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30.07.06

Drink: Frozen Wodka Lemon

Frozen Wodka LemonHier ist er: der Sommerdrink 2006, zumindest was mich betrifft. Lecker, fruchtig und schön kühl! Er ist schnell gemixt, genauso schnell getrunken, denn bei der Hitze wird er leider viel zu schnell warm. Wieder mal fies: der Alkohol versteckt sich prima hinter den anderen Zutaten.

Ich hatte nur leider statt des im ursprünglichen Rezept angegebenen Zitronensorbets nur Zitroneneiscrème. Schmeckt mir aber trotzdem sehr lecker. Nur irgendwie stimmte bei mir die Glasgröße anfangs nicht so recht. Im Rezept war ein 300 ml Glas angegeben, bei mir passte dann ein 200 ml Glas besser. Es war zwar noch etwas übrig, aber für 300 ml war es zuwenig. Gleichzeitig ist das mein Beitrag zum Blog-Event XV: Sommerdrinks.

Zutaten

Für ein 300 ml-Glas

  • 3 EL Zitroneneis
  • 4 cl Wodka
  • 40 cl Bitterlemon
  • 2 Eiswürfel

To Do

  1. Das Eis mit den Eiswürfeln, dem Wodka und dem Bitterlemon in einen elektrischen Mixer geben, alles gut mixen.
  2. Im Glas mit Strohhalm und (wer hat) etwas Biozitronenschale servieren.

Quelle: variiert nach Cocktails, S. 85

Drink: Tequila Sunrise

Tequila SunriseTequila Sunrise ist einer der klassischen Longdrinks. Er gehört zu meinen Lieblinsdrinks, die ich immer wieder gerne mixe. Mit etwas Übung ist er sehr einfach und schnell gemixt. Ich liebe den Mix aus Süße des Grenadine-Sirups und die leichte Säure des Orangensaftes. Einzig gemein: den Alkohol schmeckt man nicht.

Für anwesende Kids haben wir einfach den Tequila weggelassen, die waren von der alkoholfreien Variante begeistert.

Das einzige Problem des Cocktail-Abends: ich hatte zuwenig Eiswürfel vorbereitet, so dass wir eine Zwischenpause einlegen mussten, bis wir wieder Eiswürfel hatten. Die restlichen gemixten Cocktails werde ich hier demnächst bloggen.

Zutaten

Für 1 Longdrinkglas

  • 5 cl Tequila
  • 140 ml Orangensaft
  • 4 Eiswürfel
  • 2 cl Grenadinesirup

To Do

  1. Im Longdrinkglas Tequila mit Orangensaft und Eiswürfeln verrühren.
  2. Den Grenadinesirup über einen Löffel vorsichtig einlaufen lassen.
  3. Mit Strohhalm servieren.

Quelle: Cocktail Basics, S. 47

Buch: GU - Cocktails

CocktailsDieses kleine Buch ist perfekt, für jeden, der mit dem Cocktail-mixen anfangen möchte. Denn neben Klassikern wie Tequila Sunrise finden sich weniger bekannte Drinks wie den aus diesem Buch entnommenen Frozen Wodka Lemon.

Zusätzlich gibt es eine Vorstellung der Einzelteile des Barbestecks, eine kleine Gläserkunde und eine Vorstellung der wichtigsten Zutaten zu den verschiedenen Cocktails. Im Rezepteteil ist jeder Drink mit einem Foto versehen. Teilweise sind sogar Zwischenschritte bebildert dargestellt. Zusätzlich gibt es eine Tauschbörse und eingestreut kleine Rezeptideen für Cocktailsnacks. Insgesamt ein gelungenes Buch zu einem wirklich fairen Preis.

Das Buch ist aktuell noch im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Buch: GU - Cocktail Basics

Cocktail BasicsDieses Buch ist klasse. Die Drinks sind nach der alkoholischen Hauptzutat serviert, was das Finden möglicher Rezepte bei noch eingeschränktem Getränkevorrat deutlich vereinfacht. Zusätzlich sind zu vielen Rezepten gleich Mixalternativen mit den entsprechenden Namen mit angegeben. Obwohl ich erst vor kurzem mit dem Cocktailmixen angefangen habe, konnte ich alle hier angegebenen Drinks gut nachmixen und habe es fast immer so wie auf den entsprechenden Fotos hinbekommen. Alle gemixten Cocktails schmeckten so, wie ich sie aus meiner Cocktail-Bar um die Ecke kenne.

