Main | Juli 2006 »

30.06.06

Rezept: Milchreis mit Amaretto

Milchreis mit Amaretto

Milchreis ist ein tolles Dessert. Für die Zubereitung verwende ich einen Schnellkochtopf. Viele Leute haben immer noch Respekt vor diesen Kochtöpfen, aber die heutigen Schnellkochtöpfe sind sehr sicher geworden.

Zutaten

Für 6 Personen als Dessert

  • 50 g Butter
  • 1 l Milch
  • 250 g Rundkornreis
  • 100 g Zucker
  • 6 EL Amaretto (wenn Kinder mitessen, einfach weglassen)
  • Zimtzucker zum Garnieren

Zubereitung

  1. Die Butter im Schnellkochtopf (5 Liter) zerlassen.
  2. Die Milch warm werden lassen, kurz vor dem Kochen den Reis zufügen.
  3. Den Topf verschließen, auf dem 1. Ring für 15 Minuten kochen lassen, langsam abdampfen lassen (am besten warten, bis er von alleine runtergekommen ist).
  4. Den Zucker und den Amaretto zugeben und gut durchrühren, etwa 5 Minuten ausquellen lassen.
  5. In Dessertschalen füllen und mit Zimtzucker bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten (davon 10 Minuten Arbeitszeit)

Schwierigkeit: das Schwierigste ist wohl, keinen Respekt vor einem Schnellkochtopf zu haben, dann wirklich leicht.

Quelle: Meine Mum

28.06.06

Rezept: Putenfruchtspieß

Putenfruchtspieß

Das Rezept ist der Knaller: endlich mal etwas vom Grill, bei dem man den Sommer auch schmeckt. Lecker, leicht, schnell vorbereitet, ich könnte endlos davon essen. Gleichzeitig ist das mein Beitrag zum Blog Event XIV: Grillen und BBQ. Viel Spass beim Nachgrillen.

Zutaten

Für 4 Spieße

  • 250 g Putenbrustfilets
  • 1/8 l Sojasauce
  • 3 EL Sesamöl
  • 3 EL Sherry
  • 1 TL Mangochutney
  • 1 TL Currypulver
  • 2 Bananen
  • 2 Ringe frische Ananas

Zubereitung

  1. Aus der Sojasauce, dem Öl, dem Sherry, dem Chutney und dem Curry eine Marinade verquirlen.
  2. Die Putenbrustfilets abspülen, in etwa 3 cm große Würfel schneiden und in der Marinade etwa 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Nach einer Stunde wenden.
  3. Die Bananen und die Ananas in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Die Putenwürfel, die Ananas und die Banane abwechselnd auf die Spieße stecken.
  5. Auf dem heißen Rost etwa 10 Minuten grillen, dabei wenden. Evtl. noch mit Marinade bestreichen. Dabei nur über der indirekten Hitze garen, da sonst die Banane zu stark am Rost kleben bleibt.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten plus 2h Marinierzeit

Schwierigkeit: Die Banane nicht vollständig am Rost kleben zu lassen

Quelle: Abgewandelt nach Dr. Oetker: Grillen, S. 50

Kochbuch: Dr. Oetker - Grillen

GrillenWer Grillen liebt, sollte dieses Buch haben. Denn die Rezepte sind gut nachvollziebar und gelingsicher. Die Zutatenliste ist nach wichtigen Arbeitsschritten sortiert und dadurch übersichtlicher. Leider sind nicht alle Rezepte mit Fotos versehen, die vorhandenen sind dafür sehr gelungen.

Die Rezepte sind insgesamt überwiegend mit Fleisch, es gibt aber ein eigenes Kapitel nur über Fisch und Meeresfrüchte. Abgerundet wird das Buch durch Saucen, Dips und Salate, wobei die Dips klasse und die Salatrezepte enttäuschend sind.

Mir fehlt bei diesem Buch nur eine gesonderte Zeitangabe über Dauer der Rezepte. Denn die Marinierzeiten sind im Fließtext versteckt, die man beim ersten Durchlesen doch gerne übersieht. Insgesamt sind die Rezepte sehr gelungen und leicht nachgrillbar. Aus diesem Buch habe ich bereits vorgestellt:

Das Buch wurde 2000 das erste Mal verlegt. Es gibt eine gebundene und eine broschierte Ausgabe, die beide nur noch gebraucht im Handel erhältlich sind, jetzt bei Amazon bestellen.

27.06.06

Rezept: Hüttenkäsedip

Hüttenkäsedip

Dieser Dip ist entweder ein genialer Aufstrich auf Vollkornbrot oder ein super Dip zu gegrilltem Fleisch, schmeckt auch sehr lecker zu den vorgestellten Zucchini-Hackfleischspießen. Dabei ist der Dip im Handumdrehen zubereiten. Wer braucht da noch Fertigsaucen?

Zutaten

  • 200 g Hüttenkäse
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Cornichons
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen, sehr fein würfeln, mit 1/2 TL Salz bedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen (nimmt die Schärfe der Zwiebel).
  2. In der Zwischenzeit die Cornichons sehr fein würfeln.
  3. Den Schnittlauch waschen, in feine Ringe schneiden.
  4. Die Cornichons und den Hüttenkäse zu den Zwiebelwürfeln geben, mit Salz und Pfeffer würzen, den Großteil des Schnittlauchs mit unterrühren.
  5. Mit Schnittlauch bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten plus 30 Minuten Wartezeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: meine Idee

26.06.06

Rezept: Zucchini-Hackfleisch-Spieß

Zucchini-Hackfleisch-Spieße

Im Sommer ist Grillen wunderbar. Ich habe hier mal ein wenig Vorbereitungsarbeit investiert, die sich wirklich lohnt. Denn die Zucchini bleibt in dem Hackfleischmantel noch ein wenig knackig. Nur beim Wenden muss man aufpassen, dass das Hack nicht irgendwo klebt, denn sonst reißt der Hackfleischmantel doch sehr leicht auf. Irgendwie hatte ich zu wenig Spieße vorbereitet,...

