKER!

8.08.06

Rezept: Schinken mit Feige und Melone

Schinken mit Feige und Melone

Ich habe hier für uns zwei einen kleinen Vorspeisenteller zusammengestellt. Im Orignial Prosciutto e fichi, also Schinken mit Feige. Da hier aber auch gut Melonen passen und ich neben sehr leckeren Feigen auch noch eine reife Galiamelone hatte, habe ich das Originalrezept einfach erweitert. Gleichzeitig ist das mein Beitrag zum Garten-Koch-Event Feigen.

Zutaten

Als Vorspeise für 2 Personen

  • 5 Feigen
  • 1/2 Galiamelone
  • 100 g Parmaschinken

Zubereitung

  1. Die Melone entkernen, schälen und in Streifen schneiden.
  2. Die Feigen vorsichtig kühlen und kreuzförmig einschneiden.
  3. Den Schinken mit Melone und Feigen auf einem Teller anrichten.

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach GU - Die echte italienische Küche, S. 98

Drink: Bananenmilchshake

BananenmilchshakeHier mal eine alkoholfreie Drinkalternative, die wieder mal extrem lecker ist. Durch die eingemixte Eiscrème ist der Milchshake sehr erfrischend. Naschkatze, die ich bin, genieße ich ihn bei fast jedem Wetter. Ich habe diesen Drink schon als Kind sehr geliebt.

Zutaten

Für 3 XL-Cocktailgläser

  • 2 Bananen
  • 2 Kugeln Vanilleeis
  • 400 ml Milch

To Do

  1. Von den Bananen etwa 3 cm große Scheiben für die Deko aus der Mitte herausschneiden und beiseite stellen. Den Rest schälen und in große Stücke brechen und in den elektrischen Mixer geben.
  2. Vanilleeis und Milch zugeben und gut durch mixen.
  3. Mit Bananenscheibe und Strohhalm servieren.

Quelle: Meine Mum

Must Have: ein elektrischer Mixer

7.08.06

Rezept: Bohnen mit Basilikumtomaten

Bohnen mit Basilikumtomaten

Ich habe vor einigen Wochen Brechbohnen in den Boden gesteckt und endlich kann ich ernten. Hier also eines meiner ersten Bohnenrezepte: Bohnen gekocht, in der Zwischenzeit Tomaten gewürfelt und sehr lecker angemacht, die Bohnen zugeben, fertig. Das ganze schmeckt warm als Gemüse, aber auch kalt als Salat sehr lecker. Insgesamt ist es auch sehr schnell zubereitet.

Zutaten

Für 2 Personen als Beilage

  • 300 g frische Stangenbohnen
  • 1 Stängel Bohnenkraut
  • 2 Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 Zweig Basilikum
  • 1/2 EL kaltgepresstes Öl

Zubereitung

  1. Die Bohnen waschen, putzen, die Fäden entfernen, ggf. in Stücke schneiden oder brechen.
  2. Die Bohnen in reichlich heißem Salzwasser mit dem Bohnenkraut etwa 10 Minuten kochen.
  3. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, den Strunk entfernen, in feine Würfel schneiden.
  4. Knoblauch und Zwiebel schälen, Knoblauchzehe zupressen, Zwiebeln fein würfeln und zugeben.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Weißweinessig abschmecken.
  6. Die Basilikumblättchen in feine Streifen schneiden und zugeben.
  7. Die fertigen Bohnen zugeben, kurz wenden und durchziehen lassen.
  8. Mit Öl beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Landküche, S. 54

Schmeckt zu: Buletten

6.08.06

Rezept: Schupfnudelpfanne mit Avocado

Schupfnudelpfanne mit Avocado

Schupfnudeln werden im Schwäbischen auf Buabaspitzla genannt. Hergestellt werden sie aus einem Kartoffelteig. Sie schmecken als Beilage zu allem Kurzgebratenen sehr gut. Hier mal eine Version, in der die Schupfnudeln die Hauptrolle spielen. Ganz kurz in etwas Butter geschwenkt, mit goldig angebratenen Zwiebeln, Champignons und einer reifen Avocado schmecken sie einfach herrlich.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Schupfnudeln
  • 5 Champignons
  • 1 reife Avocado
  • 150 g Saure Sahne
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen, fein hacken, Champignons putzen.
  2. Die Zwiebeln in der heißen Butter glasig andünsten. Die Schupfnudlen in der Pfanne kurz anbraten. Zuletzt die Champignons zugeben und mitdünsten.
  3. Mit der Sauren Sahne abbinden, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  4. Die Avocado halbieren, entkernen, das Fruchtfleisch kreuzweise einschneiden, die Schale umklappen und die Stücke mit dem Löffel entfernen.
  5. Die Avocado kurz unterheben, durchziehen lassen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Die Zusammensetzung des Kühlschranks

5.08.06

Drink: Caipirovka

CaipirovkaFast jeder kennt den Caipirinha. Ersetzt man den Cachaca durch Wodka, so erhält man einen ebenso leckeren aber doch deutlich anderen Cocktail. Die Idee ist im Prinzip dieselbe: Limetten, mit Rohrzucker ausgedrückt, mit Crushed Ice aufgefüllt und den Alkohol zugeben. Ich war selbst erst überrascht, aber es lohnt sich, das einmal auszuprobieren. Da mein Glas etwas größer war hier dann das Foto in XL-Größe (alle Zutaten verdoppelt).