Das Buch ist absolut klasse. Das einzig traurige: es finden sich viele Fotos von gut gelaunten Menschen. Hier fände ich persönlich Fotos von Zwischenschritten oder je Cocktail ein Foto etwas besser. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Das Finden von Nicht-alkoholischen Drinks für autofahrende Partygenossen gestaltet sich in diesem Buch leider etwas schwierig, da es kein eigenes Kapitel gibt, sondern die alkohlfreien Cocktails immer zwischen anderen Drinks eingestreut sind. Sonst aber ein sehr gelungenes Buch, das dank der noch bis August geltenden Aktion von GU zu kleinerem Preis im Handel erhältlich ist. Es kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

Hieraus schon vorgestellt:

28.07.06

Rezept: Renke Müllerin

Renke Müllerin

Renke ist eine Unterart der Forelle, man kann aus dem gleichen Rezept also problemlos eine Forelle Müllerin zaubern. Ich mag an Renken den sehr feinen Geschmack. Forelle/ Renke Müllerin ist wirklich genial lecker. Allerdings bedarf es einiger Übung, bis man den Fisch heil gewendet und dann auch im Ganzen auf dem Teller hat. Aber die Mühe lohnt sich. Leider hatte der Fischer nur sehr kleine Exemplare da (dafür noch morgens im See geschwommen), also haben wir uns für 3 Fische für uns beide entschieden.

Bei der Vorbereitung finde ich es immer sehr hilfreich, wenn ein netter Mensch mithilft, da er dann gut Salz und Pfeffer und Zitronensaft streuen und gießen kann, ohne dass hinterher die ganze Küche mit Fischfingern bedeckt ist. Danke Göttergatte ;-)

Zubereitung

jeweils 1 Portionsfisch/ Mitesser

  • 1 Renke/ Forelle pro Mitesser (kein Fischhändler schaut komisch, wenn man nach Portionsforelle fragt)
  • Saft einer Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Paniermehl
  • Öl für die Pfanne

Zubereitung

  1. Paniermehl auf einen großen Teller streuen, so dass der Boden deutlich bedeckt ist.
  2. Öl in die Pfanne geben.
  3. Die Renke küchenfertig vorbereiten. Wer nicht weiß, wie das funktioniert, findet hier bei meinen Küchentipps ein wenig Hilfe.
  4. Von innen und außen mit Salz und Pfeffer bestreuen und innen mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  5. Die Renke von beiden Seiten im Paniermehl wenden.
  6. In die heiße Pfanne geben und die Hitze reduzieren. Von jeder Seite etwa 5-8 Minuten braten.

Zubereitungszeit: mit der kompletten Vorbereitung der Renken pro Fisch etwa 10 Minuten + Bratzeit

Schwierigkeit: Fortgeschrittene

Quelle: unser Familienrezept

dazu schmeckt: Pellkartoffeln, zerlassene Butter, ein Glas gut gekühlter Riesling

Tipp: Forelle vorbereiten

Renke

Viele in meinem Bekanntenkreis scheuen vor dem Zubereiten ganzer Fische zurück und kaufen lieber nur Filets. Dabei schmecken im Ganzen zubereitete Fische nochmal ein Tick leckerer. Das das alles keine Kunst ist, sondern mit etwas Übung wirklich auch gelingt, will ich hier kurz zeigen. Hier also Vorbereitung ganzer Fische. An einem zugegebenermaßen etwas kleinem Exemplar, einer Renke. Diese gehört zu den Forellen und zeichnet sich durch einen sehr feinen Geschmack aus. Man kann das aber auf alle anderen Fische übertragen.

Man muss nicht, wie ich hier zeige, Die Flossen entfernen. Wenn diese noch dran sind, muss man sie eben beim Essen entfernen, was ich persönlich etwas lästig finde und sie daher schon beim Vorbereiten entferne.

Als erstes spüle ich die Fische unter fließendem kaltem Wasser von innen und außen aus. Wenn die Schuppen noch nicht vollständig entfernt sind, und man die Haut mitessen möchte, wie bei Renke Müllerin, dann kann man die restlichen Schuppen mit der geschlossenen Küchenschere mit kräftigen Zügen von Schwanz zu Kopf tun. Dabei aufpassen, das spritzt ganz schön!

Rückenflosse entfernen

Als erstes setze ich direkt vor der Rückenflosse einen Schnitt, der nur dazu dient, die Haut zu öffnen.

Rückenflosse entfernen

Danach gehe ich mit der Schere unter die Haut und schneide exakt entlang der Flosse die Haut auf bis zur Rückseite. Diesen Schnitt setze ich auf beiden Seiten der Flosse.

Rückenflosse entfernen

Danach ziehe ich mitsamt der Flosse das Flossenskelett heraus.

Bauchflosse entfernen<7p>

Für die Bauchflosse einmal mit dem Finger das Flossenskelett erfühlen, dann daran entlang schneiden und mit der Flosse erneut auch das Flossenskelett entfernen.

Hintere Flosse entfernen

Für die hintere Flosse vom hinteren Ende des Bauchschnittes aus entlang der Flosse an beiden Seiten die Haut einschneiden und analog zur Rückenflosse mit dem Flossenskelett herausziehen.

vordere Flosse entfernen

Ich hoffe, ich konnte hier eine kleine Hilfestellung geben. Ich habe selbst etwas Übung gebraucht, bis ich das so hinbekommen habe, aber es ist kein Hexenwerk.