Zutaten

Für 4 Spieße

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Handvoll Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 1/2 Zwiebel
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Curry
  • 2 kleine Zucchini
  • 12 kleine braune Champignons
  • 1 rote Paprika

Zubereitung

  1. Die Champignons putzen (etwa 3 je Spieß).
  2. Die Paprika waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Die Zwiebel fein hacken, zu dem Hackfleisch geben, Semmelbrösel, Ei zugeben, alles gut verkneten. Mit den Gewürzen pikant würzen.
  4. Die Zuchini waschen und in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden (etwa 3 Scheiben je Spieß).
  5. Die Zuchinischeiben mit Hackfleisch ummanteln, so dass die Zuccini nicht mehr zu sehen ist.
  6. Die Zucchini-Hack-Bällchen abwechselnd mit der Paprika und den Champignons auf die Spieße stecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Vorbereitungszeit (Grillen ist ja schon Spaß)

Schwierigkeit: Für Grillen schon etwas komplizierter

Quelle: Ein Werbekalender von GU/ CMA, aber deutlich abgewandelt.

Wer Holzspieße verwendet, sollte die Enden entweder in Alufolie wickeln, oder die Spieße vorher etwa 30 Minuten wässern, sonst kokeln sie an, wenn man einen echten Grill benutzt.

24.06.06

Rezept: Erdbeerclafoutis

Erdbeerclafoutis

Clafoutis ist eigentlich ein klassischer französischer Kirschauflauf, der traditionell mit Sauerkirschen inklusive Stein (wegen des Aromas) zubereitet wird. Ich habe hier einmal eine Variante mit Erdbeeren ausprobiert, die auch wirklich lecker schmeckt. Clafoutis ist ein tolles Dessert, das ich besonders gerne bei heißem Wetter serviere. Der Teig ähnelt einem Eierkuchenteig und ist ähnlich schnell fertig, den Rest übernimmt netterweise mal wieder der Backofen. Gleichzeitig ist das mein Rezept-Beitrag zum Garten-Koch-Event Erdbeere.

Zutaten

Für 4 Portionen als süße Hauptspeise oder 8 Personen als Dessert

  • etwas Butter für die Form
  • 3 EL Mehl (405)
  • 2 EL Puderzucker
  • 200 ml Milch
  • 4 Eier (M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 500 g Erdbeeren (ungeputzt)
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze schalten und eine 28 cm große Auflaufform einbuttern
  2. Die Erdbeeren waschen, putzen, halbieren.
  3. Das Mehl mit dem Puderzucker in eine Schüssel sieben, die Milch zugeben und einzeln die Eier unterrühren.
  4. Den Teig in die gebutterte Form gießen. Die Erdbeeren in den Teig legen.
  5. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen (bis der Teig goldgelb ist).
  6. Mit dem Zucker bestreut servieren (schmeckt am besten noch warm).

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + Backzeit 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach Dr. Oetker: Süsse Mahlzeiten, S. 24

Für das Original die Erdbeeren durch 400 g Sauerkirschen ersetzen.

Kochbuch: Dr. Oetker - Süsse Mahlzeiten

Dr. Oetker Süsse MahlzeitenNaschkatzen weiterlesen: Denn dieses Buch muss man haben, wenn man von süßen Kleinigkeiten einfach nicht genug bekommen kann. Denn nicht ohne Grund ist der Untertitel Crêpes, Süßspeisen, Pudding & Co, denn all das und noch viel mehr findet man in diesem Buch.

Leider ist das Buch ein Angriff auf die schlanke Linie, doch Nachkochen lohnt sich. Immerhin ist die Kalorienzahl immer gleich mit angegeben, damit man/frau weiss, wieviel schlechtes Gewissen da eben so vernascht wird. Die Rezepte sind überwiegend einfach und gelingsicher, leider nicht alle mit Foto. Die vorhandenen Bilder erstrecken sich dafür immer über eine ganze Seite und machen schon mal Appetit auf mehr.

Das Buch ist übersichtlich gegliedert in Brei & Flammeri, Auflauf & Echter Pudding, Fruchtige Süßspeisen, Nudeln und Klöße, Pfannkuchen und Crêpes, Strudel & Co sowei Saucen. Schön ist auch, dass bei einigen Rezepten gleich Zubereitungsalternativen und Varianten angegeben sind. Ich kann zur Zeit auf meiner Seite noch nicht so viel daraus vorstellen, da ich bislang immer ohne Bilder gekocht habe. Das werde ich aber sicherlich ändern und noch das eine oder andere Rezept aus diesem wunderschönen Buch vorstellen. Bislang ist das "nur" eine Variante des Clafoutis, die aber genial lecker schmeckt.

Das Buch wurde erst 2001 aufgelegt und ist leider im Handel schon wieder vergriffen. Bei Amazon werden noch Restexemplare gehandelt, jetzt bestellen.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

23.06.06

Rezept: Putenbrust auf pikantem Gurkengemüse

Putenfilets auf pikanten Gurkengemüse

Dieses Rezept stammt auch aus Brigitte Rezepte. Das Rezept ist im Sommer herrlich schnell zubereitet und ist auch bei heißem Wetter genial frisch durch eine leichte Säure. Nachkochen lohnt sich!