Sinnvoll beim Mixen dieses Cocktails ist ein Eiscrusher. Notfalls kann man auch Eiswürfel in einem Küchentuch mit einem Nudelholz zerkleinern. Wenn man keinen Limettenstößel besitzt, kann man die Limetten zur Not auch mit einem Kaffeelöffel zerdrücken. Dadurch ist es nur nicht mehr ganz so stilvoll. Das Auge trinkt bekanntlich mit...

Zutaten

  • 1 Limette
  • 2 TL brauner Rohrzucker
  • 1 Handvoll Crushed Ice
  • 6 cl Wodka

To Do

  1. Die Limette waschen, achteln, in ein Glas geben.
  2. Den Rohrzucker zugeben und mit einem Limettestößel oder einem Kaffeelöffel zerdrücken, bis der Saft ausgetreten ist.
  3. Mit Crushed Ice auffüllen, den Wodka zugeben, umrühren.
  4. Mit Strohhalm servieren.

Quelle: Cocktail Basics, S. 33

3.08.06

Rezept: Krebsfleischsalat

Krebsfleischsalat

Bei einem schönem Brunch geht doch nichts über eine üppige Auswahl. Ich habe hier einen kleinen Salat, der gut schon am Abend vorher angemacht werden kann. Wenn man küchenfertiges Krebsfleisch verwendet, ist er besonders schnell fertig. Er schmeckt durch das Joghurt-Dressing mit dem frischen Dill sehr schön leicht.

Zutaten

Für ein kleines Schälchen

  • 150 g küchenfertiges Krebsfleisch
  • 100 g Joghurt
  • 2 EL Salatcrème
  • 1/2 Bund Dill
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Das Krebsfleisch in eine Schüssel geben, Joghurt und Salatcrème zugeben.
  2. Dill waschen, trockenschütteln, etwas für die Deko beiseite legen, den Rest fein hacken und zum Krebsfleisch geben.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit Dill garniert servieren.

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Schwierigkeit: kinderleicht

Quelle: irgendwo mal gegessen und nachgemacht

Dazu schmeckt: Toastbrot

1.08.06

Rezept: Rucolaschmarren

Rucolaschmarren

Dieser Schmarren kommt mal ganz anders daher: würzig-leicht schmeckt er auch bei dieser Hitze. Er gehört zu einem meiner Highlights und endlich auch mal was für Vegetarier. Das Geheimnis ist wie bei allen Schmarren der Eischnee, der das alles so richtig schön luftig wirken läßt.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 1 Bund Rucola
  • 250 g Mehl 405
  • 3 Eier
  • 1/2 l Milch
  • 1/2 l Sprudel mit viel Kohlensäure
  • 1 TL Backpulver
  • Salz, Pfeffer
  • Öl für die Pfanne

Zubereitung

  1. Den Rucola waschen, trockenschütteln, die Stiele entfernen und alles fein hacken.
  2. Mehl in eine Schüssel geben. Die Eier trennen, Eigelb zum Mehl, aus dem Eiweiß Eischnee schlagen.
  3. Mich und Sprudel, Backpulver und gehackten Rucola zum Mehl geben, alles auf gut verquirlen. Den Eischnee unterheben.
  4. Portionsweise in einer heißen Pfanne ausbacken, nach dem Wenden mit Gabeln in große Stücke reißen, warm halten.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Jeden Tag gut kochen, S. 40

Dazu schmeckt: Tomatensalat mit Vinaigrette

Kochbuch: GU - Jeden Tag gut kochen

Jeden Tag gut kochenIm Untertitel verspricht das Buch, was der Inhalt einlöst: schnelles Kochvergnügen. Alle Rezepte sind mit 30 Minuten Arbeitszeit zu realisieren. Daher ist das auch ein Buch, aus dem ich überweigend unter der Woche koche, da ich nach 8 Stunden Arbeit oft einfach zu kaputt bin, um mich noch lange an den Herd zu stellen. Die Rezepte sind einfach gehalten, aber überraschen immer wieder durch Geschmackskombinationen, die nicht überall zu finden sind. Bislang war ich noch von keinem der daraus nachgekochten Rezepte enttäuscht. Einige schmecken mir sogar besser, als ähnliches im Restaurant. Einzig zu beachten: Arbeitszeit ist nicht Zubereitungszeit, da bei Ofenrezepten noch die Backzeit dazugerechnet werden muss.

In diesem Buch findet eigentlich jeder, etwas das ihm/ ihr schmeckt. Vegetarier kommen vielleicht etwas kurz, wer Fisch ist, kann etwa die Hälfte der Rezepte nachkochen. Toll auch mal wieder der Anhang, in dem neben Einkaufstipps auch noch einige leckere, schnelle Snacks inklusive kleinem Foto vorgestellt werden. Insgesamt ein tolles Kochbuch. Einziges Manko: als Grundkochbuch ist es nicht geeignet, da Basic-Rezepte fehlen, aber es ist eine tolle Ergänzung mit Rezepten, die ich meistens so noch nicht habe.

Dieses Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

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