Für die vordere Flosse wieder das Flossenskelett erfühlen. Auf der Schwanzseite der Flosse mit der Schere eingehen und dann zum Kopf schneiden. Dadurch fehlt zwar eine Ecke, aber meistens sind dort fast nur Gräten enthalten (zumindest bei den kleineren Exemplaren).

Aus den so vorbereiteten Fischen kann man zum Beispiel eine leckere Renke Müllerin zubereiten.

25.07.06

Kochbuch: Brigitte - Kochen mit Kräutern

Brigitte - Kochen mit Kräutern Dieses kleine Buch besitze ich auch schon wieder recht lange. Leider habe ich noch sehr wenig daraus gekocht. Die Küchenkunde zu den einzelnen Küchenkräutern ist klasse. Die Rezepte sind auch sehr lecker und das Inhaltsverzeichnis verweist bei den einzelnen Kräutern auch zu den entsprechenden Rezepten. Zusätzlich sind noch Pflanztipps für den eigenen Kräutergarten enthalten.

Neben einer sehr ausführlichen Küchenkunde sind die Rezepte nach Kategorien sortiert: Vorspeisen, Suppen, Zwischengeridchte, Fisch, Fleisch, Eintöpfe, Gerichte aus dem Ofen, Beilagen und Desserts. Die Rezepte sind sehr vielfältig. Wer gerne eine frische Küche mit vielen Kräutern liebt, wird in diesem kleinen Buch sicherlich noch neues finden.

Leider ist das Buch fast durchweg ohne Foto gestaltet. Die wenigen Bilden gehen dafür über eine ganze Seite und machen wirklich Lust auf Nachkochen. Die Zutaten sind im Fließtext gehalten ebenso wie die Arbeitsanleitung, was es etwas schwierig macht, alles nach 1x lesen zu wissen. Auch findet man dadurch beim Kochen nicht sofort die entsprechende Stelle im Rezept.

Fazit: ein lohnendes Buch, das noch in einem etwas altmodischem Gewand daherkommt.

Das Buch ist mittlerweile im Handel vergriffen, kann aber gebraucht noch bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch habe ich bereits vorgestellt:

Rezept: Zucchini und Auberginen mit Kräuterquark

Zucchini mit Auberginen und Kräuterquark

Ich habe mal wieder ein Kochbuch aus dem Regal geholt, aus dem ich schon immer mal etwas nachkochen wollte (Brigitte - Kochen mit Kräutern) und hier ist es: Zucchini und Auberginen angebraten, auf einer schnellen Tomaten-Hackfleischsauce serviert und einen Klecks selbstgemachten Kräuterquark dazu: überraschend lecker. Leider ist mir das Foto nicht ganz so gelungen. Außerdem ist es mein Beitrag zum Gartenkochevent Minze. Das ganze ist durch die Tomatensauce sehr fruchtig und durch den Kräuterquark wiederum sehr frisch: ein tolles Sommeressen.

Zutaten

Für 2 zum Sattessen

  • 1 Zucchino
  • 1 kleine Aubergine

Für die Tomatensauce

  • 200 g Hackfleisch
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • Kräuter (frisch):je 1 Stengel Basilikum, Rosmarin, Thymian
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 1 EL konzentriertes Tomatenmark (3x)

Für den Kräuterquark

  • 100 g Magerquark
  • 100 g Joghurt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Kräute (frisch): je 1 Stengel: Minze, Basilikum; je 1/2 Bund Schnittlauch und Petersilie; 4 Blatt Zitronenmelisse
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Aubergine und Zucchino in Scheiben schneiden, die Aubergine salzen und beiseite stellen.
  2. Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In heißem Öl anbraten. Das Hackfleisch zugeben, krümelig anbraten, mit den gehackten Tomaten ablöschen, die Hitze reduzieren und etwas einkochen lassen. Die Kräuter (außer dem Basilikum) hacken und zugeben, würzen. Die Hitze reduzieren und etwas köcheln lassen.
  3. Die Aubergine abtupfen und zusammen mit den Zucchinischeiben in heißem Öl von beiden Seiten anbraten.
  4. Für den Kräuterquark die Kräuter fein hacken, mit Quark und Jochurt mischen und mit Salz und Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  5. Die Tomatensauce nach belieben mit etwas konzentriertem Tomatenmark abbinden. Alles nochmal abschmecken. Dann die Auberginen- und Zucchinischeiben auf der Tomatensauce anrichten und etwas Kräuterquark darüber verteilen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: abgewandelt nach Brigitte - Kochen mit Kräutern, S. 73

Dazu schmeckt: Reis oder Fladenbrot

23.07.06

Rezept: Hackfleischwaffeln

Hackfleischwaffeln

Im Sommer liebe ich Waffeln. Neben den weit verbreiteten süßen Varianten gibt es aber auch herzhafte Rezepte, die fast genauso schnell zubereitet sind und ebenfalls genial lecker schmecken. Bei diesem Rezept kommt krümelig gebratenes und gewürztes Hackfleisch in den Teig. Da viele Leute immer nur süße Waffeln kennen, kann man damit auch leicht Gäste verblüffen. Ich habe dieses Mal Vollkornmehl verwendet, aber mit Mehl 405 schmecken sie mir persönlich besser.