Zutaten

Für vier Portionen

  • 2 Salatgurken
  • Salz
  • Tabasco (wenig)
  • 4 Hühnerbrustfilets
  • Öl für die Pfanne
  • Curry
  • 2 EL Essig (Weißweinessig)
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 EL Zucker
  • 1 Chilischote

Zubereitung

  1. Die Gurken schälen, längs halbieren, die Kerne entfernen und in Stücke schneiden. MIt Salz bestreuen und etwas Tabasco darüber spritzen, beiseite stellen.
  2. Die Hühnerbrustfilets von beiden Seiten in heißem Fett anbraten, mit Salz und Curry würzen. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
  3. Die Chilischote längs halbieren und die Kerne entfernen.
  4. Die Gurkenstücke in das heiße Bratfett geben und andünsten. Mit Essig, Sojasoße ablöschen, den Zucker unterrühren.
  5. Mit Reis servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Brigitte Rezepte, S. 76

22.06.06

Rezept: Sommersalat

sommersalat.jpg

Hier mal eine leckere Salatvariante aus meiner Küche. Sie ist ruckzuck fertig, hat kaum Kalorien und ist bei heißem Wetter ideal. Ich serviere ihn gerne als Beilage zum Grillen oder als kleines Abendessen mit Bauernbrot

Zutaten

Für 2 Portionen

Für den Salat:

  • 1/2 Salatgurke
  • 2 Strauchtomaten
  • 2 Radieschen
  • ½ Bund Schnittlauch
  • etwas Petersilie zur Deko

Für die Vinaigrette

  • 4 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL süsser Senf
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • ½ Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Die Salatgurke schälen und in Stücke schneiden.
  2. Die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden und ebenfalls in Stücke schneiden.
  3. Die gewaschenen Radieschen in Scheiben schneiden.
  4. Den Schnittlauch waschen, in Röllchen schneiden.
  5. Für die Vinaigrette alle Zutaten in einen Salatsoßenshaker geben, Deckel zu und gut mixen. Ohne Shaker in eine Schüssel geben und gut verrühren.
  6. Das Dressing über den Salat geben, wenden, mit Petersilie garniert servieren.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Die Zusammensetzung meines Kühlschranks

Gut zu haben: Ein Salatdressing-Shaker. Denn so ein Shaker ist gar nicht so teuer und extrem geschickt. Jetzt bei Amazon bestellen.

20.06.06

Backbuch: GU - Lieblingskuchen - einfach gut

Lieblingskuchen-einfach gutDieses Buch besitze ich noch nicht so lange. Dafür habe ich schon etliche Rezepte ausprobiert und war jedesmal begeistert. Jedes Rezept hat ein Foto, die Zutatenlisten stimmen, die Temperaturen und die Backzeiten sind ebenfalls korrekt, so dass man alles leicht nachbacken kann.

Aus der gleichen Reihe gibt es noch das Tortenzauber - einfach köstlich und das Brot und Brötchen, die beide ebenfalls gelingsichere Rezepte vorstellen und eine gute Ergänzung zum Kuchenbackbuch darstellen. Beide werde ich hier noch mit Rezepten vorstellen.

Inhaltlich hält es sich an Bekanntes: Obstkuchen, Blechkuchen, "Aus der Form" entsprechend Rührkuchen, aus aller Welt und zuletzt die Festtagskuchen. Zu Beginn jedes Kapitels stehen 4 Quickies, die in unter einer Stunde Arbeitszeit fertig sind. Ergänzt wird das ganze noch durch Tipps und Tricks zu einzelnen Teigsorten mit Rettungsmaßnahmen, falls der Teig doch mal misslungen ist. Zusätzlich gibt es Infos zu Backformen und Dekoideen für die süßen Leckereien.

Für mich toll waren Rezepte wie ein Zucchinikuchen, den ich hier sicherlich noch vorstellen werde. Zunächst aber eines der Quickie-Rezepte: der Universal-Obstboden (im Buch die Grundlage für einen Mangokuchen), bei mir die Basis für leckere Erdbeeren.

Fazit: Ein Buch, das gelingsichere Rezepte für Anfänger und Fortgeschrittene anbietet. Jetzt bei Amazon bestellen.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Rezept: Erdbeerkuchen

erdbeerkuchen.jpg

Ich bin eine absolute Naschkatze. Frische Obstkuchen sind für mich unwiderstehlich. Aus den Erdbeeren vom Markt habe ich in relativ kurzer Zeit einen superleckeren Kuchen gezaubert. Der Boden ist universal einsetzbar und eignet sich auch für viele andere Obstkuchen.

Gleichzeitig ist dieses Rezept ein Beitrag zum Garten-Koch-Event: Erdbeeren, mein eigentlicher Beitrag folgt in Kürze.