Zutaten

reicht für 4 zum Sattessen

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knochblauchzehe (wer mag)
  • 150 g gemischtes Hackfleisch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Mehl
  • 1/4 l Sprudel
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln/ hacken.
  2. Die Zwiebel in einer Pfanne goldig anbraten, das Hackfleisch zugeben und mit den Salz, Pfeffer, Paprika kräftig würzen (eher zuviel als zuwenig, denn der Teig selbst bringt keinen Geschmack).
  3. Die Eier trennen. Eischnee schlagen.
  4. Die Eigelbe mit dem Mehl, dem Sprudel, Backpulver und Salz verquirlen, die Hackfleischmasche zugeben, verrühren und zum Schluss den Eischnee unterheben.
  5. Im Waffeleisen ausbacken, warm servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten plus Ausbackzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Waffeln backen, S. 52

Dazu schmeckt: Grüner Salat mit Vinaigrette

Unverzichtbar: ein Waffeleisen

Backbuch: GU - Waffeln backen

Waffeln backen Wer ein Waffeleisen hat oder eines kauft, der ist mit diesem kleinen GU-Büchlein gut versorgt. Denn neben den klassischen Waffelrezeptenfinden sich hier Rezeptideen für die verschiedensten Waffeleisenformen inklusive Gerätekunde. Zusätzlich gibt es zu den verschiedensten süßen Waffelrezepten mit tollen Variationen auch herzhafte Ideen und einige Crêpes-Rezepte.

Zu jedem Rezept ist ein Foto vorhanden. Außerdem finden sich zusätzlich zu den verschiedenen Rezepten wieder neue Variationsideen. Hier kommt jeder auf seine Kosten, ob Fan von süß oder herzhaft. Auch für Vegetarier sind (wenn auch wenige) herzhafte Rezeptideen vorhanden, alle süßen Rezepte sind vegetarisch.

Ein klitzekleines Manko hat dieses Büchlein aber doch: es gibt immer an, wieviele Waffelherzen oder -quadrate ausgebacken werden können. Meistens stimmt die Zahl bei mir nicht, auch besitze ich nur ein Waffeleisen. Ich habe bei mir festgestellt, dass die Rezepte in der Regel für 4 Personen ausreichen.

Leider ist das Buch schon wieder im Handel vergriffen. Das Buch kann aber gebraucht bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch habe ich auf meiner Seite schon vorgestellt:/p>

Eine neue Auflage ist im Handel erhältlich. Leider kann ich selbst wenig dazu sagen. Die neue Version kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

20.07.06

Rezept: Avocado-Blattsalat mit Krebsfleisch

Avocado-Blattsalat mit Krebsfleisch

Bei dem heißen Wetter hatte ich mal wieder Lust auf etwas sehr frisches und leichtes. Mich haben neben einer Avocado noch ein Salatherz und Krebsfleisch angelacht. Ich habe daraus im Handumdrehen einen sehr leckeren Salat gezaubert, der wirklich lecker schmeckt.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Salatherz
  • 1 reife Avocado
  • 150 g küchenfertiges Krebsfleisch
  • 100 g Joghurt
  • 1 TL süßer Senf
  • 1 TL Zucker
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • Pfeffer aus der Mühle (weiß)

Zubereitung

  1. Von dem Salatherz die äußeren Blätter entfernen, waschen und in 2 Salatschalen auslegen.
  2. Die Avodo halbieren, Kern entfernen, Fruchtfleisch in längliche Scheiben schneiden und von der Schale lösen, auf den Salatblättern verteilen.
  3. Das Krebsfleisch auf dem Salat verteilen.
  4. Den Joghurt mit Senf, Zitronensaft mischen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Über den Salat geben und sofort servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Improvisation durch mich

dazu schmeckt: Toastbrot und Roséwein

19.07.06

Rezept: Wurstsalat

Wurstsalat

Wurstsalat ist ein herrlich leicht pikantes Gericht. Besonders im Sommer liebe ich einen selbstgemachten Wurstsalat. Dazu gehört dann eine Laugenbrezel und der Abend ist perfekt. Der Salat sollte einige Stunden vor dem Servieren zubereitet werden, damit er Zeit hat, schön mit allen Geschmackselementen durchzuziehen.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 2 Zwiebeln
  • 500 g Lyoner (am besten schon in Streifen geschnitten kaufen)
  • 1 kleines Glas Essiggurken
  • geschmacksneutrales Öl (z.B. Maiskeimöl)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden oder hobeln. Mit 1/2 TL Salz bestreuen und abgedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen (dadurch wird der Zwiebel etwas von ihrer Schärfe genommen).
  2. Wenn nötig: die Lyoner in dünne Streifen schneiden. Die Essiggurken in Streifen schneiden.
  3. Alles zu den Zwiebeln geben, mit dem Essiggurkenwasser und etwa 1 1/2 Salatlöffeln Öl begießen, mit Salz und Pfeffer würzen, wenden.
  4. Den Wurstsalat kühl stellen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen.
  5. Vor dem Servieren nochmals wenden und abschmecken.

Zubereitungszeit: 15 Minuten + mind. 1 Stunde Wartezeit.

Schwierigkeit: leicht

Quelle: unser Familienrezept

18.07.06

Rezept: Erdbeergratin

Erdbeergratin

Bei Gratins denkt man ja meist an leckere Backofenrezepte mt einer leckeren Käsehaube. Hier kommt mal eine süße Variante mit Erdbeeren und Quark, die wieder einmal im Handumdrehen vorbereitet ist und dann auf die Gäste wartet. Bei mir waren bislang immer alle begeistert. Wer Lust hat serviert das Ganze mit Vanilleeis. Nur beim Backen muss man ein wenig aufpassen, da das Gratin ganz schön aufgeht. Dafür ist es hinterher herrlich leicht und schmeckt sehr frisch.

Zutaten

Für 6-8 Portionen als Dessert, für eine Tarteform von 28 cm Durchmesser

  • 500 g Erdbeeren
  • 500 g Quark
  • 200 g Puderzucker (20g für die Deko beiseite stellen)
  • 1 Biozitrone
  • 4 Eier (M)
  • 2 EL Rum (wenn Kinder mitessen: Zitronensaft)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Erdbeeren waschen, schlechte Stellen entfernen, halbieren und beiseite stellen. Die Zitrone waschen und die Schale reiben (bei Kindern die Zitrone auspressen)
  3. Den Quark mit 180 g Puderzucker, der Zitronenschale, dem Rum und dem Vanillezucker verrühren.
  4. Die Eier trennen, Eischnee schlagen und die Eigelbe unter den Quark rühren. Den Eischnee unter die Quarkmasse heben.
  5. Die Tarteform fetten, die Quarkmasse hineingeben und glattstreichen. Die Erdbeerhälften kreisförmig darauf verteilen.
  6. Im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten backen bis es goldbraun ist.
  7. Vor dem Servieren etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten plus Backzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Brigitte Rezepte, S. 314

16.07.06

Rezept: Pilz-Zucchini-Pfanne

Pilz-Zucchini-Pfanne

Im Sommer liebe ich kurz angebratenes Gemüse aus seinem eigenen Saft. Dazu dann ein frisches Bauernbrot und ein kleines Bier und der Abend kann starten. Das Rezept braucht mal wieder wenig Arbeit, schmeckt dafür auch extra lecker.

Zutaten

Für 2 Portionen

  • 1 Zucchino
  • 250 g Champignons
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 2 Stengel Thymian, 2 Stengel Rosmarin, 6 Blatt Oregano

Zubereitung

  1. Von den Frühlingszwiebeln das Weiße fein hacken. Das Grün in Ringe schneiden und beiseite stellen.
  2. Die Champignons putzen, ggf. vierteln, die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Kräuter fein hacken.
  3. Erst die Frühlingszwiebeln, dann die Zucchinischeiben und zuletzt die Champignons in das Öl geben und anbraten, dann Hitze reduzieren (1/2 maximal), den Rosmarin zugeben und mit geschlossenem Deckel 5 Minuten durchziehen lassen.
  4. Die restlichen Kräuter zugeben, alles kurz durchrühren und nach 2 Minuten servieren.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Aus meiner Studentenzeit mit den etwas beschränkten Kochmöglichkeiten

dazu schmeckt: frisches Bauernbrot

15.07.06

Rezept: Mangocrème

Mangocrème

Ich mag Mangos sehr. Ich habe hier eine Variante, die ich entweder zum Frühstück zusammen mit verschiedenen Müslis oder abends als leichter Nachtisch serviere. Das Rezept ist im sehr schnell fertig und schmeckt fruchtig leicht.

Zutaten

Für 2 Portionen

  • 1 reife Mango
  • 150 g Joghurt
  • 1 EL Zucker
  • Zitronenmelisse (für die Deko)

Zubereitung

  1. Die Mango schälen, in Stücke schneiden, dabei einige größere Stücke zur Deko beiseite legen, den Rest in etwa 2cm große Würfel schneiden.
  2. Den Joghurt und den Zucker zugeben, alles verrühren und etwa 10 Minuten durchziehen lassen.
  3. Mit den Mangostücken und der Zitronenmelisse garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten (davon 10 Minuten Arbeitszeit)

Schwierigkeit: leicht, wenn man eine reife Mango hat

Quelle: Die Mango hat mich so angelacht...