Zutaten

Für eine 20 cm große Springform

  • Fett für die Form
  • 2 Eier (M)
  • 50 g Puderzucker
  • 50 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver für 500 ml Milch
  • 250 ml Milch
  • 3 EL Zucker
  • 250 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen klarer Tortenguss
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 175°C vorheizen (Ober-Unterhitze).
  2. Die Springform fetten.
  3. Die Eier in eine Schüssel geben, Puderzucker und Mehl zusieben, alles gut verrühren.
  4. In die Sprinform gießen, durch langsames Drehen überall gleichmäßig verteilen (der Teig ist zähflüssig), auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen, bis er goldgelb ist. Aus der Form nehmen und etwas abkühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit den Vanillepudding mit dem Zucker und der Milch nach Packungsangabe kochen. Dabei unbedingt nur die halbe Milchmenge verwenden. Etwas auskühlen lassen und etwa alle 5 Minuten umrühren.
  6. Die Erdbeeren waschen, putzen und bei Bedarf halbieren.
  7. Den Boden wieder in die Springform geben oder einen Tortenring um den Boden legen.
  8. Den Vanillepudding auf dem Boden verteilen und die Erdbeeren darauf anrichten.
  9. Den Tortenguss mit dem Zucker nach Packungsangabe aufkochen und über die Erdbeeren geben.
  10. Alles gut auskühlen lassen (wie am Foto erkennbar von mir leider versäumt...)

Zubereitungszeit: Insgesamt etwa 45 Minuten (die Backzeit ist mit Pudding und Erdbeeren gefüllt).

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Den Boden habe ich aus Lieblingskuchen-einfach gut, S. 9 entnommen

Rezept: Erdbeeren mit Vanilleeis auf Rhabarberkompott

Erdbeeren mit Vanilleeis auf Rhabarberkompott

Ich liebe Rhabarber. Dabei wird Rhabarber immer gerne unterschätzt, dabei ist er doch sehr vielfältig. Ich habe gestern ein leckeres Dessert daraus gemacht, das ohne viel Arbeit sicher gelingt.

Zutaten

Für 2 Portionen

  • 250 g Rhabarber (fertig gewogen, macht etwa 280 g ungeputzte Stangen ohne Blätter)
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 6 Erdbeeren
  • Vanilleeis
  • Zitronenmelisse zum Dekorieren

Zubereitung

  1. Den Rhabarber putzen, schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden (größer geht auch, dann dauert es eben nachher länger) und in einen kleinen Topf geben.
  2. Das Wasser zugeben, Deckel drauf und auf sehr kleiner Flamme (etwa 1/3 der höchsten Stufe) etwa 30 Minuten köcheln lassen, dabei alle 5-10 Minuten umrühren.
  3. Den Topf vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
  4. Erst wenn das Kompott kalt ist, den Zucker unterrühren (sonst brennt alles an!!)
  5. Die Erdbeeren waschen.
  6. Das Rhabarberkompott auf 2 Dessertschalen verteilen, Vanilleeis und die Erdbeeren darauf anrichten, mit Zitronenmelisse garnieren.

Zubereitungszeit: Mit Wartezeit etwa 2 Stunden, reine Arbeitszeit etwa 30 Minuten.

Schwierigkeit: leicht

Quelle: Das Rhabarberkompottrezept meiner Familie

19.06.06

Tipp: Hefeteig

hefevorteig.jpg

Viele Leute, die ich kennen, lieben Hefegebäck, fürchten sich aber vor der Zubereitung eines Hefeteiges. Dabei ist er im Prinzip ein sehr einfacher und dankbarer Teig. Er lebt, wie vieles andere in der Küche auch, von der Frische der Zutaten. Da ich in Kürze hier einige Hefeteigrezepte vorstellen werde, hier mal eine Zusammenfassung meiner Hefe-Tipps.

Hefe-Tipps

  • Die Hefe selbst sollte frisch sein. Ich verwende Trockenhefe nur, wenn ich Hefegeschmack im Teig haben möchte. Wenn der Teig auch schön locker werden soll, dann funktioniert es (meiner Erfahrung nach) nur mit frischer Hefe.
  • Bei Hefeteig sollten alle Zutaten mindestens Zimmertemperatur haben, Milch oder Wasser am besten lauwarm sein.
  • Der Hefevorteig ist ein wichtiges Element (s. Foto). Hier sollte man etwas Geduld investieren und der Hefe Zeit geben, sich zu vermehren. Bei sehr frischer Hefe ist mir aber der Topf auch schon mal nach 10 Minuten fast übergelaufen. Also immer mal wieder einen Blick riskieren. Insgesamt sind 15 Minuten aber eine gute Richtschnur für den Hefevorteig.
  • Hefeteig sollte ein fester, elastischer Teig sein. Er darf auf keinen Fall an den Fingern kleben (Mehl fehlt). Er sollte auch leicht zu einem Teigball zusammengeknetet werden können und dann nicht wieder auseinander fallen (Flüssigkeit fehlt).
  • Wer eine Küchenmaschine verwendet, der knete bei Hefeteig immer auf der niedrigsten Stufe. Schnelleres Kneten kann die Hefepilze schädigen und der Teig wird nicht mehr so schön locker.
  • Den Teig gerne gehen lassen, durchkneten und nochmals gehen lassen, dann wird der Teig sehr schön locker.
  • Wer keinen "warmen Ort" findet, der sollte seinen Backofen auf etwa 40°C stellen. Aber vorsicht: Nicht alle Schüsseln vertragen diese Temperaturen! Ein Tuch über der Schüssel ist dann unabdingbar, sonst trocknet der Teig aus.

18.06.06

Rezept: Spargelquiche

Spargelquiche

Zum Ende der Spargelzeit noch eines der Highlights: die Spargelquiche. Die Arbeitsschritte sind wirklich einfach und das Ergebnis wieder einmal genial lecker! Die Quiche ist genial für Gäste, da sie sich gut vorbereiten lässt und Eindruck macht. Da ich bei der Quiche gerne etwas mehr Saucenbelag habe, habe ich hier meine variierte Version angegeben.