14.07.06

Rezept: Gemüsehähnchenpfanne

Gemüsehähnchenpfanne

Dieses Rezept stammt mal wieder aus meiner Phantasie, großem Hunger und einem auf den ersten Blick etwas chaotischen Kühlschrank. Eigentlich war ein Grillabend geplant, doch das Wetter war gegen mich. Also hier eine alternative Zubereitung verschiedener Grillutensilien. Dieses Mal ist aus der Improvisation etwas richtig genial leckeres geworden, so dass ich es Euch nicht vorenthalten wollte.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 1 Aubergine
  • 2 marinierte Hähnchenbrustfilets (naturbelassene Filets gehen natürlich auch, dann mehr Würze in die Sauce)
  • 1 grüne Paprika
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 mittelgroße Champignons
  • 150 g Saure Sahne
  • 1 Zweig Cherrytomaten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, edelsüß Paprika (ungewürzte Filets: Curry)
  • 2 Stengel Basilikum
  • 200 g Bandnudeln

Zubereitung

  1. Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsangaben kochen.
  2. Die Aubergine in etwa 1 cm große Würfel schneiden, salzen, beiseite stellen.
  3. Die Zwiebel fein würfeln, die Paprika und die Champignons putzen und in Streifen schneiden. Die Hähnchenbrustfilets in Streifen schneiden.
  4. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und die Auberginenwürfel schön golden anbraten, aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
  5. Die Zwiebel goldig andünsten, die Hähnchenstreifen zugeben und ebenfalls scharf anbraten, die Knoblauchzehe dazupressen.
  6. Die Champignonscheiben und die Paprika zugeben und ebenfalls kurz anbraten.
  7. Mit der Sauren Sahne abbinden, mit Salz, Pfeffer, edelsüß Paprika würzen, alles kurz durchziehen lassen.
  8. Die Basilikumblätter abzupfen und fein hacken. Die Cherrytomaten waschen und halbieren, gemeinsam mit dem Basilikum und den Nudeln in die Pfanne zugeben, die Aubergine wieder in die Pfanne geben, alles kurz durchrühren und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: eigenes Rezept

13.07.06

Backbuch: GU - Hefekuchen

HefekuchenWer Hefeteig liebt, der findet in diesem Buch viele Ideen. Über Nußkranz, Hefezopf, Buchteln zu Zwetschgendatschi und Pizza, die Bandbreite des Hefeteiges ist wirklich groß. Durch unterschiedliche Zutaten schmecken die unterschiedlichen Kuchen auch jedes Mal anders. In der Natur dieses Teiges liegt es, dass die Rezepte alle etwas mehr Zeit brauchen, da Hefeteig durch Ruhephasen jedes Mal besser wird.

Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Zusammenfassung verschiedener Hefeteigrezepte, die deutlich umfangreicher ist, als die Hefeteigkapitel in Grundbackbüchern. Ich besitze dieses Büchlein schon etliche Jahre und mich hat bislang noch kein einziges Rezept enttäuscht.

Mittlerweile ist die Auflage vergriffen. Wer genau diese Auflage möchte, kann sie gebraucht bei Amazon bestellen. Leider gibt es meines Wissens noch keine Neuauflage.

Aus diesem Buch habe ich schon vorgestellt:

Rezept: Buchteln

Buchteln

Dieses Rezept ist ein gigantisches Frühstücksrezept. Einziger Nachteil: Hefeteig braucht einfach etwas Zeit, um perfekt zu werden. Immerhin kann man in der Zeit (viel Ruhe-, wenig Arbeitszeit), in der der Hefeteig geht, schon mal gemütlich die Zeitung lesen. Nur abends mache ich sie nie wieder, denn meine Gäste haben meine schönen Frühstücksbuchteln einfach als Mitternachtsimbiss gegessen.

Buchteln gelingen auch in Mini-Backöfen, wie sie in Studentenhaushalten gerne zu finden sind. In so einem habe ich sie jahrelang immer zubereitet und bin ein echter Buchtel-Fan geworden.

Zutaten

Für eine große Aufflaufform und etwa 12 Buchteln

  • 1/8 l Milch
  • 1 TL Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 500 g Mehl
  • 80 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 1 geriebene Zitronenschale
  • 1 Ei (M)

Zubereitung

  1. Die Milch sollte lauwarm sein (Herd oder Mikrowelle), die Hefe reinbröseln und mit 1 TL Zucker verrühren, an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. In der Zwischenzeit alle restlichen Zutaten in eine Schüssel geben.
  3. Den Teig mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Die Auflaufform buttern.
  5. Den Teig nochmals durchkneten und daraus die Buchteln (kleine Teigknödel) formen und in die Form legen. Die Bällchen können ruhig etwas Abstand voneinander haben.
  6. Nochmals an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.
  7. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Die Buchteln auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen, bis sie schön goldig sind.
  9. Am besten noch warm servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeitszeit plus mind. 1 h Wartezeit plus 30 Minuten backen

Schwierigkeit: Mit einer frischen Hefe leicht - Trockenhefe mißlingt mir immer!!

Quelle: Hefekuchen, S. 28

Wer etwas Respekt vor Hefeteig hat, dem kann vielleicht mit meinen Hefeteig-Tipps geholfen werden.

10.07.06

Rezept: kalifornischer Obstsalat

kalifornischer Obstsalat

Ich war noch als Schülerin zum Austausch in Kaliforniern. Leider wurde damals in meiner Gastfamilie überhaupt nicht gekocht. Dafür habe ich den fast überall zu findenden Obstsalat schätzen und lieben gelernt: viel frisches Obst, in großen Stücken gemischt in eine Schale im eigenen Saft ohne viel Drumrum, schlicht: LECKER, gerade bei sehr heißem Wetter. Hier eine Version, die allerdings ohne Palmen auskommen muss.

Zutaten

Für 4 Personen als Dessert

  • 1 Mango
  • 1 Cantaloup-Melone
  • Zitronenmelisse (für die Deko)

Zubereitung

  1. Die Mango schälen, in Stücke schneiden. In die Schüssel geben.
  2. Die Melone halbieren, die Kerne entfernen, in Stücke schneiden.
  3. Etwa 30 Minuten durchziehen lassen. Wenn das Obst noch nicht ganz so reif war mit 1 EL Zucker nachhelfen, mit Zitronenmelisse garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten plus 30 Minuten Wartezeit

Schwierigkeit: Wenn man reifes Obst hat: leicht

Quelle: Meine Kalifornienerlebnisse.

Alternativ schmecken hier noch andere Melonenarten oder Kiwis. Äpfel oder Bananen brauchen hingegen Zitronensaft um nicht unansehlich braun zu werden und sollten daher hier nicht hinein.

8.07.06

Rezept: Möhrensuppe mit Apfel

Möhrensuppe mit Apfel

Suppe ist zugegebenermaßen nicht das klassische Sommeressen. Aber diese Suppe ist einfach wunderbar. Sie ist etwas scharf, ein klein wenig süß und belastet kaum so dass sie auch eine perfekte Vorspeise ist. Bei den aktuellen Regenunwettern bekomme ich auch wieder Lust auf Suppe.

Zutaten

Für 2 Teller

  • 1 Schalotte
  • 1 Apfel
  • 1/2 l Möhrensaft
  • 1 TL Gemüsebrühenpulver
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry

Zubereitung

  1. Die Schalotte schälen und sehr fein würfeln.
  2. Den Apfel schälen und ebenfalls in sehr feine Würfel schneiden.
  3. Die Schalotte in heißem Öl andünsten, den Apfel zugeben, mit 2 TL Curry bestäuben, kurz mitdünsten lassen.
  4. Mit Möhrensaft ablöschen und aufkochen lassen.
  5. Mit dem Gemüsebrühenpulver und Salz, Pfeffer würzen.
  6. Weitere 5 Minuten köcheln lassen, nochmals abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Brigitte Cookie 02/05

Andere Suppen mit Möhren/ Karotten:

Anmerkung: Wer in diesem Verlag kam auf die seltsame Idee diese Zeitschrift ohne jeden Kommentar einzustellen. Schade und extrem schwach!!

6.07.06

Rezept: Zucchini-Paprika-Gemüse

Zucchini-Paprika-Gemüse

Im Sommer esse ich gerne leichte Gemüserezepte, die ich aus alter Tradition nur in der Pfanne etwas andünste - fertig. Dieses Essen ist wie die anderen dann schön leicht durch die Zutaten und kommt mit wenig Arbeit aus.

Zutaten

Für 2 Portionen

  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zucchino
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Olivenöl für die Pfanne
  • etwa 6 Blätter Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g Kräuterfrischkäse (oder Kräuterquark)

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen und in Stücke oder Streifen schneiden, die Zwiebel würfeln.
  2. Das Öl in der Pfanne warm werden lassen und zunächst die Zwiebel, dann das restliche Gemüse zufügen und alles goldgelb anbraten.
  3. Deckel drauf und alles 5 Minuten auf kleiner Hitze durchziehen lassen.
  4. Basilikumblätter waschen und in Streifen schneiden. Mit Salz, Pfeffer und dem Basilikum würzen und mit dem Kräuterfrischkäse als Dip servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Das Rezept habe ich schon in meiner Studienzeit zusammengestellt.

dazu schmeckt: Ich habe hier Kartoffeln dazu, lecker ist auch frisches Bauernbrot oder ein feines Steak

Rezept: Orangengrieß

Orangengrieß

Grießbrei muss nicht immer nur aus Milch und Grieß bestehen. Hier mal eine sommerliche Variante eines Klassikers: Ersetze die Milch durch Orangensaft und erhalte ein wunderbar fruchtiges Dessert, das obendrein im Handumdrehen zubereitet ist und gut vorbereitet werden kann.