Zutaten

Für 8 Portionen

Für den Teig:

  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g Margarine
  • 1 Ei (M)
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL kaltes Wasser

Für den Rest:

  • Fett für die Form
  • 750 g Spargel (optimal gemischt weiß und grün)
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 150 g gekochter Schinken
  • 1 Bund Petersilie
  • 125 g Cocktailtomaten
  • 4 Eier (M)
  • 200 g Schmand
  • 200 g Joghurt
  • 150 g geriebener Emmentaler
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, mit der Margarine, dem Ei, dem Salz und Wasser mit einem Rührhacken schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Nochmals von Hand gut durchkneten, dann abgedeckt für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. 1l Gemüsebrühe aufkochen.
  3. Den Backofen auf 200°C vorheizen (Ober-/Unterhitze).
  4. In der Zwischenzeit den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel in mundgerechte Stücke schneiden. In der Gemüsebrühe für etwa 6 Minuten kochen lassen. Den Spargel abgießen und etwas abkühlen lassen.
  5. Den Schinken in Streifen schneiden.
  6. Die Petersilie waschen und fein hacken.
  7. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren.
  8. Die Eier mit Schmand, Joghurt, Käse, den Gewürzen und der gehackten Petersilie glatt rühren.
  9. Eine Tarteform (alternativ eine 28 cm Springform) ausfetten, den Teig darin dünn auslegen, den Schinken, die Spargelstücke und die Tomaten darauf verteilen und mit dem Eierguss bedecken.
  10. Auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten backen, bis der Eierguss gestockt ist.

Zubereitungszeit: 120 Minuten inklusive Backzeit.

Schwierigkeit: leicht Fortgeschrittene.

Quelle: Dr. Oetker: Spargel, S. 96

Für das Rezept kann man auch den etwas günstigeren Spargelbruch verwenden.

Rezeptvariante: Wir haben die Quiche jetzt mal wieder gemacht, dazu allerdings den Spargel nur mit etwas Butter in der Pfanne 5 Minuten angebraten, schmeckte toll, weil der Spargel nach dem Backen auch noch etwas Biss hatte.

So ein Stück auf dem Teller:

Spargelquiche

Kochbuch: Dr. Oetker - Spargel

SpargelFür Spargelfans ist dieses Kochbuch von Dr. Oetker ein unbedingtes Muss. Neben klassischen Varianten wie Spargelsuppe (in 9 Variationen !) bietet es Spargel in allen möglichen Zubereitungsformen an. Die Rezepte sind fast alle über zwei Seiten gestaltet, mit Rezept auf der einen und Foto auf der anderen Seite. Dabei sind die Fotos wunderschön gestaltet und machen Appetit aufs Nachkochen. Abgerundet wird das Kochbuch durch einen kleinen Küchenratgeber mit Sortenkunde und Tipps zur Zubereitung der Spargelstangen.

Die Zutatenliste ist übersichtlich gestaltet und nach einzelnen Arbeitsschritten sortiert. Auch die einzelnen Arbeitsschritte sind deutlich voneinander getrennt, Backofentemperaturen sind deutlich hervorgehoben, so dass man bereits im Vorhinein merkt, wann man den Backofen vorheizen sollte.

Aus diesem Kochbuch habe ich hier schon vorgestellt:

Fazit: Ein gelungenes Kochbuch, das leider nicht mehr aufgelegt wird. Es werden allerdings noch Restexemplare gehandelt, die jetzt bei Amazon bestellt werden können.

17.06.06

Rezept: Mein Nudelsalat

Nudelsalat

Dieses Rezept habe ich in meiner Studienzeit entwickelt. Dieser Salat war mein klassisches Essensmitbringsel zu einer Party und immer sehr beliebt. Im Prinzip kann man alles an Zutaten hineintun, was der Kühlschrank gerade so hergibt. Ich habe hier meine Standardversion angegeben. Auch dieser Salat nimmt nur wenig Arbeitszeit in Anspruch und kann sehr gut im Voraus zubereitet werden, sollte dann aber im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zutaten

  • 500 g Spiralnudeln
  • 2 Eier
  • je 1 gelbe und grüne Paprikaschote
  • 3 Strauchtomaten (oder 8 Cocktailtomaten)
  • 100 g gekochter Schinken
  • 1 Zwiebel
  • 3 Essiggurken
  • 1/3 Salatgurke
  • 125 g Mozzarella
  • 1/2 Dose Maiskörner
  • 200 g Joghurt
  • 4 EL Mayonnaise
  • 2 EL Essiggurkenessig
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry, Paprika edelsüß
  • Etwas Petersilie zur Garnitur

Zubereitung

  1. Die Nudeln nach Packungsangabe kochen, abgießen, abschrecken und in eine Salatschüssel geben.
  2. 2 Eier hart kochen, pellen, in Würfel schneiden, in die Salatschüssel geben.
  3. Die Tomaten waschen, in Achtel schneiden (einiges zur Deko beseite legen).
  4. Die Paprikaschoten waschen, putzen, alle Kerne entfernen (schmecken bitter), in Würfel schneiden.
  5. Die Salatgurke und die Zwiebel jeweils schälen und in Würfel schneiden.
  6. Den Mozzarella und den Schinken ebenfalls würfeln.
  7. Alles zusammen mit dem abgetropften Mais in die Salatschüssel geben und mit dem Joghurt und der Mayonnaise anmachen, den Essig zugeben.
  8. Die Knoblauchzehe dazupressen und alles mit Salz, Pfeffer, Curry und Paprikapulver abschmecken.
  9. Wer den Salat vorbereitet hatte, sollte ihn evtl. nochmals mit etwas zusätzlichem Joghurt und Mayonnaise anmachen, da die Nudeln noch Flüssigkeit ziehen können und nochmals abschmecken.
  10. Mit den Tomatenachteln und der Petersilie garniert servieren.