Zutaten

Für 4 Personen als Dessert

  • 500 ml Orangensaft
  • 1 Zitrone
  • 100 g Zucker
  • 80 g Weichweizengrieß
  • 100 ml süße Sahne
  • Schokostreusel

Zubereitung

  1. Den Orangensaft zum Kochen bringen.
  2. In der Zwischenzeit die Zitrone auspressen und den Saft zum Orangensaft geben.
  3. Kurz vor dem Kochen den Zucker zugeben und den Grieß unter ständigem Rühren einrieseln lassen.
  4. Alles kurz aufkochen lassen, dann sofort die Hitze auf 1/2 maximal reduzieren und unter ständigem Rühren 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Den Orangengrieß auskühlen lassen.
  6. Die Sahne steif schlagen.
  7. Vor dem Servieren den Orangengrieß mit dem Handrührgerät kurz auf höchster Stufe aufschlagen, dadurch erhält er eine leichte cremige Konsistenz.
  8. MIt Sahne und Schokostreuseln dekoriert servieren.

Zubereitungszeit: Etwa 30 Minuten plus Kühlzeit

Schwierigkeit: leicht (ich habe versucht, einzelne Schritte zu verkürzen oder wegzulassen, aber das Ergebnis ist jedes Mal enttäuschend).

Quelle: Meine Mum

2.07.06

Kochbuch: Dr. Oetker - Nudelsaucen

Oetker Nudelsaucen Wer von Nudeln nicht genug bekommen kann, der braucht dieses Buch. Es konzentriert sich völlig auf jede Art Nudelsauce. Neben Klassikern wie Bologneser Sauce finden sich neue Ideen wie die Avocado-Hähnchen-Sauce oder andere Ideen, die ich bestimmt noch vorstellen werde.

Klassisch Dr. Oetker können die Rezepte leicht nachgekocht werden. Es sind fast durchweg die Nudelarten angegeben, zu denen diese Sauce passt. Außerdem findet sich immer eine durchschnittliche Zubereitungszeit sowie Nährwertangaben zu jedem Essen. Die Rezepte sind fast durchweg für 4 Portionen berechnet mit etwa 100 g Nudeln pro Person.

Das Buch beinhaltet wieder die klassischen Dr. Oetker Schwachstellen: Nicht alle Rezepte sind bebildert (darüber kann man ja noch wegsehen) UND Rezepte gehen über 2 Seiten (wobei auch noch umgeblättert werden muss). Das ist extrem lästig. Ich warte auf den Tag, an dem Dr. Oetker das endlich abschafft!

Fazit: Wer gerne Nudeln ist und dabei auch gerne etwas Abwechslung genießt ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Wer ein allgemeineres Nudel-/Pasta-Buch braucht (mit Nudelrezepten), der sollte sich weiter umsehen. Denn das Buch hält was es verspricht: Nudelsaucen - in allen Variationen.

Aus diesem Buch habe ich bereits vorgestellt:

Das Buch ist noch im Handel erhältlich und kann jetzt bei Amazon bestellt werden.

Rezept: Nudelhähnchenpfanne mit Avocado

Nudelhähnchenpfanne mit Avocado

Jeder Nudelfreak weiss, was er an Nudeln und besonders den Saucen so toll findet: schnell zubereitet, lecker, jedes Mal anders. Hier mal wieder eine Variante, die sich nachzukochen lohnt. Ich finde es ein tolles Rezept für warme Tage, dazu ein Glas Chardonnay: perfekt

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 400 g schmale Bandnudeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 300 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Apfel
  • 100 ml Orangensaft
  • 2 EL Limettensaft
  • 150 g Saure Sahne
  • 1 Avocado
  • 2 Mandarinen (oder Orangen)
  • 1 Bund Petersilie
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry

Zubereitung

  1. Bandnudeln nach Packungsangabe kochen.
  2. Aus den Mandarinen die Filets herausschneiden, beiseite stellen.
  3. Die Avocado schälen und würfeln.
  4. In derZwischenzeit die Zwiebe und den Knoblauch schälen, fein hacken.
  5. Die Brustfilets abspülen und in Würfel schneiden. Alles in heißem Öl anbraten.
  6. Mit etwa 2 EL Curry würzen.
  7. Den Apfel schäeln und in sehr feine Würfel schneiden (das Kerngehäuse entfernen).
  8. Zusammen mit den Säften und der sauren Sahne in die Pfanne geben, die Hitze reduzieren und etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  9. Die Orangenfilets und die Avocado zugeben, vorsichtig unterrühren und etwa 2 Minuten ziehen lassen.
  10. Mit den Bandnudeln servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: mäßig fortgeschritten (ich brauchte als Anfänger für das Schneiden der Orangen-/Mandarinenfilets extrem lange)

Quelle: Dr. Oetker: Nudelsaucen, S. 22

Tipp: Notfalls auf Filets aus der Dose zurückgreifen. Die Bandnudeln durch chinesische Nudeln ersetzen.