Zubereitungszeit: Mit Nudelkochzeit etwa 50 Minuten.

Schwierigkeit: einfach.

Quelle: Meine Idee.

Rezept: Teufelsauce

Teufelsauce

Dieses Rezept ist ein Klassiker meiner Mutter. Diese Sauce ist ein genialer Dip zu Fleisch. Ich benutze sie gerne als Beilage zu Gegrilltem, aber auch zu Fondue ist sie einmalig. Sie ist von der Arbeitszeit relativ kurz, schmeckt frisch und ein wenig scharf. Sie passt hervorragend zu Rindfleisch.

Zutaten

  • 2 Zwiebeln (rote setzen Farbakzente)
  • 1 TL Salz
  • 5 Essiggurken
  • 250 g Magerquark
  • 100 g Joghurt
  • 3 EL Mayonaise
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gewürze: Curry, Paprika edelsüß, Pfeffer, Cayennepfeffer, Rosenpaprika, Salz
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1 EL Weißweinessig

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln, mit dem Salz bedecken und etwa 30 Minuten stehen lassen (das nimmt etwas die Schärfe).
  2. In der Zwischenzeit die Essiggurken ebenfalls sehr fein würfeln.
  3. Die Zwiebeln mit den Essikggurkenwürfeln mischen, den Quark und den Joghurt gemeinsam mit der Mayonaise verrühren.
  4. Die Knoblauchzehe dazupressen, die Gewürze zugeben. Hier habe ich extra keine Mengenangaben hingeschrieben, da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind. Ich benutze 1 EL Curry und den Rest in absteigender Menge.
  5. Dem Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, einige für die Garnitur beiseite legen, den Rest hinzufügen.
  6. Den Weißweinessig zugeben, alles gut verrühren.
  7. Alles für mind. 30 Minuten durchziehen lassen und nochmals abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten + 1 Stunde Wartezeit

Schwierigkeit: ziemlich leicht, wenn man erstmal zurückhaltend würzt und dann ergänzt.

Quelle: Meine Mum

Kochbuch: Brigitte - Rezepte

brigitte-rezepte.jpgDieses Kochbuch besitze ich schon seit etlichen Jahren. Die Rezepte sind genial einfach und dabei genial lecker. Pro Doppelseite sind zwei Rezepte vorgestellt jeweils mit Foto. Die Zutatenliste ist immer übersichtlich und die Zutaten in aller Regel einfach erhältlich. Das Buch hält sich in der Gliederung an Altbewährtes: Salate, Suppen und Eintöpfe, Geflügel, Fleisch, Fisch, Vegetarisch und Desserts.

Bei den Rezepten ist jeweils die Personenzahl angegeben, die allerdings immer variiert, was insgesamt etwas lästig ist. Die Zubereitungsschritte selbst sind im Fließtext dargestellt und nicht extra untergliedert, was es dem Anfänger nicht unbedingt erleichtert. Aber auch bei meinen ersten Kochschritten bin ich mit der verständlichen Anleitung immer gut klargekommen. Zusätzlich findet sich die Angabe der Zubereitungszeit und eine ungefähre Kalorienzahl. Für Ernährungsbewusste sind Vollwertkostrezepte gesondert gekennzeichnet.

Aus diesem Kochbuch habe ich schon verschiedene Rezepte gekocht, die typisch sind für den Stil des Buches:

Fazit: Dieses Kochbuch ist eine tolle Ergänzung zu einem Grundkochbuch. Was ich selten sagen kann: Ich habe fast keines der Rezepte aus diesem Buch in einem anderen gefunden.

Das Buch ist im Handel leider vergriffen und die neue Auflage kommt nicht an die erste heran, da meine Lieblingsrezepte (die ich sicher noch vorstellen werde) fehlen. Allerdings werden noch Restexemplare gehandelt, jetzt bei Amazon bestellen.

16.06.06

Kochbuch: GU - Fondues

FonduesZugegeben, jetzt im Sommer denkt man nicht so wirklich an Fondues. Aber für verregneten Abende kann man hier auch im Sommer nette Rezepte finden. Die Rezepte sind nach Kategorien sortiert: Käsefondue, Fondue mit Fett und Brühe, internationale Fondues, zum Abschluss die süßen Fondues (ein Klassiker nicht nur an Kindergeburtstagen) und Beilagenrezepte. Neben den Klassikern finden sich abwechslungsreiche Varianten, die herrlich miteinander kombiniert werden können.

Dieses kleine Büchlein aus dem Hause GU ist wiedermal ein Klassiker. Denn wer die vielen Saucenideen, die überraschend schnell gelingen einmal probiert hat, der geht an den Fertigsaucen in Zukunft achtlos vorbei. Abgerundet wird das Buch durch kleine Tips und Tricks mit denen alles noch etwas schneller und sicherer gelingt.

Für Vegetarier ist mit Ideen für Gemüse- und Fischfondues auch etwas dabei, die Käsefondues sind fast überwiegend vegetarisch.

Aus diesem Buch habe ich schon vorgestellt:

Fazit: Wieder mal ein unbedingtes Must-Have aus dem Verlag GU, leider im Handel vergriffen. Es gibt diverse Neuauflagen, die alle ebenfalls klasse sind. Einige werde ich sicher noch vorstellen. Sie unterscheiden sich aber im Inhalt, insbesondere bei den Saucen deutlich.

Jetzt gebraucht bei Amazon bestellen.

Rezept: Bananensauce

Bananensauce

Diese Sauce ist ein genial leckerer Dip, der sowohl zum grillen als auch zu Fondue genial lecker schmeckt. Am allerbesten schmeckt er uns zu Hähnchen- oder Putenfleisch. Obendrein ist er ruckzuck fertig.

Zutaten

  • 1 reife Banane
  • 100 g Joghurt
  • 2 EL Salatmayonaise
  • 1 EL mildes Currypulver
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Banane schälen, einige Scheiben zum Dekorieren herausschneiden und beiseite stellen. Den Rest mit einer Gabel gut zerdrücken.
  2. Den Joghurt und die Mayonaise zusammen mit dem Zitronensaft und dem Currypulver zugeben, alles gut verrühren.
  3. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Mit Bananscheiben garniert servieren.

Zubereitungszeit: 5 Minuten.

Schwierigkeit: kinderleicht.

Quelle: Fondues von GU

15.06.06

Rezept: Überbackener Spargel

Überbackener Spargel

Da ich ein echter Spargelfan bin, hier nochmal eine Variante des überbackenen Spargels. Das Rezept stammt aus einem meiner Lieblingskochbücher, Brigitte Rezepte. Leider hatte ich, wie im Originalrezept angegeben keinen grünen Spargel, aber auch mit nur weißem Spargel ist das genial lecker!

Zutaten

Für 2 Portionen

  • 1 kg Spargel (hier weiß, sonst gemischt weiß und grün)
  • Salz
  • Zucker
  • 60 g Butter
  • 2 Schalotten
  • 4 EL Weißwein
  • 1 EL körniger Senf
  • 50 g geriebener Parmesankäse
  • 2 EL Schlagsahne
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. In einem großem Topf Wasser für den Spargel zum Kochen bringen, salzen, eine Prise Zucker und 1 TL Butter zufügen.
  2. In der Zwischenzeit den Spargel schälen und das untere Ende abschneiden (bei grünem Spargel nur das untere Ende schälen).
  3. Den Spargel etwa 15 Minuten kochen lassen, abgießen und abtropfen lassen, in eine feuerfeste Form schichten.
  4. In der Zwischenzeit den Backofen auf Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Zwiebeln schälen, fein würfeln.
  6. Die Butter schmelzen lassen, die Zwiebelwürfel darin andünsten und mit dem Weißwein ablöschen.
  7. Den Senf, den Parmesankäse und die Sahne unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße über den Spargel gießen.
  8. Im Backofen etwa 5 Minuten überbacken, bis sich eine schöne Kruste gebildet hat (wer es krosser mag, der schaltet gleich den Grill ein).

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten

Schwierigkeit: leicht Fortgeschrittene

Quelle: Brigitte Rezepte. Die 300 beliebtesten Sammelrezepte.

13.06.06

Rezept: Kalte Gurkensuppe

Kalte Gurkensuppe

Bei dem heißen Sommerwetter sind Kaltschalen immer ein echter Renner. Hier mal eine Variante mit Gurken, die sehr erfrischend schmeckt. Das schöne an ihr ist, dass sie nicht nur rasend schnell zubereitet ist, sie hat auch kaum Kalorien (laut Rezept ca 200kcal/Portion).

Zutaten:

Für 4 Portionen

  • 1 große Salatgurke
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 EL Rapsöl (oder anderes kaltgepresstes Öl)
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 500 g Kefir (ersatzweise Buttermilch)
  • Salz
  • 50 g luftgetrockneter Schinken in dünnen Scheiben (oder geräucherter Lachs)
  • 3 Zweige Dill

Zubereitung:

  1. Die Salatgurke schälen, halbieren, die Kerne herauskratzen und grob zerteilt in einen Mixbecher geben.
  2. Von der Chilischote die Kerne entfernen, zu der Gurke geben und gemeinsam pürieren.
  3. Die Petersilie waschen, die Blättchen zu dem Gurkenmus geben.
  4. Das Öl gemeinsam mit dem Zitronensaft und dem Kefir ebenfalls zugeben und gut pürieren. Bei Bedarf mit Salz abschmecken und in Schalen füllen.
  5. Mit in Streifen gerissenem Schinken und dem Dill servieren.

Zubereitungszeit:: ca. 30 Minuten.

Schwierigkeit: kinderleicht.

Quelle: Aus der Landküche von GU, Seite 65.

Unverzichtbar: Ein Mixer.

Kochbuch: GU - Landküche

Der Untertitel -Einfach gut kochen mit Bioprodukten- ist Programm: Die Rezepte werden nach Jahreszeiten gegliedert aufgelistet. Dabei werden heimische Zutaten bevorzugt.

Das Buch überzeugt durch ein klar strukturiertes Layout. Die Rezepte mischen altbekanntes (wie Brathähnchen) mit neuen frischen Ideen oder Varianten.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich gegliedert und lassen sich leicht nachkochen. Schön ist auch, dass zu einigen Rezepten gleich zusätzliche Varianten angegeben werden. Leider sind manchmal mehrere Zutaten in einer Zeile in der Zutatenliste versteckt. Bei jedem Rezept ist eine Zubereitungszeit und für Figurbewusste eine Kalorienzahl angegeben. Auch für Vegetarier sind reichlich Rezepte vorhanden.

Das Buch wird ergänzt durch einen Saisonkalender und einem übersichtlichen Glossar. Hier werden die wichtigsten Zutaten nochmals kurz erläutert mit Sortenunterschieden oder Besonderheiten bei der Verarbeitung. Wie bei eigentlich jedem GU-Kochbuch finden sich auch hier im Inhaltsverzeichnis die Rezepte zusätzlich nach der Hauptzutat sortiert, was das Wiederauffinden deutlich erleichtert.

Fazit: ein wunderschön gelungenes Buch, das zusätzlich zu einem Grundkochbuch wunderbar ist.

Aus diesem Kochbuch habe ich schon vorgestellt:

Verlag Gräfe und Unzer, 2003, Autoren: Jürgen Christ, Birgit Rademacker, Julia Skowronek

Jetzt bei Amazon bestellen.

12.06.06

Rezept: Schwäbischer Kartoffelsalat

Schwäbischer Kartoffelsalat

Endlich kommt das warme Wetter und die Grillsaison kann richtig starten. Ich habe hier eine Rezeptversion des schwäbischen Kartoffelsalates, die ich so von meiner Oma geerbt habe. Im schwäbischen gibt es beim Kartoffelsalat 2 Lager: die Essig-Ö-l und die Brühe-Fraktion. Hier eine Version mit Essig und Öl, die herrlich leicht schmeckt.

Zutaten

Für 6-8 Portionen

  • 1 kg festkochende Kartoffeln (am besten Sieglinde)
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Essiggurken
  • 6 Salatlöffel Essiggurkenessig
  • 3 Salatlöffel Öl (geschmacksneutral, z. B. Maiskeimöl)
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

  1. 1 Zwiebel schälen und sehr fein hacken, in die Salatschüssel geben und mit 1TL Salz für etwa 30 Minuten stehen lassen (dadurch verliert die Zwiebel an Schärfe).
  2. Kartoffeln kochen, pellen, etwas abkühlen lassen, dann sehr fein schneiden und zu der Zwiebel geben.
  3. Die Essiggurken in feine Scheiben schneiden und ebenfalls zugeben.
  4. Alles miit dem Essiggurkenessig und dem Öl anmachen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer einen dominanteren Essiggeschmack mag, der sollte Weißweinessig verwenden.
  5. Der Kartoffelsalat sollte jetzt schön glänzen ("schmotzig sein"), wenn das noch nicht ganz der Fall ist, kann hier mit ein wenig warmen Wasser (wenn er zu trocken ist) oder mit etwas Öl nachgeholfen werden.
  6. Vor dem Servieren nochmals wenden und abschmecken, mit Petersilie garnieren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten + Kartoffelkochzeit.

Schwierigkeit: relativ leicht.

Quelle: Meine Oma

11.06.06

Kochbuch: GU - Die echte italienische Küche

Die echte italienische KücheEs gibt eine ganze Reihe von italienischen Kochbüchern. Dennoch ist dieses ein sehr gelungenes Kochbuch. Denn hier wird ein wirklich repräsentativer Überblick über klassische italienische Rezepte gegeben. Das Buch ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Hier finden sich nicht nur alle Klassiker, sondern auch leckere Kleinigkeiten. Die Rezepte sind so beschrieben, dass sie sehr gut nachvollziebar und nachkochbar sind. Mir ist noch keines der hieraus entnommenen Rezepte missglückt.

Das Buch ist nach Regionen gegliedert, die jeweils mit Text und Fotos über Gegend, Menschen und Spezialitäten inklusive Weine vorgestellt werden. Innerhalb der einzelnen Regionen sind die Rezepte jeweils nach Antipasti, Prima und Secondi Piatti, Contorni und Dolci gegliedert. Die Rezepte sind durchweg sehr übersichtlich, jeweils mit Foto und teilweise sogar mit Bildern zu einzelnen Kochschritten versehen. Das Inhaltsverzeichnis ist - typisch für GU - sehr übersichtlich mit italienischen und deutschen Rezepttiteln als auch nach Hauptzutaten gegliedert.

Insgesamt ein Buch, das sich unbedingt lohnt. Es ist in einer Neuauflage im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch habe ich schon vorgestellt:

Rezept: Spargelrisotto

Spargelrisotto

Mir ist beim Einkaufen ein Bund frischer grüner Spargel in die Hände gefallen. Weil ich gerne italienisch koche, wurde daraus spontan ein sehr leckeres Risotto. Dazu ein Glas trockener Weißwein und ein perfekter Sommerabend kann starten...

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 500 g grüner Spargel
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Vialone- oder Avorio-Reis
  • 1/8 l Weißwein
  • 1 EL Butter
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Spargel waschen, die holzigen Ende abschneiden, die Spitzen abschneiden und beiseite stellen. Die Spargelstangen etwas zerkleinern.
  2. 1 l Wasser zum Kochen bringen, Salz zugeben und die Spargelstücke darin 25 Minuten kochen lassen. Wenn sie gar sind, sie aus der Brühe nehmen und pürieren (oder durch ein Sieb streichen) und in das Kochwasser zurückgeben, auf kleiner Flamme warm halten.
  3. Die Zwiebel schälen, fein hacken und in einem großen Topf in Olivenöl anschwitzen. Die Spargelspitzen zugeben und kurz mitbraten. Den Reis hinzufügen und ebenfalls glasig andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Verdunstete Flüssigkeit nach und nach durch die Spargelbrühe ersetzen, den Reis unter ständigem Rühren ausquellen lassen.
  4. Das Risotto von der Kochplatte nehmen, die Butter und den Parmesan unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten.

Schwierigkeit: auch für Anfänger geeignet.

Quelle: Die echte italienische Küche, Seite 59